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  Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   Severina77
schrieb am 19.07.2007 10:38
Hallo liebe Mitkugeln,

gestern war ich im KH, um mich wegen des Geburtsmodus nochmals beim Prof vorzustellen. Er hatte ja vergangene Woche schon zum Kaiserschnitt tendiert, da ich im Mai erst eine Enddarm-OP (Fistel) hatte und er meinte, die Narbe könnte reißen. Da ich das nicht wollte, musste ich nun nochmals mit den OP-Berichten hin.

Nachdem er die gelesen hat, hat er schon so ein Gesicht gezogen, mich dann aber immerhin nochmals untersucht und auch getestet, wie weit sich die Narbe dehnen lässt. Das war leider nicht so erfolgreich traurig Er hat dann auch gleich meinem Mann gezeigt, wo und wie der Kopf durch muss und sagte dann klipp und klar, er hält diese Narbe für ein unkalkulierbares Risiko und würde mir dringend von einer vaginalen Geburt abraten, wenn ich keinen Riss mit Inkontinenz riskieren willDumm Na wer will das schon?!?

Also haben wir uns schweren Herzens zum Kaiserschnitt entschlossen sehr treurig
Daran muss ich mich erstmal gewöhnen und ich bin auch ziemlich traurig, dass ich meinem Kleinen das "antun" muss.

Der Prof hat auch gemerkt, dass ich traurig bin und mir dann angeboten, wenigstens vor dem Kaiserschnitt mit einem Wehenbelastungstest Wehen zu produzieren, dass unser Kleiner "vorgewarnt" ist und die Gefahr von Anpassungsschwierigkeiten verringert wird. Auch den Termin habe ich so knapp wie möglich (nur 6 Tage vor ET!) bekommen, hurra!!!

Ich hoffe, dass ich wenigstens trotzdem gut stillen kann und nicht so lange im KH bleiben muss....

LG Nina


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
avatar    Kerstin73
Status:
schrieb am 19.07.2007 10:43
Ach Mensch das ist ja doof. Aber das Angebot der Wehen würde ich auf jeden Fall annehmen. Ob die nun künstlich erzeugt werden müssen, oder ob man einfach abwartet, bis sich das Kind allein auf den Weg macht, das sei nun dahingestellt. Es gibt auch Kliniken die warten den ganz normalen Geburtsbeginn ab.

Es gibt ein ganz tolles Buch welches ich während meiner Ausbildung jetzt lesen "musste" bzw. durfte. Es heißt "Kaiserscniott - Narben an Bauch und Seele". Evtl. kannst du darin vorher ja noch ein wenig lesen udn findest den einen oder anderen Tipp für dich bzw. euch darin.


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   Severina77
schrieb am 19.07.2007 10:48
Danke, guter Tipp, muss ich gleich mal nach schauen.

Leider können wir nicht auf natürliche Wehen warten - außer sie kommen vor dem geplanten Termin - da ich hochdosiert Heparin spritze und vor dem Kaiserschnitt noch auf einen Perfusor umgestellt werden muss. Ansonsten ginge nur Vollnarkose statt Spinale und ich will wenigstens dabei sein!


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
avatar    Kerstin73
Status:
schrieb am 19.07.2007 10:49
Achso das wusste ich nicht. Aber dann hast du ja die Möglichkeit der Wehen trotzdem. Also ich finde das Angebot wirklich toll.


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  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   allium
schrieb am 19.07.2007 11:23
Hallo severina,
ich denke, dass Ihr einen tollen Kompromiß für Dich und das baby gefunden habt.
Deine Traurigkeit kann ich voll und ganz verstehen, aber wenn es nunmal der beste Weg ist, dann ist das auch für Deinen krümel ok. Der aht auch nichts davon, wenn bei der geburt die Narbe reißt und Du evtl nach der geburt sofort auf den OP-Tisch mußt.

Das Stillen klappt ganz sicher, denn ich kenne viele Mamas, die mit Kaiserschnitt, geplant od nicht geplant, Ihre Kinder super gut und lange stillen konnten.

Ich denke Du brauchst einfach auch erst einmal zeit, Dich auf die enuen Erkenntnisse einzustellen.

knuddelknuddel
Alles Liebe,
allium


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   liebes bisschen
schrieb am 19.07.2007 11:34
Ach, das tut mir leid, Severina!

In dem Fall würde ich aber auch auf jeden Fall dem ärztlichen Rat folgen. Den Wehenbelastungstest als "Wink mit dem Zaunpfahl" für Dein Kind halte ich für eine sehr gute Idee, dann kann sich sowohl Dein Baby, als auch Dein Körper schon mal auf Geburtsveränderungen einstellen.

Und das Stillen wird doch trotzdem klappen. Bei manchen Frauen kommt der Milcheinschuss halt erst 1-2 Tage später, aber wenn Du Deinem Sohn oft genug die Brust anbietest, läuft das auch nach kurzer Zeit wie von selbst grins

Und besser ein geplanter Kaiserschnitt als eine Notsectio mit Vollnarkose oder schwere Verletzungen bei Dir.

Kauf Dir auf jeden Fall vorher noch ein, zwei Bücher zum Thema und schau, welche Tipps Dir daraus gefallen (Bei Amazon zum Thema "Kaiserschnitt" suchen).

Alles Gute schon mal,
Liebe Grüße,
liebes bisschen


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
avatar    Caphir
Status:
schrieb am 19.07.2007 12:01
ich kann das gut verstehen, bin auch irgendwie traurig darüber, aber nach einer knappen woche anfreunden, gehts mittlerweile.
ich will auch einen ganz knapp vorher termin mit wehen einleiten, damit die maus vorgewarnt ist und ich hab auch ausgemacht, daß ich die maus sofort auf die brust gelegt bekomme Ich freu mich und damit kann ich mich anfreunden.
für dich!!!


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   Severina77
schrieb am 19.07.2007 12:13
Danke Ihr Lieben!

Gerade war meine Hebamme da zur Akupunktur (Wassereinlagerungen und Karpaltunnelsyndrom - es hilft tatsächlich!!!) und hat mich auch noch ein bisschen getröstet.
Sie arbeitet hauptberuflich in dem KH, wo ich mich unters Messer lege und hat mir nochmal alles genau erklärt, sie wird auch beim Wehentest dabei sein, nur leider beim Kaiserschnitt nicht, da hat sie frei.

Wegen Stillen ist sie auch ganz zuversichtlich. Ich soll nur im KH ausdrücklich sagen, dass ich KEINE Flaschenfütterung will, falls mein Kleiner Glukose braucht (habe auch noch einen SS-Diabetes), dann kriegt er den Becher.

Jetzt habe ich beschlossen, dass ich mir zum Trost wenigstens ein Einzelzimmer gönne zwinker Mein Mann kann dann auch da bleiben, wenn ihm danach ist, Kühlschrank und Dusche sind vorhanden und zum Essen sind die Papas sowieso eingeplant.

@ Caphir: Upps, hatte gar nicht mitbekommen, dass Dir auch ein Kaiserschnitt "droht", ich bin in letzter Zeit nicht so oft hier gewesen. Liegt Deine Maus denn immer noch in BEL? Ich drücke Dir die Daumen, dass sie sich noch anders entscheidet, mein Patenkind hat sich auch noch 2 Tage vor dem Kaiserschnitt gedreht!


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
avatar    Caphir
Status:
schrieb am 19.07.2007 12:19
ja hat sich noch nicht gedreht und dazu kommt noch ein candilom, welches am dienstag erstsmal begutachtet werden muß da es genau am damm liegt traurig


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
avatar    Bertramine
schrieb am 19.07.2007 13:31
Huhu smile
Ich bin wikrlich erstaunt, dass er dir dsa so entgegenkommt..ist doch Klasse .-)

Und meist machen die Ärzte nicht unbedingt freiwilliig nen KS...
Ich wünsche dir alles Liebe und das alles prima für euch beide rum geht und dein Kleines gut damit zurecht kommt....und das wird es bestimmt smile


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   liebes bisschen
schrieb am 19.07.2007 13:49
Na siehst Du, das hört sich doch schon besser an. Macht es euch so nett wie möglich im Familienzimmer und alles andere (keine Ersatznahurng, Baby sofort bei euch etc.) kannst Du vorher abklären (bzw. Dein Mann kann das nach der OP überprüfen und euren Sohn begleiten.

Toll ist das dann immer noch nicht, aber so gut wie unter diesen Umständen möglich.

Liebe Grüße,
liebes bisschen


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   Samara
Status:
schrieb am 19.07.2007 15:36
Ach! Ich kann total verstehen, dass Du traurig bist! Naja, aber das Stillen klappt ganz bestimmt!!! Ich hatte keinen geplanten, sondern einen Not-KS bei der 1. Geburt. Und ich habe danach ganz normal stillen können!!!!!


  Re: Geplanter Kaiserschnitt - bin traurig und muss mich erst mal dran gewöhnen...
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   Raddin
schrieb am 21.07.2007 10:10
Hallo Nina,

ich kann gut verstehen, dass Du traurig bist, nicht vaginal entbinden zu können. Sich auf einen Kaiserschnitt einzustellen, dauert schon eine Weile. Ich habe das sehr frühzeitig gemacht, weil die KS-Rate bei Zwillingen eh sehr hoch ist. Das kam mir wirklich zugute, so war es für mich überhaupt nicht mehr schockierend, als es denn so sein musste.

Nun möchte ich Dir etwas Mut machen: Meine zwei Süßen wurden drei Wochen vorm ET geholt und ich hatte nie überhaupt nur eine einzige Wehe. Trotzdem hatten die beiden einen prima Start ins Leben, mussten weder beatmet werden noch zur Überwachung und konnten gleich zu mir. Mit dem Stillen war es nur dahingehend schwierig, dass meine beiden zu wenig Kraft zum Trinken hatten. Der Milcheinschuss war aber tadellos. Nach viereinhalb Tagen konnte ich aus der Klinik entlassen werden, weil es mir und den Kindern gut ging.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße,

Raddin


  Achtung, sehr lange Antwort, nimm dir Zeit zwinker !!!
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   Momo7777
schrieb am 21.07.2007 10:55
Liebe Nina,

Bitte, bitte, SEI NICHT SO TRAURIG!!! Habe fast Tränen in den Augen, während ich Deine Nachricht lese - so habe ich mich nämlich auch vor meinem 2. (!!!) KS gefühlt, als wolle man mir mein Baby entreißen.

Was ich dir sagen möchte ist, dass schon mal ein GEPLANTER KS viel viel "cooler" und "angenehmer" ist als ein KS "in der letzten Minute!

Bei meiner 1. Tochter hatte alles ganz toll angefangen, sie hat sich 3 Wochen zu führ gemeldet, Muttermund 2 oder 3 cm offen, ich hatte starke Wehen aber KEINE SCHMERZEN! Sah mich schon allein das Würmchen rausziehen und es auf meinen Bauch legen... und da kam"s dann: Blutdruck viel zu hoch, Herzchen wurde schwächer... die Hebamme kam rein, hat mir alle möglichen "Gerätschaften" abgenommen und meinte "wir hören auf, wir machen einen Kaiserschnitt".

Schon mal von 10 m Höhe einen großen Dachziegel auf den Kopf bekommen? ES WAR EIN SCHOCK!!!!! Nicht nur träumte ich schon von einer tollen Geburt, sondern ich bin auch sehr ängstlich und - sagen wir mal "wehleidig". Hatte furchtbare Angst, habe geheult wie ein Schlosshund! Alles ist gut verlaufen, kaum war Baby draussen hat man es mir gezeigt, es aber gleich rausgebracht (nur 36° Körpertemperatur und im OP ist's saukalt!) Der Papa konnte beim Waschen und Untersuchen dabei sein, das hat mich getröstet. Kaum wurde ich eine gute halbe Std. später aus dem OP geschoben, kam auch schon ein Brutkasten angefahren und mein kleines Würmchen wurde mir an die Brust gelegt (muss heulen wenn ich dran zurückdenke!!!) Hinterher war's nicht so toll, ich gebe zu, so eine Narbe tut erst mal höllisch weh, als wäre man entzwei geschnitten worden, und die ersten 4 bis 5 Tage konnte ich kaum aufstehen (das heisst, ich TRAUTE MICH NICHT!!!)

So war's bei der ersten... 2 Jahre später wieder schwanger. Erst meint der FA, wir könnten es ja "vaginal" versuchen. Im 7. Monat haut er mir raus "tja, das wird dann wohl wieder ein KS!" 1. Hatte er Angst, dass die Narbe reisst 2. Hat er wohl nicht geglaubt, dass ich eine "normale" Geburt aushalte. War gar nicht einverstanden, habe trotzdem mein Becken röntgen lassen um zu entscheiden, ob ich's doch auf natürlichem Wege versuchen wollte, Baby hätte durchgepasst!

Eines Abends dann Wehen und ich war sehr beunruhigt - habe dann gemerkt, dass ich die Wehen wahrscheinlich nicht durchhalten werde - nicht, weil sie wehtun, sondern weil ich mich beim Gedanken an einen eventuellen Gebärmutterriss wahrscheinlich total verkrampft hätte!

Habe viel deswegen geweint... Mein Kind würde mir (2 Wochen zu früh!) entrissen werden, wollte doch so gerne ein Mal im leben mein Kind auf natürlichem Wege zur Welt bringen! Am Vorabend riefen alle an um mir viel Glück zu wünschen - sie meinten es gut, hat mich noch mehr deprimiert. Eigentlich sollte SCHATZI sie doch anzurufen um zu sagen "die Wehen haben eingesetzt, wir fahren los!" oder aber "das Baby ist angekommen"! Statt dessen wusste ich genau, dass meine Kleine noch keinerlei Anstalten machte, rauszukommen... (Oh, wenn ich dran zurückdenke fließen die Tränen!)

Aber im Allgemeinen muss ich sagen, ist alles doch gut verlaufen! Bei Ankunft im KRH, NO PANIC, kriegte mein Zimmer gezeigt, ging duschen, bekam den Katheder und den Tropf angelegt... wusste schon was mich erwartet! Bei der PDA-Spritze hat mich eine Dame (war sie nun Helferin, Ärztin oder Krankenschwester?) ganz liiiieb in den Arm genommen und mich über Deutschland ausgefragt (habe in Frankreich entbunden) um mich zu "beschäftigen". Während der "Geburt" standen viele Leute um mich herum, die nette "Dame" und auch der Narkosearzt, der eifrig berichtete, was gerade passierte. So ein KS geht nämlich ganz schnell, sobald alle Instrumente bereitliegen! Zack, ein zwei Schnitte, und schon sagte er "ah, jetzt kommt er bei Lucie an, und was für ein schönes Baby!" Kaum 5 Min später war sie draußen, die "Dame" hat sie genommen und sie neben meinen Kopf gelegt. Und ich schwöre dir: egal ob das Kind nun "unten" oder "oben" rausgekommen ist, wenn Du es zum ersten Mal siehst und wenn es auch Blut- und Schleimverschmiert ist, IST DIR DER REST VOLLKOMMEN EGAL!!! Sag ja vorher, dass Du dein Baby von Nahem sehen und ihm ein Willkommensküsschen geben willst! Was mir beim ersten Mal gefehlt hat, war, sie so, wie sie eben aus dem Mutterleib gekommen ist, zu sehen! Habe auch dem Papa den Apparat gegeben und ihm gesagt "du machst ein Foto noch BEVOR sie gewaschen ist!" Nicht sehr appetitlich das Foto zwinker aber es ist UNSER Kind und zwar so wie Gott es geschaffen hat!!!!

Ein kleines Küsschen fürs Baby, dann ging die Zunäherei wieder los. Ich sage dir sofort WÄHREND DER OP MERKST DU NICHTS!!! Keine Schmerzen! Du kriegst zwar mit, dass da irgendjemand an deinem Bauch rumfummelt, aber damit hat sich's auch schon! Hinterher spritzen sie da irgendein Serum ein, damit sich die Gebärmutter schnell wieder zusammenzieht um nicht so zu bluten (glaub ich jedenfalls), da fühlt man sich dann etwas benommen, geht aber schnell vorbei! Anschließend raus aus dem OP, Papa kam mit meiner kleinen Tochter an und hat sie mir in den Arm gelegt. Blieb dann bei mir im Zimmer (kannst Du auch verlangen, du sagst du möchtest dein Kind stillen und es sogleich nach OP bei dir haben!!!!).

Die Schmerzen waren zwar auch erst mal saftig, aber ein kleiner Rat: SICH BEWEGEN!!!!!!! Am nächsten Tag schon, habe ich zwischen 2 Krankenschwestern den laaaangen Weg (2 bis 3 m) zur Toilette gewagt. Ist unangenehm, habe die Zähne zusammengebissen, schön kräftig ein- und ausgeatmet (geh ruhig trotzdem zur Geburtsvorbereitung, das richtige Atmen wird dir für "danach" hilfreich sein!) uind siehe da: JE MEHR MAN SICH BEWEGT DESTO WENIGER TUT'S WEH!!!!!! Also nicht gleich verzagen, auf sich nehmen, und du wirst sehen, nach 2 Tagen geht's besser!

Zum Stillen: KEIN PROBLEM!!! Am Besten, du behälst Baby bei dir im Bett, in der 2. oder 3. Nacht wird es wie ein Saugnapf an deiner Brust hängen wollen - soll es ja auch! Bereite schon im vorab eine Kiste mit Stillkissen, Kopfkissen und kleineren Kissen vor, die dir dein Mann dann ins KRH bringt! Mach's dir gemütlich, leg dich auf den Rücken, Kissen zu beiden Seiten, lass Dir von der Krankenschwester die Bettbarrieren hochmachen, damit Baby nicht rausfallen kann. Dann legst Du Baby an die Brust, quer über deine Büste und kannst in dieser Position beruhigt einschlafen, ohne das Baby fällt. Je nachdem wie die Zimmer sind rate ich Dir auch, eine kleine Nachtlampe mitzunehmen, nachts dieses grässliche Neonlicht anmachen zu müssen, um Baby an die Brust zu legen, ist fürchterlich!

Im Großen und Ganzen habe ich meine Kleine 2 Jahre gestillt (sie hat erst vor einer Woche aufgehört) - es ist möglich!!! Und ich gebe zu, es ist eine wunderschöne (und lange!) Entschädigung für eine "verpatzte" Geburt.

Aber ist sie denn eigentlich so verpatzt? NEIN!!! Du hast die richtige Entscheidung getroffen! Die richtige Entscheidung für Euer beider Gesundheit! Egal ob Dein Kind nun oben oder unten rauskommt, es wird ein wunderschöner Augenblick für Euch werden!!!!!

Denk aber im Voraus dran, dass du dich in den kommenden Wochen schlecht bücken kannst und auch nicht soviel Treppen laufen sollst. Also falls ihr mehrere Stockwerke habt, könnt ihr ja immer noch so ein Rollbettchen wie die im KRH mieten, sehr praktisch, darin kann Baby tagsüber unten schlafen und man kann es auch mit auf die Terrasse oder vor's Haus nehmen wenn's schön ist. Denk auch an"s Baden, eine Babybadewanne in der großen Wanne ist nach einem KS großer Mi.t!!!! Da gibt es Badewannen auf Rollen, worüber man dann eine Wickelmatte legen kann, habe ich mir jetzt angeschafft, sehr praktisch!

Ich hoffe, ich habe dir mit meiner langen Nachricht KEINE ANGST GEMACHT, WAR NICHT MEINE ABSICHT!!! Ich meine nur, wenn man im Voraus weiss was einen erwartet, ist man beruhigter - hätte ich es für meine Erste gewußt, hätte ich mich drauf eingestellt und alles wäre angenehmer verlaufen! Ein KS ist sicher kein Zuckerschlecken, aber ich wollte Dir nur zeigen, dass es trotzdem ein wunderschöner Augenblick ist, wenn Du dein Kind zum ersten mal schreien hörst und es siehst. Ich würde natürlich im Vorab schon mal alles klären (du möchtest sogleich Dein Kind sehen, der Papa soll wenn möglich beim Waschen dabei sein - kann dann auch Fotos machen -, du möchtest gleich nach dem OP dein Kind im Arm haben usw...)

Für mich wird"s im Dezember der 3. KS, weiss jetzt was mich erwartet, kann's nicht ändern und möchte mir nicht wie bei meiner letzten Schwangerschaft die kostbaren letzten Schwangerschaftswochen vermiesen...

Alles alles Liebe und KOPF HOCH!!!!!!!

- Simone -




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