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  Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    Chrissy6182
Status:
schrieb am 13.06.2013 15:10
Hallo Mädels,

ich bin gerade sehr gefrustet und möchte gerne wissen, ob meine Ansprüche zu hoch sind, oder ich wirklich im Chaos-KH gelandet bin.
Also bitte einen Realitätsabgleich!

Ich liege seit Sa Abend wegen Zervixinsuffiziens mit Trichterbildung und leichten Wehen im KH. Sa Abend um 23 Uhr wurde mit der Lungenreife und dem Wehenhemmer begonnen. Ich bin seit Sonntagmorgen Wehenfrei und seit dem im gefühlten Chaos.
Ich musste an jede Lungenreife und Wehentablette erinnern... Die Ärztin hat mich an einem Tag zur Visite komplett vergessen, heute habe ich sie auch noch nicht gesehen, dabei will ich seit 9 Uhr mit ihr sprechen. Ich lag mehrfach eine Std auf dem Gang oder irgendwo, einmal hat man mich sogar vergessen. Ich werde über keine Ergebnisse aufgeklärt, meine Abstriche sind aus dem Labor nicht zurück. Der für heute angesetzte Zuckertest wurde einfach nicht gemacht usw.

Gestern wurde ich von 60mg Nifedipin (Wehenhemmer) auf 40mg gesetzt. Heute wollte ich mit ihr besprechen, den Wehenhemmer auszusetzen, da das CTG immer ganz unauffällig war. Tja, Ärztin kommt nicht, meine Frage wird seit 9 Uhr ignoriert. Um 11 Uhr hätte ich den Wehenhemmer nehmen sollen... Habe ich jetzt nicht.

Ich liege hier nur doof rum, meine Fragen werden nicht beantwortet. Ich sehe kein Arzt, muss an alles selbst erinnern. Was soll ich hier? Ich hab ne super Hebi und meine Gyn ist zu Fuß 5 Min von zuhause weg, war früher Oberärztin im geburtenstärksten KH in der Umgebung. Ich wäre Zuhause genauso gut aufgehoben... Oder?

Oh man.... Ist der Ablauf hier normal?

LG eine total jammerige
Chrissy


  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    Jadestern
Status:
schrieb am 13.06.2013 15:32
Äh das kling NICHT normal, ich lag zwar Schwangerschaft noch nicht im KH aber das hört sich schon mächtig konfus an. Haben die gar keine Organisation?

Ich denke da kannst du nur immer wieder nerven und die bemerkbar machen. Viele KH haben auch so genannte Patientenabgeordnete, die man kontaktieren kann wenn es nicht läuft. Die setzen sich dann für deine Rechte ein. Versuch doch mal raus zu finden ob es so was dort gibt. Du könntest auch deine Hebi um Hilfe bitten, vielleicht kommt sie einfach mal vorbei und fühlt denen auf den Zahn.
Beschwerde bei der KH (könnte was bringen) oder Chefarzt fällt mir sonst noch ein.

Du bist in der 27. Woche das ist enorm früh für die Krümel zu kommen, das will doch keiner und wenn die sich so gar nicht bemühen kann man echt auch zu hause liegen.

Lass dich mal drücken du arme streichel


  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    blackrose79
Status:
schrieb am 13.06.2013 15:39
Liebe Chrissy,

normal ist das nicht. Hört sich wirklich konfus an. Wenigstens könnte Dir gesagt werden
warum niemand kommt, wie z.B. Ärztin ist alleine und 4 Geburten im Kreissaal oder so was.

Ruf doch mal bei Deiner FÄ und Krankenkasse an, wegen evtl. Verlegung, wenn Du
überhaupt da bleiben musst.

LG und ich hoffe es klärt sich zu Deiner Zufriedenheit.

blackrose


  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    pünktchen22
Status:
schrieb am 13.06.2013 15:49
Bei uns in der einen Klinik läuft es leider nicht viel anders.

In der 27. Woche würde ich aber nicht freiwillig gehen, weil dort häufiger CTG gemacht wird, also das Baby ja überwacht wird, als von zuhause aus! Zumal ja jede Minute in der Schwangerschaftswoche zählt, wenn es wirklich drauf an kommt.

Zusätzlich hast du ja sicher Bettruhe? Zuhause müsstest du dich zusätzlich auch selber versorgen (Essen etc.). Wäre mir zu riskant, auch wenn man sich ziemlich nutzlos in der Klinik vorkommt.

Habe in der ersten Schwangerschaft schon Wochen gelegen, auch mit Wehentropf. In der jetzigen Schwangerschaft war ich auch schon zweimal in der Klinik mit Tabletten zum Wehenhemmen.

Würde die auch nicht einfach absetzen ohne die Ärztin, man bekommt die ja nicht ohne Grund und klar ist dann das CTG gut und Wehenfrei im besten Fall. Denn JEDE Wehe kann am MM und CX etc. was bewirken und das würde ich nicht wollen, schon gar nicht in der 27. Woche.

Drücke dir die Daumen das du bald nach hause darfst und noch lange durchhälst!

Liebe Grüße


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  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    Chrissy6182
Status:
schrieb am 13.06.2013 16:41
Mir ist um die Wichtigkeit hier zu bleiben, Bettruhe zu halten usw schon bewusst. Nur wäre es schön, wenn jemand mit einem spricht, man vll versucht die Vorhaben zu strukturieren, wie man weiter vorgeht usw.

Man kann doch eine Patientin nicht unwissend und ohne Plan durch die Woche schieben... Klar, die verdienen verdammt gut mit mir... Aber gerade deswegen sollte man sich ein Mal am Tag sprechen.


  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 13.06.2013 17:12
Hallo Chrissy,
ich würde auch versuchen, notfalls durch deinen Mann, der ja in den Gängen herumlaufen kann, an einen Arzt zu kommen und das alles auf den Tisch zu packen - auch wenn es schwer fällt - möglichst sachlich, um nicht hinterher als hysterisch dazustehen.
Natürlich musst du wissen, wie es aktuell mit den Medis weiter geht, da würde ich notfalls im 20-Minuten-Takt die Schelle bemühen und die Schwester scheuchen, bis die wenigstens mal einen Arzt gefragt hat und dir etwas ausrichten kann.
Vor allem was die Planung einer möglichen Frühgeburt angeht brauchst du ein Beratungsgespräch mit den Neatologen, musst über die Möglichkeiten in der Klinik aufgeklärt werden, usw. damit im Falle eines Falles klar ist, was warum gemacht wird, was du willst und was nicht. Falls das Gespräch dann unnötig war, weil das Kind dich noch 12 Wochen aufs Abstellgleis schiebt, um so besser, aber im Notfall uninformiert zu sein ist schrecklich.
Lass deinen Mann kommen und ihn Druck machen, damit du endlich weißt, woran du bist!


  Re: Krankenhausaufenthalt - Eure Erfahrungen
no avatar
   cora167
schrieb am 13.06.2013 18:38
Wie ätzend! Ich war in der gleichen SSW nur einen Tag stationär und mir kam es auch total chaotisch und unorganisiert vor. Habe dann beschlossen, dort nicht zu entbinden. Bei allem Verständnis für Personalmangel, Überlastung und Stress: das geht gar nicht! Ich würde darauf bestehen, dass zeitnah ein Arzt mit dir das weitere Vorgehen bespricht. Würde auch meinen Mann zum Arzt schicken und Druck machen lassen.

Alles Gute!




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