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  Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
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   KWBiene
schrieb am 24.07.2013 12:01
Hallo,
hab eine Frage. Wenn unser kleiner im August oder Sept zur Welt kommt, bekomme ich ja noch ca. 8 Wochen Geld vom Arbeitgeber. In dieser Zeit sollte man vermutlich die Steuerklasse noch nicht wechseln, weil ich dann weniger Geld bekommen würde, richtig....?
Wie sieht es denn danach mit der Zahlung des Elterngeldes aus? Darf ich 2 Monate nach Geburt in die Steuerklasse 5 wechseln? Hat das Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes?

Wann kann ich spätestens im Jahr 2013 die Steuerklasse noch ändern? Bei uns wäre die Änderung ja dann vermutlich ab NOvember?? oder besser erst nach 1 Jahr die Steuerklassen ändern, wenn das Elterngeld voll ausgezahlt ist?

Vielleicht kennt sich da jemand von Euch aus?

LG Biene


  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
avatar    MelusineApfelsine
Status:
schrieb am 24.07.2013 12:20
Bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes wird die Steuerklasse berücksichtigt, die du in in den letzten 3 Monaten vor dem Beginn des Mutterschutzes hattest. Du kannst also die Steuerklasse zu Beginn des Mutterschutzes wechseln.

Beim Elterngeld wird anhand deines Einkommens der letzten 12 vollen Monate vor dem Beginn des Mutterschutzes berechnet. Welche Steuerklasse du nach der Geburt wählst, spielt keine Rolle. Solltest du in den 12 Monaten unterschiedliche Steuerklassen gehabt haben, dann zählt die Steuerklasse, die du länger (> 7 Monate) hattest.

Du kannst also getrost direkt zum Beginn des Mutterschutzes bzw. zur Geburt deines Kindes die Steuerklassen wechseln, das hat keine Auswirkungen auf Mutterschaftsgeld oder Elterngeld.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.13 12:21 von MelusineApfelsine.


  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
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   gelöschter User
schrieb am 24.07.2013 12:48
Schliesse mich meiner Vorschreiberin an!
Du kannst, nachdem du die Geburtsurkunde erhalten hast, beim Finanzamt direkt die Steuerklasse wechseln. Dadurch bekommst du weder mehr Eltern bzw. Mutterschutzgeld, aber, es wird dann beim Lohnsteuerjahresausgleich berücksichtigt, d.h., wenn dein Baby im August auf die Welt kommt, wird von diesem Monat bis Dezember 2013 dir die Differenz (teilweise) erstattet, die du durch die bessere Steuerklasse mehr bekommst.


  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 24.07.2013 14:25
Ich würde mich individuell mal beraten lassen, wir werden erst wechseln wenn ich kein EG mehr erhalte, so bezahlt mein Mann Steuern und bei der Steuererklärung bekommt man ja dann ggf, wieder was zurück.
Bekannte von uns haben gleich nach der Geburt gewechselt und hatten dann eine saftige Nachzahlung weil ja auch das EG besteuert wird.


Lg Alice


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  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
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   Conleys
Status:
schrieb am 24.07.2013 15:56
Also Elterngeld wird aber meines Wissens nach nicht versteuert, das ist steuerfrei... Aber wenn man verheiratet ist, zählt natürlich das gesamte Einkommen der Familie, die Nachzahlung dürfte dann eigentlich nichts mit dem Bezug des Elterngeldes zu tun haben, denn das ist wie gesagt, steuerfrei....

Diese Info habe ich von unserer Steuerberaterin vor eienr Woche bekommen.


  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
avatar    nalilina81
Status:
schrieb am 24.07.2013 16:03
ich habe zum 1.8. jetzt die Steuerklasse gewechselt. Somit bekommt mein Mann schon ab August ein höheres Netto. Das Mutterschaftsgeld beeinflusst der Wechsel nicht.

Das Elterngeld ist "steuerfrei" steht aber unterm Progressionsvorbehalt. Es wird zum Einkommen deines Mannes gerechnet und somit fällt letztendlich doch Einkommensteuer drauf. Eine Monatliche Rücklage für die Einkommensteuernachzahlung von ca. 100EUR im Monat kann nicht schaden zwinker Ich hatte bei meiner Tochter eine Nachzahlung von 2200EUR!!!!

LG


  Re: Frage wg. Elterngeld und Wechsel der Steuerklasse
avatar    Hasipuffer0204
Status:
schrieb am 24.07.2013 21:09
Das würde ich im Einzelfall mit dem Steuerberater klären. Elterngeld ist zwar "steuerfrei", unterliegt allerdings dem sog. Progressionsvorbehalt und wird somit dem Gesamteinkommen zugerechnet.
Wenn Dein Mann also in die 3 geht und Du in die 5, dann zahlt er wenig Steuern, Du in der 5 aber gar keine. So kann es dazu kommen, dass Ihr im nächsten Jahr ne saftige Nachzahlung bekommt. Bleibt Ihr aber 4/4 und er zahlt übers Jahr erstmal mehr Steuern, dann sollte sich das EG nicht groß auswirken und eine Nachzahlung ist unwahrscheinlicher.
Kommt aber natürlich auf die Höhe Deines EGs an. Wenn Ihr sowieso vom Ehegattensplitting profitiert, dann könnt ihr auch in der Elterngeld-Zeit in 3/5 wechseln. In meinen Augen wirklich nur sinnvoll, wenn das höhere Netto des Mannes dringend zum Leben gebraucht wird.




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