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  Strepptokokkenfrage
avatar    nadera
schrieb am 24.09.2008 21:03
Guten Abend,

ich habe da mal eine Frage zum Thema Strepptokokken.
Nächste Woche lasse ich mich darauf untersuchen. Nun mach' ich mir natürlich den Kopf was ist, wenn ich diese Dinger habe.
Ich habe gehört, daß man dann unter der Geburt Antibiotika bekommt. Nun habe ich aber eine Allergie und will nicht unbedingt dieses widerliche Zeug nehmen.
Weiß jemand was es da für Alternativen gibt? Ist dann eine normale Geburt möglich?

Liebe Grüße
Michaela


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    Junipa
schrieb am 24.09.2008 21:10
Ob es Alternativen gibt kann ich dir nicht sagen aber ich habe unter der normalen Geburt eine Antibiotika-Infusion bekommen und das wars! Alles ist gut gegangen und Keanu war gesund und munter!


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    nadera
schrieb am 24.09.2008 21:27
Danke für Deine Antwort!

Bei mir ist es leider so das ich bei einer Antibiotika-Infusion mit schweren Nebenwirkungen rechnen muß. Ich habe große Angst vor den Nebenwirkungen. 2 Tabletten Penicillin und ich habe hohes Fieber. Wie reagiere ich dann auf eine Infusion?
Muß dann ein KS gemacht werden?


Liebe Grüße Michaela


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    -Strawberry-
schrieb am 24.09.2008 21:55
es gibt auf jeden fall Alternativen ! An Antibiotika gibt es ja nicht nur Penicilline(und Penicillinallergien sind weit verbreitet)

Welches genau man geben kann weiß ich nicht..
Cefuroxim und Erythromycin wären jetzt z.B zwei die auch wirksam bei Streptokokkeninfektionen sind.


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  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    nadera
schrieb am 24.09.2008 22:16
Erythromycin hat nach 2 Tagen Hautausschlag ausgelöst.

Egal was ich nehme: ich habe bis jetzt auf alles reagiert und teilweise sehr heftig. Deshalb will ich keine Antibiotika und ich will auch kein Anderes ausprobieren. Sie sind der Horror für mich. Ich würde das Risiko auf der ITS zu landen für die Gesundheit meines Babies in Kauf nehmen, aber auch nur wenn es keine Alternative gibt.


Liebe Grüße Michaela


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    -Strawberry-
schrieb am 24.09.2008 22:20
guck mal,das habe ich gerade gefunden:

Zitat

Eine vorgeburtliche Therapie bei Nachweis von B-Streptokokken wird nicht in jedem Fall als sinnvoll erachtet. Nur wenn zusätzliche Risiken, wie vorzeitige Wehen hinzukommen, ist eine Behandlung mit Antibiotika anzuraten.

Bei Nachweis von Streptokokken der Gruppe B wird eine vorbeugende Antibiotikagabe während der Geburt empfohlen, wenn:
eine Frühgeburt vorliegt (<37. SSW)
das Geburtsgewicht unter 2500 g geschätzt wird
ein vorzeitiger Blasensprung der bereits 12 bis 18 Stunden vorliegt, ohne dass die Geburt einsetzt
schon bei einer vorangegangenen Geburt eine kindliche Streptokokken-Infektion aufgetreten ist
während der Schwangerschaft eine Harnwegsinfektion durch Streptokokken B bestanden hat
ansteigende Infektionsparameter oder andere Anzeichen einer Infektion bei Mutter und Kind während der Geburt auftreten


Ich kenn mich nicht so gut damit aus,aber wenn keines der o.g Kriterien zutrifft wird eine Spontangeburt wohl möglich sein,oder?
Gehen nicht auch prophylaktische Gaben von Antibiotika beim Neugeborenen ?


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    silwer
schrieb am 24.09.2008 22:34
Du kannst die AB verweigern, beim Kind dann Abstriche entnehmen lassen (Rachen Nase Ohr und Anus) und untersuchen lassen ob das Baby sich angesteckt hat, vielleicht auch ein paar tage nach der Geburt wenn eh Blut abgenommen wird Entzündungswerte kontrollieren lassen. Wenn dein Baby sich dnan angesteckt haben sollte kann man in dem Fall das Kind dann behandeln.
Warte erst mal ab ob du sie überhaupt hast und dann kannst du dir immer noch überlegen was du machst. Cefuroxim ist eigendlich ein sehr verträgliches AB, ich hab auch AB-Unverträglichkeiten aber das war noch nie ein Problem, werder als Tabletten noch als Infuion. Wenn ich AB brauche dnanbekomm ich das weil es auch ein breitbandAB ist und gegen sehr viele Keime wirkt.


  Re: Strepptokokkenfrage
avatar    nadera
schrieb am 25.09.2008 08:52
Bussi Danke Silwer und Ninchennrw! Eure Antworten beruhigen mich und Ihr habt mir damit weitergeholfen.

Klar warte ich ab, aber man fragt sich ja doch was ist wenn. Vor allem wenn man nur die Alternative Antibiotia kennt und weiß das man die nicht verträgt.
So weiß ich was man im schlimmsten Fall machen kann und auch das meinem Wunsch nach einer normalen Geburt selbst in diesem Fall nichts im Wege steht.

Danke Ninchennrw für's Suchen! Bis jetzt trifft wirklich nichts zu.


Liebe Grüße Michaela




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