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  Märzi Geburtsbericht (lang)
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  20anja1982
Status:
schrieb am 02.04.2009 18:47
Hallo zusammen,

ich steuer auch nochmal meinen Geburtsbericht bei - und danach werd ich ungefähr 5 Beiträge im Elternforum posten mit lauter doofen Fragen...
Mein ET war ja am 09.03. und bis zum 16.03. hat sich NICHTS getan, obwohl ich mit meiner Hebi schon am rumdoktern war, ich hab mich halb tot gelaufen, hab irgendwelches Zeugs gegessen, das wehenfördernd sein soll und wir haben sogar Sex (also ich und mein Mann, nicht die Hebi...)
Am 16. meinte meine FÄ dann, sie würde am 18. spätestens einleiten, da der Kleine ziemlich groß sei und sie gemerkt hat, wie genervt ich war. Einleitung wollt ich aber auch net, deshalb hab ich in Absprache mit ihr dann einen Rhizinusöl-Cocktail von meiner Hebi getrunken. Neben der netten abführenden Wirkung die mir den Einlauf erspart hat, hat der um 15.45 Uhr meine Fruchtblase platzen lassen. Mein Mann war Gott sei Dank zu Hause, wir also gleich ins KH aufgebrochen, da gingen auch schon die Wehen los, gleich so im 6-7 Minuten Takt. Bis ca. 17.30 Uhr waren die dann schon so stark, dass ich richtig laut geworden bin. Mumu ca. 2 cm offen. Ca. 19 Uhr Wehen geschätzt alle 5 Minuten. Die Hebamme die Dienst hatte (supernett!) hat mir dann einen schmerzhemmenden Tropf angeboten den ich dankend angenommen hab. Der war sehr angenehm, man fühlt sich wie nach 3 Cocktails, die Schmerzen gehen net ganz weg, sind aber auszuhalten. So gegen 20.30 Uhr war der aber leider leer und die Schmerzen kamen umso heftiger wieder, ca. alle 4 Minuten. Das war echt nicht schön! Um 21 Uhr meinte dann die nette Hebi, WENN ich eine PDA wollten, dann JETZT, damit sie auch noch was nützt, Mumu war 5 cm. Ich also wieder gleich ja gesagt. Wir sind in den Kreißsaal umgezogen und so gegen 21.30 Uhr hab ich die PDA bekommen, die dann nach ca. 20 Minuten gewirkt hat - und wie! Das war wirklich perfekt, ich hab die Wehen kaum noch gespürt, nur noch als Druck nach unten, keine Schmerzen mehr. Ich war dann total entspannt, was die Öffnung des MuMu besclheunigt hat. Die PDA war so gut gelegt, dass ich nur 1x nachdosiert hab, bis die neue Hebamme gegen 0 Uhr kam und meinte, ich soll dann mal nicht mehr nachdosieren, weil gleich die Presswehen losgehen. Das war dann tatsächlich so. Die PDA saß so gut, dass ich Presswehen vor lauter Druck den dann das Baby ja die ganze Zeit ausübt kaum gespürt habe, sicherlich hab ich auch 1 oder 2 verpasst. Aber sie waren zwar anstrengend und unangenehm, aber lange nicht so schmerzhaft oder schlimm wie ich vorher gedacht hätte. Am 17.03. um 1.32 Uhr kam Jakob dann auf die Welt.

Er wog stattliche 4230 g bei 53 cm. KU war laut U1 36,5 cm, laut U2 38, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen sein.

Nach der Geburt, die ich als sehr schön empfunden habe (der PDA sei Dank zwinker), gab es leider noch ein paar Wermutstropfen:
Da er so schwer war, wurde ein Zuckertest gemacht und die Hebi war der Meinung, dass ich unbedingt SOFORT zufüttern müsse, da er sonst GANZ BESTIMMT in Unterzucker fällt (O-Ton: "er kriegt ja die nächsten 3 Tage nichts von Ihnen, das ist so, als wenn Sie 3 Tage nur Knäckebrot essen dürfen"). Ich hab mich geweigert, ihm sofort die Flasche zu geben, wollte, dass er erstmal an die Brust darf. Hebi: "okay, aber nur 5 Minuten". Sie hat mir das dann natürlich auch net richtig gezeigt, mit dem Anlegen, was mir über ne Woche wunde Brustwarzen beschert hat. Er hat dann aber ganz gut getrunken, so dass sie meinte: "dann lassen wir ihn jetzt doch länger saugen". Als er dann fertig war, sagte sie: "so, jetzt isser aber zu müde vom trinken und von der Geburt, als dass er noch die Flasche kriegen kann". Sie hat uns total Angst gemacht, dass er am nächsten Morgen in die Kinderklinik an den Tropf muss und mein Mann war natürlich total überfordert und fast schon sauer auf mich, weil ich darauf bestanden hatte, dass der Kleine erstmal die Brust kriegt! GOtt sei Dank hat sich das mit dem Unterzucker nicht bewahrheitet und ich musste nicht zufüttern und Jakob musste auch nicht in die Kinderklinik!

Am 20.03. durften wir dann nach Hause, am 22.03. mussten wir aber leider nochmal zurück ins KH, weil Jakob Blut im Stuhl hatte. Er hatte eine Proktitis, also eine Entzündung des Enddarms, die mit Antibiotika behandelt werden musste. Da war er wirklich in der Kinderklinik, ich war natürlich auch dabei. Das war sehr schwer für mich, ich hab die ersten 2 Tage nur geheult, die Kinderstation war sehr spartanisch und mit wenig Privatsphäre (Glastüren - wer wollte konnte mir beim Stillen zuschauen!) und der Kleine hat mir so leid getan, wie er da immer am Tropf hing. Aber nun sind wir schon seit 1 Woche zu Hause. Seit der Babyblues vorbei ist, klappt es echt gut, Jakob ist ein ganz lieber kleiner Kerl, er schreit fast gar nicht und ist sehr entspannt.

Wer bis hierhin durchgehalten hat - ich wünsch euch viel Spaß mit euren eigenen Mäusen und lasst euch nochmal gesagt sein: so ne PDA ist Gold wert!!!

VIele Grüße

Anja


  Re:
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  gelöschter User
schrieb am 02.04.2009 19:02
..


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.10 11:01 von Jenny_86.


  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
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  gelöschter User
schrieb am 02.04.2009 19:28
Huhu,

herzlichen Glückwunsch..

Die Hebamme müsste man kreuzigen.. Das sie Blutzucker kontrolieren, finde ich gut aber gleich die Flasche in Rachen finde ich echt daneben. Ich hatte und habe wieder SSDiabetis und beim ersten hatte ich erst nach 2 oder 3 h stillen können wegen dem KS. Da kam keiner auf die Idee zuzufüttern..

LG und alles gute


  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
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  Katikids
schrieb am 02.04.2009 20:47
Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute ! Party


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  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
avatar  Brownie
schrieb am 02.04.2009 21:11
herzlichen Glückwunsch PartyPartyParty
schön, das am Ende doch noch alles gutgegangen ist


  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
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  susannehanssen
schrieb am 03.04.2009 06:03
herzlichen Glückwunsch.

So was Freches. In Deutschland wie in der Schweiz sind als Grenze 4500 g festgelegt, dann muss der Blutzucker kontrolliert werden. Trotzdem dürfen und sollen (wenn Mama stillen will) die Kinder an die Brust, es sei den der Blutzucker ist sehr niedrig oder das Kind zittert bereits. Zufütterung danach ist eine klinikinterne Regelung, auf die die Mutter trotzdem Einfluss hat. Wichtig ist, dass das Kind häufig trinkt, damit der Blutzucker konstant bleibt.


  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
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  sunny07
schrieb am 03.04.2009 08:54
Auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu klein Jakob!!! Sonne

Wünsche euch eine schöne Frühlingszeit und geniesst das Familienleben - nun endlich gesund Zuhause!!! Blume

PS: deiner Aussage bezüglich PDA kann ich nur zustimmen Ja - würde nie mehr ohne!!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.09 08:59 von sunny07.


  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
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  JuNgEmAmMiE
schrieb am 03.04.2009 09:32
Party Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zu klein-Jakob Party

Weiterhin eine tolle Kuschel- und Kennenlernzeit,
kathi mit Püppi + BabyBoy Blume



  Re: Märzi Geburtsbericht (lang)
avatar  sonya
Status:
schrieb am 03.04.2009 11:57
Ach je, gut das du dich durchgesetzt hast mit dem Stillen!

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt und eine schöne Kuschelzeit!




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