Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    Gleitgel bei Kinderwunsch: Machen Preseed, Ritex und Prefert schwanger? neues Thema
   Schwangerschaftsraten und Follikelgröße bei Clomifen
   Pimp my eggs ? Eizellqualität verbessern: Was kann man selbst tun?

  Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 04.04.2009 19:28
Hallo ihr lieben,

ist von euch jemand vom Arzt freigestellt bzw hat jemand Arbeitsverbot?
Ich möchste in dieser Schwangerschaft nichts risktieren - würde auch am liebsten meinem Chef sagen das ich ss bin werde aber warten bis zur 12.ssw.
Jedoch habe ich auch immer sehr viel Stress im Geschäft.
Ich weiß nicht was ich machen soll.

Wie gehts euch?

Liebe Grüße


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.09 19:42 von Kleiner Wurm.


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
avatar    babyje80
schrieb am 04.04.2009 19:49
Ich habe auch ein Berufsverbot bekommen. Allerdings lag ich 4 Wochen im KH und ich bekomme Zwillinge. Wie die Voraussetzungen sein müssen um eins zu bekommen, weiß ich allerdings auch nicht. Ich glaube, dass liegt im ermessen deines Arztes. Aber wenn dein Job sehr stressig ist bekommst du bestimmt eins. Frag doch einfach nach! Fragen kostet nichts. Übrigens kannst du dich ja auch erstmal krankschreiben lassen (6 Wochen bekommst du ja voll bezahlt) und danach kannst du dir ja immer noch ein BV ausstellen lassen. Da ist deine Schwangerschaft auch weiter fortgeschritten.

LG klatschen


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 04.04.2009 20:00
soweit ich weiß, ist es ermessensache des arztes. keiner gibt eins zur "bequemlichkeit", bei mir gibts eine grunderkrankung, dazu kamen blutungen in der frühschwangerschaft und eine chefin, die mich nicht wieder haben will und meinen arbeitsplatz einer anderen gegeben hat, einem rechtsstreit war ich psychisch nicht gewachsen, also hat sie mich dort rausgeholt. ich bin sowieso befristet und ende des jahres dort raus.
mir gehts damit gut, auch wenns noch stress mit der abrechnung gibt, aber meine ärztin war auch der meinung, dass heulkrämpfe und vor adrenalin in die höhe schiessender blutzucker ein eindeutiges risiko für mein baby sind. dazu kamen bauchschmerzen, hoher blutdruck usw.


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
avatar    Eiswurm
schrieb am 04.04.2009 20:11
Ja das ist schwierig. Aber aufgrund der Sache: ich möchte diesmal nichts riskieren" gibt es kein bbv. Es gibt zwei Möglichkeiten des bbv.
1. Schwangeren beschwerden. (Mehrlings ss, andauernde ubelkeit, Gewichtsabnahme, Rücken schmerzen usw.) das stellt dir dann ja dein fa aus.
2. Gefahr für Mutter und Kind am arbeitsplatz. ( du arbeitest mit gefährliches Material, Röntgen, ansteckende krankheiten, keine Sitz Möglichkeiten usw) das stellt dir auch dein fa oder gar dein Chef/in aus.

Ich habe ein sofortiges bekommen da ich in einer Kinderarzt Praxis arbeite. Demnach ständig ansteckenden krankheiten ausgesetzt bin. Hab auch gehen mehrere krankheiten kein imunschutz.
Ein vorsorgliches gibts da nicht es sei denn dein fa dreht da was.

Lass dir dazu gesagt sein, ich hab auch eine stille Geburt hinter mir. In der 37 Woche. Ich war arbeitslos und hatte die Ruhe pur. Geholfen hat es mir nicht. Deswegen tu was du dir zutraust und was dein Körper dir erlaubt. Du bist abgelengt und kannst von den vorgeschichten abschalten. Das tut dir und Krümel auch gut.
Ich bin auch, trotz ansteckende krankheiten, das Risiko eingegangen und hab gearbeitet. Hab es in er 13 Woche dann gesagt. Nach viel Stress und zickereien kam dann der Bluttest und dann das bbv.
Dir viel Glück für deine ss.
Nicole


  Werbung
  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   wonzi
schrieb am 04.04.2009 20:57
Was machst den Beruflich wenn ich fragen darf.
Bei mir hat mich mein Chef freigestellt weil er es für zu gefährlich hält und es auch keine alternative gäbe zb. Büroarbeit oder so.


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 05.04.2009 12:17
Man kann auch ein BV bekommen, wenn man psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt ist. Ich habe einen normalen Bürojob, wurde aber schon vor meiner Schwangerschaft von meiner Arbeitgeber gemobbt und habe von meinem Hausarzt die Empfehlung für ein BV bekommen. Sprich mit Deinem Arzt über Deine Ängste. Es gibt ein individuelles BV, das gilt dann für jede Tätigkeit oder ein eingeschränktes BV, da kannst Du stundenweise bzw. bestimmte Sachen arbeiten.


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   Mondschatten
schrieb am 05.04.2009 16:04
Ein Beschäftigungsverbot bekommt man, wenn die individuellen Arbeitsplatzbedingungen eine Gefahr für Mutter und Kind darstellen. Wenn man z.B. beruflich mit ätzenden oder radioaktiven oder potentiell infektiösen Stoffen (dazu gehören Infekte, die die Schwangerschaft gefährden - normale Erkältungen sind da nicht einbegriffen) in Kontakt kommt.

"Ich möchte nichts riskieren." finde ich total normal. Keine Schwangere möchte was riskieren. Warum bekommen dann nicht alle Schwangeren ein Berufsverbot? Weil es nicht nötig ist.

Bei der Frage "BV - ja oder nein?" bitte die Kirche im Dorf lassen und mal nachfragen: "Was riskiere ich, wenn ich weiter meinem Beruf nachgehe?" Streß schadet Kindern nicht, und im normalen Berufsleben läßt sich viel organisieren. Ich hab als Ärztin auf der Inneren kein BV bekommen, ich hab auch keins gebraucht. Blutabnahmen, Chemotherapien und die Infektpatienten haben meine Kollegen übernommen, ich hab deren Papierkram mitgemacht. Ging gut. Ich war allerdings dann wegen Diabetes und Bluthochdruck (sicher nicht berufsbedingt) krank geschrieben. In einer Kinderarztpraxis oder im Kindergarten bekommt man wegen der deutlich erhöhten Anzahl an Infekten, die die Schwangerschaft gefährden (Masern, Mumps, Röteln, Ringelröteln, Cytomegalie etc.) normalerweise ein BV, ebenso als Zahnarzthelferin, weil man zu viel potentiell infektiöses Material abbekommt.

Lehrerinnen bekommen oft vom Lehrerverband eins, eine medizinische Notwendigkeit gibt es dafür in der Regel nicht. Ein BV wegen Mobbing ist sicher nur bei sehr massivem Mobbing indiziert.

Ein BV tut auch nicht immer gut. Die Zeit, die ich krank geschrieben war, ist mir sehr lang geworden, und ich hatte viel zu viel Zeit, mich mit all meinen Ängsten auseinander zu setzen und regelrecht wahnsinnig zu machen. Es wäre mir sehr viel besser gegangen, wäre ich weiter arbeiten gegangen.

Das Mutterschutzgesetz tritt übrigens erst dann in Kraft, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiss.

Schwangerschaft ist ein schützenswerter Zustand, aber keine Krankheit. Man kann weiterhin im normalen Alltagsleben teilnehmen und auch arbeiten - solange Arbeitsplatz und persönliche Schwangerschaft das zulassen.

LG,

Andrea


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 05.04.2009 16:15
das stimmt nicht ganz, der kündigungsschutz gilt auch rückwirkend für 2 wochen nach bekanntgabe der schwangerschaft, also wer morgen gekündigt wird, kann noch 2 wochen lang die schwangerschaft nachweisen und geniesst kündigungsschutz.

ich sehe "nix riskieren" auch nicht als grund, aber es kommt immer auf den einzelfall an, die vorgeschichte, den job, die belastung usw.
ich hatte erst ein beschäftigungsverbot, hab es dann aufheben lassen, als die schlimmsten probleme überstanden waren, um dann vor oben genannter situation zu stehen. es gibt laut meiner ärztin genügend arbeitgeber, die schwangere mobben und so einem psychischen druck aussetzen, dass sehr wohl die gesundheit von mutter und kind gefährdet ist. aber dir als ärztin muss ich sicher nicht erklären, was adrenalin und blutzucker für wechselwirkungen haben und was blutzuckerwerte von über 200mg/dl für auswirkungen haben können. ich kann eben nur für mich sprechen, aber bisher habe ich nur fälle von BV erlebt, in denen ich persönlich es begründet fand. kein arzt lässt eine schwangere zuhause, die "keine lust" hat.

nur, wer selbst eine total angenehme und unkomplizierte schwangerschaft mit rücksichtsvollem chef (der das mutterschutzgesetz befolgt) hat(te), kann sich vermutlich den horror nicht vorstellen, den andere mitmachen müssen.


  Re: Arbeitsverbot - wer kennt sich aus?
avatar    feli010803
Status:
schrieb am 05.04.2009 20:50
Hallöchen,

ich habe ein BV erhalten, da ich in der Frühschwangerschaft Blutungen hatte. Sprich offen und ehrlich mit Deinem FA. Mein FA hat z.B. kein bißchen gezögert. Er wollte nicht, daß etwas passiert und hat daher sofort gehandelt. Sobald auch nur die geringste Gefahr für Dich und Dein Kind besteht, wird Dein FA Dir ein solches Verbot ausstellen. Andernfalls solltest Du Dir einen anderen Arzt suchen.

Gruß,

Feli




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2021