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  Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    waddidaddi
Status:
schrieb am 29.06.2010 22:08
Hallo ihr Lieben,

ich bin jetzt ja seit anfang April im Beschäftigungsverbot und hätte eigentlich jetzt zu meinem normalen Gehalt das Urlaubsgeld bekommen müssen. Es gab aber "nur"den normalen Lohn.
Ich hab zwar eh nicht so wirklich damit gerechnet, aber im Insgeheimen....Hätten das natürlich gut gebrauchen können...Hat da jemand Ahnung von? Steht mir das denn jetzt nicht mehr zu wegen demBeschäftigungsverbot oder meint mein Chef er bräuchte mir das einfach nicht zahlen?

Gruß, Sabrina smile


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 29.06.2010 22:43
Ist Urlaubsgeld vertraglich geregelt? Dann hast Du Anspruch drauf. Ist es eine freiwillige Leistung des AG - dann hatte hier wohl die Freiwilligkeit ein Ende traurig


LG, Eva


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    Maria81
schrieb am 30.06.2010 01:33
hallo,

eigentlich hast du anspruch drauf.
ich habe es letzten monat bekommen,genau so wie das weihnachtsgeld in der elternzeit.
hm......vielleicht kommt es ja noch!


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   gelöschter User
schrieb am 30.06.2010 06:41
Moin,

naja du nimmst deinen Urlaub ja aktuell nicht, da du im Beschäftigungsverbot bist. Sobald du wieder arbeitest und den Urlaub nimmst bekommst du das Geld, der Urlaub verfällt ja nicht, sondern du darfst ihn bis März 2011 aufheben... So ist es bei mir zumindest...


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  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    felia
Status:
schrieb am 30.06.2010 07:09
Zitat
AnneAlina86
Moin,

naja du nimmst deinen Urlaub ja aktuell nicht, da du im Beschäftigungsverbot bist. Sobald du wieder arbeitest und den Urlaub nimmst bekommst du das Geld, der Urlaub verfällt ja nicht, sondern du darfst ihn bis März 2011 aufheben... So ist es bei mir zumindest...

Nur bis März 2011? Das ist etwas wenig, denn du nimmst ja den kompletten Urlaub aus der Zeit mit Beschäftigungsverbot mit, sprich Jahresurlaub - Elternzeit = mitnehmbarer Urlaub. Das wäre etwas viel, das du bis März 2011 abgebaut haben musst. Erkundige dich da bitte nochmal, weil es für mich danach aussieht, als wollte man dich da ums Ohr hauen.


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Andiadm
schrieb am 30.06.2010 07:19
Bitte schau in Deinen Vertrag, ob das Urlaubsgeld da drinnen steht, dann musst Du es bekommen. Ebenso wenn Du es bis jetzt regelmäßig (also 3-4 mal) ohne einen schriftlichen Hinweis Deines AGs bekommen hast, dass das einmalig und freiwillig sei. Urlaubsgeld hat nichts damit zu tun, ob Du auch Urlaub nimmst, sondern ist meist eine tariflich geschuldete Leistung, die auch im Berufsverbot gezahlt werden muss. Am Besten gehst Du mit Deinem Arbeitsvertrag zum Gewerbeausfischtsamt, die sind für sowas zuständig.


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 30.06.2010 08:22
@Andiadm: Es gibt auch viele Betriebe, die keine Tarifverträge schreiben. Und da ist das 13. Gehalt (Urlaub- und Weihnachtsgeld) meist eine freiwillige Leistung, aus deren jahrelanger Zahlung auch nicht zwangsläufig ein Gewohnheitsrecht abzuleiten ist.

Aber immer schön den AG beim Amt ankacken - das ist die allerbeste Voraussetzung, um später einen harmonischen Wiedereinstieg zu haben - gerade in kleineren und mittleren Betrieben. Es soll schon geholfen haben, einfach mal den Chef anzurufen und freundlich zu fragen...


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   gelöschter User
schrieb am 30.06.2010 10:21
Hallöchen,

muss auch mal kurz meinen Senf dazu geben, wenn du es über Jahre bekommen hast, bzw. dein AG es jedem Mitarbeiter
bezahlt ist das sehr wohl eine Pflichtzahlung!

Was anderes wäre es wenn er der kompletten Belegschaft das Urlaubsgeld streichen würde wegen schlechten Umsäzten etc.
Einem einzelnen jedoch das U-Geld nicht zu zahlen, obwohl es alle anderen bekommen ist nicht erlaubt, zumal du es die Jahre
vorher erhalten hast!!! Wiederrum für einen neu eingestellen MItarbeiter der noch nie welches bekommen hat ist er nicht verpflichtet
es zu bezahlen! Spreche aus eigener Erfahrung!

LG
Simone


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    kyra0709
Status:
schrieb am 30.06.2010 11:46
Grundsetzlich hat man Anspruch auf Urlaubsgeld. Ich bin seit April im BV und habe auch Urlaubsgeld bekommen. Allerdings steht es bei mir
auch im Arbeitsvertrag drin. Steht es nicht drin, muss man beweisen, dass man über mind. 2 Jahre Urlaubsgeld erhalten hat. (Lohnbescheinigungen
reichen). Die Sache ist natürlich - will man sich mit seinem Arbeitgeber anlegen? Man will ja wieder dort arbeiten - oder?

Das sollte jeder für sich abwegen. Es steht dir aber zu. Lt. Gesetz dürfen dir durch ein BV keinerlei finanzieller Einbußen entstehen.

Gruß Kyra


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Andiadm
schrieb am 30.06.2010 12:42
Steinchen,
tschuldigung, aber da hast Du nicht recht: Du kannst Deine MAs 1000sendmal unterschreiben lassen, dass das Urlaubsgeld einmalig und keinen Anspruch auf regelmäßig etc. hat, wenn Du es 2 mal hinetreinander an Alle MAs ausgeschüttet hast, dann ist es eine Pflichtleistung die Du auch nur wieder Allen nehmen kannst, nicht einem Einzigen. Da gibts 100derte Urteile dazu und ich bin da auch mal reingerannt als AG (hatten eine Abteilung, die wirklich schlecht gearbeitet hat und da wollten wir das UG streichen, ging nicht).
Wenn jemand hier was schreibt gehe ich eigentlich schon davon aus, dass ein normales nettes Gespräch stattgefunden hat, das ist klar immer das Erste.
Du hast natürlich einen Punkt mit der "verbrannten Erde" wenn man zurückkommen will: aber ganz ehrlich, wenn der AG schon jetzt gegen Vorschriften verstößt und anscheinend bei den SSeren Geld sparen will, dann wird er das bei den Müttern mit Kind erst recht tun. Es gibt nunmal AGs, die solche Leute einfach nicht haben wollen. Dem sollte man frühestmöglich realistisch entgegenblicken und sich danach richten.
PS: Ich habe bei mir schon 10 Mädels gehabt, die Schwangerschaft wurden und die arbeiten alle noch, teils TZ, teis Vollzeit mit einem Antel Homeoffice etc. Wenn man will, findet man Lösungen aber wenn man nicht will, kann man den Leuten das Leben auch zur Hölle machen.


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   claudi802
schrieb am 30.06.2010 13:20
Ich bin Betriebsratsvorsitzende in unserer Firma und gehe nächste Woche (9.SSW) auch ins BV, ich schliess mich der Meinung von Simone an, wenn alle Beschäftigten Urlaubsgeld bekommen, muss er es auch dikr bezahlen, er darf dich in keiner SWeise den anderen gegenüber benachteiligen, sondern muss dich so behandeln, als wärst du auf arbeit....

dein Resturlaub ab dem BV muss er dir nach der Elternzeit gewähren....

lg


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 30.06.2010 14:44
Ich hab mich nur halb ausgedrückt: Steht es nicht im Vertrag, ist es eine freiwilige Leistung des AG, die - wenn er sie nach einigen Jahren streicht - selbstverständlich nur ALLEN streichen kann, nicht dem einzelnen.

Und für alle kann kein Gewohnheitsrecht abgeleitet werden - streicht er eine freiwillige Leistung für alle, dann kann er das tun.

LG, Eva


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
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   Liljane
schrieb am 30.06.2010 14:47
Oh gut das wir hier gerade eine Berufsverbotsfrage haben.
Hätte da auch mal so eine Frage dazu.
Bin Krankenschwester, mit Zwillingen schwanger, und denke nicht, dass ich mit der rapide wachsenden Wampe bis zum Mutterschutz durchhalte. Bin ja jetzt schon 2 Wochen krankgeschrieben, weil das Gelaufe auf Arbeit den beiden nicht gepasst hat.
So nun meine Frage zum BV: Muss der AG mir dann nur das Grundgehalt zahlen, oder das komplette Durchschnittsgehalt der letzten 3 Netto-Gehälter? Schließlich würde ja Schichtzulage, Wochen/Feiertagzulage ect wegfallen ..oder?


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    kyra0709
Status:
schrieb am 30.06.2010 16:54
Er muss das Durchschnittsgehalt zahlen. So ist es bei mir auch!

Gruß Kyra


  Re: Frage zum Beschäftigungsverbot
avatar    Maya79
schrieb am 30.06.2010 21:13
guckt mal hier: [zope.dz-portal.de]
insbesondere Punkt 3.2
Urlaubsgeld ist danach nicht in die Berechnung des Durchschnittsverdienstes einzubeziehen!




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