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  WKS nach versauter erster Geburt?
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  S. mit L. u. A.
schrieb am 26.11.2009 20:28
Also erst mal Popcorn für alle, die mögen.

Wegen dem Einleiten-Thread geht mir dieses Thema grad wieder im Kopf rum. Bei der Geburt vom Kleinen war ich ja weit drüber, so dass eingeleitet wurde. Die Tabletten haben fast gar nicht gewirkt, ich hatte mir zwar öfter eingebildet Wehen zu haben, aber CTG und MuMu haben nichts gezeigt. Dann hat mir eine Hebamme die Fruchtblase zerrissen und wollte es nicht wahrhaben. Als es dann endlich auffiel, gab es noch einen netten AB-Tropf. Am Mittag des zweiten Tages piekste mir dann eine Ärztin mal ein paar Nädelchen in die Zehen. Ich hatte vorher schon Akupunktur gehabt und nix gemerkt, überlegt, ob mein Essen wohl noch unten im Zimmer auf mich wartet, .... dann kam die Ärztin und meinte CTG würde nochmal 10 Min. verlängert, falls die Nadeln was bringen. Ich lag weiter rum, merkte nix, alberte mit dem Schatz rum und freute mich auf mein Essen. Und auf einmal fliegen die Türen auf, Ärztin und Hebi kommen rein, sagen das Baby hätte massiven Stress und jetzt sofort KS. Wie gesagt, ich habe ÜBERHAUPT NIX GEMERKT! Mann auf einmal weg zum Umziehen, ich nur am Heulen, Spinale (GsD großes KH mit entsprechend routiniertem Team, sonst wäre es sicher Vollnarkose geworden) im Liegen gelegt, weil sonst die Herztöne zu schlecht wurden und dann wurde beim hektischen KS auch noch der Kleine im Gesicht angeratscht. Danach wurde mir gesagt, der MuMu wäre sogar schon 4 cm (oder waren es 5? Ich weiß nicht mehr) geöffnet gewesen. Dann Hebi, Mann und Baby weg, während ich noch liegen bleiben muss und genäht werde. Und der Anästhesist mich nicht kratzen will (hatte der Schatz vorher gemacht, habe die Spinale wohl nicht so recht vertragen). Dann ein wenig Familienkuscheln, bevor der Schatz mit Junior und Hebi zur Kinderintensiv muss, den Schnitt nähen lassen.

Also alles ziemlich suboptimal gelaufen.

Nun frage ich mich die ganze Zeit: Was passiert, wenn ich wieder so komische Wehen kriege, nur dieses Mal zuhause? Bekomme ich das überhaupt mit? Komme ich rechtzeitig zum KH (mind. 45 Min. Fahrzeit, da wir wieder dasselbe wollen, aber umgezogen sind)? Ich habe einfach Angst davor, nichts mitzukriegen, während dieses kleine Wesen in mir einen langsamen Herztod stirbt. Andererseits kann ich ja auch nicht bei jedem Zwacken ins KH fahren (und wie gesagt: vorher war ich mir mehrmals sicher, Wehen zu spüren unter der Einleitung). Meine GM neigt sowieso dazu, mehr zu krampfen, als eigentlich nötig war, weshalb ich auch zeitweise davon überzeugt war, Endo zu haben und mir just for fun mal eine Bauchspiegelung gegönnt habe.

Gut, wirklich was raten kann mir wahrscheinlich niemand, aber mich würde mal interessieren, ob es hier ähnliche Geschichten gibt, wo die erste Geburt schlecht gelaufen ist und man daher jetzt auch an einem WKS rum überlegt. Dass ein KS an sich richtig richtig blöde ist und man danach nicht mal in der Lage ist, sein Kind ordentlich zu versorgen, ist mir klar. Dass man ewig mit der Narbe zu tun hat auch. Ich halte auch absolut nichts von WKS aus Termingründen oder weil er schick ist oder so. Also jedenfalls ist das nicht meine Sache.

Ich werde wahrscheinlich demnächst mal das KH kontaktieren, in dem ich entbunden habe und darum bitten, mit der Ärztin oder der Hebamme sprechen zu dürfen, die bei der Geburt dabei waren. Damit die mir erklären, was eigentlich wie schief gelaufen ist und wie wahrscheinlich es ist, dass sowas nochmal passiert.

So, jetzt Ihr!

LG
Steffi


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
avatar  Bunny28
Status:
schrieb am 26.11.2009 20:53
Uffff..... was für ein Hammer!!!!

Ich glaub, das mit dem Termin,um das ganze zu klären, ist gar nicht so verkehrt.

Ich kann Dich verstehen, ich bin zwar nicht Kaiserschnittgeschädigt, aber die erste Geburt war
bei mir auch der Hammer.
Ich lag 3 Tage in den Wehen, keiner wollte was tun.
Ich kam mir vor wie ein lästiges Übel.
Die PDA wurde falsch gesetzt, hab heut noch Probleme.
Musste mehrfach genäht werden.
Mir ist drei mal die Scheide gerissen usw.
Eine halbe Stunde vor Schluss wollten sie dann noch einen Kaiserschnitt machen,
aber nur weil ich so "rumgezickt" hätte
Ich hab schon gar nichts mehr gesagt, seid zwei Tagen.
Ich hab nur alles hingenommen.

Deshalb hab ich mir beim 2. Kind gedacht,
ich hol ihn mir selber, ich fahr nicht vorher, bevor ich die Haare sehe...
Ich lass es nicht zu, dass ich wieder tagelang leiden muss
Ich hab mir eine Woche vor ET den Wehencocktail hintergeschüttet.
Mir war nur wichtig, dass nicht mehr durchmachen zu müssen.

Ob es richtig war, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Aber es war gut, gut für meine Seele.
Gut für meine Erfahrungen.
Gut für mein Ego.
Und vielleicht auch gut für meinen Sohn.
Ich wäre wieder in Panik verfallen und hätte mit Sicherheit den Stress
auf ihn übertragen.

Ich denke, dass Du mit der Angst hin gehen würdest, dass das nochmal passiert,
dementsprechend schon hibbelig bist, den Blutdruck fast nicht mehr messbar und
schreckliche Angst hast.

Bist Du Dir sicher, dass Dir ein Gespräch reicht, um ohne Angst in den Kreissaal zu gehen???

Sorry, ist ein bisschen lang geworden, aber manche Themen kann man nicht in drei Worte packen


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
avatar  Emmi72
schrieb am 26.11.2009 21:40
Hallo Steffi,

ich weiß gar nicht, ob man überhaupt von dem "berühmten WKS" spricht, wenn man schon eine Sectio hatte. Denn es gibt ja berechtigte Gründe medizinische! (ja, ich weiß, es gibt auch Gründe dagegensmile), sich nach dem ersten KS erneut für eine Sectio zu entscheiden.

Das hat ja nichts mit "Terminwunsch-KS" oder "Ich möchte keine Schmerzen-KS" zu tun.

Das Risiko einer Uterusruptur ist gering, aber es ist ja nun mal nicht von der Hand zu weisen.

Ich habe mich jedenfalls aus genau diesem Grund nach meiner ersten Sectio (BEL) für eine zweite entschieden und jetzt natürlich noch für eine dritte.

Und ich hätte sehr gerne natürliche Geburten gehabt.....

Viele Grüße,

Emmi


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  kik70
schrieb am 26.11.2009 22:11
Hallo Steffi,

bei mir war es aehnlich, ich wurde bei 40+3 zur Einleitung ueberredet, obwohl kein geburtsbereiter Befund vorlag. (Heute weiss ich, dass ich dem nicht haette zustimmen sollen.)
Bei Einleitungen bevor das Kind "fertig" ist gibt es wohl oefter Komplikationen wie Herztonabfaelle etc, so dass diese Einleitungen sehr oft im KS enden.

Na ja, bei mir wurde per Wehentropf und Foleykatheder (aua) eingeleitet. Das gleiche Spiel: nach einigen miserablen Stunden, in denen ich total verkabelt auf dem bloeden Bett rumhing (nichts mit rumlaufen, Stellungwechsel etc.) Herztonabfall. Sie haben durch den Kopf Blut abgenommen und dann auch voll hektisch einen KS vorbereitet. Ich konnte den Kkleinen danach nicht mal halten, da mir die Arme von der Narkose so gezittert haben. Obwohl es mir nach dem KS koerperlich sehr gut ging, habe ich lange gebraucht, die Geburt zu verarbeiten. Es lief eben alles nicht so, wie ich mir das gedacht hatte.

Als ich dann zur ersten (!) VU in meiner zweiten Schwangerschaft kam, stand die Gyn da mit dem Terminkalender und wollte einen Termin fuer einen KS festlegen. Da musste ich erst Mal nach Luft schnappen. Hier in den USA "duerfen" viele Gyns keine Spontangeburten nach KS betreuen, von Seiten ihrer Haftpflicht. So ein Sch****. Aber in der 8. Woche wollte ich mich auch nicht zu einer grossen Bauch-OP, vielleicht sogar ohne Grund, ueberreden lassen. Ich habe mich dann supergruendlich informiert (und Gyn gewechselt). Es stand fuer mich fest, dass ich nur einen zweiten KS will, wenn es medizinisch indiziert ist. Ich habe mich dann absolut ueber die besten Praktiken fuer eine Spontangeburt informiert, um medizinische Interventionen auf ein Minimum zu reduzieren. Mein zweiter Sohn wurde bei 41+1 spontan und ohne PDA geboren. Es war sehr heftig, aber doch sehr schoen und hat mich mit der ersten Geburt total versoehnt. Mein drittes Kind kam uebrigens auch spontan (noch schneller und heftiger *grins*) zur Welt.

So kann es also auch laufen. Ich kann dir nur raten, dich ausfuehrlich zu informieren. Du hast ja noch ein bisschen Zeit. Und veilleicht entscheidest du dann fuer dich, dass ein WKS die richtige Wahl ist. Aber es ist nicht unebedingt gesagt, dass die zweite Geburt dann wieder so katastrophal laufen muss. Ich z.B. bin sehr gluecklich mit meiner Entscheidung, es trotzdem spontan zu versuchen.

LG, Kik


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  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
avatar  christkindle
Status:
schrieb am 27.11.2009 06:57
GUten Morgen,

meine erste Geburt verlief ähnlich. Vorzeitige Wehen in der 27 SSW die ich nicht bemerkt hatte. Bin dann erst bei 10 cm Öfnnung in die Klinik weil ichdachte da stimmt was nicht. Mit Geburt hatte ich nicht gerechnet. Dann sehr schnelle Verlegung in eine Klinik mit Neo, Notkaiserschnitt mit Plazentalösung, Kind auf Intensiv, nach 1 Woche verstorben. Da habe ich mir bei Mini schon Sorgen gemacht: Was wenn ich das wieder nicht merke und das Kind stirbt noch bevor es eine Chance hat auf die Welt geholt zu werden? Ich wollte daher eine sichere, überwachte Geburt. Eine Einleitung wollte mein Gyn nicht, der hielt das für zu riskant weil ich schon viele andere Bauch Ops hatte. Von daher haben wir uns gleich zum KS entschieden. Ich bereue das nicht, so konnte ich sicher sein das unter der Geburt nix passiert. Auch wenn ich gerne einmal das Erlebnis einer natürlichen Geburt gehabt hätte. Jetzt ist es rum und das Ergebnis entschädigt für das Verhindern der natürlichen geburt.


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  S. mit L. u. A.
schrieb am 27.11.2009 07:32
Oh mein Gott, das tut mir leid! schweigen

Ich hoffe Du musst Dir dann wenigstens nicht diesen blöden Spruch "aber man merkt das doch, wenn man Wehen hat!" anhören...


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  S. mit L. u. A.
schrieb am 27.11.2009 07:34
Zitat
Emmi72

Das hat ja nichts mit "Terminwunsch-KS" oder "Ich möchte keine Schmerzen-KS" zu tun.

Diese Aussage finde ich ja sowieso Hammer. Ist in etwa so sinnvoll wie "Autofahren ist gefährlich, darum laufe ich lieber zu Fuß auf der Autobahn"


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  amausle
Status:
schrieb am 27.11.2009 09:42
Jaaaaa, der ohne Schmerzen Ks ist der Brüller..... Ich hatte beides Ks und spontan und zwar eingeleitet und das war echt übel, aber am Ende ist mir spontan lieber, denn die Schmerzen sind verdammt schnell vergessen!

So, nun zum eigentlichen Thema!

Bei meinem Großen hatte ich auch nen Ks und zwar wegen BEL. Er sollte geplant am 22.09 geholt werden und da das ein Montag war sollte ich am Freitag davor zur Anmeldung kommen und auch noch mal zum durchchecken ob der kleine Mann sich nicht vielleicht schon gedreht hat!
Wir am Freitag dahin und weil Joschi beim CTG Geräusch immer so ausgeflippt ist und man net ordentlich schreiben konnte, wurde das CTG gaaaaanz leise gestellt!
Männe und ich haben uns nett unterhalten und überhaupt net aufs CTG geachtet, weil ich ja nix gespürt hab! Wir war4en am diskutieren, was wir an unserem letzten zweisammen WE denn machen wollen und einigten uns auf Fischmarkt in HH und net brunchen usw...
Naja, aufeinmal wurde die Hebamme total hektisch und ich wusste überhaupt net was los war!
Oh, Frau.... merken sie denn nichts???
Was soll ich merken, fragte ich sie ganz erstaunt...
Sie haben doch ganz regelmäßige Wehen....
Wie, kann nicht sein, das würde ich doch merken!
Doch, sehen sie.... schon alle 3-4 Min!
Nein, das muß falsch sein, ich merke nix...(es baute sich grad eine Wehe auf)
Doch, doch, das CTG zeigt es doch!

Also, Hose runter... MuMu Kontrolle.... Uups... 4, fast 5 cm offen!
Ich sollte keine spontane Geburt trotz BEL versuchen, weil Joschi nen relativ großen Kopf hat und als Erstgebärende das net so ne dolle Idee wäre!
Zack stand der Doc da, alles nochmal kontroliert.
Jep, sie bleiben hier, sie kommen sofort in den Op...
"Nein, das geht nicht, wir wollen doch Sonntag zum Fischmarkt und ich hab doch keine Sachen hier..."

Gut, sagt der Doc, sie können heim und kommen dann spätestens heut Nachmittag als absoluter Notks rein, ganz wie sie möchten....
Somit war das Thema geschwätzt!
Aus sofort in den Op wurde dann, erst am Nachmittag, weil ein Notfall rein kam. Dann aufeinmal, nachdem mein Schatz kurz heim gefahren ist um meine Sachen zu holen, weil ist ja erst halb zwei und vor fünf sollte es nicht in den Op gehen....CTG und ohhhh sie müssen doch sofort in den OP.... hääääää warum weiß ich bis heut net!
Mein Mann kam den Gang hoch gesprintet, als sie mich grad raus in den Op schoben! GsD war er schnell gewesen!
Zack kam die Vollnarkose und als ich wieder wach war, war da niemand Ausser die Schwester vom Aufwachraum...
Niemand sagte mir, das meinem Baby der Po aufgeschlitzt wurde und es genäht werden musste, auch net der Doc, der es verbockt hatte. Das hat mein Mann mir dann erzählt, der dachte ich wüsste es schon längst!
Ich hatte übel Schmerzen und mein Kind war mir total fremd!
Ich war mir als ich mit Lukas ss war so sicher, das ich auf keinen Fall nen Ks will, wenn es net unbedingt nötig ist!

Weil ich diesen Wunsch hatte und es ja nun eben doch die Gefahr der Ruptur gibt und ich außerdem eine heftige Symphysenlockerung hatte entschied ich mich für ein großes Kh, Uni Ulm!
In dem Kh wo meine damalige Fa Belegärztin war, wollten sie mir unbedingt nen Ks einreden... es ist doch soviel bequemer.... Die Worte von ihr... Ich find da nix bequemes dran!

Also bin ich in die Uni, bettelte 2 Wochen vor ET um ne Einleitung, weil ich so fürchterliche Symphysenschmerzen hatte und sie lehnten ab!
Als ich eine 40+6 war leiteten sie mittags mit Gel ein, brachte nix, am Abend nochmal Gel... die Fruchtblase platzte, ansonsten passierte nix!
Nachts beim CTG im halbsitzen legte Lukas sich auf die Hohlwehne und ich klappte zusammen! Daraufhin musste ich im Kreissaal bleiben, zur Überwachung!
Ab da wurden in den Wehen die Herztöne immer etwas schlechter, erholten sich aber wieder!
Morgens um 7 halb acht hieß es, nun gehen sie hoch frühstücken eine Kleinigkeit und dann kommen sie an den Tropf... Ich von der Nacht, in der ich dann leichte Wehen bekam und eigentlich wegen pausenlosen CTG schreiben gar net geschlafen hatte ein wenig gezeichnet schlich in den Frühstücksraum und traf da auf meine Zimmernachbarin, die sich schon wunderte warum ich die ganze Nacht weg war und immer noch mit Kugel auftauchte!
Also, ran an den Tropf, brachte kaum was, die Ärztin kontrllierte regelmäßig den Sauerstoffgehalt in Lukas seinem Blut, indem sie ihm ein paar Tropfern aus dem Kopf abnahm, weil die Herztöne zwischen drin immer so schlecht wurden, sich aber dann wieder erholten!
Der Tropf wurde hochgeballert und gegen 14.00 Uhr bettelte ich trotz Spritzenphobie um ne PDA, die half auch und ich konnte gut durchhalten! So ging es weiter... Tropf höher.... blablabla....
Gegen 17.00 Uhr war der Zwerg immernoch net da und die erste PDA war aus dem Rücken gerutscht, ich wäre schier die Wände hochgegangen, die Wirkung verschwand so schnell! Neue PDA, zwei Wirbel weiter oben... schlug auch schnell an, war aber etwas heftig dosiert, es hat mir so dermaßen die Beine weggeschossen, das ich nicht mal mehr ne Zehe bewegen konnte und da änderte sich lange nix dran, die Anästhesistin war schon leicht nervös!
Dann wurden sie nach ner Blutabnahme von Lukas und Herztönen um die 56 in der Wehe aufeinmal ganz schnell!
Mein Schatz wurde auf nen Stuhl in die Ecke verfrachtet und schaute ganz hilflos und aufeinemal standen 8 Mann hoch im Kreissaal. Die Sauerstoffsättigung wäre NOCH ok, würde sich aber verändern und es muß sofort gehandelt werden, damit dem Baby nix passiert.
Der Chefarzt der Uni kam angehechtet (welch Ehre...) und klärte mich schnell über die Saugglocke auf und das es ein Notks wird, wenn der Kleine sich net leiten lassen will von der Glocke!
Also Glocke ran und los... nach einigen Preßwehen lag da ein blitzeblaues Etwas auf dem Bett, es schrie net und ich war sehr erschrocken!
Lukas hatte während der Einleitung mit Gel, wo ich Nachts zusammengeklappt war wohl ein wenig Fesselkünstler gespielt und sich übel in der Nabelschnur verwickelt. Darum die Herztöne...

Aber wir sind so super überwacht worden, das nie eine wirkliche Gefahr bestand und am Ende war es 19.13 Uhr, als Lukas da war und ich hatte insgesamt 35 Std. hinter mir!

Beide Geburten waren nicht wirklich toll, aber ganz ehrlich, wenn es wieder geht, dann möchte ich wieder spontan entbinden!
Ich hatte nie das Gefühl, das was passieren könnte, es war ein super Team und ich hatte nach der Entbindung überhaupt keine psychischen Probleme, die ich bei Gedanken an die Geburt von Janosch immernoch bekomme!

Ich würde nicht den Ks wählen, aber ich finde auch, das muß jeder für sich ganz alleine entscheiden, denn man muß das nehmen, mit dem man sich wohl fühlt!
Ich denke aber auch, das es eine gute Idee ist, wenn Du mal mit Doc und Hebi von der ersten Entbindung sprichst und die es dir erklären, dann kannst du bestimmt die für dich beste Wahl treffen!

Klar, bevor es meinem Baby schlecht geht werde ich auch einen Ks machen, aber nur dann, nicht wenn es sonst anders geht und das haben die in der Uni Ulm super respektiert. Ich hatte schon vor der Einleitung mein Ok zu nem Ks gegeben, aber nur wenn es medizinisch notwendig wäre!
Und wenn alles so bleibt, dann werde ich es genauso wieder machen!

So, das ist das Ende meines Romans...!


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
avatar  Kaasie
Status:
schrieb am 27.11.2009 09:52
Hey,

die gleiche Frage habe ich mir auch schon gestellt (allerdings nicht ausgedehnt, da die Antwort fuer mich eindeutig ist). Ich habe ja nach der Geburt aufgrund einer Not-OP die ersten 4 Stunden im Leben meiner Tochter leider verpassen muessen und bin da eigentlich bis heute nicht drueber weg. Warum also das Risiko eingehen, dass das wieder passiert?

Meine Antwort: weil es eben NICHT wieder passiert. Und wer weiss, was bei einem KS schief geht? Am Ende endet DER in einer Not-OP und dann bin ich genausoweit wie beim letzten Mal... Nein, eine wirkliche Alternative ist der WKS nicht, weil Du eben auch nicht voraussagen kannst, wie der Eingriff verlaeuft, ebensowenig wie den Verlauf der Geburt.

Daher ist fuer mich klar: es wird keinen WKS geben, hoechstens einen medizinisch notwendigen KS, wenn es denn so sein soll.


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  maike1272
schrieb am 27.11.2009 10:19
Ich kann dir aus Erfahung sagen, ein KS ist nicht so schön, aber 100x besser als das, was du da durchgemacht hat.
Ich war mit einer Frau auf dem Zimmer, der ging es genauso wie dir (am Ende natürlich Not KS) und die tat mir so leid.
Ich finde, die warten immer zu lange mit dem KS, bis es schon fast zu spät ist.
Vereinbare doch mit dem KKH, dass du max. 1 tage versuchst und dann den KS machen lässt oder so.
Wobei ich auch nichts gegen einen WKS habe, soll doch jeder so machen, wie er mag. Wenn es dir dann besser geht, ist das doch die Hauptsache.

Ach ja, was ich noch sagen wollte: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine geplante Sectio in einer Not-OP endet ist wirklich sehr, sehr gering. Anders sieht es bei NotKS mitten in der Nacht aus, wo nur die Hälfte des Personals anwesend ist.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.09 10:26 von maike1272.


  Re: WKS nach versauter erster Geburt?
no avatar
  S. mit L. u. A.
schrieb am 27.11.2009 16:29
Irre, Deinen haben sie auch geritzt? Dann kommt das wohl doch häufiger vor...

Ich habe dieses kleine hilflose Würmchen übrigens erst wirklich als meins begriffen, als ich ihn zum Fotografentermin von diesen unsäglichen KH-Klamotten befreit hatte. Daher kommen dieses Mal auch ganz klar reichlich Babyklamotten mit ins KH.




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