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  Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Maelle**
Status:
schrieb am 23.07.2012 16:07
Huhu ihr lieben,

Ich war heut mal wieder im Krankenhaus zum AP Test. dieser war Gott sei Dank negativ Ich freu mich Zervix zwar wieder bissl kürzer aber das war in Ordnung, kein Trichter und Muttermund geschlossen smile

Soweit so gut. Heute war eine junge Assistenzärztin da, Ich habe sie wegen einem geplanten Kaiserschnitt angesprochen, wann genau ich dann zur Geburtsplanung kommen soll. Sie war von Anfang an total dagegen und meinte das wäre die schlechteste Variante. Ich habe versucht ihr die Gründe zu erklären, diese sind zum einen meine BlutgerinnungsStörung, Wegen der ich Heparin spritzen muss und somit circa 12-24 Stunden nach der letzten Spritze erst eine PDA möglich wäre. Da ich panische Angst vor einem Kaiserschnitt in Vollnarkose habe, ist das mit dem Heparin einfach nicht planbar.
Der zweite Grund ist meine körperliche Fitness. Ich muss seit Wochen wegen Zervix Insuffizienz liegen und selbst das treppensteigen vom Keller in den ersten Stock macht mich völlig fertig. In diesem körperlichen Zustand würde ich eine Geburt noch nicht mal eine halbe Stunde lang überstehen.
Der dritte und für mich fast schon wichtigste Grund ist meine Panik davor das bei der Geburt etwas schief läuft. Ich arbeite mit Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung und komme aus der Pflege und weiß einfach genau was im schlimmsten Fall passieren kann. Ich habe fast fünf Jahre auf dieses Kind gewartet und möchte die Geburt so sicher wie möglich für das Kind hinter mich bringen. Seit Wochen habe ich Ängste dass er zu früh kommt und es wäre für mich eine große Erleichterung zu wissen dass wenigstens die Geburt einigermaßen planbar ist.
Nun ist meine Frage ob das Krankenhaus mir einen geplanten Kaiserschnitt aus diesen Gründen verweigern kann. Meine Frauenärztin ist leider auch der Meinung dass ein Kaiserschnitt nur im Notfall stattfinden sollte und daher kann ich von ihr keine Unterstützung erwarten.
Wie war das bei euch? gab es Probleme im Krankenhaus?

Bitte antwortet mir nicht das ich es doch einfach so versuchen sollte wegen dem Geburtserlebnis. Das hätte ich auch gerne aber meine Ängste und meine Unsicherheit überwiegen einfach. Die Ärztin heute hat mir überhaupt nicht zugehört und mir nur was von GeburtsErlebnis und ach so toll und im Notfall würden wir einen Kaiserschnitt auch nicht verweigern erzählt. So was bringt mir leider momentan überhaupt nichts.

Liebe Grüße


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.12 16:08 von Leya-Luna.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    *Glückskind*
Status:
schrieb am 23.07.2012 16:31
Also mein KH hat damals zu mir gesagt das sie keine WKS machen. Ob sie das explizit ablehnen dürfen weiß ich nicht, aber sie tun es.
Und ich weiß.von noch einem KH das sie auch keine WKS machen.

Das ein KS der sicherste Geburtsweg ist stimmt so nicht. Das ist ein klarer Trugschluss.
Vielleicht wäre ey hilfreich wenn du mit einer guten Hebamme mal über deine Ängste sprichst?
Wenn du magst schick mir eine PN, ich bin selber von Panikattacken geplagt und in Behandlung.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    sunnylu
schrieb am 23.07.2012 16:36
Hey,

ich kann deine Ängste wirklich verstehen, aber Kaiserschnitt birgt auch gewisse Risiken... bis zu meinem GVK hatte ich auch riesige Angst vor einer normalen Geburt, hätte aber nie im Traum an einen WKS gedacht... die Hebamme hat mir einige Ängste genommen.

was soll denn bei einer normalen Geburt passieren???
Du bist ja schon im KH, selbst bei einem vorzeitigen Blasensprung liegst du, falls das Kind noch nicht fest im Becken liegt (was problematisch sein könnte, wenn man aufsteht wegen der Nabelschnur, aber sowas kommt bei 0,x % vor) und auch wenn es bei der Geburt zu einem Stillstand kommt, gibt es die Saugglocke und dein Baby wird immer noch über die Nabelschnur versorgt und es wird notfalls am Kopf des Babys Blut abgenommen, um Sauerstoffsättigung usw. zu überprüfen, Herztöne werden ja sowieso kontrolliert) und notfalls kann man immer noch einen Not-Kaiserschnitt machen. Du hast immer wieder Pausen zwischendrin, um dich zu erholen zwischen den Wehen... und vielleicht geht es ja aber auch sehr schnell...


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    LittleStar
schrieb am 23.07.2012 16:41
hallo,

nur eins möcht ich dir antworten: die zervix insuffizienz und das lange liegen schwächen dich nicht SO sehr, dass du keine geburt schaffen kannst. woher ich das weiß? ich bin bei little ab der 25. woche bis zum schluss NUR gelegen und hatte trotzdem eine natürliche geburt. es war anstrengend, klar, aber es war machbar.
und ich war vor der schwangerschaft alles, aber keine sportlerin, ich hasse sport, wirklich... und hab auch einiges zu viel auf den rippen.
alles andere musst du mit den behandelnden ärzten besprechen. ich denke aber auch, dass eine erfahrene hebamme dir vllt weiterhelfen kann.
alles liebe für dich!


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  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Tina
Status:
schrieb am 23.07.2012 16:52
So weit ich weiß müssen KS immer eine medizinische Indikation haben. Daher gibt es offiziell eigentlich keine WKS. Aber es wird ja immer wieder gemacht und von daher würd ich sagen, dass es vom Arzt abhängt ob dieser eine medizinische Indikation findet.
(Das ist das was ich vor einiger Zeit mal gelesen habe, aber ich lasse mich auch gern.eines besseren belehren zwinker )


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Maelle**
Status:
schrieb am 23.07.2012 17:28
Hey,

Danke für eure Antworten smile

@sunny: was bei einer spontanen Geburt alles passieren kann möchtest du wahrscheinlich lieber nicht wissen... Ich arbeite mit Menschen due ihre Behinderungen teilweise nur durch einen Geburtsschaden haben, weiter möchte ich da auch gar nicht drauf eingehen..

Ich meine auch Gelesen zu haben dass reine WKS nicht gemacht werden aufgrund der Kosten aber es ist ja nun nicht so dass ich sage ich will keine Wehen haben oder ich will dass das Kind an dem oder dem Tag kommt. Solche KS befürworte ich auch nicht, im Gegenteil. Mein "Wunsch" ist ja begründet, körperlich und auch psychisch.

Ich werd wohl auf das Geburtsplanungsgespräch warten müssen smile

LG


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    suppenhuhn66
Status:
schrieb am 23.07.2012 17:32
einen WKS musst du in der regel selbst bezahlen. und dir dann natürlich auch eine einrichtung suchen welche diesen durchführt.

zumeist wird der WKS aber als medizinisch notwendig mit einer passenden indikation getarnt und durchgeführt.
wird dann auch von der krankenkasse bezahlt.
eine indikation ist - mit etwas gutem willen - schnell gefunden.Ja
ist man zusatzversichert bzw. privatpatient erleichtert das die sache erheblich.zwinker
hilfreich ist auch, wenn der gyn einen schon mit "empfehlung für den KS" zur geburtsplanung ins KH schickt...aber das ist bei dir ja leider nicht der fall...

alles gute!!
lg


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.12 17:35 von suppenhuhn66.


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Chichi
Status:
schrieb am 23.07.2012 17:38
Dein Wunsch ist nur psychisch zu begründen. Das lange Schonen ist kein körperlicher Grund für einen KS.
Das weiß ich, da ich a) auch einen großen Teil der Schwangerschaft liegen musste und b) ich seit 20 Jahren beim Gyn arbeite.

Ich weiß warum du meinst, einen KS sei sicherer. Ich denke auch, dass es dir nichts bringt, wenn ich dir sage, dass du euch so die Möglichkeit nimmst, etwas wunderbares zu erleben und dass eine natürlich Geburt für Frau und Kind immer besser als ein KS ist.

Daher kann ich dir nur sagen: rede mit deinem FA, dass er dir auf die Überweisung zur Geburtsplanung den Vermerk "KS aus psychischen Gründe empfohlen" schreibt.

Alles Gute und

lg Chichi


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    RocknRoll
schrieb am 23.07.2012 17:39
ich bekomm das 3. kind und den 3.wks und hatte noch nie probleme den durch zubekommen... ich lasse auch nicht mit mir diskutieren bei dem Thema...


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   Berghutze_Fredda
Status:
schrieb am 23.07.2012 17:44
Hallo,

Deine Sorge mit dem Heparin teile ich, allerdings nicht so sehr wegen der PDA sondern wegen der Blutung nach der Nachgeburt. Ich habe panische Angst zu verbluten bzw. eine Transfusion zu benötigen. Mir hat es letzte Woche im GVK riesige Angst bereitet, als die Hebamme die Größe der Wunde nach der Nachgeburt zeigte und betonte, dass man nicht erschrecken solle, wenn viel Blut käme.

Einen kurzen Moment habe ich mich gefragt, ob ein WKS nicht besser wäre, aber die Wunde wäre ja genau so groß und ich würde ggfs. genau so verbluten.

Bei der Risiko Geburtsplanung wurde mir ganz klar gesagt, dass bei Faktor V und Heparin eine natürliche Entbindung immer die Entbindung der ersten Wahl sei und dass man sich nicht so große Sorgen machen solle. Wenn ich das Gefühl hätte, es könne los gehen, solle ich nicht spritzen und wenn es nicht los geht halt später nachspritzen. Die Oberärztin sagte ganz deutlich, dass es am Ende nichts ausmacht, wenn mal einen Tag nicht gespritzt wird und dass ich -wenn ich Angst habe- lieber einmal verzichten soll und zur FÄ gehen soll, um prüfen zu lassen, ob es los geht. Sie hat sich -ebenso wie die Hebamme- nicht an größere Komplikationen wegen des Heparins in der Vergangenheit erinnert.

Jetzt denkst Du sicherlich wie ich auch, dass sie auch gelogen haben können und dass Du trotzdem noch Angst hast, aber ein bisschen hilft es ja trotzdem, dies zu hören.

Sie sagte auch, dass es noch andere Schmerzmittel gäbe als eine PDA und ich die dann bekäme.

LG Fredda


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
avatar    Chichi
Status:
schrieb am 23.07.2012 18:09
Falls ich nochmal zu Wort kommen darf: beide Geburten haben Risiken. Man sollte nicht denken, nur weil man sich selbst mit einem KS eher anfreunden kann, dass es auch die tatsächlich besser Methode sei, ein Baby zu gebären.
Zugegebener Maße, wäre ich Diabetikerin mit einem Baby dass ein bißchen größer als die Norm ist, würde ich wahrscheinlich auch für ein KS entscheiden, aber die körperliche "Gründe", die du angibst, sind wirklich keine, die einer Geburt gefährlich werden könnten.

Ich weiß ja nicht wie alt die Patienten mit Geburtschäden sind, die du betreust, aber in den letzten 20, 30, 40, 50, 60, 70 Jahren, ist die Medizin um einiges besser geworden und die Zahl der Kinder die einen Geburtsschaden erleben, sind nun mal weniger.
Heutzutage wird alles so toll während der Geburt kontrolliert...
Und auf eins kannst du dich verlassen: der Grund dass immer mehr KS durchgeführt werden ist auch der, dass Ärzte Angst vor Klagen haben (wegen etwaige Geburtsschäden). Du kannst dir sicher sein, dass im KS ganz schnell zum Skalpell gegriffen wird, wenn etwas nicht nach Plan läuftzwinker.
Zeit für einen KS gibt es immer.

Und worüber ich auch nachdenken würde ist, dass ein KS immer noch eine Art "Hypothek" für die nächste Schwangerschaft ist. Die Narbe könnte reißen (0,5-2%), vorzeitiges Ablösen der Plazenta, häufig kommt es zur Störung beim Anwachsen der Plazenta. Dann gibt es als Risiken noch Früh- und Totgeburten.
Ich weiß, es kann alles auch so passieren, aber durch einen KS eben eher.
Wenn der Kleine dein einzigstes Kind bleiben soll, würde ich es sofort tun, aber in Anbetracht der Unnötigkeit und mögliche weitere Familienplanung, würde ich nochmal drüber nachdenken.

Hast du schon mit einer Hebamme oder Psychotherapeuten drüber gesprochen?

lg Chichi


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   germanica
Status:
schrieb am 23.07.2012 18:36
Ich kann Dich sehr gut verstehen, und lass Dich da von niemand zu irgendwas überreden!!! Wenn es das KH nicht macht, dann gehe in ein anderes !
Eine Geburt kann nicht funktionieren, wenn Dein Kopf nicht frei für eine natürliche Geburt ist.
Bei meinem 1 Sohn, ist genau das passiert wovor du so Angst hast, nach 10 Stunden Schmerzen, haben sie ihn per NKS geholt, da war er schon blitzeblau, paar Sekunden später wäre er heute nicht mehr da! Soviel zum Thema natürliche Geburt! Da wollte man nämlich auf Krampf alles durchsetzen das es natürlich geht, er ist dann im Becken stecken geblieben,hat sich dabei mit der Nabelschnur fast erwürgt....
Es war die reinste Hölle!! Bei meinem 2. Kind, habe ich von vornherein gesagt , nur WKS , was anderes kommt nicht in Frage, ich bin dann in ein anderes KH, habe alles erzählt was mir passiert ist, und sie haben mir die kleine geholt, es war im Vergleich zum 1. Geburt einfach nur wunderschön..
Ich war anwesend, habe alles mitbekommen, habe ihren 1 Schrei erlebt usw. All das hatte ich bei Tim nicht, ich war weg, als ich aufwachte, hing 1 Foto von ihm an meinem Bett...
Es gibt immer PRO & Contra aber es kommt immer darauf an, was man erlebt hat, was auf einen einwirkt, wie man sich fühlt.
Ich kann Dich wirklich verstehen, denn es gibt viele Kinder, die nicht so viel glück hatten wie Tim & dann wirklich ein Leben lang behindert sind,,....
Ich weiß das auch viele natürliche Geburten problemlos verlaufen, aber es ist nun mal nicht immer so!!!


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
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   Silvesterkind
Status:
schrieb am 23.07.2012 18:37
Ich weiss nicht wo du wohnst, aber hier in Berlin haengt es vom KH ab.
Es gibt solche, die WKS durchfuehren und auch explizit damit werben
Andere wiederum machen keinen WKS. Die Klinik, in der ich meinen Sohn damals entbunden habe,
war sehr "oeko". Sie machen keinen WKS, fuettern die Neugeborenen nur in Notfaellen zu usw.
Das mit dem "Geburtserlebnis" ist der absolute Quatsch. Meine "natuerliche" Geburt dauerte 28 Stunden. Am Ende fielen die Herztoene ab und der Kleine konnte gerade mal so per Saugglocke geholt werden. Ich war am Ende meiner Kraefte, bin danach ohnmaechtig geworden und konnte den Kleinen erst recht nicht versorgen.
Wenn du einen KS moechtest, ist es dein gutes Recht. Zur Not musst du eine Klinik finden, die es macht.
Alles liebe!!


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   daripe
schrieb am 23.07.2012 18:40
Zitat
Leya-Luna

@sunny: was bei einer spontanen Geburt alles passieren kann möchtest du wahrscheinlich lieber nicht wissen... Ich arbeite mit Menschen due ihre Behinderungen teilweise nur durch einen Geburtsschaden haben, weiter möchte ich da auch gar nicht drauf eingehen..

LG

Ich arbeite auch mit geistig behinderten Menschen von denen einige eine geburtsbedingte Behinderung haben. In den letzten Wochen habe ich dann versucht in den Akten mehr darüber herauszufinden, weil es mich natürlich auch beschäftigt.
Es betrifft überwiegend im Ausland geborene Personen oder ältere. Leider auch auffälligerweise mehrere Personen, die an Weihnachten oder Silvester geboren sind. Ob das jetzt bei meiner Stichprobe von 450 Personen Zufall ist kann ich natürlich nicht sagen.

Für mich selbst habe ich entschieden, keine Hausgeburt anzustreben aber die natürliche Entbindung unter medizinischer Überwachung im Krankenhaus.

Beim Kaiserschnitt besteht das OP-Risiko und evtl. psychische Folgen.
Wobei ich bei den psychischen Folgen nicht sicher bin, ob diese so relevant sind, oder ob nachträglich für bestimmte Probleme eine Ursache gesucht wird und ein Kaiserschnitt dann als Auslöser "herhalten muss" und die Suche nach weiteren Gründen beendet.

Trotzdem finde ich, dass Du ein Recht haben sollst, selber zu entscheiden, wie Du Dein Kind auf die Welt bringen möchtest. Denn wenn Deine Entscheidung respektiert wird, ist das ist für Dich der entspannteste und somit wohl auch richtige Weg. Es bringt ja nichts zu einer natürlichen Geburt gezwungen zu werden. Die Geburtsarbeit muss die Frau aktiv leisten und wie gut das gelingt, wenn man sich innerlich dagegen sträubt ist fragwürdig.

Liebe Grüße,
Daripe


  Re: Kann ein KH einen "WKS" verweigern?
no avatar
   mariamaria
schrieb am 23.07.2012 20:20
Hm,

ich kann zwar nichts direkt zu deiner Frage sagen, aber vielleicht ist es interessant zu hören, dass es mir genau anders herum geht.
Ich habe ein ganz ungutes Gefühl davor, dass es aus welchen Gründen auch immer, zu einem Kaiserschnitt kommen könnte. Der Gedanke eine PDA zu bekommen ist für mich der reinste Horror. Die Vorstellung etwas in meinem Rückenmark zu haben, befremdet mich total.
Meine erste Entbindung dauerte sehr lange, ich hatte vor allem eine sehr lange Austreibungsphase, weil der Kleine ein "Dickschädelchen" war, aber ich bin unendlich dankbar, dass mir eine offene Bauch- Op und /oder eine PDA erspart geblieben sind.
Ich habe übrigens keine Horrorgeschichten über den KS an sich erzählt bekommen, aber die Vorstellung macht mir einfach absolutes Unbehagen. Wenn es gar nicht anders geht, müsste ich damit leben, klar, aber es mir zu wünschen, käme mir nicht in den Sinn.
Ist schon krass wie unterschiedlich die Vorstellungen und Nöte sind.
Welche Komplikationen aufttreten können, ist mir übrigens bekannt, ich bin da nicht blauäugig. Aber ich fühle mich in meiner Entbindungsklinik so sicher, wie es meines Erachtens nach geht. Es gibt eine Kinderintensiv, einen guten Betreuungsschlüssel und wenn was Auffälliges passiert, reagieren die blitzschnell, wie ich selbst erfahren durfte.
Was sagt den deine Hebamme zu deinen Sorgen? Meist kann man mit denen doch ganz gut über sowas sprechen.


LG Maria




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