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  nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   melone
schrieb am 16.01.2008 14:03
hallo ihr lieben!!!

jaja, der countdown läuft.... habe seit montag meinen ks-termin. der prof. will die zwerge am 20.02. holen! endlich!!!!! kanns gar nicht mehr abwarten, und jeder tag früher wäre mir für meine mörderplautze lieber, aber für die zwergis natürlich jeder tag später, ich sehs ja ein...... grins!

naja, aber nun wirds ernst uns langsam an der zeit, sich auf die geburt vorzubereiten. da taucht natürlich auch das thema "nabelschnurblut" auf.

also, wenn wir es nicht selber einlagern wollen, steht es außer diskussion, daß wir es dann auf jeden fall spenden, und zwar wohl für die jose carreras stiftung....

momentan ist ja wohl der stand der dinge, daß bis dato das blut dem eigenen kind nicht wirklich was nützt, siondern es eher darum geht, das blut zur hand zu haben, sollte man es in ein paar jahren benötigen und dann die genmedizin so weit sein, es auch entsprechend verwenden zu können.....

mhhmmm, grübelgrübel....

hätte daher gerne mal einfach eure meinung zu dem thema....

lieben gruß von einer nachdenklichen
mel


  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   fusselchen1978
schrieb am 16.01.2008 14:59
wir haben uns das auch überlegt (also mit der spende) und sind uns nicht sicher.
das mit dem einlagern werden wir definitiv lassen.
es ist nicht mal ansatzweise absehbar, wann und wie und ob überhaupt etwas mit dem eingelagerten blut gemacht werden kann (es bleibt ja dann im prinzip eigentum des kindes bzw. von euch und darf auch nur dafür verwendet werden).
und da sind die gesetze noch alles andere als ausgereift und noch nicht mal in vorbereitung.
es kostet nur unheimlich viel geld und mein bauch sagt mir, dass das in allererster linie geldmacherei ist.

nabelschnurspende würde ich machen, wenn ich nen ks-hätte.
ich hätte gerne eine "sanfte geburt" und wenn ich nabelschnublut spenden wollte wäre die so nicht mehr möglich, deswegen bin ich da noch etwas hin- und hergerissen.
auf jeden fall finde ich sie ne sinnvolle sache und viele krankenhäuser weisen ja auch expilzit darauf hin - die kostet nichts und da sind auch die gesetzeslagen klarer...


  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   Donza
schrieb am 16.01.2008 15:19
Hallo, winken


hast Du das vom Doc schon gelesen?
[www.wunschkinder.net]

Zitat

Die größte Angst haben junge Eltern vor bösartigen Erkrankungen, wobei Blutkrebs (Leukämie) in der Kindheit am häufigsten vorkommt. Eine Therapie mit Stammzellen ist in solchen Fällen bereits etabliert. Jedoch werden dazu ausnahmslos gespendete Stammzellen verwendet, denn das Risiko, dass das eigene Blut den zur Erkrankung führenden Defekt bereits beinhaltet, ist zu groß.

Bestimmt, denn Du sagst ja, dass es für Euch selbst eher nicht in Frage kommt.
Zum Thema Spenden steht dort übrigens:


Zitat

Die Alternative: öffentliche Blutbanken

Die größte öffentliche Blutbank, die auch Nabelschnurblut einlagert, befindet sich in der Universitätsklinik Düsseldorf. Dort lagern bereits 11.000 Nabelschnurblutkonserven, mit mehreren hundert davon wurde bereits eine Transplantation durchgeführt. Die Eltern können das nabelschnurblut ihrer Kinder bei diesen Blutbanken kostenlos spenden (www.nabelschnurblut.de).

Damit besteht dann die Chance, dass ein anderes Kind mit dieser Blutspende geheilt werden kann. Oder das eigene mit der Spende eines anderen Kindes.


Liebe Grüße,
Donza


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.08 15:23 von Donza.


  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   Sandstrand
schrieb am 16.01.2008 18:17
Hallo melone,

auch für mich ein aktuelles Thema und auch noch nicht entschieden. Deshalb folgende vielleicht ganz interessante Information meiner Hebamme dazu:

Beim Säugling kann nur eine bestimmte Menge (waren es 100ml?) abgenommen werden. Mit dieser geringen Menge könnte überhaupt nur Kindern bis ca 8 Jahren geholfen werden. Das heißt, eine Einlagerung zur eigenen Verwendung mit quasi "Kühlungs-Mietvertrag" über die nächsten 20 Jahre funktioniert eh nicht so, wie zumindest ich mir das anfangs vorgestellt hatte.

Zum Thema "sanfte Geburt" sagte meine Hebamme, dass sie diesen Zwischenschritt bei der Abnabelung überhaupt nicht als störend empfinden würde. Das würde ganz schnell gehen und den harmonischen Ablauf bei einer "sanften Geburt" gar nicht stören.
Und ein weiterer Punkt: Falls die Mutter Rhesus negativ ist, wird wohl sowieso zügig abgenabelt.

Bei uns wird es wohl auf eine Nabelschnurblutspende hinauslaufen. Für die Forschung und um damit vielleicht irgend einem anderen Kleinkind helfen zu können finde ich das eine gute Sache. Leider bieten das wohl nicht alle Krankenhäuser an. Im Netz gibt es übrigens eine Liste von Kliniken, die mit der Uni Düsseldorf kooperieren.

[www.stammzellbank.de]

Bin gespannt auf die weitere Diskussion!
Sandstrand


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  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   Jana1972
schrieb am 16.01.2008 18:48
Hallo Melone,

bei meiner ersten Tochter hatte ich leider noch nichts gehört von der Nabelschnurblutspende, sonst hätte ich diese gemacht (vor 4,5 Jahren und ein KS).

Bei Luca wurde ich bei der Anmeldung gefragt, was ich machen möchte. Da mir die Einlagerung "sinnlos" erscheint, war es für mich gar keine Diskussion ob ich spende oder nicht, wenn einem Kind damit geholfen wird, spende ich natürlich! Hatte aber auch einen KS, daher kann ich zur Spende bei einer normalen Geburt nichts sagen.

Jana


  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
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   Kinderriegel
schrieb am 16.01.2008 20:25
Hallo,

wir haben das Blut damals gespendet. War alles ganz einfach, mussten im Krankenhaus was unterschreiben und das wars!
Wenn ihr euch dazu entscheidet es nicht für euch selbst einzulagern,würde ich es auf jeden Fall spenden! Haben bekannte denen ihr kleiner Leukämie hat,die Eltern sind froh das es solch eine Blutbank gibt!

Lg Kinderriegel


  Re: nabelschnurblut einlagern oder nicht???????
avatar    Steffi1974
schrieb am 17.01.2008 00:47
Wir spenden das Nabelschnurblut! In unserem KH wird das angeboten und wir müssen vorher einen 2seitigen Zettel ausfüllen und unterschreiben (wegen Krankheiten, fam. Vorgeschichte...).
Es ist wohl in der Regel immer möglich das Nabelschnurblut zu spenden (egal welche Geburtsform), wenn das "Verfahren" von dem KH unterstützt wird...




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