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  Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Rahel22
schrieb am 07.11.2011 11:32
Hallo,

ich brauche mal wieder euren Rat:
ich bin ja Glücklicher Weise gleich im ersten Ivf/Icsi-Zyklus schwanger geworden und bin jetzt SSW 5+6. Nun will mein Frauenarzt mir ein Beschäftigungsverbot ausstellen, da er die Situation auf der Arbeit für mich und das Kind zu gefährlich findet. Seit der Follikelpunktion bin ich krankgeschrieben. Vor der Schwangerschaft wurde ich sehr stark von einer Kollegin die gleichzeitig zur Abteilungsleitung gehört gemoppt. Ich habe richtig Angst vor ihr. Deshalb bekomme ich schon Bauchschmerzen wenn ich nur daran denke das BV dort hinzubringen.
Was meint ihr? Kann ich es auch mit der Post hinschicken?
Anrufen ist auch keine gute Idee, da ich Angst habe das Sie ans Telefon geht. Als ich mich krankgemeldet kabe hat Sie mir sogar gedroht.
Das BV bekomme ich allerdings auch noch aus anderen Gründen. Bei spielen mehrere faktoren die das Arbeiten unmöglich machen eine Rolle.
Bitte um euren Rat!

Rahel


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
avatar  Chichi
Status:
schrieb am 07.11.2011 11:39
Wenn du es schickst, dann per Einschreiben mit Rückantwort.

lg Chichi


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Ani1975
Status:
schrieb am 07.11.2011 11:43
Weiß Deine Arbeitsstelle überhaupt schon, daß Du schwanger bist?
Natürlich kannst Du das BV auch mit der Post schicken.
Um eine Kontakaufnahme in irgendeiner Form wirst Du wohl aber nicht rumkommen. Die Personalabteilung benötigt ja auch noch eine Bescheinigung über Deinen ET - hat man zu so einem frühen Zeitpunkt oft ja noch gar nicht bekommen, sowie später Angaben über Elternzeit etc.

LG
Ani


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
avatar  Das Gaensebluemchen
Status:
schrieb am 07.11.2011 11:43
Wenn Du hingehst, mach es nicht alleine, nimm eine Freundin, Deine Mutter, Deinen Partner, wen auch immer mit hin.

Wenn Du es schickst, nur mit Einschreiben, Rückschein, dann hast Du eine "Quittung" dass es angekommen ist. Du kannst auch bei der Post notieren lassen was drin ist, dann bürgt er für den Inhalt. Kostet mehr und macht nicht jede Post.

Wenn Du anrufst, musst Du es ja trozdem hinbringen.....

Wenn Du gar nicht hin möchtest, dann lasse es von einer Vertrauten Person hinbringen und quittieren lassen.

Das sind so die Möglichkeiten die mir einfallen. Mein FA hätte die krankschreibung direkt da hin geschickt als ich direkt ins Krankenhaus sollte. Evtl wäre das auch noch eine Möglichkeit.


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  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Rahel22
schrieb am 07.11.2011 11:51
vielen Dank bis hierhin.

Habt ihr selber es auch per Einschreiben gemacht?
hat der Arbeitgeber euch danach telefonisch kontaktiert?
Nein, mein Arbeitgeber weiß noch nichts von der Schwangerschaft, da ich ja sowiso momentan krankgeschrieben bin.


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
avatar  Das Gaensebluemchen
Status:
schrieb am 07.11.2011 11:57
Zitat
Rahel22
vielen Dank bis hierhin.

Habt ihr selber es auch per Einschreiben gemacht?
hat der Arbeitgeber euch danach telefonisch kontaktiert?
Nein, mein Arbeitgeber weiß noch nichts von der Schwangerschaft, da ich ja sowiso momentan krankgeschrieben bin.

Bei mir lief das sehr ruhig und vollkommen normal ab. Ich war in einem sehr großen Betrieb, da war es normal dass man schwanger wird smile ich bin also hin, (hatte ja ET und so alles da, weil ich ja erst nach der 12. Woche vom Großen erfahren habe) habe das hingelegt und fertig. Elternzeit wurde gleich mit beantragt und das wars. Persönlich ist immer besser, klar, aber wenns auf Bedrohung hinausläuft, dann bitte nur mit Betriebsrat, und wenn die Firma zu klein ist, dann mit Begleitperson.


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 12:11
Ich würde Dir auch raten, es per Einschreiben hinzuschicken, vielleicht zusätzlich noch per Fax, dann hast Du den doppelten Nachweis. Und wenn Du es losgeschickt hast, würde ich die Kommunikation jemand anderem (Mann oder so) überlassen, ich hab meine Kündigung meine Anwältin abwickeln lassen, einfach damit mir nicht jedesmal schlecht wurde, wenn was im Briefkasten lag.

Lieben Gruß und viel Glück,

Greta


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Schnecke77
Status:
schrieb am 07.11.2011 21:53
Ich kann Deine Situation nachempfinden.

Als ich damals mit unserer Tochter schwanger war, bekam ich auch ein Beschäftigungsverbot (in der 14. SSW). Zuvor war ich schon krankgeschrieben und meine Chefin sowie meine Kolleginnen waren auf mich nicht mehr gut zu sprechen. Die Chefin hatte auch alles dafür getan, mich bei meinen Kolleginnen schlecht zu machen (das hab ich aber erst im Nachhinein durch Gespräche im privaten Bereich mit den entsprechenden Personen rausgefunden).
Letztendlich habe ich damals das Beschäftigungsverbot mit der Post geschickt (Einschreiben mit Rückschein). Zuvor hab ich bei der Personalleiterin angerufen und ihr das mitgeteilt. Sie war nicht begeistert und meinte nur "na dann schicken sie erstmal das Schreiben rüber und dann sehen wir, ob das wirklich ein Beschäftigungsverbot ist". Hab ich dann gemacht und ich hab von da an nix mehr von der Firma gehört. Mein Gehalt hab ich regulär weiterbekommen, was die Chefin natürlich verärgert hat. Aber aufgrund der Befunde und der Gründe war das BV gerechtfertigt und ich habe dann knapp 2 Wochen gebraucht, bis ich kapiert habe, dass mir keiner was anhaben kann und ich mich nun erstmal auf meine Schwangerschaft und das Wohlergehen unseres Kindes konzentrieren konnte.

Um ein Telefonat wirst Du wohl nicht herumkommen, aber das BV kannst Du auf jeden Fall per Post schicken. Ansonsten nimm Dir eine Begleitperson mit, wenn Du den Brief persönlich übergeben möchtest. In dem Fall würde ich aber den Postweg wählen.


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Rahel22
schrieb am 07.11.2011 22:10
wiso komme ich um ein Telefonat nicht herum? Wenn ich das BV mit der Post schicke weiß der Arbeitgeber doch bescheid!


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Nautilus
schrieb am 08.11.2011 00:02
huhu smile
Ich hab e erst meinen Arbeitgeber informiert wegen der Schwangerschaft,bzw. mit meiner Chefin hatte ich vorher bereits ein telefonat das ich ne Weile ausfalle wegen der ICSI.Dann hab ich das BV per einschreiben eingeschickt. Danach kam nur noch von meinem Arbeitgeber wielange ich in Mutterschutz gehe und ob ich wiederkomme ,das bekommst du ebenfalls schriftlich.


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
avatar  chipsie
Status:
schrieb am 08.11.2011 10:17
Bei mir ist es ähnlich, nur das ich das Beschäftigungsverbot von meinem Chef bekommen hab. Bis zur jetztigen Schwangerschaft war ich noch in Elternzeit und den Schwangerschaft Nachweis mit ET und einem Anschreiben an den Chef, hab ich per Einschreiben mit Rückschein hin geschickt. Letzte Woche kam dann per Post das absolute Beschäftigungsverbot bei vollen Bezügen. Ich erledige das alles per Post weil ich da auch nicht hin traue, bzw. anrufen mag.


  Re: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft
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  Rahel22
schrieb am 12.11.2011 12:28
Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten und die Ratschläge. Ich habe das BV gestern per Einschreiben mit Rückschein zum Arbeitgeber geschickt. Was stand bei euch auf dem BV? Bei mir hat der Arzt jede Tätigkeit angekreuzt. Auch wenn die meisten geschrieben haben das da nichts mehr kam oder es per Post geschah, habe ich trotzdem riesen große Angst das ich einen schlimmen Anruf bekomme, besonders von der Kollegin. leider zeigt mein telefon nicht an wer anruft. Ich habe mir schon überlegt, dass ich nicht ans Telefon gehe und alle Anrufe auf AB gehen lasse und dann nur die Leute zurück rufe mit denen ich telefonieren möchte.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Gruß Rahel




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