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  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 07.11.2011 13:47
Zitat
kruemel-an-bord


Man bedenke doch auch bitte, dass ein BV eine ganz tolle Erfindung unseres Sozialstaates ist, was die Krankenkassen ordentlich Geld kostet und ein BV bzw dass es so etwas gibt, das ist keine Selbstverständlichkeit. Sehr viele Staaten kennen so etwas überhaupt nicht. Wir sind da in Deutschland schon sehr verwöhnt.

kruemel an bord, hier bist du leider absolut falsch informiert! die kk kostet ein bv nicht einen cent! alle ag sind gesetzlich verpflichtet, in eine umlage (u2) einzuzahlen. die hoehe der zahlungen richtet sich prozentual nach den monatlich vom ag abgefuehrten sozialbeitraegen, auch denen der maenner. aus dieser umlage wird das bv bezahlt, die kk verwalten das geld.
im gegenteil, fuer die kk ist es eine entlasung, da die frauen nah 6 wichen krankschreibung krankengeld beziehen wuerden, was aber durch das bv nicht geschieht.
den ag kanns egal sein, fuer die ist ein vom arzt ausgesprochenes bv sogar gut, er hat planungssicherheit, kann die stelle sofort neu besetzen und hat keine doppelbelastung durch die erstattung aus der umlage u2.

deshalb verstehe ich nicht, warum kk und ag die bv vergabe kritisieren sollten, habe so etwas auch in der fachpresse fuer lohn+gehalt noch nicht gelesen, abfuehren muessen sie die beitraege eh, es sichert sie aber nachhaltig ab!

aber auch ich bin der auffassung, dass mit der bv erteilung oftmals sehr lachs umgegangen wird, es oft die frauen sind, die das bv anstreben und nicht die aerzte.

stress wird ift angegeben, aber verzeihung, den hat jede schwangere mehr oder minder, die mind. ein kind zuhause hat. auch eine normal verlaufende zwillingsschwangerschaft ist nicht per se eine risikoschwangerschaft, aber auch hier werden die vorteile natuerlich gerne mitgenommen. oder aber es gibt frauen, die sich in dem zustand des rohen eis dadurch noch bestaetigt sehen, weil sie im risikokatalog ein kreuz haben. ich hatte da 4 oder 5, ich muesste schauen, und war ganz normal schwanger und war auch sehr froh darum und habe mir von ein paar laeppischen kreuzen die freude an der unbeschwertheit 'schwangerschaft' nicht nehmen lassen.

ich z.b. hatte ein bv, habe wochenlang mit vorwehen, gebaermutterhalsverkuerzung und fruehgeburtsbestbungen m kkh gelegen, hatte eine haushaltshilfe und durfte 4 monate lang max. eine wasserflasche tragen...

einen grund zum entsetzen sehe ich auch nicht!


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 14:22
Wenn ich hier was Fachlich falsches gesagt habe, sorry, dann habe ich das nach dem Gespräch mit meiner KK falsch verstanden. Pardon! Die wollten von mir nochmal Unterlagen, diese hatte ich dem AG gegeben, aus irgendwelchen Gründen kam das dererseits aber nicht bei der KK an und die KK sagte zu mir, sie hätten jetzt mal gerne die Unterlagen,schließlich wolle der AG ja Geld von der KK haben. Wie gesagt, wurde dann von mir falsch verstanden.


Ändert aber nichts an meiner grundsätzlichen Kritik an diesem vorschnellen Rufen nach dem BV, denn egal, wer das jetzt konkret bezahlt: Das Geld fällt ja wie viele Gelder im Sozialstaat nicht vom Himmel, sondern kommt aus irgendwelchen Töpfen, die auch irgendwelche Leute und nicht der liebe Gott füllen. Solche Töpfe sind meistens nicht unendlich voll - und wenn die mal leer sind, hat das Folgen.


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   Lieblingsliebling
schrieb am 07.11.2011 14:48
...früher haben die schwangeren Frauen auch bis zur Geburt auf dem Feld gearbeitet...Ja
Also ein Hoch auf den Sozialstaat und so vorbildliche Arbeitnehmer wie Krümel-an-Bord Ich verneig mich
Manche Meinungen sind doch echt unfassbar....


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
avatar    Danielle
schrieb am 07.11.2011 15:14
Zitat
Lieblingsliebling
...tja sorry, aber wenn Du meinst, Du solltest stolz darauf sein, bis zur 34.Woche gearbeitet zu haben, dann sei es bitte....
Ich rücke von meiner Meinung keineswegs ab....eine Zwillings-SS ist definitiv mit einer höheren Belastung verbunden,auch psychisch....und sich zur Arbeit zu quälen, rechtfertigt meiner Meinung nach kein Job der Welt!!
Denn wenn was schlimmes passiert, muss man sich ewig vor sich selbst rechtfertigen, ob man sich vielleicht doch zuviel zugemutet hat!!!
Ich bin auch immer gern zur Arbeit gegangen, war in leitender Position tätig und werde nach der Elternzeit auch wieder in den Job zurückkehren...aber wenn einer für eine Risiko-SS kein Verständnis hat, dann ist ist mir das gelinde gesagt, auch egal....denn schliesslich geht's doch um die Gesundheit von Mutter und Kindern!!!!

Du musst von Deiner Meinung nicht abrücken - ich tue es auch nicht. Ich bin auch risikoschwanger - na und? Das allein rechtfertigt doch kein Beschäftigungsverbot Ich hab ne Frage. Und wenn nicht mal ein ausgebildeter Mediziner ein Grund für ein Beschäftigungsverbot sieht, dann wird wohl auch keins indiziert sein - ganz einfach.

Wenn Du es super findest, auf Kosten ANDERER (egal ob Staat oder Unternehmen, die das Geld sonst in andere Lohnleistungen investieren könnten) schon zu entspannen zu einem Zeitpunkt, an dem eine Zwillingsschwangerschaft körperlich genauso anstrengend ist (wobei mir die angeblich höhere psychische Belastung nicht ganz klar ist - man hat immer ANGST - egal ob ein oder zwei Kinder), wie eine Einlingsschwangerschaft, mach´s doch - ich finde die Einstellung eher "unfassbar".

Um das nochmal klar zu sagen: Wenn eine ernsthafte Indikation besteht, ist das BV eine gute und sinnvolle Sache - aber die teilweise "Keine-Lust-Mentalität" finde ich beschämend.


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  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 15:27
Genau so ist es!! Danielle kann STOLZ darauf sein dass sie trotz Risiko-SS bis zur 34. SSW gearbeitet hat, so seh ich das Das ist super
Zitat
°Danielle°
Zitat
Lieblingsliebling
...tja sorry, aber wenn Du meinst, Du solltest stolz darauf sein, bis zur 34.Woche gearbeitet zu haben, dann sei es bitte....
Ich rücke von meiner Meinung keineswegs ab....eine Zwillings-SS ist definitiv mit einer höheren Belastung verbunden,auch psychisch....und sich zur Arbeit zu quälen, rechtfertigt meiner Meinung nach kein Job der Welt!!
Denn wenn was schlimmes passiert, muss man sich ewig vor sich selbst rechtfertigen, ob man sich vielleicht doch zuviel zugemutet hat!!!
Ich bin auch immer gern zur Arbeit gegangen, war in leitender Position tätig und werde nach der Elternzeit auch wieder in den Job zurückkehren...aber wenn einer für eine Risiko-SS kein Verständnis hat, dann ist ist mir das gelinde gesagt, auch egal....denn schliesslich geht's doch um die Gesundheit von Mutter und Kindern!!!!

Du musst von Deiner Meinung nicht abrücken - ich tue es auch nicht. Ich bin auch risikoschwanger - na und? Das allein rechtfertigt doch kein Beschäftigungsverbot Ich hab ne Frage. Und wenn nicht mal ein ausgebildeter Mediziner ein Grund für ein Beschäftigungsverbot sieht, dann wird wohl auch keins indiziert sein - ganz einfach.

Wenn Du es super findest, auf Kosten ANDERER (egal ob Staat oder Unternehmen, die das Geld sonst in andere Lohnleistungen investieren könnten) schon zu entspannen zu einem Zeitpunkt, an dem eine Zwillingsschwangerschaft körperlich genauso anstrengend ist (wobei mir die angeblich höhere psychische Belastung nicht ganz klar ist - man hat immer ANGST - egal ob ein oder zwei Kinder), wie eine Einlingsschwangerschaft, mach´s doch - ich finde die Einstellung eher "unfassbar".

Um das nochmal klar zu sagen: Wenn eine ernsthafte Indikation besteht, ist das BV eine gute und sinnvolle Sache - aber die teilweise "Keine-Lust-Mentalität" finde ich beschämend.



  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 15:40
Zitat
Lieblingsliebling
...früher haben die schwangeren Frauen auch bis zur Geburt auf dem Feld gearbeitet...Ja
Also ein Hoch auf den Sozialstaat und so vorbildliche Arbeitnehmer wie Krümel-an-Bord Ich verneig mich
Manche Meinungen sind doch echt unfassbar....

Naja, unfassbar finde ich eher, dass, wenn man dich so hört, Frauen bekloppt sind, die trotz Schwangerschaft arbeiten gehen.

Ich finde, hier zeigen sich schon so die Probleme unseres Landes.
Wenn man sowas hört, bekommt man ja fast das Gefühl, dass man sich erklären, rechtfertigen oder schämen muss, wenn man trotz (Risiko-)Schwangerschaft arbeiten geht. Das finde ich persönlich dann eher "unfassbar", denn Zuhausesitzen, obwohl nix gegen Arbeitengehen nicht, kann man auch einfach Sozialschmarotzerei nennen.

Aber wenn das heute populäre Meinungen sind, die salonfähig geworden sind, muss man sich natürlich weitergedacht auch nicht mehr über die Menschen wundern, die lieber zuhause bleiben, weil Hartz IV auch bequem ist und viele ja auch, alle Transferleistungen zusammengerechnet, beim Arbeiten auch nicht wesentlich mehr verdienen würden.

Bedenklich.


Wie gesagt, wenn es medizinische Gründe für ein BV gibt, dann ist das eine ganz andere Sache, aber Stress, ein komischer Arbeitgeber und Ängste sind jetzt einfach keine wirkliche Rechtfertigung dafür.


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   gelöschter User
schrieb am 07.11.2011 16:17
Zitat
Lieblingsliebling
...früher haben die schwangeren Frauen auch bis zur Geburt auf dem Feld gearbeitet...Ja
Also ein Hoch auf den Sozialstaat und so vorbildliche Arbeitnehmer wie Krümel-an-Bord Ich verneig mich
Manche Meinungen sind doch echt unfassbar....

Um ehrlich zu sein finde ich dieses Statement unfassbar! Ohnmacht


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 07.11.2011 16:57
vor lauter unfassbarkeit wirds langsam unuebersichtlich...

grins


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
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   Lieblingsliebling
schrieb am 07.11.2011 18:19
vor lauter unfassbarkeit wirds langsam unuebersichtlich...

....so seh ich diese Diskussion mittlerweile auch und die Lächerlichkeit dieser letzten Statements kommt noch dazu....
Sorry, aber zu solchen Beiträgen lohnt es sich für mich nicht, sich zu äußern....Ich hab ne Frage

grins[/quote]


  Re: Wie habt ihr euer Beschäftigungsverbot bekommen?
no avatar
   Steinchen*
Status:
schrieb am 07.11.2011 18:24
Zitat
Lieblingsliebling
vor lauter unfassbarkeit wirds langsam unuebersichtlich...

....so seh ich diese Diskussion mittlerweile auch und die Lächerlichkeit dieser letzten Statements kommt noch dazu....
Sorry, aber zu solchen Beiträgen lohnt es sich für mich nicht, sich zu äußern....Ich hab ne Frage

grins
[/quote]

Schade - ohne Zitate ist es immer so schwer zuzuordnen, was mit 'solchen' beitraegen gemeint ist :/




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