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  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   gelöschter User
schrieb am 18.06.2010 20:21
hui sind ja doch einige die das nachvollziehen können Ich freu mich das stärkt mich etwas für das AG-Gespräch. Der Frauenarzt hat keinen Rötel-Titer gemacht obwohl ich 2x sagte das meine Impfung überfällig ist. Naja und als ich ihn nach Utrogest fragte weil ich immer nur ne 2.Zkh. von 10-12 hatte meinte er auch sei nicht unbedingt nötig, aber gab es mir dann doch.Ohnmacht

Danke an alle für die rege Teilnahme, diese Foren können einen zwar manchmal erschrecken aber dennoch auch sehr hilfreich und beruhigend seinDas ist super


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   Verani
schrieb am 18.06.2010 20:30
Die Titer-Untersuchung ist eine Pflichtuntersuchung. Also nächster Termin wird bestimmt Blut abgezapft smile

lg
V.


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   +emmi+
schrieb am 18.06.2010 20:57
röteln-impfungen müssen nicht zwangsläufig wiederholt werden. tetanus etc. alle 10 jahre, für röteln ist mir derartiges nicht bekannt. es wird bei kiwu der titer kontrolliert um evtl. bei bedarf (!) nachimpfen zu können. und bei 10 jahren kinderwunsch kann ichs echt nicht verstehen. es hätte doch auch vor 10 jahren/5 jahren wer weiß wann klappen können.
und zu deinem ss-zeitpunkt ist die gebärmutter noch hinter dem schambein versteckt, da kann gar kein tritt hingelangen. insofern fände ich ein bv aus tritt/schlaggefahr auch überzogen. hinzu kommt, ein arzt kann ein bv erteilen, wenn gesundheit von mutter und kind in gefahr sind. wenn es aber um einen arbeitsplatz geht, der mit einer ss nicht so gut zusammenpaßt, muß der ag ein bv organisieren. dein fa hat also korrekt gehandelt.
wieso jetzt das vertrauen gestört ist, weil er dir kein bv ausstellen will...nunja, wirst du halt den nächsten arzt testen-vielleicht klappts ja mit dem bv...
undganz ehrlich: ich kenne reichlich krankenschwestern die trotz ss gearbeitet haben. arbeite selber im medizinischen bereich und brauchte auch kein bv. man popelt halt nicht in wunden rum, nimmt kein blut mehr ab, ich hatte op-verbot. urin und stuhl sollte man auch meiden. aber alles andere? man kann sich auch beim bäcker anniesen lassen und man kann auch vom größeren geschwisterkind ein knuff in den bauch bekommen. und das sage ich jetzt mal als mutter eines langersehnten icsi-kindes.
frau ist ss und in der regel nicht krank. und eine fg in frühen ss-monaten wird evidenced based nicht durch schonung, magnesium o. ä. verhindert.
lg jowi


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
avatar    Everlasting_Fantasy
Status:
schrieb am 18.06.2010 21:42
Hallo
Beschäftigungsverbot hab ich erst bekommen wo ich einen grossen Trichter und GBH von 2,5 cm hatte- gebracht hat es dennoch nichts. Meine Arbeit bestand fast nur aus heben, immer so 40kg die ich mit ach und krach schaffte. Die Tritte würden mich erst ab der 12 SSW stören, zumal es bei mir ab diesen Zeitpunkt sogar extrem unangenehm war auf den Bauch zu schlafen... Davor ist das kleine noch soooo klein das es gut geschützt ist und selbst Bauchschlafen kein Problem war.... Dennoch deine Sorge kann ich verstehen und ich weiss ja nicht wie häftig die Tritte sind, hör einfach auf dein Gefühl, dann machst Du sicher nichts falsch.

Lg


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  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   gelöschter User
schrieb am 18.06.2010 21:59
@ jowi: es geht hier nicht darum mir ein Bv zu erbetteln Ich bin sehr sauer sonst hätte ich ja heute das Angebot des FA angenommen und die BV genommen. Ich bin einfach nur unsicher und möchte keine risiken unterschätzen oder überschätzen. und ich denke schon das es einen Unterschied macht ob ich mich vom Bäcker anniesen lasse oder mit röteln anstecke! Der Kiwu besteht bei meinem Freund seit 10 J. auch aus früherer Beziehung mit künstlicher Befruchtung etc. wir sind erst 2 Jahre zusammen. Und es handelt sich auch nicht um einen kleinen Knuff von einem Geschwisterchen, sondern um Kinder /Teenager die so stark ausrasten das wir sie mit 2 oder 3 Erwachsenen halten müssen oder um Teenies die mit spitzen Gegenständen vor einem stehen und Morddrohungen aussprechen. Ich bezweifel das es 100 prozentig keinen Schaden anrichten kann wenn man so einen Tritt gegen das Schambein bekommt. Natürlich würden die MA rücksicht nehmen es ist halt nur fraglich wie weit ich dann auf dieser Station noch helfen kann.
Das Vertrauensverhältnis ist auch nicht wegen dem BV gestört sondern weil ich mich dort nicht gut aufgehoben fühle, habe eher das Gefühl das alles immer ganz schnell gehen soll, daher.
So!


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   ***Steffi***
Status:
schrieb am 19.06.2010 09:21
Ich muss seeyou und jowi zustimmen. Habe das schon die Tage in einem anderen Beitrag geschrieben: es wird hier immer sehr schnell nach Krankschreibung oder BV geschrien. Im Endeffekt ist es aber so, dass man erstmal mit seinem AG reden muss. Der muss laut MuSchuG einen sicheren Arbeitsplatz anbieten. Kann er das nicht (hier war doch mal der Fall Spielcasino - Rauchen und später Dienst), dann muss der AG ein BV aussprechen. Deshalb: erst mal mit Deinem AG sprechen. Vielleicht kann er Dir einen anderen Arbeitsplatz anbieten, bei dem Du keinen Kontakt mit Patienten hast (hier ist aber im Moment der fehlende Impfschutz tatsächlich gefährlicher als die Tritte). Wenn es da keine Möglichkeiten gibt, kannst Du immer noch mit AG oder neuem FA überlegen, wie es weitergeht. Aber erstmal langsam machen.
Und das sagt auch eine, die jahrelangen KiWu hat und nicht vom anschauen schwanger wird.


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   teebeutelchen
schrieb am 19.06.2010 10:19
Keine Angst: Es wird auf jeden Fall geguckt, ob dein Röteln-Titer noch passt (meist muss man dazu gar nicht mehr impfen). Das wird mit dem ersten Blutabzapfen erledigt. Wirst du nächstes Mal im MuPass sehen. Wenn der Titer nicht passt, dann bekommst du eh von Anfang an ein BV, wenn du mit Kindern / Jugendlichen arbeitest.

Um den "schwangerenfreundlichen" Arbeitsplatz muss sich dein Arbeitgeber kümmern. Wundert mich jetzt schon wieder sehr, dass die dein FA überhaupt ein BV anbietet...
Also ich würde jetzt erst mal möglichst früh mit dem AG reden und dem auch von deinen Sorgen erzählen.


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
avatar    see you
schrieb am 19.06.2010 12:15
@Babysmile............wenn ich nur vom angucken schwanger werden würde, wäre ich sicher nicht seit drei jahren hier .............also immer langsam mit diversen äusserungen..............ich habe mich in meinem beitrag mehr als einmal vorab entschuldigt, es nicht persönlich zu nehmen, aber jeder so wie er es versteht


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
avatar    bubble°
Status:
schrieb am 19.06.2010 12:24
Ich glaube, die Aufregung wegen dem BV trift dich nicht persönlich. streichel
Manchmal entsteht hier im Forum der Eindruck, dass sich viele wegen "Lapalien" ein BV holen, bzw. von anderen empfohlen bekommen.

Wegen deinem Fall:

Ich denke, da du in einem Beruf arbeitest, der im Gesundheitswesen ist, sind deine Bedenken ernst zu nehmen.
An deiner Stelle würde ich auch erst mal mit deinem Chef reden.
Vielleicht kanst du ja in die Verwaltung oder so.

Ich finde es richtig, vorsichtig zu sein, es geht ja schließlich um dein Kind und das solltest du nicht gefährden.
Wenn du das Gefühl hast, es geht dir in der Situation gut, in der dich dann (egal ob noch in der jetzigen Arbeit oder im Büro) befindest, dann lass es so.
Und wenn von der Seite deines Chefs für dich nichts zu verbessern ist, dann kann man immer noch über weitere Schritte nachdenken.
Ein BV finde ich (wenn nicht unbedingt notwendig) sollte die letzte Möglichkeit sein.

Alles Gute!


@see you: Ich finde es super, dass du noch so fit bist! Klar, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit.

Aber leider kommen mit der Schwangerschaft trotzdem oft Probleme, die mit "Krankheit" gleichzusetzen sind, was körperliche und psychische Belastung betrift.
Abgesehen von Krankheiten, die in einer Schwangerschaft doch auch auftreten.
Man sollte sich nicht in Watte packen, aber man sollte sich auch nicht von anderen einreden lassen, wo die eigenen Grenzen sind.
Keine Schwangerschaft ist gleich und vergleichbar.

Dir noch alles Gute und dass du weiterhin so fit bleibst!


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
avatar    gwendoline249
Status:
schrieb am 19.06.2010 13:20
huhu,

vorweg, möchte auch niemanden persönlich angreifen smile

aber ich muss see you zustimmen, allerdings gehöre ich auch zu der fraktion frauen die gebremst werden muss.
das heißt nicht das du zu ängstlich bist, das muss jede frau für sich selbst entscheiden(nur du kennst deinen arbeitsplatz und die kinder) aber wenn eine ss wirklich so empfindlich wäre,dann wär die menscheit schon längst ausgestorben.
wenn man sich mal überlegt wie körperlich schwer bis vor ein paar jahrzehnten noch gearbeitet wurde.

würde die ss erstmal voranschreiten lassen, auch wenns doof klingt und ich das keinem wünsche, kommen ja leider nicht alle bis zur 12ssw.
weiß ja nicht wie dein ag da eingestellt ist, aber ich würde bis zur 12ssw warten um mir den stress zu ersparen, den hier schon viele auf grund der ss mit ihrem arbeitgeber/kollegen hatten/haben.

wünsche dir eine schöne, dass du die für dich richtige entscheidung triffst!!


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   gelöschter User
schrieb am 19.06.2010 17:27
@regina 82:
danke schön hast du lieb geschrieben. ich kann es nur wiederholen ich gehöre quasi zu den Schwangeren die beim kleinsten Ziepen oder bei der kleinsten Tempischwankung panisch im Kreis laufen. und gerade weil ich mich kenne wollte ich Meinungen zu diesem Thema hören, und natürlich auch welche wie die von seeyou um ein wenig in die Wirklichkeit zurückgeholt zu werden. Das habe ich auch gar nicht als persönlichen Angriff gesehen. ... jowis nachricht halt schon, fand ich nicht nett geschrieben.

zu guter letzt ... ich liebe meinen Job sonst hätte ich so relativ spät diese 2.Ausbildung nicht gemacht ich möchte mich wirklich nicht vor meiner Arbeit drücken. Und auch ich bin gegen jene Einstellung sich ein Berufsverbot zu holen um 9 Monate alle viere gestreckt sein zu lassen nur aus Spaß an der Freude und bestimmt gibt es auch davon einige. Andererseits habe ich volles Verständnis für die Frauen die sich wirklich aus Angst um ihr Baby früh für ein Berufsverbot entscheiden, auch wenn andere dieses vielleicht als unangemessen empfinden. Diese Frauen haben allein schon enormen Stress, allein aufgrund ihrer Ängste. Bewundern tue ich dagegen die Frauen die mit Elan an ihre Arbeit gehen und die Schwangerschaft als etwas ähm ...ja normales ansehen können und diese bestimmt auch viel mehr genießen können als so ein Nervenbündel wie ich.

Zu diesem Thema: Ziel erreicht bin ein wenig mehr auf dem Boden der Tatsachen und etwas weniger panisch. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne (angstfreieIch wars nicht) Schwangerschaft. liebe Grüße


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   +emmi+
schrieb am 19.06.2010 20:25
tut mir leid, wenn du es als beleidigend aufgefaßt hast, war nicht so gemeint. ich kann ja nur von dem ausgehen, was du geschrieben hast und nicht von dem, was vielleicht war, aber nicht geschrieben wurde.
und nochmal: ein bv gibt es entweder, wenn der arbeitsplatz ss-ungeeignet ist vom ag, oder wenn die ss zu einer erkrankung führt, die nicht mit berufstätigkeit zu vereinbaren ist vom arzt. wenn man zu viele ängste hat, ist dies eine ss-unabhängige persönlichkeitsakzentuierung bzw. wenn sie krankheitswert hat auch persönlichkeitsstörung, das hat aber nix mit der ss zu tun, oder? dann kann man sich ss-unabhängig krank schreiben lassen oder eben konsequent nicht mehr arbeiten und kündigen. mit den entsprechenden nachteilen im finanziellen bereich eben.
zur verletzungsgefahr im psychiatriebereich, habe da auch einige einblicke, zumindest in unserer landesklinik kam es in den letzten jahrzehnten zu keinen nennenswerten verletzungen beim personal. weder im kinder/jugendbereich, noch bei den erwachsenen und auch nicht im maßregelvollzug. kann ja sein, daß es bei euch anders ist, aber hier habe ich so etwas nicht erlebt.
da war ich im rettungsdienst bei alkoholisierten gewalttätern sicher größeren gefahren ausgesetzt. aber auch hier kann ich nur von mir reden und habe keinen einblick in deine persönliche gefährdungssituation. letztendlich ist ja aufgabe deines arbeitgebers, für ss-geeignete arbeitsbedingungen zu sorgen.
alles gute für die ss.
lg jowi


  Re: beschäftigungsverbot - bin ich zu ängstlich
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   schwedengirl
Status:
schrieb am 25.06.2010 17:19
Hallo Molly 82,
ich arbeite auch im KH, Innere Medizin (Intensiv, Chemopat. infektiöse Pat., auch verwirrte, aggressive Leute) und wenn ich eines weiß, dann das ich im Falle einer Schwangerschaft (bin aus dem Kiwu-Forum, hatte hier nur mal gepostet (TCM-IUI) keinen Tag arbeiten werde. Wenn ich mir das Muschu-Gesetz durchlese, dann kann ich fast nicht mehr machen. Bin Physio und stehe den ganzen Tag, hole Leute aus dem Bett, übe Inhalationstechniken, Hustentechniken..... wenn eine Kollegin schwanger ist, bekommt sie gleich das BV. Krankenschwester werden bei uns auch vom Patienten "entfernt". Jemand der nicht im KH arbeitet, hat keinen blassen Schimmer a) wie anstrengend so ein Arbeitstag ist und b) mit welchen Gefahren konfroniert ist.
Wir alle haben einen meist langen Leidensweg hinter uns oder sind noch mittendrin und da werde ich einen Teufel tun und meine Schwangerschaft aufs Spiel setzen. Allein schon die psychische Anspannung, immer zu überlegen, darf ich das oder ist das zuviel....

Ich will als Schwangere genauso viel oder wenig Gefahr und Belastung haben, wie eine Schwangere die den ganzen Tag auf ihrem Bürostuhl sitzt.

Und man kann sich mit BV auch wunderbar beschäftigen, z.B. in die eigene Bildung Zeit investieren...
Also meine Meinung weg vom Patienten entweder Büroarbeitsplatz oder BV.
Wenn der Frauenarzt oder Arbeitgeber streikt würde ich mich ans Gewerbeaufsichtsamt/Gesundheitsamt wenden.

Alles Liebe für Dich vom Schwedengirl




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