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  Tokolyse - Erfahrungen
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   Ka
schrieb am 04.02.2008 09:52
Guten Morgen!

Nachdem ich endlich wieder daheim bin, schätze ich, von euch mehr Information und Erfahrungswerte zu bekommen als im KH...

Ich hab wegen vorzeitiger Wehen 9 Tage die Tokolyse ( Partusisten ) über den Tropf bekommen, dann wurde ich auf Tabletten umgestellt, von denen ich nun alle 3 Stunden eine nehmen muss.
Ergänzend dazu, weil die Nebenwirkungen so heftig sind, nehme ich morgens und abends Betablocker ( Beloc Zoc mite ) ein.
Ausserdem 3x2 Magnesium verla.
Im KH bekam ich die ersten Tage noch Diazepam zur Beruhigung.

Da ich wohl ne Infektion hatte, bekam ich intravenös auch Antibiose und zum Wiederaufbau des Scheidenmilieus Dödelein Kapseln, der pH Wert lag gestern abend noch bei 5,0.

Jetzt warte ich noch auf das Toko-Öl, das mir meine Hebi und einige von Euch empfohlen haben.

Ich hätte gerne gewusst, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat mit vorzeitigen Wehen, dieser Medikation, mit den Nebenwirkungen und wer vielleicht auch von seinem Kind berichten kann, ob da bei der Geburt, in der Zeit danach etc. irgendetwas auffiel, was mit dieser ganzen Sache zu tun hatte ( in den Raum gestellt wurde z. B. Neugeborenengelbsucht, Schreikind... ). Der Kleine bekommt ja meine gesteigerte Herzfrequenz mit, klar, auch die Sorge, und auch wenn ich weiß, dass dies Medikamente sind, die für Schwangere geeignet sind, bin ich ziemlich unglücklich, zur Zeit so zugepumpt zu sein.
Seid ihr seit dem als Risikoschwangere eingestuft/behandelt worden, wie lange musstet ihr die Tokolyse einnehmen ( bei mir war die Rede von der 37. Woche ) ... ach ich hab so viele Fragen und Ängste.

DANKE schon mal,

lG
Katrin


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   Kaiya
schrieb am 04.02.2008 10:18
Hallo Katrin,

Ich habe auch vorzeitige Wehen und zwischendurch die Tokolyse mitgemacht. Bei mir ging es in der 28. Woche los. Erst mal wurde mir nur Ruhe verordnet und ich sollte die Magnesiumdosis erhöhen.

Zwei Wochen später - die Wehen wurden immer häufiger und stärker - bekam ich dann auch Partusisten in Tablettenform - alle 4 Stunden. Ich fand die Dinger auch total heftig und die ersten zwei Tage waren grauselig. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, ich hatte einen Ruhepuls von 120 - 130, musste mich nachts mehrfach umziehen wegen enormer Schweißausbrüche und konnte nicht mal ein Glas Wasser halten, so habe ich gezittert.

Nach zwei Tagen wurde wieder kontrolliert und da die Trichterbildung weiter vorangeschritten war, wurde ich auch sofort ins KH geschickt und dort nach etlichen Untersuchungen und CTG´s auch an die Tokolyse mit Partusisten per Perfuser angeschlossen. Alle 12 min - 4 ng.

Wie hoch wurdest du denn dosiert ?

Von Betablockern wurde dann auch geredet, aber durch die Tabletten vorher, hatte sich mein Körper wohl schon an das Zeug gewöhnt hatte, waren die Nebenwirkungen nicht nicht mehr so schlimm. Der Puls war zwar immer noch sehr hoch - aber gezittert habe ich nicht mehr so und auch die SChweißausbrüche etc. gingen zurück, so dass ich ohne weitere Medikamente (außer 3 x 2 Magnesium) ausgekommen bin. Nach 6 Tagen wurde die Dosierung runtergeschraubt auf alle 24 Minuten und einen Tag später wurde die Tokolyse gestoppt.

Und nach zwei weiteren Tagen durfte ich nach Hause. Nehme nun noch viel Magnesium und habe mir auch das Tokoöl besorgt und muss bis zur vollendeten 36. Woche das Sofa hüten.

Ich denke nicht, dass du die ganze restliche Zeit bis zur 37. Woche das Partusisten nehmen musst. Auch bei dir gehen die Wehen sicher bald wieder so weit zurück, dass Magnesium ausreicht. Wichtig ist vor allem gaaaaanz viel Ruhe und das im Liegen. Ist denn ein Mumu noch zu der GMH noch vollständig? Das ist wohl das Wichtigste. Ich habe auch nun immer mal wieder leichte Wehen - die aber nicht Muttermundwirksam sind und deshalb nicht so dramatisch. Dürfen halt nur nicht wieder heftiger werden und allzu regelmäßig kommen - habe aber abends auch schon mal Phasen, in denen sie in 10 Minutenabständen kommen. Dann wird´s aber auch wieder weniger.

Mir wurde übrigens immer wieder versichert, dass die Mittel keine Auswirkungen auf das Kind habe. Ich will das nun einfach mal glauben. Bleibt uns ja doch nichts anderes übrig. Ein Frühchen wäre ja auch nichts.

Ich drücke dir ganz feste die , dass du auch bald das ganze Zeugs weglassen und deine Schwangerschaft noch etwas genießen kannst. mach dir nicht zu viele Sorgen, das bekommt deinem Kind auch nicht so gut. Ich war immer ganz froh, dass es heutzutage so viele Möglichkeiten gibt, eine Frühgeburt zu verhindern.

Alles Gute für dich
Kaiya

Ups - ist jetzt ganz schön lang geworden Ich werd rot


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
avatar    Collimaus
schrieb am 04.02.2008 14:24
Hallo!
In meiner letzten Schwangerschaft war ich von der 28.-31.SSW im Krankenhaus. Habe dort auch 3 Tage Tokolyse bekommen. Auch Betablocker und auch Magnesium. Das ist wahrscheinlich Therapiestandard. Als ich dann zu Hause war hab ich nur noch Magnesium bekommen. Mein Kind ist dann mit einem geplanten Kaiserschnitt in der 38.SSW zur Welt gekommen.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auch die ganze Zeit strikte Bettruhe eingehalten habe. Also wirklich nur für Pipi aufstehen. Jetzt habe ich wieder Wehen und einen verkürzten GMH, aber strikte Bettruhe ist natürlich mit einem knapp 2-jährigen Kind nicht möglich......Halt durch und schon Dich!!!


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   Ela+2
Status:
schrieb am 04.02.2008 16:34
Ich hab zwei Wochen Tokolyse intravenös bekommen. Mir war immer ziemlich warm (stand im T-Shirt aufm Balkon und es war winter) aber ansonsten keine Probleme. Bei Maxi hab ich auch nichts gemerkt.

Ne Freundin von mir hatte zwei Monate Tokolyse und auch bei ihrem Sohn gab es keine probleme!


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  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   Ka
schrieb am 05.02.2008 09:18
Guten Morgen,

ich danke euch!
Man macht so irre Sorgen um das kleine Wunder im Bauch.
Auch wenn das viele liegen sehr öde und fast anstrengend ist und es mir total schwerfällt zuzusehen, wie andere meine Wäsche abholen, hier putzen und uns Gekochtes bringen, weiß ich doch, für unseren Sohn lohnt sich das alles. Und doch bin ich sehr unglücklich über diesen Verlauf der Schwangerschaft: die ersten 16 Wochen hab ich nur gebrochen, dann wurde das besser und ich fühlte mich 4 Wochen lang wundervoll schwanger und nun ab der 20. Woche das mit den Wehen... Ich träume doch so davon, meine Murmel im Frühling durch den Park zu tragen und so...
Und am 01.April beginnt der Geburtsvorbereitungskurs - was ist denn nun damit?

Bin froh, dass es euch hier gibt - DANKE!!

LG Katrin


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   Dragonheart 67
schrieb am 07.01.2010 01:38
Hallo, ich hätte eine Frage bezüglich dieses Themas und wäre sehr erfreut, wenn mir jemand eine Auskunft darüber geben könnte oder welche Erfahrung er oder besser gesagt sie machte. Ich bin momentan nur verzweifelt und ratlos. Zu meinem Fall: Meine Frau liegt seit 2 Tagen im Krankenhaus, nachdem sie eine kleinere Blutung hatte. Nach allen Informationen, die ich mühseelig bei den Ärzten erfragen musste, weiß ich nur, bei meiner Frau ist eine sogennannte Plazenta-Ablösung aufgetreten. Sie soll so um ca. 5 Prozent betragen. Ursache dafür sollen vorzeitige Wehen sein. Bisher hieß es bei allen vorigen Untersuchungen alles sein in Ordnung. Zuerst hieß es nun, meine Frau könne nach 1-2 Wochen die Klinik verlassen, wenn die Medikamente anschlagen. Nun plötzlich ist die Rede davon, es sei nun eine Risikoschwangerschaft vorprogrammiert und meine Frau soll (muss) bis zur Entbindung in der Klinik verbleinen. Dies wäre dann im Normalfall Ende April. Da ich in der Vergangenheit mehrere negative Erfahrungen mit Krankenhäusern machen musste, entstand bei mir der Eindruck, es geht den Leuten vielleicht eher um die Bettenbelegung. Man erklärte mir nur lapidar, es wäre doch nicht so schlimm und ich solle mich doch nicht so haben, wenn ich eben mal 3 oder 4 Monate von meiner Frau getrennt bin. Vielleicht täusche ich mich, jedoch habe ich den Eindruck, es war von den 1-2 Wochen Klinik-Aufenthalt die Rede, bis alles unterschrieben war und nun wird "die Katze aus dem Sack gelassen". Hat Erfahrungen wie lange man im Normalfall in einer Klinik verbleibt?


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   Peter69
schrieb am 12.01.2011 14:08
Meine Frau liegt seit 1 Woche im Krankenhaus, eigentlich sollte sie heute entlassen werden. Die Tokolyse(durch Injektion) wurde am Montag gestoppt und dann lag sie weiterhin ruhig in ihrem Bett. Gestern haben die Wehen wieder begonnen, und sie musste wieder an den Tropf. Ich verstehe nicht ganz, wieso die Tokolyse gestoppt wurde, und sie nicht auf Tabletten umgestellt wurde. Das Beste ist aber, sie lag in einem 2-Bett-Zimmer, und wurde gestern in ein 4-Bett-Zimmer verlegt. Das kommt mir etwas merkwürdig vor, vor allem wie kann man einer Frau so einen Stress zumuten? Nachts kann sie kaum schlafen, weil da anscheinend auch jemand schnarcht(und auch Oropax nix hilft), was soll ich euer Meinung nach machen???

Lg Peter


  Re: Tokolyse - Erfahrungen
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   philippina
schrieb am 12.01.2011 15:30
Hallo,
ich war in meiner 2. Schwangerschaft stationär im Spital, weil ich in der 30. SSW, nach einer Woche leichten SBs, plötzlich starke hellrote Blutungen bekommen habe. Im Spital haben sie geglaubt es handelt sich um eine beginnende Frühgeburt, ich selbst war mir ziemlich sicher, dass es nichts Tragisches ist. Wie auch immer: volles Programm - Lungenreifungsspritze - Wehenhemmer in Höchstdosierung mit der Motorpumpe als Infusion. Die Nebenwirkungen waren wahnsinnig müsham: Herzrasen, Schweißausbruch und ich konnte einfach nicht schlafen und bin allen in dem winzigen Zimmer auf die Nerven gegangen. Der Sinn dieser Wehenhemmer ist ja (soweit ich weiß ist es dem Adrenalin verwandt) dem Körper soviel Stress zu machen, dass er nicht auf die Idee kommt eine Geburt einzuleiten. Der Spuk mit der Blutung hat sofort aufgehört. Am nächsten Tag bin ich auf Revers nach Hause gegangen und habe versprochen eine Woche strenge Bettruhe zu halten. Allerdings musste ich die Wehenhemmer alle 3 bis 4 Stunden nehmen. Die Nebenwirkungen der Tabletten sind viel geringer als die der Infusion. Ein halbe Stunde nach Einnahme haben mir die Hände gezittert und ich hatte Herzrasen, das sich aber bald wieder gegeben hat. nach der Woche Bettruhe konnte ich wieder alles machen - ich war radfahren, wandern, schwimmen.... In der 37. SSW durfte ich die Medis absetzen. Der Kleine wurde 2 Tage vor Termin gesund und schnell geboren. Er war kein Schreikind, sondern eher brav.

Wie lange man im Spital bleiben muss hängt immer von der aktuellen Situation ab. Zuerst sind es 2 Wochen, dann wieder Monate und dann kann man doch gleich wieder gehen. Wenn eine Patientin kommt, die Sonderklasse bezahlt hat und man selbst nicht, dann kommt man von dem bequemen Zimmer ins 4-Bett-Zimmer. Da kann man leider nichts machen. Im Krankenhaus schauen sie eigentlich, dass sie einen ziemlich schnell wieder los werden, weil lukrativ sind nur die Privatpatienten - als Normal-Sterbliche braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass man länger als notwendig stationär aufgenommen wird. Allen alles Gute PHI




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