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  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Doing
Status:
schrieb am 23.07.2012 20:53
Ein WunschKS kann abgelehnt werden ja. Ein WunschKS ist auch keine Kassenleistung und muss selbst bezahlt werden.

Dass ändert sich erst dann wenn es eine primäre (geplante) Sectio ist die wg. medizinischer Indikation nötig ist. Und dafür sind u.A. dein FA zuständig.

Ggf. einen anderen FA nochmal zu Rate ziehen.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    chez11
schrieb am 23.07.2012 21:30
huhu

also unser KH macht KEINE WKS, solange kein med. grund besteht wird bei uns nicht geschnippelt, in unserem KH sind sie sogar dann noch sehr vorsichtig mit dem schnippeln, denn hier werden auch BEL nicht mit KS gemacht.

Ich kann nur mal berichten das meine schwester einen KS hatte (anderes KH andere stadt) und da versehentlich das ohr abgeschnitten wurde vom Kind, soviel zum Thema die geburt so sicher wie möglich zu planen.
Angeblich gibts es studien wo man festgestellt hat das mehr kinder an plötzlichen Kindstod sterben die per KS auf die welt kamen, das hab ich aber nur mal gelesen obs nun so stimmt weis ich nicht.

Ich persönlich sehe bei dir auch keinen Grund zum WKS, gerade weil es ein so gewünschtes kind ist lass dem kind das wichtige geburtserlebnis, denn auch für die kinder ist das wichtig.

ich habe auch Jahre auf meine Maus gewartet und die geburt war einfach toll, dieses Gefühl nach den Jahren endlich am ziel zu sein und dann dieser magische moment im Kreissaal, nein das möchte ich nicht missen.

Passieren kann immer was, das hat meines erachtens nichts mit KS oder normaler geburt zu tun, ich bin nicht gegen KS aber ich denke auch er sollte eben wirklich nur wenn med. notwendig angewandt werden.

LGwinkewinke


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   katrina
schrieb am 23.07.2012 21:58
Ich habe keine Ahnung, wie das mit WKS aussieht, ob man den verweigern kann.
Aber das Du denkst, Dir fehlt die körperliche "Fitness" für eine echte Geburt- da kann ich nur sagen, ich war bei jeder Schwangerschaft am Ende nur noch wie eine Dampflok unterwegs und konnte kaum mehr vernünftig Treppen steigen aber Du ahnst nicht, was für Kräfte eine Frau während einer Geburt hervorbringt!!!
Ansonsten wirst Du hier sicher für beide Varianten pro und contra bekommen. Ich habe auch mit behinderten Kindern gearbeitet und habe mir aber nie Gedanken gemacht, ob ich jetzt deswegen einen KS oder eine Spontangeburt haben will!
Zu der Gerinnungssache kann ich im Detail nichts dazu steuern aber vielleicht ein Beispiel bringen: meine Freundin hat eine schwere Thrombose und musste sich in der Schwangerschaft auch Heparin spritzen. Ihr wurde dringenst von einem KS abgeraten (ihr Kind lag in BEL) da jede Stunde, die sie liegen würde nach dem KS, das Thromboserisiko enorm vervielfachen würde. Bei einer Spontangeburt ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß Du schneller mobil und fit bist (übrigens hat sich meine Freundin zu einer äußeren Wendung entschlossen und das Kind kam problemlos auf natürlichem Weg auf die Welt- nur so am Rande!)
Ich wünsche Dir alles Gute!


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Maelle**
Status:
schrieb am 23.07.2012 21:58
Vielen Dank für eure Antworten, es war mir klar dass die Meinungen zu diesem Thema sehr vielfältig sein würden, der Titel des Threads ist ja zugegebenermaßen schon etwas provokant grins

Ich bin mir über die möglichen Risiken eines Kaiserschnittes sehr wohl bewusst, ebenso wie über die Risiken einer normalen Geburt. Trotzdem sträubt sich in mir alles gegen den natürlichen Weg, Ich denke teilweise wird das Geburtserlebnis auch Überbewertet, ohne da jetzt jemandem von euch zu nahe treten zu wollen.
Dass ein Kaiserschnitt ohne medizinische Gründe von der Krankenkasse nicht übernommen wird ist mir klar, Ich denke aber das auch die Psyche eine. ausreichende Indikation darstellen kann.
Auf der Homepage meines Krankenhauses steht „Wenn Sie ohne zwingende medizinische Gründe eine Entbindung per Kaiserschnitt wünschen, Werden Sie von uns ausführlich beraten. “
Es sieht also so aus als ob ein WKS in meinem Krankenhaus möglich wäre auch ohne medizinische Gründe. Ich werde trotzdem noch einmal mit meiner Gynäkologin darüber sprechen und auch mit meiner Hebamme.

Schönen Abend nochSonne


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.12 22:43 von Leya-Luna.


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  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
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   penny_lane
Status:
schrieb am 24.07.2012 10:09
obwohl ich nach meinen zwei KS absolut pro-KS bin, möchte ich doch einspruch erheben gegen dein argument mit dem "sicherer", sicherer ist im normalfall, wenn keine weitere indikation vorliegt, die natürliche entbindung. dennoch, ich verstehe deine gründe und verstehe auch nie, warum viele den KS furchtbar finden oder solche horrorgeschichten erzählen. informier dich gut, KS ist eine OP, allerdings fand ich meine beide super, den ersten okay, weil da schon 45 stunden wehen waren, aber der zweite war einfach toll. daher kann ich deinen wunsch nach einem KS verstehen. besonders das argument mit dem heparin kann ich nachvollziehen und die kraftlosigkeit. das blöde ist ja, dass man dir wegen heparin nicht raten kann, einfach auf wehen zu warten und dann den KS zu nehmen, wobei, ginge denn spinale oder müsste das wegen heparin gleich ein KS sein?
bei elmo hatten wir zwar einen KS-termin, aber in der hoffnung, dass er vorher so kommt. dann kamen die wehen von alleine, aber mit derartiger wucht, dass mein kreislauf das nicht mitgemacht hat und wirksam waren die wehen trotzdem nicht, also gabs dann den KS mit spinaler. ginge das bei dir auch? denn so hätte ich es versuchen können, ging nicht, also dann KS. so hatte ich im endeffekt "nur" 9 stunden richtige wehen und nicht zwei tage. daher war ich noch fit und somit auch der KS körperlich weniger belastend.

edit: nebenbei verstehe ich das gerede wegen "geburtserlebnis" sowieso nicht. hab ich nie das bedürfnis nach gehabt, meine vagina schmerzhaft dehnen zu lassen... ausserdem IST der KS ein "geburtserlebnis", meine kinder wurden geboren, ich habe den ersten schrei gehört, ich war dabei. mir fehlt absolut garnichts. eine natürliche geburt habe ich bei elmo nur aus rein rationalen gründen angestrebt, ich wollte vorher wehen haben und wollte schnell nach hause. schnell zuhause war ich trotzdem und wehen hatte ich auch. vor kermit dagegen war der KS mein horrorszenario, bis ich ihn erlebt habe und gemerkt habe: ist völlig okay, während der natürliche geburtsversuch wirklich die hölle war. nur der längere KH-aufenthalt war nervig, bei elmo sind wir nach 3 tagen nach hause.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.12 10:13 von biestfee.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
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   Berghutze_Fredda
Status:
schrieb am 24.07.2012 10:18
@Biestfee:

Wenn die letzte Heparingabe nicht 12 Stunden her ist, geht ein KS nur mit Vollnarkose. Allerdings wurde mir gesagt, dass man das -besonders beim ersten Kind- meistens hinkriegt. Bei dem Gefühl, dass es losgeht, einfach nicht spritzen. Wenn mal eine Spritze fehlt, schadet es nicht.

LG Fredda


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
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   penny_lane
Status:
schrieb am 24.07.2012 11:10
Zitat
Berghutze_Fredda
@Biestfee:

Wenn die letzte Heparingabe nicht 12 Stunden her ist, geht ein KS nur mit Vollnarkose. Allerdings wurde mir gesagt, dass man das -besonders beim ersten Kind- meistens hinkriegt. Bei dem Gefühl, dass es losgeht, einfach nicht spritzen. Wenn mal eine Spritze fehlt, schadet es nicht.

LG Fredda

danke für die info! dann würde ich das ehrlich gesagt so machen, meistens geht es, wie du sagst, eben nicht sooo extrem schnell. daher, ich würde auf wehen warten, weil wehen gut und wichtig fürs baby sind, um anpassungsschwierigkeiten zu vermeiden, dann nicht spritzen und dann im KH schauen und spontan entscheiden. wer weiß, manche kommen ins KH und der mumu ist 8cm eröffnet und es geht unproblematisch und schnell, wenn man ins KH kommt und sagt "ich kann nicht, ich will einen KS" machen die den. aber wer weiß. meine beiden geburtsversuche liefen einfach schxxxx, aber ich habe genug freundinnen, die tolle geburten hatten ohne verletzungen.
aber DU entscheidest. ich sehe bei dir persönlich schon eine indikation für einen geplanten KS, aber ich würde an deiner stelle in dem zusammenhang den begriff "WKS" vermeiden, sondern mit den ärzten sachlich über deine ängste, deine erfahrung im job, das heparin usw. sprechen und dabei sagen, dass du einen KS möchtest, weil das risiko sonst zu hoch sei (aus deiner sicht), denn "WKS" klingt nach "ich hab kein bock auf wehen und pressen usw.".
wobei ich auch das verstehen kann, ich fand die vergeblichen pressversuche usw. einfach entwürdigend und furchtbar. allerdings gibts eben mehr gute geburten als miese, denke ich.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Ekis
schrieb am 24.07.2012 11:28
Ich glaube, dass die Geburt am sichersten und auch am verträglichsten ist, hinter der die Mutter voll hinter steht. Ein Kaiserschnitt kann traumatisch sein, wenn er als Horrorszenario erwartet wird. Eine natürliche Geburt kann ebenso traumatisch sein, wenn dramatische Ängste bestehen. Deshalb würde ich mir nie anmaßen, jemandem zu sagen, welches Geburtserlebnis besser ist.

Zum Thema: Natürlich kann eine Klinik den WKS ablehnen. Es kann sogar sein, dass ein Arzt sein OK gibt, der sich einen Tag vor dem KS das Bein bricht und die Vertretung sich weigert, den WKS durchzuführen. Ärzte sind in erster Linie ihrer eigenen Verantwortung verpflichtet.

Die Frage hier ist einfach, ist es ein klassischer WKS oder besteht tatsächlich eine medizinische Indikation? Ich begreife nicht, warum eine psychische Beeinträchtigung geringer geschätzt werden sollte, als eine physische.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Lilu&Murkel
Status:
schrieb am 24.07.2012 12:12
Zitat

edit: nebenbei verstehe ich das gerede wegen "geburtserlebnis" sowieso nicht. hab ich nie das bedürfnis nach gehabt, meine vagina schmerzhaft dehnen zu lassen...

@ biestfee und Threaderöffnerin:
ich hatte zwar keinen KS,aber trotzdem:

ich bin überrascht mal endlich jemanden zu hören, der das genauso sieht wie ich. ich kam mir immer schon komisch vor, wenn ich dachte: hm, die geburt, die paar stunden danach...nee, das war nicht schön oder romantisch.
klar ein wow-effekt.
aber erst paar tage später war mein kind wirklich mein kind und zudem konnte man nicht sitzen, es tat weh...und naja.

also ich kann einen WKS verstehen, wüsste aber nicht wie ich mich entscheiden würde.
ich finde es gut das du dich über beide seiten infomierst.

und ja, ich denke auch das es psychische indikatoren geben kann. meine partnerin hat schon "nur" vom dabei sein ein geburtstrauma bekommen, und würde keine 2. begleiten können. wieso soll es dann nicht auch der gebärenden selbst so gehen. . .?

alles gute!


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   Katinka75
schrieb am 24.07.2012 12:52
Zitat
Ekis
Ich glaube, dass die Geburt am sichersten und auch am verträglichsten ist, hinter der die Mutter voll hinter steht. Ein Kaiserschnitt kann traumatisch sein, wenn er als Horrorszenario erwartet wird. Eine natürliche Geburt kann ebenso traumatisch sein, wenn dramatische Ängste bestehen. Deshalb würde ich mir nie anmaßen, jemandem zu sagen, welches Geburtserlebnis besser ist.

Dem kann ich nur voll zustimmen !

Liebe Thread-Erstellerin: Versuch, einen FA zu finden, der deine Angst vor der Geburt ernst nimmt.
Ich habe bei meiner 1. Schwangerschaft in den letzten Woche solche Alpträume bekommen, dass bei der Geburt etwas schiefgeht, dass mein FA Arzt mir dann (auf Anraten der Hebamme übrigens!) einen KS angeboten hat und den habe ich dann auch dankbar angenommen.

wie es diesmal wird, weiß ich noch nicht, aber wenn meine Ängste wieder so groß werden, dann werde ich definitiv wieder nach einem KS fragen.

ich drück dir die Daumen!
glg
katl


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   Kati+Sammy
Status:
schrieb am 24.07.2012 13:18
Huhu,

in unserem KH wird kein WKS durchgeführt.
Geplante KS werden meist auch erst durchgeführt wenn die Wehen schon begonnen haben....

Ich hatte schon beides.
Erstes Kind. Normale spontane Geburt nach Einleitung
Zweites Kind. Not-KS in Vollnarkose (wollte ich so) nach Einleitung.

Ich muss sagen, dass ich das "Hinterher" beim KS tausendmal schlimmer fand als bei der spontanen Entbindung.
Aber das ist ja bei jedem anders.

Für deinen FA sollte es ein leichtes sein eine medizinische Indikation zu finden wenn er denn will.
Ansonsten einfach den Arzt wechseln.

lg
Katrin




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