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  Ersttrimesterscreening
avatar    Linnea13
schrieb am 10.06.2013 22:15
Hallo zusammen

Mein Mann und ich setzen uns gerade mit der Frage nach dem Ersttrimesterscreening (NFM und BE) auseinander. Finde das gar nicht so einfach. Wie ist/war das bei euch? Habt ihr alle eins gemacht bzw. vor, eins zu machen? Und was, wenn der Befund kritisch ist? Chorionzottenbiopsie, Amniozentese und in letzter Konsequenz eine Abtreibung? Oder gibt es auch solche unter euch, die es einfach wissen möchten (und nicht abtreiben würden)?

Liebe Grüsse

Linnea


  Re: Ersttrimesterscreening
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   schmetterfly
schrieb am 10.06.2013 23:20
Hallo,

Wie immer ein sehr heikles und schwieriges thema. Ich habe die nfm und blutabname machen lassen, war beides unauffällig. Wäre es auffällig gewesen hätte ich auch weitere tests machen lassen. Mein freund und ich haben uns für die untersuchungen entschieden da wir uns beide kein leben mit einem behinderten kind vorstellen können und auch nicht zutrauen.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Lg alex


  Re: Ersttrimesterscreening
avatar    x-trasmall
Status:
schrieb am 10.06.2013 23:42
wir haben es bewusst nicht gemacht, weil es nichts geändert hätte! Nach dem Weg zu unserem Knirps und mit all unserer Liebe, die wir jetzt schon empfinden, hätte ich es niemals weg wegmacht.

LG
x-trasmall


  Re: Ersttrimesterscreening
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   Kirschbluete0906
schrieb am 11.06.2013 07:14
Wir haben es nicht gemacht,. Du musst halt wissen ob wenn du "A" sagst auch "B" sagst, sprich das Kind weg machen lässt wenn ihr einen negativen Befund bekommt. Mein Frauenarzt meinte, wenn wir das Kind auf jeden fall bekommen wollen, würde er uns davon abraten, weil man sich dann die ganze ss nur Sogen macht.
Er meinte aber auch das wenn er was auffälliges sehen wurde uns das auch sagen würde...
Ich bin ganz froh das wir es nicht gemacht haben und in der 20 SSW wird ja auch noch mal geschaut ob alles da und dran ist....


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  Re: Ersttrimesterscreening
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   cassimir
schrieb am 11.06.2013 07:28
Wir haben die Messung und blutauswertung gemacht. Wenn es auffällig gewesen wäre, hätten wir auf jeden fall weitere Schritte eingeleitet. Wir hätten auch die letzte konsequent gezogen, wenn es eindeutig gewesen wäre.

Was ich sehr wichtig finde und für uns ein Riesen Vorteil der Messung war, war der Einsatz der Ergebnisse bei späteren Auffälligkeiten. Dh. , wenn später was im US auffällig erscheint (zb beim zweiten großen US) dann kann das Ergebnis mit die Bewertung einbezogen werden. Wir hatten einen softmarker bei der FD und die Human Genetik hat dann die Ergebnisse mit einbezogen und gemeint, dass der nicht einfach weg zudenken ist, sonder mit zu Wichten sei. Daher ist der eine softmarker weniger Wert, als wenn der Test nicht vorhanden wäre bzw. kritisch ausgefallen wäre.

Aber man muss halt wirklich auch damit rechnen das er auffällig ist und man dann entscheiden muss, wie man damit umgeht. Ich denke, so eine wirklich richtige Entscheidung gibt es nicht.


  Re: Ersttrimesterscreening
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   dana79
Status:
schrieb am 11.06.2013 07:31
Für mich war klar, das ich eine NFM möchte, weil man eben auch daraus einen Frühmarker für mögliche Herzfehler hat, die man ggf. therapieren kann.

Was das Chromosomale angeht, da müsst ihr klar für Euch überlegen was ihr möchtet, da ist es schwierig zu raten. Wer eine definitive Diagnose braucht und für den klar ist, das er def. kein Trisomes Kind möchte, der sollte eine FU machen. Wegen dem Blick auf Herzfehler, würde ich aber trotzdem die NFM nicht ablehnen, es sei denn, man hat eine Indikation, die sowieso einem die Feindiagnostik in der späteren Schwangerschaft ermöglicht.
Ich persönlich würde eine generelle FU nicht wollen, weil mir das Risiko der FU dafür zu hoch ist. Solang das Risiko ein krankes Kind zu haben geringer ist, als das Risiko, das die FU ein gesundes Kind schädigt, wäre es nichts, was für mich in Frage käme. Das ist aber meine individuelle Einstellung und darf nicht als Rat gesehen werden.

Klar, wenn die NFM auffällig ist, ist der Rat da, eine FU oder CB zu machen. Das ist aber kein Zwang - da könnt ihr auch noch selbst entscheiden. Man muss nicht vorher genau wissen, was man wie entscheiden würde. Vieles kann man auch erst entscheiden, wenn man überhaupt in der Situation ist, weil dann auf einmal ganz neue Aspekte gesehen werden. Wichtig finde ich, das Thema sich überhaupt durch den Kopf gehen zu lassen und nicht kalt mit Fragen erwischt zu werden.

Ich persönlich hätte eher kein Kind ausgetragen, das nicht lebensfähig wäre (Trisomie 13 z.b.).


  Re: Ersttrimesterscreening
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   Hope0611
Status:
schrieb am 11.06.2013 09:15
Hallo,

erstmal musst du oder ihr das selber entscheiden bei mir war es so das die Nackenfallte aufällig war und danach der Bluttest auch die Warscheinlichkeit einer Trisomie lag bei 1:100 daraufhin habe ich später die FD machen lassen da lag die Warscheinlichkeit bei 1:300 der Arzt meinte beide Male sie werden wohl ein gesundes Kind bekommen. Nur wenn man so eine Warscheinlichkeit gesagt bekommt geht man da anders mit um als man vorher gesagt hat das habe ich gelernt. De FU war mir zu gefährlich ich hatte Angst nacher ein gesundes Kind zu verlieren weil da die Warscheinlichkeit das es schief geht auch bei 1:100 oder später 1:200 war.

Also ich würde die NFM nicht mehr machen lassen hätte ich noch mal die Wahl aber die FD, weil da ja richtige Fehlbildungen erkannt werden können.

Na und umsomehr ich dann auch darüber nachgedacht habe, ich meine ich will natürlich auch kein Behindertes Kind ich habe einen schwerbehinderten Bruder er ist Autist und habe in meinem Leben schon viel gesehen, gibt es so viele Behinderungen die man vorher garnicht feststellen kann wie zum Beispiel Autrismus.

Ich rate dir Liest doch noch mal alles Möglich im Internet darüber nach man findet da sehr viel wenn man es bei Google eingibt und entscheidet dann selber ob ihr res machen lasst oder nicht.

Ich denke Jeder der gute Werte hatte sagt mach es und wer schlecht hatt sagt mach es nicht.

Nur das Ganze sagt nicht wirklich was aus egal welche Warscheinlichkeit da rauskommt es gibt viele die schlechte Warscheinlichkeiten hatten und alles war aber dann gut und so gibt es das leider auch umgekehrt.

Ich wünsche dir alles Gute und das ihr die richtige Entscheidung treft.

Gruß

Hope


  Re: Ersttrimesterscreening
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   Pamela1
Status:
schrieb am 11.06.2013 09:29
Hallo,
Bei unserer Großen haben wir das damals machen lassen. Nach ICSI und all dem Kram stand das von vorneherein fest, wir wurden überwiesen von meiner FÄ und basta. Damals haben wir uns sehr in die Hände der Mediziner begeben, durch die wir nun ja auch das Wunder der Schwangerschaft nur erleben konnten.
Das Ergebnis war nicht so schön. Nasenbein untere Norm, und noch etwas war unklar, habe es schon vergessen. Blutwerte waren dann OK, und es kam für mein Alter ein ganz passabler Wert raus. Aber bis dahin habe ich mir wahnsinnige Sorgen gemacht. Ich hatte wahnsinnige Angst und war tagelang wie gefangen. Ich habe mir geschworen, dass ich das niemals mehr machen würde, zumal wir sowieso keine Konsequenzen gezogen hätten. Die Werte sind ja auch nur statistische Angaben, und sicher ist gar nichts, nicht mal die Punktion.
Bei unserem Sohn haben wir dankend abgelehnt, und das war bei unserer FÄ gar nicht so einfach..., zumal ich in dem Jahr auch 35 wurde.
In dieser Schwangerschaft bin ich bei einer anderen Ärztin, und die macht kein Theater weil wir die NFM nicht wollen. Ich werde noch einen Schall in der 12. Woche bekommen, und dann in der 20. Woche einen Organ Schall. Das aber nur um sicher zu gehen, dass wir unser Kind bei unserer Wunsch-Hausgeburt nicht gefährden. (Herzfehler o.Ä.)
Ansonsten macht meine Hebamme den Restsmile
Pam


  Re: Ersttrimesterscreening
avatar    Emiilia
Status:
schrieb am 11.06.2013 10:57
Hallo du,

ich habe mich auch gerade dagegen entschieden und den Termin abgesagt.
Aber nur, weil wir ganz sicher keine weiteren Konsequenzen gezogen bzw. keine weiteren Untersuchungen mehr gemacht hätten.

LG Mila


  Re: Ersttrimesterscreening
avatar    Hasipuffer0204
Status:
schrieb am 11.06.2013 10:58
Wir haben uns bei beiden Kindern bewusst gegen eine NFM entschieden. Ich habe ein Problem mit dieser ganzen WahrscheinlichkeitsBERECHNUNGSgeschichte und ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe, sozusagen.

Leider gibt es immer wieder Befunde, die sowohl in die eine (schlechte Wahrscheinlichkeit mit positivem Nachbefund) oder genauso in die andere Richtung (gute Werte und trotzdem beeinträchtigte Kinder) gehen. Da vertraue ich einfach auf mein Kind und Mutter Natur.

Im Gegensatz dazu werden wir auch dieses Mal wieder eine Feindiagnostik/Organultraschall machen lassen. Hier sind die Konsequenzen dann für mich greifbarer, die Ergebnisse gesicherter und es ist einfach die Chance, im Notfall frühzeitiges Eingreifen möglich zu machen (z.B. Entbindung in spezieller Klinik für notwendige Sofortmaßnahmen/OPs)

Alles Gute für das Abwägen einer Entscheidung, mit der IHR gut leben könnt!


  Re: Ersttrimesterscreening
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 11.06.2013 11:11
Wir haben es in der ersten Schwangerschaft auch bewusst nicht gemacht, weil wir dachten, das ändert nichts an der Situation. FU und Co wäre nicht in Frage gekommen, Abtreibung erst Recht nicht.

In dieser Schwangerschaft stellt sich das für uns anders dar. Invasive Diagnostik und Abtreibung kommen noch immer in keinem Fall in Frage, aber bei Auffälligkeiten würden wir weitere nicht-invasive Diagnostik in Anspruch nehmen wollen, um gut genug zu wissen, wie es dem Kind geht, um im Ernstfall richtig handeln zu können. Ein Kind mit einem Herzfehler oder anderen Organschäden, die ja bei bestimmten Genfehlern häufiger vorkommen, würden wir in einem speziellen KH "kontrolliert", also durch KS, entbinden, um dem Kind so gut und so schnell wie möglich helfen zu können. Über sowas hatten wir in der ersten Schwangerschaft recht naiv gar nicht nachgedacht. In dieser Schwangerschaft ist uns das wichtig.


  Re: Ersttrimesterscreening
avatar    Linnea13
schrieb am 11.06.2013 13:29
Herzlichen Dank für eure differenzierten Antworten! Es war sehr hilfreich, eure Gedanken dazu zu lesen. Tendieren im Moment eher dazu, es nicht zu machen. Wobei ich die Überlegung, möglichst genau zu wissen, wie es dem Kind geht, um allenfalls frühzeitig reagieren und behandeln zu können, auch wichtig finde. Mal sehn.

Liebe Grüsse

Linnea




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