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  Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   crissi81
schrieb am 18.03.2009 15:51
Hallo!
Ich bin schon seit Wochen total traurig über die Reaktionen meiner Mutter.

Meine Mutter hat uns alle drei spontan zur Welt gebracht und ich war eine schwere Geburt, die anderen eher ganz normal.

Ich hatte ja bereits einen Kaiserschnitt und hatte sehr schlimme Schmerzen danach, die sie mir damals auch schon nicht abgekauft hatte, weil ihre Zimmernachbarin auch einen hatte und sofort danach schon aufgestanden war, um weiter zu rauchen wie eine Kettenraucherin. Dass es an fetten schmerzmitteln gelegen hat, davon will sie nichts wissen und wiederholt sich immer, ich solle mich freuen, dass ich nicht spontan entbinden muss, obwohl mein nächster KS in etwa zwei Wochen einfach sein muss. Aber gut darüber kann ich hinweg sehen.

Schlimmer ist, dass ich neben meinen sonstigen Wehwechen wie Symphysenlockerung und Übelkeit seit der 7. Woche jetzt auch noch solche beinschmerzen bekommen habe, dass ich kaum noch laufen kann.
Daraufhin sagte sie eben am Telefon, sie habe ja schlimmeres gehabt, da sie Krampfadern an der Scheide hatte. Diese Schmerzen müsste man erst haben!
Wie immer wird immer alles total runter gespielt und ich denke mir manchmal, dass sie mit mir in ständiger Konkurrenz steht. Sie hat das Schiksal furchtbar stark getroffen und sie hat so viel Stress im Leben, ich kann das alles nicht haben, da ich ja nur einpaar Stunden die Woche arbeite und nur ein Kind habe.

Ich muss auch erwähnen, dass sie täglich nur vier Stunden arbeitet und mein Bruder schon fast 13 ist und meine Schwester bald ausziehen wird und sich selbst versorgt.

Nie sage ich, dass sie übertreibt, wenn sie von Stress spricht oder buttere sie unter. Aber sie sucht ständig Bestätigung für ihr hartes Leben, jammert viel und denkt, anderen geht es immer besser als ihr.

Ich überlege nun auf diese Hilfe in Zukunft lieber zu verzichten und mich etwas zu distanzieren.

Ich habe große Schmerzen und die bilde ich mir nicht ein. Bin froh, wenn die nächsten zwei Wochen schnell rumgehen und ich auch die Übelkeit und Symphysenlockerung los bin.

Danke fürs Zuhörem, jetzt gehts mir schon sogar ein wenig besser smile


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   baucis
Status:
schrieb am 18.03.2009 16:00
Hallo crissi81!

Das tut mir ja wirklich leid, dass Deine Mutter so wenig Empathie mit Dir zeigt!
Als Mutter sollte man so nicht mit seinen Kindern sprechen und jedes Kind wuenscht sich eher Verstaendnis und Mut zugesprochen zu bekommen als sich immer wieder anzuhoeren, dass man ja noch wirklich gut dran ist, verglichen zu Ihr.
Im Grunde zeigt das nicht anderes, als dass Deine Mutter wirklich sehr unzufrieden ist mit Ihren Erlebnissen, Ihrem Leben und daher eher zu bemitleiden ist, weil Sie wohl nie wirklich damit fertig geworden ist und nicht muede wird zu betonen, wie schwer sie es hat. Solchen Menschen kann man es nicht recht machen und sie werden nie eingestehen koennen, dass es noch andere gibt, denen es noch schlimmer ergeht als ihnen selbst, erst Recht nicht, wenn es die eigene Tochter ist. Mag darin auch ein wenig die Hoffnung stecken, dass es Dir nicht ebenso ergeht wie Ihr und fuer sich selbst auch immer wieder die Erneuerung dieses Glaubens, dass sie schlimmer dran gewesen sein muss als Du, weil sie ja nie wollen wuerde, dass Du ebensolches erleben musst wie sie es musste.
Aber eine Stuetze ist sie Dir mit dieser scheinbaren Ich-Bezogenheit nicht, vielleicht distanzierst Du Dich diesbezueglich wirklich von Ihr!

Hast Du Freunde mit denen Du Dich austauschen kannst? Sich hier erste Erleichterung zu holen ist prima aber jemanden zu haben, der einem von Angesicht zu Angesicht auf die Schulter klopft ist noch besser! smile

Ich druecke Dir alle Daumen, dass es bald besser wird und die zwei Wochen bald rumgehen!

Liebe Gruesse sendet
baucis.


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   tempikurv
schrieb am 18.03.2009 16:06
hallo crissi,

kann mich baucis nur anschließen. sie hat ja schon alles schön erklärt. so schwer dir die distanz auch fallen wird, es ist einfach besser. und vielleicht solltest du ihr einfach auch mal "paroli" verbal bieten. du scheinst eine sehr verständnisvolle tochter zu sein, aber irgendwann ist auch mal schluss damit, oder? sie sollte mal anfangen dich zu verstehen und nicht mehr verständnis für fremde personen aufzubringen bzw. es selbst von anderen personen für sich selbst zu verlangen.

lg und für die letzten 2 wochen ganz viele daumen!!


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   gelöschter User
schrieb am 18.03.2009 16:07
Egozentrische Mütter stehen absolut gegen das eigene Empfinden und es ist unglaublich schwer dies zu akzeptieren.
Ich verstehe dich sehr gut, da ich gleiches durchmache.
knuddel
Es tut weh, sich zu distanzieren und der Wunsch nach einer normalen, einfühlsamen Mutter bleibt, aber auf Dauer ist es stressfreier.
Distanz ist eine gute Variante...
Mutterliebe kann dir keiner ersetzen, ich weiß, aber such dir soviel Unterstützung, wie du bekommen kannst.
Ich drück dir die Daumen, dass du es durchstehst und es besser/anders wird!!!!!
LG Florenzstreichel


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  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   crissi81
schrieb am 18.03.2009 16:08
Danke baucis,

du hast Recht, ich werde mal mit meiner Freundin darüber sprechen.
Mein Mann möchte das nicht mehr hören, denkt, ich übertreibe und solle einfach auf Durchzug schalten.

Er hat auch Recht, doch es tut mir wirklich weh! Auch wenn ich noch nie ein besonderes Mutter-Kind-Verhältnis hatte, es wieder zu spüren, ist etwas was ich nicht so wegstecken kann.

Naja, ich mache es bei meinen Töchtern anders.

Und glaub mir, meine Mutter hat ein ganz normales Leben, welches sie sich zusammen mit meinem Vater so ausgesucht hat.
Vielleicht ist sie gefrustet wegen etwas, was ich nicht weiß, aber wenn man seine Kinder liebt dann geht man anders mit ihnen um.


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   crissi81
schrieb am 18.03.2009 16:11
Florenz,

Dir geht es auch so? Oh je, das tut mir leid. Ich hoffe, ich kann mich auch distanzieren. Ich werde einfach nichts mehr erzählen, gar nichts sagen, wenn sie fragt wie es uns geht.
Denn wenn sie das fragt, merke ich, dass sie gar nicht zugehört hat sondern sofort von sich erzählt. Höchstens wenn was mit meiner Tochter ist hört sie noch zu, aber natürlich haben andere Schlimmeres.


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
avatar    chripil
Status:
schrieb am 18.03.2009 18:20
Ich wuerde auf Distanz gehen oder die Bombe platzen lassen.Als meine Mutter einige Dinge immer wieder "runterspielte" bin ich irgendwann ausgeflippt. Damals bei der Kotzerei, wo ich dachte ICH STERBE (ERNSTHAFT! Blieb ja NIX mehr drin...) da meinte sie dann auch, ich solle ins KKH, aber ich solle mich nicht so anstellen, also von wegen, dass ich mal positiver denken muss und mich aufs Baby freuen soll, WAS ICH TAT, aber wer kann als hyperemesis patient bitteschoen freudestrahlend durch die Tage gehen?!

Meine ganzen Geschwister meinten nur "wird schon wieder!", meine Mutter auch und meine SCHWIEGERMUTTER meinte allen ernstes, dass mir nur so schlecht waere, weil ich immer dran denke... *ja, deswegen kotzte ich auch morgens DIREKT nachm Aufwachen nebens bett...*
Ich sag dir, ich bin ausgeflippt. Ich hab alle angeschrien regelrecht und gesagt, dass sie aufhoeren sollen! Entweder sie versuchen mich zu verstehen oder lassen es bleiben, ich will nix mehr hoeren, von wegen dass es ja voruebergeht (ich muss immer noch Vomex nehmen, so viel dazu...) und bla! Dnan sollen sie lieber nix sagen, aber mich auch nicht fragen, wies mir geht, denn dann bekommen sie WAHRHEIT zu hoeren und die war damals nicht rosig.

Es hat gewirkt, bei vielen, nicht bei allen...

Und ansonsten ging ich auf Abstand, bei denen, dies nicht kapierten (zB eine sehr gute Freundin meinte "du stellst dich aber auch an, andere Frauen habens auch ueberlebt, dann wirst du es auch" --- sie hat sich im NAchhinein entschuldigt, denn sie hat nicht gemerkt, WIE schlecht es mir wirklich ging, dass ich schon die schlimmsten Selbstmordgedanken hatte und mir wuenschte ich wuerde einfach VERSCHWINDEN... ).

Es tut mir leid, echt schlimm, wenn die Leute es so runtermachen, besonders bei der eigenen Mutter!!!


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
avatar    marsala**
Status:
schrieb am 18.03.2009 19:56
hätte mich jemand wegen der symphysenlockerung ausgelacht, dem hätte ich wohl eine Hammer, denn ich konnte damals ab der 20. woche immer schlechter voran. gegen ende bin ich an krücken gegangen, weil es so schlimm war, ich konnte kaum noch die beine heben.


du hast mein vollstes mitgefühl, ich bin bis heute mit der lockerung (bzw. sprengung) noch nicht durch. bin kurz nach der geburt so blöd geflogen, daß ich ne sprengung habe. und die ist noch lange nicht verheilt.


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   Rahel04
schrieb am 18.03.2009 21:52
Hallo Crissi

Mir kommt da ein Wort in den Sinn.... "Neid".... könnte das sein?
Ich verstehe wirklich net, wie eine Mutter so sein kann.
Weiterhin alles Gute für dich... hast ja nicht mehr lange.
Gruss Rahel


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
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   crissi81
schrieb am 19.03.2009 11:34
Oh je.

Eich geht es ja auch gar nicht gut und dann auch noch nicht einmal Ernst genommen zu werden ist eine echte Unverschämtheit!
Das tut mir so wahnsinnig leid.

Ich finde es schon schlimm, dass fremde Personen immer zu wissen scheinen, wie es einem geht und vor allen Dingen, dass es nicht so schlimm ist. Aber bei den eigenen Eltern vergeht mir einfach alles.

Meine Symphysenlockerung ist erst ab Mittag schlimm, wenn ich schon etwas Zuhause gemacht habe oder zu Terminen gehen musste. Dann kann ich nur noch schlürfrend gehen, höchstens mal nach Draußen um den Block, damit meine Große auch mal wieder einen Spielplatz sieht.

Und Übelkeit und das mit Erbrechen, jaja natürlich nur durch Einbildung *grrrr*, ist einfach furchtbar.

Und NEID!
JAAAAAA, das hat meine Mutter!
Mein Mann und ich verdienen ganz gut und ich habe auch noch einen echten Traumjob, bei dem ich innerhalb weniger Stunden recht viel Geld verdienen kann. Und das wurmt meine Mutter sehr. Sie findet es ungerecht, dass sie, weil sie nichts gelernt hat, so wenig in ihrem Job verdient hat und ist immer neidisch auf diejenigen, die mehr haben.

Dass man neidisch auf Fremde ist kann ich irgendwo noch verkraften, aber auf die eigenen Kinder?
Ich meine, ich setze doch Kinder in die Welt, damit es ihnen später gut, sogar besser geht als mir oder?
Ich bin doch nicht neidisch auf sie!
Jetzt wo Du es erwähnst wird mir auch klar, dass unser Hauskauf (wir wollen in etwa zwei jahren bauen) nie besprochen wird. Erwähne ich den Fortschritt des Planungsprozesses wird sofort ein neues Thema angesprochen ao als ob ich nie etwas gesagt hätte!
das ist doch der pure Wahnsinn gegenüber dem eigenen Kind oder?

Und was soll ich da sagen oder tun? Wenn ich sie darauf anspreche, dann wird sie alles abstreiten. Sage ich nichts ärgere ich mich. Wie soll ich solche Themen meiden. Dann kann ich nichts mehr sagen, muss immer drei Mal überlegen, bevor ich den Mund aufmache.
Puh, schlimm sowas.
Es tut wirklich weh zu wissen, dass einem die eigene Mutter Glück misgönnt.


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
avatar    talulah
schrieb am 19.03.2009 11:56
Hi Crissi,

das tut mir echt total leid. Also redet ihr immer nur über Themen von Deiner Mutter? Wie es ihr geht und was sie macht, etc.? Da würde ich einfach auch mal mit der Hand auf den Tisch hauen und sagen, wie egoistisch sie ist und sie sollte mit ihren x Jahren mal endlich einsehen, daß sich die Welt nicht nur um sie dreht und wenn sie Dich in Zukunft nicht ernst nimmt und sich wenigstens ein bischen für Dein Leben, Dein Glück und Deine Probleme interessiert, Du im Gegenzug auch nicht mehr auf sie eingehst.

Wenn Du Dich nur noch ärgerst, wenn Du sie besuchst und sich nichts ändert, würde ich mich fragen, ob es nicht besser ist, meine Zeit den Leuten zu schenken, die auch damit was anfangen können. Bzw. auf einseitige Beziehungen hätte ich keine Lust. Jeder hat mal Zeiten da spricht der eine mehr und der andere hört zu, aber wenn das dauernd so geht, läuft was schief!

Ganz viel Glück und ich wünsche Dir, daß Du eine schöne Geburt hast.

lg
Nina


  Re: Aprilie-Frust: Mutter belächelt meine Schmerzen
no avatar
   baucis
Status:
schrieb am 19.03.2009 12:12
Ohje crissi81!

Da scheinst Du ja der Wurzel allen Uebels auf die Spur gekommen zu sein.
Ich weiss nicht, was ich tun wuerde an Deiner statt. Nur meine Gedanken dazu kann ich Dir aufschreiben.

Was Neid ueberhaupt bedeutet ist mir erst vor kurzem bewusst geworden, als mir eine Freundin erzaehlt hat, dass sie das erste Mal in ihrem Leben wirklich neidisch war. Sie hatte eine Fehlgeburt und eine Bekannte hat sich Wochen drauf als schwanger geoutet und hat den gleichen Entbindungstermin, wie ihn meine Freundin gehabt haette. Den Bauch zu sehen, das Glueck in den Augen der Frau zu sehen, das machte sie unglaublich neidisch und ich habe das erste Mal eine Ahnung bekommen, was Neid heissen kann. Von mir kann ich nicht sagen, dass ich jemals in meinem Leben neidisch war. Sicher moechte man mal Dinge haben, die andere haben aber dieses tiefe Gefuehl von Neid hatte ich noch nie.

Deine Mutter scheint es wirklich uebel erwischt zu haben. Was sind die Ursachen, dass sie Dir nichts goennt, sich nicht mit Dir freuen kann? Warst Du ein ungeplantes Kind? Hat Dein Vater Dir mehr Aufmerksamkeit als Ihr gegeben? Wie ist sie so geworden? War das immer schon so? Erinnerst Du Dich an Begebenheiten in Deiner Kindheit wo Du offensichtlich benachteiligt wurdest, Deinen Geschwistern gegenueber? Oder ist es einfach nur Ihre Unzufriedenheit ueber Ihr - in ihren Augen - verkorkstes Leben?

Eine Annaeherung an die Probleme Deiner Mutter wird schwer sein! Und es ist wirklich fraglich, ob JETZT der richtige Zeitpunkt dafuer ist. Sicher, Du moechtest Liebe und Zuneigung von Deiner Mutter, besonders jetzt, wo es Dir so schlecht geht und Du Ihre helfende Hand gut gebrauchen koenntest. Aber wie Du selbst sagst, war sie nie eine wirkliche Stuetze, daher waere es wirklich ratsam Du konzentrierst Dich auf Dich!

Hast Du mit Deiner Freundin inzwischen sprechen koennen?

Dass Dein Mann es nicht mehr hoeren kann und Dir das so offensichtlich sagt, ist verstaendlich. Er fuehlt sich hilflos, wird sich denken, was er da gross ausrichten koennen soll, wenn Du schon nicht mit Ihr zurecht kommst. Sicher wuerde er auch anders denken, wenn er in einer aehnlichen Situation waere. Nicht zuletzt ist es ja nicht seine Mutter, so sehr er Dich auch liebt. Aber gute Schwiegermuetter sind ja auch erst etwas, was man erstmal bekommen muss. Das gesellschaftliche Bild praegt uns ja von kleinauf damit, dass die Schwiegermutter erstmal per se was ist, mit der man nicht so zurecht kommt. Mit dem Hintergedanken sind seine Ambitionen natuerlich auch geringer ausgepraegt da etwas gerade ruecken zu wollen. Und auch als erwachsener Mann kann man eine wesentlich aeltere erwachsene Frau kaum zum Umdenken bewegen. Von daher kann man vielleicht mehr Verstaendnis von Deinem Mann erwarten aber muss auch verstehen, wieso er es nicht mehr hoeren kann.

Was fuer Moeglichkeiten hast Du nun?

Du kannst wie schon von Vorrednerinnen angesprochen die direkte Konfrontation waehlen. Aber was wuerde das bringen? Im schlimmsten Fall einen Bruch mit Deiner Mutter. Fraglich dann, ob sich das auch auf Deinen Vater auswirkt? Und ob Du das moechtest. Sicher kann sie auch alles abstreiten, dann aendert sich erstmal offensichtlich nichts und ob Deine Mutter zum Nachdenken angeregt wird, was Handlungskonsequenzen nach sich zieht ist fraglich. Vermutlich weiss sie, dass sie sich falsch verhaelt.

Du koenntest Dich distanzieren. Darauf warten, dass sie mal den ersten Schritt macht. Wenn sie dann nachfragt, dann sage Ihr ruhig, dass Du ihr nur erzaehlen moechtest, wie es Dir geht, wenn Du Dir nicht Massregelungen und Vergleiche mit Ihr anhoeren musst. Da musst Du klare Grenzen setzen! Und auch wenn es kindisch erscheint, lieber einmal mehr den Hoerer aufgeknallt als gegen eine Wand reden. Hoerer aufknallen kann auch befreiend sein! zwinker

Schlussendlich kannst Du es laufen lassen wie bisher. Da und hier vielleicht mal eine Frage einstreuen, wieso sie glaubt, dass Du geringere Schmerzen hast als sie. Und versuchen sie so subtil zu konfrontieren. Allerdings hast Du ja schon geschrieben, dass sie keine Einsicht zeigt und nicht verstehen kann, dass andere mit Kaiserschnitt nur daher aufstehen konnten, weil sie Massen an Schmerzmitteln bekommen haben und ihrer Sucht nachgehen wollten. Vielleicht ist das also auch vergebliche Liebesmueh.

Wenn ich mir mein Geschreibsel nun nochmal so durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass ich mich distanzieren wuerde und klare Grenzen ziehen wuerde. Notfalls die Hoerer-Hinknall-Nummer. Aber letztlich musst Du selbst entscheiden, was am sinnvollsten fuer Dich ist. Versuche nur die Probleme Deiner Mutter nicht zu Deinen eigenen zu machen! Jetzt bist Du wichtig und um Dich geht es! Da gehts es weissgott auch ohne Deine Mutter!


Liebe Gruesse sendet
baucis.




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