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  zu große Fruchthöhle - Hinweis auf Gendefekt?
no avatar
   voller Sorge
schrieb am 07.07.2012 21:58
Guten Abend,

ich bin nach künstlicher Befruchtung schwanger. Es fing schon mit einem ungewöhnlich hohen hcg-Wert an (dreimal so hoch wie der Normwert), das war ja noch nicht "schlimm", aber nun hat der Arzt bei 6+2 eine mit 27mm deutlich zu große Fruchthöhle gemessen. Der Embrio (schlagendes Herz) und Dottersack sind mit 3,5 und 3,7 mm zeitgerecht entwickelt.

Niemand kann natürlich jetzt eine konkrete Aussage treffen, aber hat jemand in dem Zusammenhang Ahnung von einem erhöhten Risiko eines Gendefekts? Der Arzt meinte erst, muss man im Auge behalten wegen möglichem Gendefekt, dann hat er wohl gemerkt, dass uns das geängstigt hat, und meinte, ne. eigentlich würde ihm das jetzt kein Kopfzerbrechen bereiten, wichtig sei vor allem, dass die Proportionen Embrio und Dottersack stimmen. Ich hab ne Frage

Wäre es zB möglich, dass es anfangs 2 Embionen waren, von denen es einer nicht geschafft hat (hoher hcg) und die Fruchthöhle ist deshalb noch vergrößert?

Ich mach mir jetzt echt Sorgen, zumal ich nun mit der ganzen Behandlung hardere. War es vlt. doch ein Fehler? Haben wir der "Natur da doch zu sehr eingegriffen"? Sollten wir gar kein (gesundes) Kind haben? sehr treurig Ich zweifle langsam an mir selbst.


  Re: zu große Fruchthöhle - Hinweis auf Gendefekt?
no avatar
   neues_mariechen
Status:
schrieb am 07.07.2012 23:42
Lass dich erstmal umarmen! knuddel

Wahrscheinlich kann dir in diesem Moment keiner sagen, ob die zu große Fruchthülle auf einen Gendefekt hinweist oder nicht, es besteht die Chance, dass euer Bauchzwerg krank ist, aber es kann ebenso alles in Ordnung sein. So schwer das ist, aber da heißt es nur abwarten und die Daumen drücken. Du bist da jetzt bestimmt in engmaschiger Kontrolle oder?

Zu dem Thema "künstliche Befruchtung" kann ich nur sagen, ich finde es klasse das es das heute gibt. Ich bin zwar selber spontan schwanger geworden, habe aber in meinem familiären Umkreis 3 Frauen, welche "nur mit Hilfe" schwanger werden konnten. Und alle drei (inklusive Partner) sind wundervolle Eltern die einem Kind Liebe und Geborgenheit geben und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie keine Eltern "hätten sein sollen". Und ich denke bei dir ist es ganz genauso! In gewisser Weise sehe ich das ganze in der gleichen Schiene wie zum Beispiel Knochenmarksspende bei Krebs (sorry für das drastische Beispiel), aber sollten dort die Betroffen keine medizinische Hilfe bekommen, weil es ihr Schicksal ist Leukämie zu haben???

Und deswegen finde ich das total ok der Natur ein wenig auf die Sprünge zu helfen!!!

Und bitte, auch wenn dieser Bauchzwerg es vielleicht nicht schafft, dann liegt das nicht primär an der künstlichen Befruchtung oder das ihr kein Kind haben sollt, sondern daran, dass dieses kleine Wunder einfach sehr krank ist. Das heisst aber nicht, dass ein weiteres auch krank sein wird!!!

Ich drücke euch auf jedenfall ganz ganz doll die Daumen!!!

Mariechen


  Re: zu große Fruchthöhle - Hinweis auf Gendefekt?
avatar    chez11
schrieb am 08.07.2012 09:36
Huhu

Was das nun genau bedeutet weis ich auch nicht, da heißt es wohl warten, vielleicht sieht's in einer Woche ganz anders aus. Sicher wirst du engmaschiger kontrolliert .
Ich kann nur bestätigen auch wenn es dieser Zwerg nicht schafft dann zweifle nicht an der Entscheidung eine künstliche befruchtung gemacht zu haben, damit hat das nichts zu tun, das passiert auch so vielen spontan gewordenen ss Frauen.

Ich habe ein icsi Kind und sie ist so wundervoll und in keinsterweise anders durch die icsi. Es ist so toll das man heute die Möglichkeiten hat um der Natur zu helfen warum sollte man das nicht in Anspruch nehmen.
Jeder von uns nimmt so viel medizinische Hilfe in Anspruch warum nicht auch beim Kinder Kriegen.

Lg und alles gute


  Re: zu große Fruchthöhle - Hinweis auf Gendefekt?
no avatar
   Silvesterkind
Status:
schrieb am 08.07.2012 18:52
Hey,

streichel ich kann empfinden, wie es dir geht. Bitte versuche, dich so viel es geht zu entspannen. Leider ist die Frühschwangerschaft, gerade wenn man einen harten und steinigen Weg hinter sich hat, von Ängsten und Sorgen geplagt. Leider bleibt einem nichts anderes übrig, als zu warten und gerade in so einem frühen Stadium beunruhigen Ultraschallbilder öfters, als sie beruhigen. Aus dem Grund habe ich mich bei dieser Schwangerschaft geweigert, vor 7+0 zum Arzt zu gehen. Die Fruchthöhle und das Embryo sind noch so klein, da macht auch 1 mm einen Riesenunterschied. Vielleicht ist das Ultraschallgerät nicht so gut, oder der Arzt hat sich vermessen. Vielleicht sieht es in 2 Tagen auch alles völlig anders aus.
Mein FA hat mir letztes Mal eindrucksvoll bewiesen, wie auch nur ein Winkel einen Unterschied machen kann. Er hat mein Embryo von 3 verschiedenen Winkeln gemessen (hat also den US-kopf bewegt). Einmal war das Embryo 3.1, einmal 3.2 und einmal 3.25 cm. Und das, obwohl ich damals schon 9+5 war.
Ich würde mich an den positiven Sachen konzentrieren: ein Embryo ist da und auch ein Dottersack. Das ist schon super.

Selbst wenn etwas nicht in Ordnung wäre, liegt es nicht an der künstlichen Befruchtung. Ich hatte letztes Jahr nach einer ICSI eine FG und habe intensiv zum Thema ICSI und Fehlgeburten recherchiert. Es gibt KEINEN Beweis, dass die Fehlgeburtenrate nach ICSI/IVF steigt. Vielmehr ist es so, dass oft bei spontanen Schwangerschaften eine FG nicht bemerkt wird, weil die Frau ihre Regel vielleicht 1 Wochen später bekommt und sich keine Gedanke macht. Das Risiko, mit künstlicher Befruchtung ein krankes Kind zu bekommen, ist nicht höher als wenn du spontan schwanger wirst.

Wird schon alles gut!




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