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  5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   corinna1977
schrieb am 16.06.2010 08:46
Guten morgen ihr da draußen.

Schreibe sehr selten, da ich zur Zeit mein handy nur für das www habe.
Lese aber täglich hier mit.

Kommenden Sonntag ist mein ET. Wir haben so lange darauf hingearbeitet.
Tränen geweint, Schmerzen ertragen und Geld gelassen. Kurzum: ein echtes
wunschkind wie bei euch allen.

Nun, wo es bald soweit ist, bekomme ich Angst. Werde ich eine gute Mutter?
Bekomme ich das mit der Geburt hin. Bleibt meine ehe weiterhin so schön?
Ich will mich und meinen Mann nicht aus den Augen verlieren. Ich höre häufig immer:
Man hat für NIX mehr Zeit. Alles verändert sich. Man denkt nur noch an das Baby. Mir macht das
ein wenig Angst. Versteht mich nicht falsch bitte. Ich liebe die kleine schon jetzt. Bekomme nur
wegen dieser ganzen Aussagen Bammel. Warum soll man für nichts mehr Zeit haben? Die Babys
schlafen doch auch mal und dann hat man doch ein wenig Zeit für sich, oder?

Musste das mal loswerden. Das tat gut.

Lieben Gruß von der kleinen Panik-fast-Mama


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 16.06.2010 08:57
Ich glaube, Du hast die besten Voraussetzungen, dass diese "Horrorgeschichten" nicht in Erfüllung gehen.

Klar, allles ändert sich, aber wenn man mit der Veränderung geht, kann man aus ihr nur profitieren. Bleibt man stehen und schaut der Verändeurng hinterher, tja, dann ist was falsch.

Dass man für nix mehr Zeit halt, halte ich persönlich für totalen Bullshit. Meine Freundin ist nurmehr duschen gegangen, wenn ihr Mann zuhause war, denn der Kleine KÖNNTE ja schreien. Herrschaftszeiten - wo sind wir denn hier? A) Kinder schlafen auch mal und b) 3 Minuten meckern hat auch noch keinen umgebracht. Lieber bin ich für meinen Mann attraktiv wenn er heim kommt und trete ihm wohl sortiert und geduscht entgegen, als dass ich solch einen Punk ums Duschen mache.
und auch den Haushalt kann man schaffen - mir wurde gestern gesagt, nach der geburt des 2. Kindes könnte ich mal eben für ein Jahr den Haushalt liegen lassen - ähhhh... nein, das werde ich mit Sicherheit nicht. Denn mit organisation und ein bisschen Disziplin klappt auch das - wenn man "alles" quasi sofort wegpackt und nicht stehen lässt, dann rottet es auch nicht so ein. Sicher muss man an dem einen oder anderen Anspruch an sich selber schrauben, aber man muss weder sich, noch seinen Mann noch den Haushalt etc. derart dem neuen Familienoberhaupt unterordnen, dass es an Selbstaufgabe grenzt.

Und dass man NUR an das Baby denkt - man denkt sicher vieel dran, grad am Anfang, aber hoppla, es gibt noch mehr Themen auf dieser Welt und es sind nur die eigenen Gedanken, die sich ums eigene Kind drehen. Die Gedanken der anderen drehen sich um viele andere Dinge und wenn man daran aucch noch etwas teilhaben will...

Aber Du kriegst das hin, ich denke, Du stellst Dir jetzt genau die richtigen Fragen, um daas alles genau so einzutakten, wie Ihr Euch das vorstellt.

Liebe Grüße, alles Gute


Eva


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
avatar    tinkerbelle114
Status:
schrieb am 16.06.2010 09:11
Ja, das stimmt. Das hör ich auch ständig.
"Ach, nimm dir da mal nicht zuviel vor, mit einem Kind....!" oder " Wie du dir das vorstellst, klappt das alles ja doch nicht!"
Schön, dass andere einem solchen Mut zusprechen, was?

Mittlerweile denke ich mir nur: Ihr werdet es schon sehen, dass man es schaffen kann.
Ich glaube: Wo ein Wille, da ein Weg! Du schaffst das!!

Ganz liebe Grüße


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   surasister
schrieb am 16.06.2010 09:13
Hallo Corinna,

ich kann mich Eva nur anschliessen! Es ist eine Frage der Einstellung und der Organisation... und die Ängste kurz vor der Geburt sind auch ganz normalsmile Das gibt sich!

Sicherlich hat man mit Kind nicht mehr so viel Zeit für alles andere, was man sonst so gemacht hat und kann oft nicht mehr so spontan sein, wie man es bisher vielleicht war, aber es gibt keinen Grund, sich hängen zu lassen, den Haushalt schleifen zu lassen oder nicht auch mal Zweisamkeit zu geniessensmile Es wird bestimmt schön - freu Dich draufsmile

Liebe Grüße
Claudia


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  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   blahblah
Status:
schrieb am 16.06.2010 09:14
ich stimme Steinchen zu, obwohl ich eigentlich keine Ahnung habe (erst jetzt zum ersten Mal schwanger). Ich hab aber Freunde beobachtet smile Die Situation danach ist das, was man daraus macht. Wenn das Kind plötzlich alles diktiert, von Schlaf- zu Waschrythmus geht man oft mit. Das ist normal ind er ersten Zeit, wenn der Kleine völlig auf dich gestellt ist. Man darf sich selbst aber nicht aufgeben und auf keinen Fall die Partnerschaft. Die Konflikte, die ich gesehen habe, waren fast asuschließlich darauf zurückzuführen,dass der Mann sich ausgeschlossen gefühlt hat und nicht geholfen hat im Haushalt und mit dem Baby. Da war er dann eifersüchtig auf die neue Bindung und unglücklich. Die Mutter spielt da eine große Rolle. Bezieh deinen Mann ein und bleibt ein Paar, lebt dem Kind eine gesunde Beziehung vor, in der die essentiellen Bedürfnisse des Kindes vorangestellt werden, aber nicht um jeden Preis. Man kann auch mal einen Babysitter finden oder Freunde und Verwandte um Hilfe bitten, wenn man nicht mehr kann.

Vielleicht ist das in den ersten 6 Monaten schlecht möglich, aber danach, verteidigt ein bisschen Freiraum für jeden und ein bisschen Freiraum gemeinsam. Das ist wenigstens mein Plan für uns.


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 16.06.2010 09:25
Zitat

dass der Mann sich ausgeschlossen gefühlt hat und nicht geholfen hat im Haushalt und mit dem Baby.

Äh... ne, eher nichht. Viele Mütter erheben sich in den perfekten Stand, SIE sind die einzigen, die wissen, wie es geht, was das Kind braucht, wie es gewickelt werden muss und WEHE Papa macht irgendeinen Handgriff anders. Dann wird SOFORT eingegriffen, der Mann beiseite geschubst und ihm das Gefühl vermittelt, es eh nicht zu können. Das macht kein Mann lange mit und irgendwann lässt er es einfach, kriegt dann aber den Boomerang-Vorwurf, er würde ja nichts machen Achso!

Deshalb mein Tipp: Frauen kommen nicht als Mütter auf die Welt und Männer nicht als Väter - das muss man reinwachsen und das geht nur, wenn man auch die Chance dazu bekommt. Väter dürfen Dinge anders machen, das ist sogar gut und wünschenwert und Mami kann die Zeit wunderbar nutzen, um sich (Beispiel) mal wieder die Nägel zu lackieren, die dann Zeit haben zu trocknen zwinker Und nicht ständig sagen: Mach das so, mach das so, nein, du musst das so machen. ich habe meinen Mann immer etwas verzweifeln lassen und entweder hat er mich gefragt, welchen Vorschlag ich habe oder ich habe ihm vorgeschlagen: Versuchs doch mal so, das klappt bei mir ganz gut. Aber ich hab ihn nicht vom Kind weggeschubst.

Heute sind meine Jungs am Wochenende zusammen im hafen, am Flughafen, gehen biken oder oder oder. Der Sohn meiner Freundin (gleichalt) war bis heute nicht ein einziges Mal alleine mit Papa unterwegs - find ich schade, für beide.


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   Brianna
schrieb am 16.06.2010 09:29
Hm, es ist schon wahr, dass ALLES sich ändert.

Und sicher werden auch Tage kommen, an denen Du völlig überfordert bist und nicht zum duschen kommst und Dich total hässlich fühlst.
Dann nimmst Du Dir eben Zeit für Dich, gibst das Baby zu Oma, gehst mal zum Frisör und lässt verwöhnen!

Aber die chaotische Zeit dauert ja nicht so lange.

Und man muss einfach gelassen bleiben. Anfangs hab ich auch gedacht: Wie soll ich duschen?! Dann hab ich sie einfach in den MC gesetzt, vor die Dusche gestellt und hab geduscht. Sie hat mir zugesehen und ist dabei eingeschlafen. Ich weiß ja nicht ob Du Familie hast, die Dir hilft...dann ist schon vieles einfacher Ja

Ich kann Dir nur einen guten Rat geben: Lass Deinen Mann seine eigenen Erfahrungen machen und mäkel bloß nicht an ihm rum, wenn er Dinge wie wickeln o.ä. anders macht als Du! Nein Das ist das schlimmste! Du nimmst mann damit nämlich schnell die Freude und irgendwann denkt er: dann mach doch alles gleich selbst! Und dann wird er sich zurückziehen und früher oder später wird es dann wirklich so sein, dass ER sich vernachlässigt fühlt, weil Du ja dann nur noch ums Baby rödelst.

Männer schaffen das auch allein Ja. Und das Baby wird schon nicht zu schaden kommen. zwinker Wirst sehen, wie stolz Dein Mann dann auf das Baby und seine Fähigkeiten ist und wie viel Spaß er dann hat, Dir vieles abzunehmen. Ja

Mehr fällt mir nicht ein.

Du schaffst das...alles halb so wild zwinker


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   bell02
Status:
schrieb am 16.06.2010 09:52
Ich möchte mich Steinchen zu 100% anschliessen.

Das wird schon, und es wird schön! Sicher! Du kannst das!


LG Bell


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   Brianna
schrieb am 16.06.2010 09:58
@ Steinchen

... da hatten wir wohl direkt den gleichen Gedanken zwinker

Meiner geht nämlich auch problemlos mal alleine mit der Maus reiten oder stundenlang zum Spielplatz etc und hat keine Angst vor Windeln oder jetzt Pipi machen im Stehen zwinker

Und ich bin auch echt stolz auf ihn, er macht alles prima... wenn ich da höre wie es bei anderen zugeht.... da macht der Herr Papa ja gar nichts!
Find ich auch voll schade.


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   uschile
schrieb am 16.06.2010 10:01
Das wird schon werden. Man wächst in alles hinein.
Genau deine Gedanken hatte ich beim ersten Kind, und jetzt - noch viel schlimmer - beim zweiten.
Beim ersten Kind kannst du dich hinlegen, wenn du müde bist und das Kleine schläft, das läuft bei mir jetzt nicht mehr - davor habe ich Angst.

ABER - diese schwierige Zeit ist im Nu rum. Mein Sohn wurde mit 1,5 Jahren selbständiger, jetzt geht er auch mal 15-30 Minuten alleine (zu anderen Kindern) raus, während ich ihn vom Küchenfenster beobachte. Und er will es alleine machen! Oder er geht mit einem älteren Freund einmal "um den Block".
Irgendwann fangen sie an, selbständig zu spielen - du musst es nur vorher fördern und das Baby bespaßen.

Was mir ein wenig fehlt, sind ruhigere Mahlzeiten (z.B. auch im Restaurant), aber das Leben mit dem Kleinen ist so toll und aufregend - gerade wenn man es sich so lange gewünscht hat.

Alles Gute für dich!
Uschile
mit KS-Termin am 18.6.


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   corinna1977
schrieb am 16.06.2010 10:02
An euch alle.

1000 dank für die Ratschläge und zusprüche. Ganz ehrlich? Mir geht es jetzt viel besser. Dieses Forum ist einfach genial.

Ich werde jetzt erst mal an die bald bevorstehende Geburt denken und dann werden wir gemeinsam "das Kind schon schaukeln".

Gruss aus Hamburg
Corinna


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   Steinchen*
Status:
schrieb am 16.06.2010 10:08
@Brianna: Passiert nicht oft, kommt aber scheinbar vor ROFL *klatschen*

@Corinna: Na, dann mal herzliche Grüße aus Bargteheide


  Re: 5 Jahre darauf hingearbeitet und doch wahnsinnige Angst
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   blahblah
Status:
schrieb am 16.06.2010 10:14
Zitat
Steinchen*
Zitat

dass der Mann sich ausgeschlossen gefühlt hat und nicht geholfen hat im Haushalt und mit dem Baby.

Äh... ne, eher nichht. Viele Mütter erheben sich in den perfekten Stand, SIE sind die einzigen, die wissen, wie es geht, was das Kind braucht

Eva, genau das habe ich auch gemeint, nur linkisch ausgedrückt. Und wenn die Mütter perfekt sind (und es sein wollen und darauf bestehen!), dann bleibt der Vater außen vor, weil er nicht helfen darf und irgendwann auch nicht mehr helfen will. Du hast dann perfekte Beispiele gegeben, wie der Vater auch Verantwortung übernimmt, ich bin um diese Uhrzeit noch nicht so 100% wach...




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