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  Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   luna81
schrieb am 20.02.2008 13:57
Hallo!winkewinke
Ich leide seit Beginn der Schwangerschaft unter starken Kopfschmerzen. Ich bin Ende der 14.SSW. Da ich in den ersten 3 Monaten Hormone nehmen musste, gingen wir (FA und ich) davon aus, dass dies im Zusammenhang steht und sich dies danach erledigt. Leider war das nicht der Fall, eher wurde es noch schlimmer.

Da mein FA nicht mehr weiter wusste, Paracetamol kein Stück hilft und ich so auf Dauer nicht leben kann verwies er mich an einen Schmerztherapeuten. Der fand gestern nach kurzer Zeit heraus, dass ich wohl eine sehr starke Fehlstellung der Wirbelsäule habe, diese wird jetzt durch die Schwangerschaft bemerkbar, da sich die Haltung/Becken der Frau ändert usw.Ohnmacht Ich war erst einmal völlig erstaunt, da ich 26 Jahre bin, ich in meinem Leben noch nie Probleme mit meiner Wirbelsäule hatte, meine Haltung und mein Gang ganz normal sind. Ehrlich, nicht Naja, andererseits war ich auch froh, dass er was gefunden hat, weil man malt sich ja die dollsten Sachen aus, was man haben könnte (Tumore und so...)...

Kurz und gut, ich muss jetzt zur Physiotherapie, Arzt meinte jedoch, dass die Beschwerden durch das zunehmende Volumen in der Schwangerschaft nicht umbedingt weniger werden, ich solle nicht so viel Sitzen, eher Laufen und Liegen! Da das natürlich bei einem Bürojob kaum möglich ist, wird es über kurz oder lang auf eine Krankmeldung hinauslaufen. Ich darf keine weiteren Schmerzmittel nehmen und sich die ganze Schwangerschaft zu quälen sollte nicht Sinn der Sache sein...
Ich dachte natürlich "Na toll, und grade ich, werde schon nach einer Woche Erkältung zu Hause unzufrieden mit mir selbst..."Ich hab ne Frage

Aber ich kann es nunmal nicht ändern, diese Schmerzen sind einfach unerträglich und zu Hause sind sie nach paar Tagen wirklich weg, da ich eben nicht mehr diese Sitzhaltung einnehme und viel mehr entspannen kann. Ich frag mich jetzt, ob ich mich dann (jetzt noch nicht!!!, (mein Mann sagt, ich würde mich immer gerne selbst quälen)grinsHammer) vom Frauenarzt krank schreiben lassen muss oder vom Hausarzt, oder egal? Was ist Beschäftigungsverbot und der Unterschied zur Krankmeldung? Bei Beamten ist das doch bestimmt alles wieder bisserl anders wie bei den andern, oderirre? Für wieviel Wochen wird man dann krank geschrieben, muss man dann jede Woche zur Kontrolle und sich ne neue Meldung abholen? Ich hab ja dann nix, was kontrolliert werden kann... Ich hoffe ihr versteht, was ich meineROFL
Sorry, aber hab da echt keinen Plan von... Vielen Dank und sorry für das viele Geschreibsel... LGKuss


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   Alsoki
Status:
schrieb am 20.02.2008 14:06
Ohje du arme !! Ich habe auch so rückenprobleme !! Mir springen die Brustwirbel und der Atlass wirbel immer raus!! War schon beim einrenken aber mein FA hat mich angemekert dass man sich nicht einrenken lässt in der schwanger ich soll schwimmen gehen! Na ob dass gegen Kopfweh hilt Ich hab ne Frage Naja nach 2 wochen hatte ich einen Beckenschiefstand und probleme mit dem ischias. Ich konnte mich gar nicht mehr bewegen nur auf dem boden rum krauchen. Dass mit dem Krankschreiben weiss ich leider nicht ! Ich arbeite zur zeit nicht bin noch in elternzeit mit meiner anderen Tochter. Aber für dass erste Tät ich mich Krankschreiben lassen


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
avatar    Collimaus
schrieb am 20.02.2008 14:20
Hi!winkewinke
Das ist ja echt heftig mit deinem Rücken - Du Arme....
Ich hab in der Schwangerschaft auch viel Rückenprobleme, die ich sonst nicht habe, aber es ist gott sei Dank nicht so schlimm, dass ich was dagegen tun muss.
Also mit dem Beschäftigungsverbot ist es so, dass Du Dein Arbeitsentgelt in dieser Situation voll weitergezahlt bekommst. Bei einer Arbeitsunfähigkeit würdest Du irgendwann Krankengeld bekommen (sofern du gesetzlich versichert bist). Ich meine aber mal gehört zu haben, dass Beamte eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von 26 Wochen oder länger haben. Dann wäre es ja schon fast egal, ob Du nun krank bist oder ein Beschäftigungsverbot bekommst.
Vielleicht kannst Du dich ja irgendwo erkundigen wie lange du Lohnfortzahlung hast.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung!!!Das ist super


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   gelöschter User
schrieb am 20.02.2008 14:26
HUhu,

also ich bin in der 29SSW krankgeschrieben worden, aufgrund von Rückeproblemen und ebenso Bürojob.
Bei Beamten, bin ich auch, ist es ja so, dass bei uns die Lohnfortzahlung nicht greift. Also die Krankenkasse spielt ja keine Rolla nach 6Wochen.

Dein Dienstherr zahlt dir also dein Gehalt ununterbrochen auch im Mutterschutz in voller Höhe weiter. Das heißt legst du nun deine Krankschreibung vor ist es halt so.

Vieleicht kannst du auch ein eingeschränktes Arbeitsverbot bekommen. Das heißt du gehst z.B. nur 4h am Tag arbeiten. Sprich mal mit dem Frauenarzt und offen mit dem AG denn du hast ja noch gut 20Wochen bis zum offiziellen Mutterschutz.

Auf alle Fälle, nimm dir die Ruhe. Es tut dir ja schon gut wie du schreibst und das ist das wichtigste.

Also finanziell ändert sich nix bis zum Ende des Mutterschutz und ich glaube kaum dass der Amtsarzt bei ner Schwangeren zum Einsatz käme.. Ich würde aber in jedem Fall vom Frauenarzt die Krankschreibung verlangen.

Grüße udn alles Gute


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  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
avatar    Isabell67
schrieb am 20.02.2008 14:53
Hallo!

Ein wichtiger Unterschied zwischen Beschäftigungsverbot und Krankenstand ist auf jeden Fall, dass es im Krankenstand Ausgehzeiten gibt. Die sind bei uns (Österreich) 9 - 18 Uhr ... mehr kann der Doc nicht schreiben. Außerhalb dieser Zeiten könnte jederzeit eine Kontrolle stattfinden .. auch wenn sie in deinem Fall nicht sinnvoll sind werden sie gemacht!

Im Beschäftigungsverbot kannst du dich frei bewegen. Ich fahre zum Beispiel mal über das Wochenende zu meiner Schwiegermutter und lasse mich dort verwöhnen zwinker

Alles Gute


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   luna81
schrieb am 20.02.2008 15:12
Danke für die AntwortenIch verneig mich. Finde den Vorschlag mit den 4 Std. auch ganz gut, da ich jedoch tägl mit meinem Mann zusammen auf die Arbeit fahre, wir einfach 50 km zurücklegen,d.h. 100 km am Tag, würde er meckern, und es als Geldverschwendung bei den heutigen Benzinpreisen bezeichnen, wenn ich ab jetzt getrennt fahren würde. Könnte ich allerdings auch sehr gut verstehen.grmpf

Also zwar sehr gute Idee, in unserem Fall leider weniger befriedigend praktizierbar...


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   Püppeline
schrieb am 20.02.2008 15:18
Hallöchen winkewinke

Ich kann mich Kassiopaia nur anschließen, was die Krankschreibung und das Beschäftigungsverbot bei Beamten angeht. Ich bin auch Beamtin (Bund) und da ist es ja so, dass die 6-Wochen-Regelung bei AU sowie der Bezug von Krankengeld nicht greifen. Du gibst einfach die AUB bei Deinem Dienstherrn ab und gut ist. Vielleicht denkst Du mal über ein BeschVerbot nach und spricht mit Deiner Gyni darüber. Ich hab seit der 8. SSW ein BeschVerbot und bin auch sehr froh darüber. Im Büro hätt ich nur Stress und käme nicht zur Ruhe, die ich aber dringend brauche Gute Nacht.

Also dann, wünsch Dir trotz allem gute Besserung mit Deinem Rücken streichel

Viele Grüße von

Püppi


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
avatar    *Charly
Status:
schrieb am 20.02.2008 17:43
Hallo

Ein BV könnte Dir jeder Doc ausstellen. Frag einfach Deinen Gyn danach.

Ansonsten: Als Beamte bekommst Du sowohl bei Krankschreibung als auch bei BV Dein volles Gehalt weiter. BV ist für den AG etwas besser (super Deutsch!), da er dann schon mal Ersatz für Dich beantragen kann.

Gruß,
Charly


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   simpson
schrieb am 22.02.2008 10:40
Hallo Püppeline,
du schreibst, du bist Beamtin und hast seit der 8. SSW ein BeschVerbot von Deinem Gyn ausgestellt bekommen. Wie hast du das hinbekommen ? Du hast quasi ein Arbeitsverbot bis zum Mutterschutz bekommen ? Bis zur 34. Schwangerschaftswoche ? Wie geht das ?
Ich selber bin nicht Beamtin, sondern Angestellte aber auch im öffentlichen Dienst.
Mein Gyn (ich war gestern das letzte Mal da) schreibt gar nicht krank, obwohl ich schon in der 15. SSW bin und Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Bauschschmerzen , also volles Programm habe, ich war vor 2 Wochen auch im Krankenhaus weil es mir so schlecht ging, mit Harnwegsinfektion und auch Bronchitis und 39,4 Grad Fieber. Der Gyn sagte zu mir: "Na, wie stellen Sie sich das denn vor, ich kann Sie doch nicht bis zum Mutterschutz krankschreiben, da kriege ich Ärger mit der Krankenkasse und noch ein Regressverfahren. Das geht nun wirklich nicht, andere Schwangere haben auch Schwangerschaftsprobleme und gehen arbeiten..
Dort war ich zum letzten Mal, dieser... obwohl ich Risikoschwanger bin, bin 35 Jahre und habe knapp 1 Jahr Hormone genommen, dass es endlich mit der Schwangerschaft klappt, dazu kommt noch, dass es im Kinderwunschzentrum nur mit einer Insimination geklappt hat. Über den Arzt könnte ich mich nur aufregen. Meine Frage, wie hast du das hinbekommen, dass du schon ab der 8. SSW ein Beschäftigungsverbot bekommen hast und dann noch vom Gyn und nicht vom Hausarzt, ne ? Für Deine Antwort wäre ich Dir sehr dankbar.
Gruss
simpson


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   Falkenmaus
schrieb am 10.08.2009 13:59
Hallo Püppeline,

kannst du mir bitte sagen, wir du das Beschäftigungsverbot bekommen hast?

Bin Landesbeamtin und in der 12. SSW. Hab mit starker Übelkeit und heftigen Kopfschmerzen zu kämpfen und werde bisher immer wochenweisen krankgeschrieben. Das ist natürlich ziemlich nervig, weil ich deshalb ständig zum Arzt muss.

Wäre echt super, wenn du schnell antworten könntest.

Liebe Grüße


  Re: Frage Krankmeldung/Beschäftigungsverbot bei Beamten
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   Dipsy2505
schrieb am 07.07.2011 06:15
Hallo zusammen!
Ich bin auch Landesbeamtin und wollt mich mal bei den "Erfahren" nach dem Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft erkundigen. Bin in der 10.SSW und bin Risikoschwanger (Diabetes) und habe massive Kreislaufprobleme.
Ich sehe das so, dass mir ein Beschäftigungsverbot wohl einige Freiheiten mehr lässt, als eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Somit könnte ich mit einem Beschäftigungsverbot wohl auch nochmal ein paar Tage in Urlaub fahren was ja mit einer Krankmeldung nicht so einfach wäre, oder?
Da ich ja eh als Beamtin die Lohnfortzahlung bis zum Beginn Elternzeit habe, ist der Punkt mit der Bezahlung eher Nebensache. Was könnt ihr mir empfehlen?
Hat man mit dem Beschäftigungsverbot wirklich mehr Freiheiten al smit einer Krankmeldung?
Über Antworten wäre ich sehr dankbar.
LG
Dipsy




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