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  nochmal zum beschäftigungsverbot !!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 16.02.2008 16:43
hallo mädels,
bin ja mit zwillingen in der 6. woche und ich glaube mein FA ist da sehr "eifrig" was das ausstellen von BV betrifft,

wollt aber trotzdem mal wissen,

wie sieht das generell aus mit dem beschäftigungsverbot?
mein chef ist dagegen nicht versichert,
heißt das dann er bekommt das geld nicht von der kasse wieder?

mein FA meinte nämlich ich soll meinen chef fragen,
ob er dagegen versichert ist.
aber ich dachte das geld bekommt er so oder so wieder. ?!

man liest doch in den foren so viel,
das die chefs damit dann meist einverstanden sind,
das es die beste lösung wäre.

wie ist das bei euch?

lg, nina


  Re: nochmal zum beschäftigungsverbot !!
avatar    *Hasenmama*
schrieb am 16.02.2008 17:25
Hallo Nina,

soweit ich weiß, gibt es dafür keine Extra-Versicherung.

Dein Chef bekommt das Geld von der Krankenkasse und die wiederum vom Staat.
Also läuft es über Deine Krankenversicherung,

Deshalb freuen sich ja auch die Krankenkassen, wenn man schnell von der Krankschreibung ins Beschäftigungsverbot rutscht (ich hatte hier ständig Anrufe von der KK).


  Re: nochmal zum beschäftigungsverbot !!
no avatar
   ***Steffi***
Status:
schrieb am 16.02.2008 17:30
Hallo,

bei mir läuft das Beschäftigungsverbot nicht über die Krankenkasse. Ich bekomme vom Arbeitgeber den vollen Lohn und der holt ihn sich wieder vom Staat. Extra versichern braucht der sich meines Wissens nicht.

LG
Steffi


  Re: nochmal zum beschäftigungsverbot !!
avatar    Tilly Dunnage
Status:
schrieb am 16.02.2008 19:47
Huhu,

bei einem BV muss der AG das volle Gehalt weiterzahlen, bei Krankschreibung nur für max. insgesamt 6 Wochen.

Kleinere Betriebe bis 30 Mitarbeiter zahlen Beiträge nach dem Aufwandsausgleichgesetz (AAG). Sie bekommen bei Zahlung von Gehalt während BV, Krankheit und Zuschuß zum Mutterschaftsgeld diese Kosten von der KK ersetzt.

Größere Betriebe sind davon ausgenommen. Da ging der Gesetzgeber davon aus, dass sie aufgrund ihrer Finanzkraft solche Zahlungen verkraften können. Sie bekommen also nichts.

Die Krankenkassen bekommen das Geld aber nicht vom Staat zurück. So großzügig ist der nicht. Finanziert wird das Ganze über die Beiträge, die der AG entrichten muss. Es ist eine Pflichtversicherung für kleinere Betriebe.

LG


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  Re: nochmal zum beschäftigungsverbot !!
avatar    ausnahmefall
Status:
schrieb am 16.02.2008 20:05
Zitat
vanity
Huhu,

bei einem BV muss der AG das volle Gehalt weiterzahlen, bei Krankschreibung nur für max. insgesamt 6 Wochen.

Kleinere Betriebe bis 30 Mitarbeiter zahlen Beiträge nach dem Aufwandsausgleichgesetz (AAG). Sie bekommen bei Zahlung von Gehalt während BV, Krankheit und Zuschuß zum Mutterschaftsgeld diese Kosten von der KK ersetzt.

Größere Betriebe sind davon ausgenommen. Da ging der Gesetzgeber davon aus, dass sie aufgrund ihrer Finanzkraft solche Zahlungen verkraften können. Sie bekommen also nichts.

Die Krankenkassen bekommen das Geld aber nicht vom Staat zurück. So großzügig ist der nicht. Finanziert wird das Ganze über die Beiträge, die der AG entrichten muss. Es ist eine Pflichtversicherung für kleinere Betriebe.

LG

Sorry, aber das ist Unsinn! Bis auf der erste Satz... ALLE Betriebe bekommen das Geld von der Krankenkasse wieder! Mein Betrieb ist alles andere als klein, sondern sogar ein Großbetrieb und bekommt das Geld selbstverständlich von der Kasse!! Und die Kassen kriegen es sehr wohl zurück! Und zwar nicht direkt vom Staat, sondern aus Überschußkassen der Länder! Alles, was du gesagt hast, mag bei Krankheit stimmen, aber für ein BV stimmt es DEFINITIV nicht!!!


  Re: nochmal zum beschäftigungsverbot !!
avatar    ausnahmefall
Status:
schrieb am 16.02.2008 20:25
Hab sogar was dazu gefunden:

Aufwendungsersatz für Arbeitgeber
Seit dem 1. Januar 2006 erfolgte per Gesetz eine Änderung der Erstattung
der Arbeitgeberaufwendungen. Seitdem werden grundsätzlich
alle Arbeitgeber (auch der öffentliche Arbeitgeber wie
Bund, Länder und Gemeinden) - unabhängig von der Zahl ihrer
Beschäftigten – in das Ausgleichsverfahren einbezogen. Den
Arbeitgebern werden 100 % der Aufwendungen, die durch die
wirtschaftliche Sicherung ihrer Arbeitnehmerinnen bei Schwanger-
und Mutterschaft entstehen, erstattet.
Dies ist geregelt im
Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) vom 22. Dezember 2005
(BGBl. I S. 3686), geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom
24. April 2006 (BGBl. I S. 926).
Grundlage der Erstattung ist ein Antrag des Arbeitgebers an die jeweilige
Krankenkasse, bei der die werdende Mutter versichert ist.
Das Verfahren wird auch für privatversicherte Arbeitnehmerinnen
durchgeführt. Zur Klärung der Formalitäten für das Umlageverfahren
sollte sich der Arbeitgeber mit der Krankenkasse in Verbindung
setzen.
Dem Arbeitgeber ist zu empfehlen, für die Kostenerstattung aus
dem Umlageverfahren eine Gefährdungsbeurteilung nach der
Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz (MuschArbV)
vorzulegen.




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