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  fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
no avatar
   nüfer
schrieb am 03.08.2012 09:37
hallo zusammen

eigentlich ist es überhaupt nicht wichtig. aber ich wundere mich immer, wenn jemand schreibt, dass er liegend oder mit der ambulanz ins KH transportiert wurde bei blasensprung.

denn hier in der schweiz (oder zumindest in der stadt in der wir leben ) ist es völlig egal, wie man bei blasensprung ins KH kommt. nix von wegen liegend transportieren oder so. bei uns hiess es einfach, bei blasensprung mal im KH anrufen und mit hebamme besprechen.... und dann natürlich irgendwann ins KH gehen und gebären smile aber sonst???? nix!

komisch, diese unterschiede...

alles liebe

nüferchen


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    PuppiMuckelmaus
Status:
schrieb am 03.08.2012 09:42
Hm.... dabei ist es ziemlich wichtig, liegend ins KH transportiert zu werden wenn die FB springt wenn das Kind noch nicht fest im Becken ist.
Ansonsten ist es so, wie Du sagst, im KH anrufen und dann mal irgendwann hin zum Gebären zwinker

Aber wenn das Kind noch nicht fest im Becken ist, die FB platzt dann kann es passieren dass das Kind runterrutscht und die Nabelschnur zwischen Geburtskanal und Kind flutscht und so die Versorgung abgeklemmt wird. DARUM liegend zwinker

Bestimmt auch in der Schweiz zwinker


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    Ekis
schrieb am 03.08.2012 09:43
Der reguläre Weg ist in Deutschland genauso. Allerdings gibt es auch den Fall, in dem das Fruchtwasser in einem großen Schwall abgeht, wenn z.B. der Kopf noch nicht fest im Becken sitzt. In dem Fall empfiehlt sogar meine Ultra-Öko-Pro-Hausgeburt-Hebamme: sofort hinlegen, Becken hoch lagern und Krankenwagen rufen. Es kann dann nämlich passieren, dass die Nabelschnur ein Stück vor flutscht und vom nachrückenden Kopf im Becken eingequetscht wird. Und das wäre gefährlich.

Wenn nicht gerade sowas passiert, fahren wir in D auch selbst zum Krankenhaus.

Da find ich die Unterschiede in Mutterschutz und Erziehungszeit viel schlimmer zwinker


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    *Butterfly*
Status:
schrieb am 03.08.2012 10:11
hier ist es ja zum ET genauso, denn meist liegt der kopf dann schon fest im becken.

hat man einen blasensprung schon einige Zeit vor ET und der Kopf ist nicht fest im becken, soll man besser liegend fahren, aus den gründen die schon genannt wurden.


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  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
no avatar
   dieKatschi
Status:
schrieb am 03.08.2012 10:12
Ahhaa!

Jetzt hab auch ich das verstanden!
Danke Euch!
Ich verneig mich

LG
dieKatschi


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    Lino79
Status:
schrieb am 03.08.2012 11:31
Hallo Nüferchen

Also ich wohn auch in der Schweiz und habe genau das sowohl die Hebamme gefragt, als auch den Frauenarzt.

Beide haben gesagt man muss nicht liegend transportiert werden.

Der Frauenarzt sagte sogar, er hätte das erst einmal in seiner Laufbahn gehabt und da war die Frau bereits im Spital gelegen.
Wäre man noch zu Hause und hätte den Vorfall, trtitt der sofort ein und da hilft dann auch kein liegend Transport mehr. dann sei es meist sowieso zu spät.

Nicht wirklich beruhigend, ich werde die Hebamme am Dienstag mal fragen ob sie mir sagen kann wie es liegt.

LG

Lino


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    Montreux1972
schrieb am 03.08.2012 13:17
Hi,

ich wohne auch in der Schweiz und hier ist wirklich einiges anders als in Deutschland.

Habe eine Freundin die in 2 Wochen in der Schweiz Geburtstermin hat, die erzählte mir das die Anzahl der Frauen die hier mit PDA entbinden deutlich geringer ist als in Deutschland, wohl nur um die 25% (sie selber ist Französin, in Frankreich sind es wohl mind. 75%). Die PDA wird zwar bei Geburtsvorbereitung erwähnt, aber wohl nicht progressiv angeboten und auch weniger bereitwillig durchgeführt.

Das mit dem Nichtliegend-Transport hat mir mein FA auch so erzählt, wobei ich denke das es sicher im Ernstfall nicht verwehren können oder werden, eigene Erfahrung dazu kann ich aber nicht beisteuern.

Wir haben hier ja noch nicht mal einen Mutterpass, als ich meinen FA danach fragte (kenne ich eben so aus D von meiner ersten Schwangerschaft) meinte er, das es sowas hier nicht gibt, da es kantoale Angelegenheit ist das zu regeln und da wir 26 Kantone haben, die sich nicht einigen koennen gibt es eben gar nix. Er notiert sich zwar alles in seinen Akten (Untersuchungsergebnisse, Blutbild, etc.), aber man bekommt nix in die Hand.
In D soll man den Pass ja immer bei sich tragen auch für den Fall das man mal umkippt oder als Nachweis der Schwangerschaft, ich frage mich schon wie das hier ist wenn man noch keinen dicken Bauch hat und einem die Schwangerschaft noch nicht anzusehen ist...

Ausserdem fand ich den Mutterpass auch eine schöne Erinnerung für später, man kann sich doch nicht so genau mehr an alle Details erinnern spaeter...

Und wie erwähnt, Mutterschutz vor Geburt gibt es garnicht (man arbeitet bis zur Entbindung, dann max. 14 Wochen danach und dann wieder voll arbeiten) und finanziell gibts ausser Kindergeld auch nix - also was das betrifft wäre ich lieber in D schwanger zwinker

Liebe Gruesse
Montreux


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
no avatar
   wuki0709
schrieb am 03.08.2012 14:38
Zitat
Lino79
Hallo Nüferchen

Also ich wohn auch in der Schweiz und habe genau das sowohl die Hebamme gefragt, als auch den Frauenarzt.

Beide haben gesagt man muss nicht liegend transportiert werden.

Der Frauenarzt sagte sogar, er hätte das erst einmal in seiner Laufbahn gehabt und da war die Frau bereits im Spital gelegen.
Wäre man noch zu Hause und hätte den Vorfall, trtitt der sofort ein und da hilft dann auch kein liegend Transport mehr. dann sei es meist sowieso zu spät.

Nicht wirklich beruhigend, ich werde die Hebamme am Dienstag mal fragen ob sie mir sagen kann wie es liegt.

LG

Lino

Ganau das hatten mein FA und auch die Klinik haben gesagt, das es eigentlich völliger Quatsch ist. Zum Nabelschnurvorfall kommt es sofort im Augenblick des Blasensprunges. Und nicht später. Also würde es nur sinnvoll es wenn du liegend transport wirst wenn du den BS auch im liegen hattest.

In Deutschland klagt halt jeder sofort


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
avatar    Ekis
schrieb am 03.08.2012 14:50
Glaubt ihr nicht, dass die Schwerkraft beim Beckenhochlagern die Nabelschnur wieder entlasten könnte? So hats hier die Hebi erklärt.


  Re: fahrt ins KH bei blasensprung - in der schweiz völlig anders
no avatar
   msdesmond
schrieb am 03.08.2012 14:54
Also ich kann dazu nur sagen, dass meine erste Tochter mit dem Köpfchen noch nicht im Becken lag, als mir die Blase voller Wucht gesprungen ist. Ich hab dann erst einmal panisch meine Hebamme angerufen und die meinte, ich soll einfach so schnell wie möglich ins Krankenhaus. Auf die Frage, ob das liegend sein muss, meinte sie, ob ich denn nur gelegen bin, wie die Blase platzte. Das hab ich verneint, woraufhin sie meinte, dass dann jetzt eh alles schon passiert sei, was passieren könne, von daher schnellstmöglich ins Krankenhaus und fertig. Im Krankenhaus selbst meinten sie auch, dass das Schwachsinn ist, dass man liegend transportiert werden muss. Das mit der Nabelschnur kann natürlich passieren, aber wenn die Blase erst einmal voller Wucht geplatzt ist und man nicht komplett still lag, hat sich das Thema mit der Vorsicht da eh erledigt...




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