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  Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 13:16
Mir ist klar, das müssen wir letztendlich selbst entscheiden, aber eure Meinung bzw eure Erfahrungen würden mich interessieren.


Ich bin nach ICSI schwanger geworden und ich war ja schon einmal zur Plazenta-Untersuchung beim P-Diagnostiker, der mir sagte, ICSI sei generell eine weiche Indikation für einen Organ-Feinultraschall, da es statistisch gesehen nach ICSI-SS öfter zu Fehlbildungen, auch ohne wirklichen Krankheitswert kommen würde, da man ja hier Spermien nutzt, die unter normalen Umständen niemals die Befruchtung einer Eizelle geschafft hätten.

Zudem hatte ich ja am Anfang einen ziemlichen hcg-Krimi, das Kind hinkt von der Größe her auch bei den meisten Terminen immer hinterher, beim letzten Mal an 17+5 nur 10,18cm SSL, die aber natürlich auch nur ungenau gemessen ist.

Das wären für uns objektiv betrachtet schon Gründe, dass man die Organe vielleicht genauer anguckt.

Andererseits: Ich bin mit 29 noch recht jung, gehöre also zu keiner Risikogruppe, was Alter angeht. Weder in meiner noch in der Familie meines Mannes sind Fehlbildungen oder genetisch bedingte Behinderungen bekannt. Zudem sahen die bisherigen US auch, von dieser leidigen SSL abgesehen, immer ganz harmlos aus. Meiner Gyn hat nach eigenen Angaben ein sehr gutes US-Gerät und sie hat da niemals etwas Komisches gesehen. Mich stört auch ein bisschen, dass sich natürlich aus dem Feinultraschall auch wieder weitere Fragen ergeben könnten, die man dann vielleicht nur mit invasiver Diagnostik klären könnte - und das kommt für uns, zumindest vom jetzigen Standpunkt aus gesehen, nicht in Frage. Abgesehen von so oder so todbringenden Diagnosen wie Trisomie 13 oder Trisomie 18 käme ein Abbruch für uns auch nicht in Frage, also Trisomie21 oder ein Herzfehler oder sowas würden an unserer Entscheidung für das Kind definitiv nichts ändern.

Der Organ-Ultraschall beim P-Diagnostiker würde uns 220 Euro kosten - ich finde das ganz schön viel, wenn man mal bedenkt, was noch so alles angeschafft werden muss und was das noch so kostet smile Habt ihr auch soviel bezahlt?

Zudem habe ich den nächsten VU-Termin in der 22. Woche und da wird ja auch beim Gyn ein Organ-Ultraschall gemacht. So ganz erschließt sich mir auch nicht, wo der konkrete Unterschied zwischen normaler Gyn und P-Diagnostiker liegen kann, wird bei dem nochmal was anderes untersucht oder gemessen?


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 13:23
Also ich wollte von Anfang an diese Feindiagnostik machen lassen.

Es hätte auch nichts an unser Entscheidung geändert das Kind auf jeden Fall auszutragen. Mir war es einfach wichtig zu wissen, ob alles ok ist. Oder ob halt nicht alles ok ist und worauf ich mich nach der Geburt einstellen muss. z.B. Spezialklinik oder ob ggf. direkt im Anschluss Operationen anstehen etc..

Da ich ja Schwangerschaft Diabetes habe, habe ich diese Untersuchung nun nicht selber zahlen müssen, hätte es aber sonst getan.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
avatar  Bunny28
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:23
Hallo ,


mein FA schickt automatisch immer nach einer künstlichen Befruchtung die Frauen zum FD.

Er muss Dir nur eine Überweisung schreiben, Grund Fertilitätsstörung, dann zahlt es die KK.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  penny_lane
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:26
ich finde feindiagnostik sinnvoll, egal, ob man eine vorgeschichte hat oder nicht. nach trisomien wird dort nicht geschaut, sondern nach herz, hirn, lunge, nieren usw., ob da alles aussieht wie es soll, ob der blutfluss und die versorgung stimmt, denn, falls etwas nicht stimmt, kann man vorbereitungen treffen, ein bestimmtes KH wählen, ggf. behandlungen vorher planen. für mich stünde ein abbruch auch niemals zur debatte. aber FD finde ich wichtig. wenn man sich z.b. für eine geburt im GH entscheidet oder eine hausgeburt wählt, kann man eben mit einer FD die größtmögliche sicherheit. nichts ist 100%, aber ein schwerer herzfehler o.ä. würde dann auffallen. das KH kann vorbereitet sein, ob es z.b. nach der geburt probleme geben kann, es können entsprechende ärzte bereit stehen usw.
man "muss" es nicht machen. aber herzfehler haben nicht wirklich was mit risikofaktoren zu tun. ich würde die FD immer machen, auch wenn ich nicht hochrisikoschwanger wäre.

mich wundert das, dass du keine überweisung bekommst? erstmal gibt es gute gründe für eine überweisung und zweitens kenne ich keine, die keine bekommen hat, egal, wie kerngesund sie ist.

wir werden die FD wieder machen, ich werde sowieso überwiesen, erstmal wollen es meine ärzte, zweitens will ich es selbst, weil ich gern, wie bei kermit, in das kleine KH hier gehen möchte, was ohne bekannte risiken okay ist, wenn aber beim fienchen irgendetwas nicht stimmt, gehen wir natürlich in die uni-klinik, die auf komplikationen vorbereitet sind.


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  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 13:41
Hallo Krümel
wir hatten uns gegen eine NFM entschieden, da für uns invasive Diagnostik und eine Abtreibung nicht in Frage kommen.
Die FD lassen wir aber machen. Meine FÄ ist Degum II, d.h. sie macht es statt dem 2. Screening. Ich hoffe, wir müssen nicht bezahlen, da bei uns genügend Indikationen bestehten. Es kostet bei ihr 240€.
Mir ist wichtig, dass man bei einer evtl. Störung mit der Wahl der Geburtsmethode und des -ortes reagieren kann. Zudem habe ich eine GM-Fehlbildung und mich interessiert, wie mein Kerlchen versorgt wird. Der Doppler wird anscheinend beim Kassenscreening nicht gemacht.
Selbst wenn ich es selbst bezahlen müsste: Was sind 240€ bei Gesamtkosten von ca. 20000€ für die Entstehung unseres Kindes bisher?

LG Nozilla


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 13:42
Danke schonmal für eure Antworten.

Ich weiß, dass via US keine Trisomie diagnostiziert werden kann, aber es könnten dort ja durchaus Marker für Trisomie gefunden werden.

Nee, von einer Überweisung seitens der Gyn war keine Rede. Das ist prinzipiell eine Frau, die eher die Meinung vertritt, dass man sich mit jeder weiterführenden Untersuchung auch unnötig bekloppt machen kann und da jetzt kein Risiko in Sachen Alter oder genetischer Vorbelastung besteht und auch ein auffälliger US-Befund bisher gefunden wurde, war da auch nicht die Rede davon.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  penny_lane
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:52
tut mir leid, auf die überweisung würd ich bestehen. mit künstlicher befruchtung besteht die indikation eindeutig.
und nee, die suchen nicht nach softmarkern, die gucken danach, ob alle organe in ordnung sind. es gibt genug erkrankungen, die man behandeln kann und wo es wichtig ist, dass man zur geburt damit planen kann, also ggf. ein herzspezialist dabei steht oder so. du musst es nicht machen lassen, aber mein eindruck ist grade, dass du einen falschen eindruck von der untersuchung hast. da geht es um die organe und keine softmarker und keine trisomien oder ähnliches. das hat auch nichts damit zu tun, ob man ggf. einen spätabbruch machen würde. aber jetzt stell dir mal vor, dein baby hat etwas und das wird nicht kontrolliert und die im KH rechnen damit zur geburt nicht. dann verliert man wertvolle zeit. genauso kann man ziemlich entspannt sein, wenn die dort feststellen, dass die nieren arbeiten, das herz in ordnung ist, das hirn alle wichtigen kammern hat und die versorgung optimal ist. wenn da aber schon z.b. schlechte versorgung festgestellt wird, wird öfter kontrolliert und man leitet ggf. früh ein und holt das baby, weil es draussen besser versorgt ist als im bauch.
krieg echt mal die "softmarker" aus dem kopf, nach denen gucken die ärzte alle und das viel viel früher.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  Lulu
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:56
Also ich kenne auch niemanden der die Überweisung nicht einfach so bekommen hat. Versteh sowas nicht. Manche Ärzte halt ??!!

Ich würde echt drauf bestehen, bzw. was sagt denn dein Gefühl ? Willst du es denn selber machen lassen ?

Ich muss ehrlich zu geben, dass die Feindiagnostik immer das Highlight der Schwangerschaft war....Ach einfach so himmlich schön

In 3 D ganz lange Baby TV einfach wunderschön....Und natürlich danach ein bischen mehr Sicherheit, dass alles ok ist. Kann sogar nicht danach ausschliessen, aber man wird ein wenig beruhigt.

Also das muss jeder für sich entscheiden, aber wenn du mich fragst, ich würde nie drauf verzichten, auch alle schon um mich ein wenig auf die zukünftige Situation einzustellen.

Gruss Lulu


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
avatar  resi_t
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:59
Hallo,

hatte selbst auch recht lange überlegt, ob ich zur Feindiagnostik gehe, oder nicht.
Es ging meinen Mann nicht darum ob wir die Schwangerschaft, wenn etwas wäre abzubrechen, sondern um vorbereitet zu sein wenn was wäre (z.B. Wenn ein Herzfehler vorliegen würde, dann wüsste man direkt, dass der operiert werden muss),

Meine alte FÄ wollte mich nicht überweisen, obwohl es die Kasse bezahlt hätte (wegen der Gerinnungsstörung z.B. - die Gerinnungsambulanz wo ich regelmäßig zur Kontrolle muss schlug es meiner Ärztin auch vor).

Hab mir dann trotzdem einen Termin geholt und hätte es auch so bezahlt. Letztenendlich bekamen wir das Geld aber wieder, erkläre das noch.

Bin wirklich froh, dass wir dahin sind, denn es wurde dort festgestellt, dass meine Gebährmutterdurchblutung nicht gut ist, und dies engmaschig kontrolliert werden muss.
Bei einem normalen FA Schall, wäre dies nicht aufgefallen, da dort keine Doppleruntersuchung gemacht wird.
Auch so ist der Schall nicht mit dem normalen beim FA zu vergleichen: die US Geräte dort sind sehr fein, man sieht viel mehr (das ist wirklich ein großer Unterschied), die Ärzte dort sind speziell geschult und messen alles sehr genau aus.
Ein Schall dauert dort meist über 30 Minuten, da wirklich alles ganz genau amgeschaut wird.

Wegen der Durchblutung musste ich dann ja öfters hin und ich hatte zwischenzeitlich die normale FÄ gewechselt, da ich mich bei ihr nicht gut aufgehoben fühlte (es vielen verschiedene Dinge vor und meine Hebamme und div. Ärzte meinten ich soll besser wechseln). Die neue gab mir dann für den nächsten Termin eine Überweisung zum Pränatalzentrum (wo die Feindiagnostik gemacht wird) und ich bekam dann das Geld von der ersten Untersuchung auch zurück, wobei ich das eher nebensächlich fand.

Insgesamt war ich nun um die 6-7 Mal zur FD und Doppler - Schall im Pränatalzentrum und fühlte mich gut betreut. Nun liege ich ja im KH (wegen der Durchblutung und da das Kind aufgrund dessen schlecht wächst), aber das wäre alles nicht so aufgefallen ohne Doppler und FD.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 14:02
Werde dann ggf. meine Gyn darauf ansprechen, wenn wir es machen lassen wollen, was mit Überweisung ist. Vielleicht kriege ich ja eine, das kann ja gut sein.
Hatte halt damals nur mit ihr über NFM gesprochen und sie hatte uns davon abgeraten, danach wars halt kein Thema mehr.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
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  penny_lane
Status:
schrieb am 07.11.2011 14:19
NFM halte ich persönlich auch für quatsch, das ist keine diagnostik und da gehts wirklich nur um risikoberechnung auf trisomien etc., jetzt gehts eher um geburtsplanung, weil nun alle organe fertig sind und groß genug, dass man alles erkennen kann, blutfluss, ob die niere arbeitet und ob alle teile des hirns vorhanden sind. wenn bisher nichts dramatisches aufgefallen ist, würde ich auch eher nicht damit rechnen, dass da was schlimmes kommt, aber wenn ein pränataldiagnostiker dir sagt, dass alles super ist, kannst du beruhigt sein. der macht nunmal den ganzen tag nichts anderes und dem fallen auch kleinere dinge auf, die vielleicht am ende garnicht so relevant sind, aber die man beobachten kann. genauso wie mit der versorgung durch die plazenta.

ich würde sonst echt stress machen, wenn die dich mit eurer vorgeschichte nicht überweist.


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
avatar  stenaira
schrieb am 07.11.2011 14:28
Hi Krümel-an-Bord,

Also das ist echt ne schwierige Frage. Ich sag Dir mal wie ich das für mich beantworten würde. Wir waren bei der Nackenfaltenmessung, die fiel super aus, den Feinultraschall haben wir dann auch gemacht (übrigens mit ÜBerweisung - mussten das nicht selbst zahlen)

Der Feinultraschall hat mich dann total ängstlich gemacht, da ein White Spot im Herzen, angeblich zuviel Fruchtwasser (hat sich aber nicht bestätigt) und eine Bradykardie (wozu der Arzt aber nix gesagt hat - stand in dem Bericht an meine Gyn - der ja eigentlich nicht für mich bestimmt war, ich ihn aber trotzdem geöffnet habe Ohnmacht). Mit diesen Ergebnissen war ich wochenlang durch den Wind (kannst mal nach meinen Beiträgen hier im Forum suchen) und habe nur gegoogelt und konnte die Schwangerschaft gar nicht mehr genießen. Meine Gyn. hat mich immer wieder beruhigt und auch meine Hebi! Aber ich hab mich richtig da rein gesteigert.

Sollte ich nochmal schwanger sein, werde ich wohl keine dieser ganzen Untersuchungen machen lassen und auch nur die 3 Ultraschalls die die Kasse bezahlt machen. Alles andere hat mich total verunsichert und das muss ja nicht sein. Zwischendurch kommen noch immer solche Ängste hoch, dass was sein könnte.

Wenn es für Dich also sowieso keine Konsequenz hätte, würde ich diese Untersuchungen nicht machen, würde dann für die 220 € lieber was schönes für das Baby kaufen oder mit meinem Mann was nettes machen zwinker

LG


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
no avatar
  Lulu
Status:
schrieb am 07.11.2011 14:40
Übrigens wurde meine Plazenta Prävia ausführlich besprochen. Ich habe das erst bei der Feindiagnostik erfahren und wie schon Rest -i sagte, man erkennt da manchmal sachen, die ja ein normaler Frauenarzt durch die nicht Routine vielleicht auch übersehen könnte. Also frag einfach mal, ich denke gerad mit deiner Geschichte wie Biestfee schon sagte, müsstest du eine bekommen, andernfalls mach stress.

Gruss Lulu


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
avatar  Hummeldumm
Status:
schrieb am 07.11.2011 14:49
Sehe das so wie Biestfee.

Haben auch keine NFM machen lassen, da mir das Ergebnis viel zu unsicher gewesen wäre bezogen auf mögliche Konsequenzen, die wir hieraus hätten ziehen müssen. Abgesehen davon war die ganze Schwangerschaft über alles in Ordnung und ich bin auch bis dato keine Risiko-Schwangere gewesen.

Den Organ-US sehe ich allerdings eher so, dass man bei gewissen Auffälligkeiten besser für die Geburt planen kann. Gut, da ich seit letzter Woche SS-Diabetes habe, hätte ich das wahrscheinlich jetzt auch aus Angst machen lassen, ob alles okay ist. Aber ich finde es auch wichtig zu wissen, ob der Krümel nach der Geburt u. U. eine spezielle Kinderklinik oder sonstiges braucht, ob die Plazenta-Versorgung gut ist und und und.

Hab übrigens meinen Organ-US heute und freu mich schon wie Bolle Ich freu mich sehr

LG, Hummeldumm


  Re: Weiterführenden Organ-Ultraschall beim Pränataldiagnostiker machen lassen oder nicht?
no avatar
  Milia149
Status:
schrieb am 07.11.2011 15:56
Hallo,

wir haben bei dieser Schwangerschaft auch etwas länger darüber nachgedacht ob wir das machen lassen wollen oder nicht. Wir haben ja einen Sohn mit Down-Syndrom, die 2. Schwangerschaft endetet in einer Fehlgeburt und diese Schwangerschaft hatte ich fast 4 Monate lang Blutungen, SS-Diabetes und noch so einiges.
Aber bei uns ist es ähnlich wie bei Dir. Ich bin noch recht jung (Nun ja, so jung doch wieder nicht, inziwschen schon 31 smile, mal von meinem Sohn abgeshene gibt es sonst nirgends in der Familie Auffälligkeiten und wir würden auch diesmal nur bei absolut schwersten Behinderungen (Ansichtsache, aber für uns zB Trisomie 13 + 18) über Abtreibung nachdenken.
Und als Mama eines besonderen Kindes denke ich das es manchmal ganz gut ist nicht alles gleich zu wissen. Ich habe es erst nach der Geburt erfahren und rückblickend ist es so um einiges einfacher zu verkraften. Wir würden eben nur gerne schwere Herzfehler o.ä. vrher wissen, das wiruns zB für die richtige / eine andere Klinik für die Entbindung entscheiden können.
Wir haben mit unserem FA darüber gespochen und der meinte zumindest das er schwerwiegende Organfehler auch so sehen würde, bzw. guckt bei uns immer etwas genauer/ öfter. Deshalb haben wir den Organ-Schall wie auch weitere Feindiagnostik-Schalls weggelassen, obwohl sie sogar bei uns zu 99% von der Kasse bezahlt werden würden. Eigentlich würden wir sie nur machen lassen um bessere Bilder von der Maus zu bekommen, bisher gab es bei uns auch keine Hinweise darauf das was "schief" läuft und ich denk die Bildchen solten nicht der einzige Grund sein, oder? ;o)

Ansonsten ist es so, das der Feindiagnostiker die besten Geräte hat, also besser aufgelöste Bilder bekommt und eben auch speziell darauf geschult ist auf Besonderheiten zu achten. Der Schall dort dauert auch länger als beim FA.

Wenn es keine Hinweise gibt und es für Euch eh keine Konsequenzen hätte, würde ich das Geld sparen. Ich glaube zu viele Untersuchungen machen eher mehr Streß und Panik, anstatt einen zu beruhigen. Wenn ihr aber unsicher seit, auch wegen der Größe, dann würde ich das Geld ausgeben und dann kann man beruhigt sein...

Alles Gute




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