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  Früherkennung von Präeklampsie (Test)
avatar    clydesbonnie
schrieb am 11.02.2013 15:24
Hallo ihr Lieben,

ich habe eine Frage zum Thema im Betreff.

Anfang März haben wir einen Termin in einem Pränatalzentrum zur Ersttrimester-Diagnostik.

Im Leistungskatalog habe ich diese Untersuchung zur Früherkennung gefunden. Sie wird gerne im Zusammenhang mit dem Bluttest zur Nackentransparenzmessung gemacht, weil hier auch der PAPP-A Wert von Bedeutung ist.

Folgendes kann man in der Info-Broschüre nachlesen:

Zitat

Die Praeeklampsie (PE) ist eine Komplikation im Verlauf der Schwangerschaft. Sie äußert sich in Bluthochdruck, Wassereinlagerung im Gewebe und Eiweißausscheidung im Urin. Das ungeborene Kind ist in vielen Fällen von einer Unterfunktion der Plazenta betroffen.

Statistisch betrachtet entwickelt etwa eine von 100 Frauen im Laufe der Schwangerschaft eine Praeeklampsie. Eine frühzeitig beginnende, schwere Praeeklampsie entwickelt sich bei einer von 200 Schwangeren. Bei diesen ist zum Schutz der Mutter und des Kindes eine Entbindung vor der 35. SSW erforderlich

In den letzten Jahren sind Tests entwickelt worden, um Schwangerschaften mit einem hohen Risiko für Praeeklampsie frühzeitig zu erkennen. Wird das Praeeklampsie-Risiko bereits in der ersten Hälfte der Schwangerschaft bestimmt, können die betreuenden Ärzte Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen und entsprechende Kontrolluntersuchungen veranlassen. Es ist daher sinnvoll, die Untersuchung auf Praeeklampsie-Risiken in das Ersttrimester-Screening zu integrieren.

Für die Risikobestimmung benötigen wir neben einigen Angaben zu vorangegangenen Schwangerschaften und zur gesundheitlichen Vorgeschichte:

Körpergröße und Gewicht
Blutdruckmessungen an beiden Armen
Dopplermessungen in den die Gebärmutter versorgenden Arterien
PAPP-A Wert (wird beim Ersttrimester-Screening auch zur Berechnung des Trisomie-Risikos gemessen)

International nimmt man derzeit ein individuelles Risiko von 1 auf 20 (5%) oder schlechter zum Anlass, die vorsorgliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) zu empfehlen. Auch die Untersuchung der Blutgerinnung kann im Einzelfall sinnvoll sein.

So .. ich überlege nun, ob ich das mit testen lasse und zwar aus folgenden Gründen:
- ich bin über 35
- ich habe immer mal wieder Eiweiß im Urin (auch jetzt bei der 1. VU), jedoch erst einmal eine Blasenentzündung gehabt
- im Sommer bei extremer Hitze neige ich zu Wassereinlagerungen in Händen und Füßen (und ich werde im Hochsommer hochschwanger sein)
- ich werde bis zum MuSchu alleine sein und erst dann zu Menne ziehen. Es wäre also von Vorteil, vorbereitet zu sein, wenn ich ein erhöhtes Risiko hätte
- vielleicht etwas weit hergeholt, aber ich hatte in der TCM eine Leber-Qi-Stagnation als Diagnose

Wer von euch kennt diese Untersuchung und hat sie machen lassen?

winken


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.13 16:14 von clydesbonnie.


  Re: Früherkennung von Präeklampsie
no avatar
   Eri77
schrieb am 11.02.2013 15:31
Hi,
mit dem Thema hab ich mich heute morgen zufällig auch beschäftigt. Ich will die Nackenfaltenmessung nämlich nicht machen... Die Präklampsie-Sache würde mich aber sehr wohl interessieren. Ich bin dazu gar nicht gefragt worden.... Geht diese Untersuchung alleine vielleicht gar nicht??

Lg
Eri


  Re: Früherkennung von Präeklampsie
avatar    clydesbonnie
schrieb am 11.02.2013 15:39
Doch, sie geht bestimmt. Ich denke aber, dass es ohne teurer sein wird. Mit der NFM hat man US und Blutabnahme ja bereits mit der anderen Diagnostik erledigt.

Angesprochen hat man das bei mir auch nicht. Ich habe von meienr Gyn diese Broschüre des Pränatalzentrums bekommen und mir die verschiedenen Untersuchungen durchgelesen, um mir für uns einen "Fahrplan" zu erstellen. Da bleib ich eben bei hängen und frage mich nun, ob das nicht Sinn macht.


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
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   samonna
Status:
schrieb am 11.02.2013 17:41
Hallo Süße knuddel

Ich war ja auch zum Ersttrimesterscreening und habe von dieser Untersuchung noch nie was gehört... Ich hatte auch ordentlich Respekt vor einer Schwangerschaftsvergiftung, weil meine Schwester eine hatte in der zweiten Schwangerschaft, dadurch lange im KH lag und letztendlich einen zu frühen Kaiserschnitt haben mußte.

Aus diesem Grund habe ich mir ein Blutdruckmessgerät für 25€ angeschafft und relativ regelmäßig zu Hause den Blutdruck überwacht (immer morgens nach dem Aufstehen). Gerade in den großen VU-Pausen hat mich das beruhigt. Ich hatte aber auch nie Eißweiß im Urin. Wasser einlagern tut man ja immer am Ende der Schwangerschaft, dieses Übel hat mich auch aktuell getroffen, aber das alleine ist ja nicht dramatisch. Ich hatte in dem Zusammenhang außerdem gelesen, dass die Einnahme von Magnesium das Risiko reduzieren kann. Und da ich auch Wadenkrämpfe hatte, habe ich das sowieso genommen.

Lies auch mal hier nach: [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4eklampsie]KLICK WIKI[/url] demnach würde ich lieber Schokolade essen (siehe vorbeugende Maßnahmen grins )

Also ich würde den Test wohl nicht machen lassen. Papp A und Doppler machen die eigenltich sowieso beim Screening, ein verantwortungsvoller Arzt wird Dir dann vermutlich zu dem Risiko auch schon was sagen (ich kann es nicht mehr genau sagen, aber ich glaube, mein Pränataldiagnostiker hatte das auch erwähnt, ich weiss es aber wie gesagt nicht mehr genau) also ich würde eben auf die anderen Maßnahmen setzen.


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  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
no avatar
   ami11
Status:
schrieb am 11.02.2013 21:40
Hi

Stell die Frage doch mal im Forum der "gestose frauen .de". Dort wissen sie sicher über den Test Bescheid.

LG
Amy


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
avatar    clydesbonnie
schrieb am 12.02.2013 11:05
Ich habe heute noch mal angerufen und nach den Kosten gefragt. Da das neiste in der Ersttrimester-Diagnostik enthalten ist, kostet es nichts extra. Nirmalerweise wird es sowieso mitgemacht. Sie haben nun notiert, dass ich es ausdrücklich auch möchte (falls die es sonst vergessen).

Danke für eure Antworten.


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
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   samonna
Status:
schrieb am 12.02.2013 11:39
Das klingt doch gut, dann war das bei mir bestimmt auch so smile
Stillschweigend sozusagen...


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
avatar    Sheyla2012
Status:
schrieb am 12.02.2013 12:51
huhuu

laut meiner fä, wird dieser test ohnehin mitgemacht. allerdings meinte meine fä, könnte man auch gut darauf verzichten, da sich eine präklampsie eben auch plötzlich entwickeln kann.

sie hält es für wichtiger eben die üblichen verdächtigen im auge zu behalten. und wenn es auffälligkeiten gibt, das ganze eben engmaschiger zu kontrollieren.

ich hatte bei den letzten beiden vu´s auch eiweiß im urin und dazu bin ich ja mit bluthochdruck (wegen SD erkrankung) in die schwangerschaft gestartet. sie meinte, ein bisschen eiweiß im urin ist normal in der schwangerschaft, nur sollte eben der wert im auge behalten werden. eine infektion und harnwegsinfektion wurden bei mir ausgeschlossen.

also heißt es weiter beobachten. die fä meinte, es könne sein, dass ich mit ASS anfangen muss aber das wird sich eben zeigen.

den urin kannst du zu hause auch testen und den ph wert auch. urin teste ich wöchentlich, wegem eiweiß.

es ist übrigens nicht so wichtig, ob du auch sonst an wassereinlagerungen leidest. wichtig ist eben, wie es sich in der schwangerschaft verhält und ob sie im normalen rahmen sind. denn wassereinlagerungen sind ja gegen ende der schwangerschaft auch quasi normal.

also testen lässt sie das auch, aber achtet eben trotzdem mehr auf die werte im verlauf der schwangerschaft.


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
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   philippina
schrieb am 12.02.2013 15:01
...Eigentlich machen sie den Test nur mit, wenn es Risikofaktoren gibt, soweit ich weiß. Ich würde ihn ganz sicher NICHT einfach so machen. Es sei denn Du willst die ganze Schwangerschaft in Dich hinein hören, Panikattacken bekommen, wenn Du mal geschwollene Füße hast etc. Wenn Du eine Schwangerschaftsvergiftung bekommen solltest, wirst Du sie nicht übersehen. Auch bei dem Test geht es ja nur um Wahrscheinlichkeiten... Alles Gute Phi


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
avatar    clydesbonnie
schrieb am 12.02.2013 20:02
@ Sheyla

Ich habe mir heute früh schon die Teststäbchen (Combur 5) besorgt und werde nun regelmäßig kontrollieren, wie sich das mit dem Eiweiß verhält. Wenn ich es früher gesehen hätte, hätte ich meine Gyn noch drauf angesprochen. Ich habe mir den Mupa aber erst zu Hause genau angesehen. Und da stand dann das ++
Die ph-Tests für die Scheide habe ich schon. Und den Blutdruck messe ich auch ab und zu. Der ist bei mir aber eher niedrig.

@ phillipina

Man sagte mir, dass er wohl immer oder meistens mitgemacht wird. Ob da schon mein Alter ein Grund ist, keine Ahnung. In mich hinein höre ich sowieso immer. Das kommt von meiner Phobie (Blut- und Spritzen). Wenn ich nicht den Großteil der Schwangerschaft alleine zu Hause wäre und noch den Umzug vor mir hätte, würde ich da auch weniger drauf achten wollen.


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
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   Julliane
Status:
schrieb am 12.02.2013 20:37
HI

schaden tut es sicherlich nicht wennste den Test mitmachst, musst halt nur bedenken, es ist wieder mal so ein Wischi/Waschi, also nix festes, genau so wie die NF-Messung.

Was es aber wirklich gibt ist ein Test der mit hoher Sicherheit ansagt, ob eine Eklampsie im Anmarsch ist. Der ist neu auf dem Markt, und den
gibts in grossen KH, und den macht mar nur dann, wenn eine Frau Symptome einer Präeklampsie hat, man sich aber nicht recht sicher ist, ob es eine richtige Eklampsie wird oder nicht, oder ob sie nur so Wassereinlagerungen, Eiweis im Urin usw. hat. Denn nicht jedes Eiweis im Urin oder Wasser in den Beinen oder hoher Blutdruck macht gleich eine schwere Eklampsie.


Das dumme daran ist halt nur, dass dieser Test eine Eklampsie höchstens 2 bis 3 Woche circa voraussagt. D.h. mach ich den Test heute, kann es gut sein dass ich in 4Wochen aber doch eine Ekl. entwickele. Somit bringt er einer normalen Schwangeren nix.
Der bringt einem nur was wenn man schon Anzeichen hat und is KH kommt.
Dieser Test hilft dem Arzt auch zu entscheiden ob es dann notwendig ist, das Kind früher zu holen usw.

Also wenn ihr Eklampsie Anzeichen habt und der Arzt aber sich nicht sicher ist wie und was, dann macht man diesen Test und weiss bescheid. Ob der aber überall schon verfügbar ist, keine Ahnung. In München wo ich arbeite da gibts den schon.

Julliane


  Re: Früherkennung von Präeklampsie (Test)
avatar    clydesbonnie
schrieb am 13.02.2013 13:25
Dass das Ergebnis ebenfalls nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, ist mir bekannt.
Mir reicht es momentan auch nur, eine Tendenz zu kennen.

Die Infos zu dem Test, den man bei Verdacht macht, sind sehr interessant. Vielen Dank dafür.




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