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  Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  gelöschter User
schrieb am 23.11.2009 16:24
Hallo,

ich weiß, ist alles noch ein bisschen früh, nur hätte ich gerne gewusst wer in fortgeschrittenem Alter die FU macht? Ich bin 35 und hatte es eigentlich vor.
Soviel ich weiß ist es ab der SSW 14 möglich. Ist 14.SSW nun 13+0 oder dann 14+0

LG


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  marina1
Status:
schrieb am 23.11.2009 16:37
Hallo
ich bin 42 und werde je nach großer FD (im Ulmer Pränataldiagnostikcenter machen die die schon ab 16.SSW) eine FU machen. In der 12./13.SSW wird die NFM gemacht und FU geht erst ab 16.SSW.
lg marina


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
avatar  Mietz84
Status:
schrieb am 23.11.2009 17:13
Dein Frauenarzt kann dir sicherlich auch sagen wer in deiner Nähe eine Fruchtwasseruntersuchung macht. Frag einfach beim nächten Termin mal nach.


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  danimaxiohr
schrieb am 23.11.2009 17:18
Hallo,

ich bin 39 und werde sie nächste Woche Montag machen lassen. (da bin ich 15+0)
Hab schon ein wenig Bammel, aber ich will mir einfach sicher sein, dass unser Schatz gesund ist.

Die NFM habe ich auch machen lassen (bei 13+2) Ergebnis ist 1,6mm, das ist normaler Schnitt, allerdings ist das Blutergebnis 1:100, in Kombination mit der NFM dann 1:1000, mein Arzt meint, ich muss die FU nicht dingend machen, er ist aber verpflichtet (wegen meinem Alter), mir diese anzubieten. Das Blutergebnis hängt mit meinem Alter zusammen, den Wert gibt man in eine Tabelle ein und dann wird automatisch gerechnet.

LG Dani


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  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  Paula27
Status:
schrieb am 23.11.2009 17:42
Hallo,

nachdem ich gelesen habe, dass statistisch gesehen auf jedes Kind, das wegen Trisomie nach einer FU abgetrieben wird, 2 (!!) gesunde Kinder kommen, die direkt nach der FU verstarben, kam das für uns nicht in Frage. Die Zahlen kommen daher, dass wahnsinnig viele "zur Beruhigung" die FU machen lassen, obwohl ihr Risiko nach NFT eigetnlich geringer wäre als das Fehlgeburtsrisiko der FU.
Wenn du kein behindertes Kind möchtest, dann mußt du die FU machen, um eine Diagnose zu erhalten und Konsequenzen zu treffen.
Wenn du das Kind nimmst, wie es kommt, dann frage dich einfach, ob es das Risiko wert ist.

Über 35 wird die FU daher empfohlen, weil das Risiko für Trisomie 21 dann (ohne NFT) gleich hoch oder höher ist, wie das Risiko der Fehlgeburt nach der FU. Die NFT kann das Risiko viel individueller einschätzen, wenn auch keine Diagnose geben.

In einem anderen Forum kenne ich eine, deren gesunde Tochter am Tag nach der FU verstarb.... Ich halte garnichts von der Verharmlosung dieses Eingriffs.

Da ich auch 38 bin, hab ich den OrganUS gemacht, um bei Herzfehlern oder so entsprechend vorbereitet zu sein. Keine Trisomie bedeutet ja nicht gleich gesund. Unsere Maus ist aber zumindest organisch kerngesund. Da gibt mir genug Erleichterung und Beruhigung, Garantien gibts eh nie.

viel Glück
Paula


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  elbstern
schrieb am 23.11.2009 18:17
Ich bin 35. Wir haben keine FU machen lassen, da mir das Fehlgeburtsrisiko auch zu hoch war (bin mit Zwillis schwanger und da ist es nochmal erhöht) und wir zudem auch nicht die Entscheidung über eine Abtreibung fällen wollten - ein Trisomie 21-Kind hätten wir auf jeden Fall nicht abgetrieben. Wir haben uns dann aber entschieden, in der 21. SSW einen Feindiagnostik-Ultraschall zu machen - das war auch gut so, denn man hat bei dem einen Zwilli einen Herzfehler entdeckt, sodass er jetzt genauer kontrolliert wird, die Entbindung in einer Klinik mit Kinderkardologie stattfindet und die Ärzte dort halt auch schon vorbereitet sind.


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  balou33
schrieb am 23.11.2009 19:31
Hallo,

ich bin auch 38 und mache die FU vom Ergebnis der NFM (inkl. Bluttest) abhängig.

Allerdings habe ich meine Entscheidung schon getroffen, falls herauskommen sollte,
dass mein Kleines nicht gesund ist traurig
Und mit 35 würde ich mir über FU ja oder nein noch gar keine Gedanken machen und erstmal ganz entspannt zwinker
die NFM machen lassen. Danach kannst du immer noch weiter sehen....

Liebe Grüße,
Balou


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
avatar  Chinagirl
Status:
schrieb am 24.11.2009 05:20
Willst Du wirklich das hohe Riskio einer Fehlgeburt eingehen, wenn Du eine FU machen läßt?

Warte erstmal das Ergebnis der NFM ab und mach den Triple-Test. Wenn dabei alles in Ordnung ist, würde ich KEINE Untersuchung machen lassen.

Das Risiko einer Fehlgeburt liegt bei etwa 1%, mag sein, daß das wenig klingt, finde ich aber nicht, das ist 1:100!

Bei uns kam in der ersten Schwangerschaft nach der NFM und anschließendem Bluttest heraus, daß ein Zwilling ein Risiko von 1:7 (oder so) auf eine Behinderung hat, es wurde das Turner-Syndrom vermutet, da es ein Mädchen war. Aber da war ja noch ihr Bruder, der nach NFM völlig in Ordnung war. Ich hätte also sein Leben riskiert, wenn ich eine FU gemacht hätte, das hätte ich mir nie verziehen. Und ich hätte mein Mädchen auch mit Behinderung genommen, es war so ein harter Weg bis dahin, das hätten wir auch noch geschafft. Leider starb die Maus in der 20. SSW, was aber auch zeigt, daß eine FU völlig überflüssig gewesen wäre.

Selbst wenn es nur ein Baby gewesen wäre, wäre es für uns nie in Frage gekommen, ein behindertes Kind abzutreiben, also hätten wir auch da keine FU gemacht. Das muß auch jeder für sich entscheiden, für uns war es von Anfang an klar.

Wenn Dein Arzt Dir sagt, das Risiko für eine Behinderung liegt z.B. bei 1:1000 und er hält eine FU nicht für nötig, dann mach sie bitte auch nicht. Du riskierst das Leben Deines Kindes, die Fehlgeburtswahrscheinlichkeit liegt in diesem Beispiel 10x höher!!

Letztendlich liegt die Entscheidung bei Dir, es kann auch alles gut gehen, aber mir wäre das Risiko zu hoch. Ich werde jetzt auch keine machen lassen, obwohl ich inzwischen 37 bin.


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
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  Mondschatten
schrieb am 24.11.2009 08:10
Zitat
danimaxiohr
Hallo,

ich bin 39 und werde sie nächste Woche Montag machen lassen. (da bin ich 15+0)
Hab schon ein wenig Bammel, aber ich will mir einfach sicher sein, dass unser Schatz gesund ist.

Die Sicherheit wirst Du aber nicht durch eine FU bekommen. Es werden gewisse Erkrankungen ausgeschlossen oder bestätigt wie Trisomien und in der Familie vorhandene Erbkrankheiten werden erkannt. Es wird aber nicht jede genetische Erkrankung untersucht, und über Schäden des Kindes durch Noxen (Alkohol, Medikamente, Gifte, Strahlen in begrenztem Rahmen) oder Sauerstoffmangel oder Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft etc. wirst Du nichts erfahren. Auch gibt es immer wieder während oder nach der Geburt Situationen, in denen ein Kind einen Sauerstoffmangel erleiden kann, da hilft Dir die FU auch nichts.

Eine Garantie für ein gesundes Kind gibt es nicht.

Ich würde mir auch vorher überlegen, welche Konsequenzen ein ungünstiges Ergebnis einer FU denn hätte. Würdest Du das Kind dann auch abtreiben? Wenn nicht - spar Dir die FU. 1:1000 ist kein besonders hohes Risiko, das Fehlgeburtenrisiko ist um ein vielfaches höher.

Frauenärzte schlagen die FU immer vor unabhängig vom Alter der Mutter. Sie ist eine IGeLeistung, bringt extra Geld.

Elternschaft ist kein Wunschkonzert, man kann sich sein Kind nicht zurecht basteln. Niemand wünscht sich ein Schreikind, ein krankes Kind, ein behindertes Kind. Man weiss vorher trotz aller Pränataldiagnostik nicht, was einen erwartet. Ein kleiner Mensch, der viel von seinen Eltern, aber auch viel von sich selbst hat. Manches Schreikind, autistische Kind oder schwer herz- oder lungenkrankes Kind ist sicherlich eine größere Belastung für seine Eltern als manch behindertes Kind. Das Ausmaß einer Behinderung kann man in der FU nicht feststellen.

LG,

Andrea


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
avatar  malien72
Status:
schrieb am 24.11.2009 09:19
Ich verstehe, dass es hierzu konträre Meinungen gibt.

Ich bin 37 und werde am 07.12. bei 15+1 eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Auf die NFM und die Bluttests habe ich verzichtet und zwar aus unmittelbarer Erfahrung in meinem direkten Freundeskreis.
Meine beste Freundin hatte diese Untersuchung während ihrer zweiten Schwangerschaft mit 34 machen lassen und hatte einen unauffälligen Befund. 3 Tage nach der Geburt hat man ihr mitgeteilt, dass ihr kleines Mädchen Trisomie 21 hat. Es war ein Riesenschock und es hat Monate gedauert, sich darauf einzustellen.

Mir wäre es lieber, ich wüsste zumindest in diesem Bereich, was auf mich zukommt. Und eben diese Freundin, mit der ich das Thema FU aus Rücksicht vermeiden wollte, hat mich gestern darauf angesprochen und gesagt. Wenn sie nochmal die Wahl hätte, würde sie die FU auf jeden Fall machen.

Die Entscheidung dafür oder dagegen ist nicht einfach, ich finde es nur schlimm, wenn man mit seiner Entscheidung dafür unter Beschuss gerät, wie ich gerade mit einer anderen Freundin, bei der ich mich dafür rechtfertigen muss. Wie man im Falle eines schlechten Befundes handeln würde, kann man doch im Vorfeld eh noch nicht 100% wissen, weil dann eine ganz neue Situation entsteht.


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
avatar  Chinagirl
Status:
schrieb am 25.11.2009 02:15
Zitat
malien72
Wie man im Falle eines schlechten Befundes handeln würde, kann man doch im Vorfeld eh noch nicht 100% wissen, weil dann eine ganz neue Situation entsteht.

Genau das ist das Problem! Man sollte sich eben schon VOR der FU sicher sein, wie man mit dem Befund umgeht. Kann man ein behindertes Kind groß ziehen oder nicht? Will man es anderenfalls wirklich abtreiben? Viel Zeit zur Entscheidungsfindung bleibt einem ja nach der FU nicht, sollte man das Kind wirklich abtreiben wollen.

Auch die FU gibt einem keine Garantie, daß man ein gesundes Kind bekommt, deckt sie ja schließlich nur ein paar Gendefekte ab, längst nicht alle.

Und wenn mir der Doc aus der völlig harmlosen NFM und Blutuntersuchung heraus sagt, daß das Risiko für ein behindertes Kind bei 1:1000 liegt und ich weiß, daß das Risiko für eine Fehlgeburt ZEHNMAL HÖHER liegt, dann sagt mir mein Verstand, daß ich keine FU mache. Und meistens ist das Risiko für eine Behinderung ja noch viel kleiner.

Selbstverständlich entscheidet jede für sich, ob sie das Risiko für eine Fehlgeburt eingehen will. IMHO bieten nur viel zu viele Ärzte die FU einfach so an, weil sie eben Geld bringt, statt über die hohen Risiken aufzuklären, daran muß sich was ändern!


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
avatar  Oktavia
Status:
schrieb am 25.11.2009 07:02
Ich (35 J.) hab keine FU gemacht, sondern die Chorionzottenbiopsie. (Die kann man
schon ab der 13 SSW machen) FG-Rate liegt minimal etwas höher als bei FU.
Der entscheidende Vorteil der CB ist eindeutig die Zeit. Ein Tag nach der Biopsie hatte
wir schon ein Ergebnis und die Langzeitkultur war dann nach einer Woche fertig.
Die Fu macht man erst ab 16 SSW und die Langzeitkultur dauert nochmal
ein paar Wochen. Wenn wiklich ein Abbruch nötig sein sollte, wäre es mir in
der 13 SSW lieber gewesen, als irgendwann in der 19/20 SSW.

Die Entscheidung dafür viel uns also eigentlich recht leicht! Für uns wäre ein Abbruch nach einem
neg. Ergebnis kein Hindernis gewesen. SORRY, wenn das so kalt klingt, aber nach
unserer Vorgeschichte mit Jessi, wolten wir zumindest von den Chromosomen ein
klares Bild haben.
( Es ist natürlich klar, dass spätere nichtbeeinflußbare Krankheiten
trotzdem auftretten könnten!)


  Re: Wer macht Fruchtwasseruntersuchung?
no avatar
  tiniwini82
schrieb am 25.11.2009 08:24
Hallo,

Ich bin heute 13+0 und werde in ein bis anderthalb Wochen die Fruchtwasseruntersuchung machen müssen.
Unser Kind zeigt jetzt schon massive Auffälligkeiten (Hydrops fetalis) sodass eine Chromosomenstörung sehr wahrscheinlich ist. Dass es überhaupt die nächsten Wochen überlebt ist sehr unwahrscheinlich (10%).

Die Situation jetzt des Wartens ist fast unerträglich, seit einer Woche hängen wir nur noch in den Seilen, in einem totalen Gefühlschaos.
Da bei uns auch Trisomie 18 und 13 und andere schwerwiegende Störungen im Raum steht, bin ich froh, dass ich die Fruchtwasseruntersuchung machen kann, auch wenn ich Angst davor habe.

Auf die Chorionzottenbiopsie haben wir verzichtet, da meine Plazenta dafür sehr ungünstig liegt und wir auch beim schlechtesten Ergebnis abwarten wollten, ob sich das Kind von alleine verabschiedet.
Der Gedanke, dass wir eventuell aktiv abtreiben, ist wirklich der schlimmste! Aber im schlimmsten Fall wird es darauf hinauslaufen. traurig

Ich wünsche allen, die auch dem Ergebnis entgegen bangen, viel Glück. Diese Ungewissheit und Angst ist wirklich furchtbar!

LG
Tina




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