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  Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
avatar    Danihoho
Status:
schrieb am 28.01.2008 17:27
Hallo ihr Lieben,

heut hab ich mal ne Frage zum Elterngeld.
Mein Chef drängt mich jetzt schon, mich festzulegen, wie lange ich Erziehungsurlaub nehmen möchte..wegen meines Nachfolgers, weil er jetzt die Stelle ausgeschrieben hat und den Leuten ja verständlicherweise auch sagen möchte, für wie lang er jemanden sucht.
Ich hab ihm gesagt, dass ich das Jahr Elternzeit auf jedenfall nehmen werde, alles danach kann ich jetzt noch nicht sagen. Er möchte mir danach die Chance geben, wieder in den Job reinzukommen, aber ich weiß nicht, ob ich das möchte (lange Anfahrtswege, schlechte Bezahlung etc).
Irgendwo hab ich nun gelesen, dass man ab 4 Monate nach Geburt gekündigt werden kann. Erhält man dann für die restliche Zeit der Elternzeit auch das Elterngeld? Oder ist das abhängig davon, ob ich offiziell noch als Angestellter laufe?
Ich bin jetzt halt am Überlegen, ob ich sag: Chef, hör zu, ich komm danach nicht mehr und ich hab kein Problem damit, wenn du mir nach 4 Monaten kündigst. Oder ob ich sag: Chef, ich nehm mir das ganze Jahr Elternzeit und komm danach nicht mehr, kündigst du mir dann bitte?

Was meint ihr? Was ist die eleganteste Lösung? Welche ist die finanziell beste Lösung? Ich will mich aber irgendwie jetzt auch noch nicht festlegen...wobei andererseits bin ich mir schon sicher, dass ich nach dem einen Jahr nicht mehr kommen werde. Würdet ihr das jetzt schon bekannt geben?
Mann, ich mach mir echt Knoten ins Hirn vom ganzen hin- und herüberlegen zwinker


  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
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   snoopy31
Status:
schrieb am 28.01.2008 18:38
also die Höhe des Elterngeldes dürfte das nicht beeinflussen, da sich das nach deinem Verdienst in den 12 Monaten bevor du das Elterngeld bekommst, richtet.

Soweit ich weiß, könnte der AG dir 4 Monate nach der Entbindung kündigen, dann wäre theoretisch die Elternzeit keine wirkliche mehr, da du dann ja als arbeitslos zählst. Elterngeld müsste weiterlaufen, ist ja unabhängig von der Elternzeit. Aber ob das wirklich glücklich ist, das so zu machen?

wahrscheinlich ist es das beste, du legst das Jahr fest und kündigst dann zum Ablauf von dir aus.


  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
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   Mondschatten
schrieb am 28.01.2008 18:47
Ich werde auch ein Jahr Elternzeit nehmen und in dieser Zeit versuchen, eine andere Stelle zu bekommen, da ich mich dort, wo ich jetzt bin, beruflich nicht mehr groß weiter entwickeln werde. Sollte ich also in der Elternzeit eine andere Stelle bekommen, werde ich fristgerecht kündigen. Für den Fall, dass ich nichts bekomme, habe ich dann noch 5 Monate, bis mein Vertrag eh endet. Das gibt zumindest eine Weile Geld.

LG,

Andrea


  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
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   uepsi1501
schrieb am 28.01.2008 18:50
Halli hallo,

ich hab im Prinzip das gleiche Problem. Mein Chef wollte natürlich auch wissen, ob ich danach wieder komme. Grundsätz macht mir der Job Spaß, ist aber sehr eintönig. Außerdem bin ich mir sicher, dass mein Chef eine Vollzeitangestellte brauche, ich aber nach einem Jahr lieber erstmal in Teilzeit oder 3/4-Zeit arbeiten möchte, weil ich Vollzeit nach einem Jahr zu früh finde. Ich habe meinem Chef gesagt, dass ich auf jeden Fall nach einem Jahr wieder komme. Kündigen bzw. anders überlegen kann ich immer noch, aber ich habe gesagt, dass ich wieder komme, um mir das auf jeden Fall offen zu halten. Wer weiß, was nach dem einen Jahr ist. Vielleicht ist mein Freund dann arbeitslos, so dass wir den Job brauchen.

Ich würde auf keinen Fall jetzt schon sagen, dass du nicht wieder kommen willst. Lass ihn in dem Glauben, dass du auf jeden Fall wieder kommst, um dir alle Türen offen zu halten. Wie gesagt: wer weiß, was nach dem einen Jahr ist. Vielleicht brauchst du den Job dann... Und es ist ja auch immer besser, sich aus einem ungekündigten Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben, als aus einem gekündigten...

Du wirst schon das richtige tun, aber überleg es dir gut und überstürze nichts... Kündigen kannst du kurz vor Ablauf des Jahres immer noch, wenn du nicht mehr dort hin willst..

Berichte mal, wie ihr das "Problemchen" jetzt gelöst habt...

Gruß Yvonne
(uepsi1501)


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  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
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   Bärchen04
schrieb am 28.01.2008 19:01
Hallo!

So weit ich weiß darf man nicht gekündigt werden, so lange man im Erziehungsurlaub ist. Wo ist denn das mit den 4-Monaten her?!?
Bei meinem Mann im Unternehmen war es so, dass die Kollegin nach 3 Jahren Erziehungsurlaub wieder kam und dann erst vom Chef gekündigt wurde, obwohl vorher schon klar war, dass sie nicht mehr gebraucht wird....

Bei mir in der Personalabteilung haben die damals mal gesagt, wenn ich erst mal nur ein Jahr Erziehungsurlaub nehme, kann ich den danach immer noch verlängern, aber ich kann auf gar keinen Fall verkürzen.

Ich habe jetzt erst mal ein Jahr Erziehungsurlaub angegeben und will danach 50% arbeiten gehen.....

Liebe Grüße
Alex


  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
avatar    Danihoho
Status:
schrieb am 28.01.2008 20:20
Vielen Dank für Eure Antworten!

Es ist halt so, dass ich nach dem einen Jahr Elternzeit nur noch halbtags arbeiten möchte. Das wird bei uns im Betrieb aber nicht gehen. Und soweit ich weiß, muss er mir auch keine neue Stelle anbieten, da wir ein sehr kleiner Betrieb sind. Halbtags für die Kohle zu arbeiten und dann noch über eine Stunde am Tag im Auto unterwegs zu sein, das möchte ich einfach nicht machen.

Mein AG war bis jetzt total fair zu mir. Und ich möchte ehrlich gesagt meinen möglichen Nachfolgern keine Steine in den Weg legen, nur weil ich behaupte, nach einem Jahr wiederzukommen - obwohl ich jetzt schon 100pro weiß, dass ich nicht mehr zurückkomme. Es ist halt schwierig, einen gescheiten Nachfolger zu finden, wenn er nur einen temporär begrenzten Vertrag erhält. Und irgendwie möchte ich auch fair meinem AG gegenüber sein und ihn so wenig wie möglich anlügen oder alles ausnutzen. Wie gesagt, ich werd da nicht zurückkommen zwinker

Ich hätte ja auch schon..rein theoretisch..ein Arbeitsangebot für in 12-14 Monaten. Erst geringfügig beschäftigt, dann später halbtags. Wenn ich in der Elternzeit aber noch bei meinem jetzigen AG angestellt bin, werde ich das Jobangebot nicht annehmen können, weil das mein AG garantiert nicht genehmigt...da könnte ich ja auch gleich zu ihm zurückkommen.

@Alex
Ich glaube das hab ich im MuSchuG gelesen..bin aber nicht sicher. Da wir ein sehr kleiner Betrieb sind (bzw. ich die einzige Mitarbeiterin in meinem Betrieb..irgend so ein Steuerding..) wird das garantiert möglich sein.


  Re: Kündigung nach Mutterschutz & Elterngeld
no avatar
   snoopy31
Status:
schrieb am 29.01.2008 09:37
Stimmt, das mit den 4 Monaten steht im MuSchuGesetz zum Thema Kündigungsschutz.




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