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  Beschwerden und Arbeit
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   jaydan
Status:
schrieb am 02.03.2011 15:05
Hallo ihr Lieben,

ich lese meistens eher still mit, möchte mich heute aber doch mal wieder mit einer Frage an euch wenden. Ich habe bereits vor einiger Zeit schonmal davon berichtet, dass ich sehr mit Übelkeit zu kämpfen habe und gute Tipps von euch erhalten. Mittlerweile ist es so, dass ich mich im Schnitt nur noch 2-3mal übergeben muss. Allerdings habe ich nun seit einer Woche zusätzlich rasende Kopfschmerzen. Mir geht es wirklich ganz elend, sobald ich nach Hause komme schlafe ich oder liege auf der Couch. Ich bin als Lehrerin tätig und so langsam weiß ich nicht, wie ich das noch schaffen soll. Ich stehe den Vormittag schon kaum noch durch und wenn ich nach Hause komme, fängt die Arbeit ja eigentlich erst richtig an, ich bin viel in der Oberstufe eingesetzt und habe viele Korrekturen, naja und der Unterricht bereitet sich auch nicht von alleine vor. Ich bin im Moment aber einfach zu schwach, um dem allen gerecht zu werden. Auf der anderen Seite habe ich immer dieses doofe Pflichtgtefühl in mir und denke daran, dass ich nicht fehlen kann, schließlich müssen die Schüler auf ihre Klausuren vorbereitet werden und und und.
Mein Mann liegt mir mittlerweile ständig in den Ohren, dass ich endlich aufhören soll, mich irgendwie durchzukämpfen und auf meinen Körper hören soll. Er bekommt ja mit, dass ich mich jeden Ta schon übergeben muss, bevor ich das Haus verlasse und das ich einfach geschwächt bin. Auch viele Kollegen haben mich schon angesprochen, weil ich wirklich fertig aussehe und auch schon einiges abgenommen habe. Mein Mann sagt, dass er Angst hat, das ganze könnte sich negativ auf die Entwicklung unsere Zwerges auswirken. Was meint ihr dazu?
Wenn ich ehrlich zu mir bin, muss ich sagen, dass ich eigentlich einfach nicht mehr kann. Aber wer sagt mir denn, dass es besser wird? Ich bin im 4. Monat und kann doch jetzt nicht ständig auf der Arbeit fehlen, zumal ich ja keine richtige Krankheit habe,man hört ja von vielen Frauen, die mit Übelkeit kämpfen etc.
Ich weiß im Moment gar nicht, was ich machen soll, bzw. was richtig ist.
Wie seht ihr das? Kann es dem Kind wirklich schaden, wenn ich jeden Tag so an meine Grenzen gehe? Ich habe mittlerweile 3,5 kg abgenommen, so langsam müsste doch auch mal wieder was draufkommen, oder? Für einige Tipps und Einschätzungen wäre ich sehr dankbar.
jaydan


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   Traum09
Status:
schrieb am 02.03.2011 15:12
Ab mit dir zum Dr. und dort die Beschwerden schildern. Es gibt soweit ich weiß die Möglichkeit ein teilweises BV auszusprechen, bzw. die Arbeit wegen der SS-Probleme auf zB 75% oder 50% zu reduzieren. Damit würdest du im Dienst bleiben, aber halt mit weniger Stunden und damit weniger Streß.

Es ist jetzt ganz wichtig, dass es dir und dem Kind gut geht. So wie du schilderst haben deine Kollegen/innen auch bereits Sorge um dich. Das wird dir bestimmt auch die Sache erleichtern, wenn du wirklich vom Gyn "auf der Arbeit reduziert wirst". Und, nach deiner Beschreibung macht dir deine Arbeit Spaß - so soll es sein.

Also, ab zum Gyn und mit ihr/ihm sprechen! Vielleicht reichen ja schon 1-2 Wochen zu Hause um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu sammeln? Bei vielen hören die Beschwerden ja nach den ersten Wochen auf.

Ich wünsche dir Gute Besserung!


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   gelöschter User
schrieb am 02.03.2011 15:14
Ich finde dein Mann hat recht!
Hör auf deinen Körper und kämpfe nicht dagegen an.
Sprich mit deinem FA und bleib mal zu Hause und gönn dir Ruhe!!!


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 02.03.2011 15:36
wissen sie in der schule bescheid?
nachdem die schule davon wusste, hat sie sehr gut auf mich reagiert. die schüler hatten verständnis, dass ich mit allem länger gebraucht habe, sowohl mit korrekturen, als auch mit klassenzimmerwechsel und auch dass ich mich öfters hinsetzen musste und so.
die schulleitung hat eine stundenplanänderung gemacht, so dass bei ausfall sofort ein anderer lehrer die stunde übernommen hatte und auch noten hätte machen können, wenn es mal länger gewesen wäre.
für mich war dann nur wichtig, dass ich die korrekturen gemacht habe, das hatte aber auch rechtliche gründe. auch hier kannst du dir arbeit ersparen, wenn du parallel schreibst, falls du parallelklassen hast.
und genier dich nicht, schon vorbereitetes matierial aus vorjahren oder von kollegen zu verwenden. das spart massig arbeit.


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  Re: Beschwerden und Arbeit
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   jaydan
Status:
schrieb am 02.03.2011 17:40
Danke erstmal für eure Einschätzungen.
Ja, in der Schule wissen alle Bescheid, das hilft aber leider nicht, für mich ist ja im Moment jede einzelne Unterrichtsstunde eine Tortur, ich muss mich da teilweise echt zusammenreißen, um mich nicht zu übergeben. Mir ist auch häufig schwindlig und ich bin einfach wackelig auf den Beinen, war ja vorher schon immer recht schlank und jetzt, wo ich noch abgenommen habe, merke ich das irgendwie schon, dazu kommen diese schrecklichen Kopfschmerzen, das ist ein richtiger Brummschädel und das nun schon seit Tagen. Aber ist das denn schon ein Grund, um eine längere Fehlzeit zu entschuldigen? Selbst wenn ich jetzt morgen einen Tag zu Hause bliebe, geht es mir am Freitag ja deshalb nicht besser.
Und wie ist das mit dem Krümelchen, kann es ihm schaden, wenn ich mich so extrem schlecht fühle? Ab wann ist es denn eigentlich bedenklich, wenn das Gewicht weiter runtergeht oder nicht ansteigt? Bin jetzt Ende 13. Woche.


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   Desi
Status:
schrieb am 02.03.2011 18:47
Ab mit dir zu deinem Doc und dann bleibst du mal ein bissl daheim!!! dem Baby kann es nur so gut gehen, wie der Mami und wenn die nicht auf sich achtet.....nee, das geht doch nicht! Deim Mann hat vollkommen recht, willst du denn erst noch um kippen?

Ich hatte die Hyperemesis auch ganz doll bis vor ner Woche etwa, jetzt beginnt die schöne Zeit. Hab gleich am Anfang wegen diverser Risiken ein komplettes BV bekommen, war auch gut so!
Und Kopfschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft sind kein Spaß!

Es gibt genug Frauen, die wegen der Hyperemesis im KH liegen!


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   Claudia26
schrieb am 02.03.2011 19:29
Hallo,
ich bin auch als Lehrerin tätig und mir ist seit 2 tagen kotzübel, besonders in der ersten und zweiten Stunde. Ich muss dann unbedingt was essen. Das Pflichtgefühl kenne ich auch und ich habe 2 Abschlussklassen, die bals Abitur machen. Das heißt bis zum 9.6. muss ich unbedingt durchhalten. Zu Hause ist die eigentliche Arbeit, das stimmt vollkommen, und die bleibt nachmittags auf der Strecke. Abends bin ich auch zu kaputt.
Vielleicht hilft weniger arbeiten, mit dem Chef abgesprochen. Aber das ist nicht immer möglich.
Ich versuche für die Abschlussklassen unbedingt dazusein. Das sind 12 Unterrichtsstunden.
Wenns garnicht mehr geht, muss du dich halt krankschreiben lassen, um einfach mal zwei Wochen keine Vorbereitung zu haben, um dich zum erholen.
Ob es mit dem Schlechtwerden besser wird? Eigentlich wird es ja im 2. Trimester besser.
Viele Grüße und gute Besserung
Claudia 26 (33)


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   Frieda2
schrieb am 02.03.2011 20:10
Ich würde das auch ganz schnell beim FA besprechen. So kannst du nicht arbeiten und deine Schüler haben nichts davon, wenn du nicht voll dabei bist.
Ich habe in meiner 1. Schwangerschaft immer morgens einen längeren Schwindelanfall bekommen. Teils habe ich im Liegen unterrichtet. Daraufhin hat meine FÄ mich teil-krank geschrieben. Mein Stundenplan wurde ein bischen geändert, so dass ich erst zur 3. oder 4. Stunde kommen musste und ich habe nur noch die entscheidenden Klassen ( zB kurz vor Abi und das Hauptfach) unterrichtet.
Dafür haben alle Verständnis Ja

Das mit dem Pflichtgefühl kenne ich auch, habe es mir aber in meiner langen KiWu-Zeit etwas abgewöhnt, da manchmal auch der eigene Körper vorgeht und nicht die Schule. Du bist ersetzbar!

Drücke dir die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht!


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   Smurfle
schrieb am 03.03.2011 09:05
Hi!

Mir gehts genauso mit dir. Bin im 3. Monat und seit 5 Wochen gehts mir jeden Tag gleich übel.
Bin immer wieder im Krankenstand, es ist zwar doof, aber es geht wirklich nicht anders. Ich probiere es dann wieder arbeiten zu gehen, und nach 3 Tagen bin ich wieder total kaputt.

Ich werde jetzt nochmals mit meiner FÄ sprechen was man tun kann. Ich habs immer und immer wieder versucht, es tut mir einfach nicht gut 8 Stunden am Tag zu arbeiten, also was soll ich machen.
Das schlechte Gewissen bleibt leider... ich fühl mich nicht gut das ich ständig krank bin und ständig ausfalle, aber in der Arbeit leide ich so sehr, dass ich gar nicht anders kann. Und ich glaub schon, dass das dem Baby nicht gut tut, wenn man so extrem genervt und fertig ist.

Ich wünsch dir alles Gute!


  Re: Beschwerden und Arbeit
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   jaydan
Status:
schrieb am 03.03.2011 13:26
Ich habe mir die Tipps zu Herzen genommen und mich entschieden, heute zum Arzt zu gehen. Heute Morgen war ich noch arbeiten, musste dann aber selber feststellen, dass es einfach nicht mehr geht, wackelige Beine, Schwindel, Punkte vor den Augen, rote Flecken auf der Brust usw. Habe dann bei meiner Ärztin angerufen, die hatte heute aber nur eine verkürzte Sprechstunde, ich konnte ihr am Telefon aber noch die Beschwerden schildern und ich soll nun morgen zum Blutabnehmen kommen. Sie sagte, dass ich wohl oder übel wohl erstmal nicht arbeiten gehen kann und erstmal zu Hause bleiben soll.
Seit heute Nacht habe ich unter dem rechten unteren Rippenbogen seitlich Schmerzen, keine Ahnung, ob das irgendwie wichtig ist, habe ich ihr aber auch alles gesagt.
Übrigens sagte die Ärztin, ich solle mir keine Sorgen um das Baby machen, das brauche im Moment noch nicht so viel und da ich ja die Tabletten zur Nahrungsergänzung nehme u so, müsste es versorgt sein.
Ehrlich gesagt, bin ich nun erleichtert, dass ich mich aus diesem Verantwortungsgefühl wenigstens ein Stück weit gelöst habe, bin echt am Ende und kann nicht mehr.
LG
jaydan




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