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  Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
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   Matimea
schrieb am 16.01.2007 20:04
Hallihallo

Um mich kurz vorzustellen: Bin 23, hab den besten Mann der Welt gefunden und wir wollen beide unbedingt ein Baby.

Allerdings muss ich seit gestern meine Planung leider etwas zurückstellen....
Mein Arbeitskollege hat mir überraschenderweise eröffnet, bis Ende dieses Jahres zu kündigen, weswegen er auch unbeding will, dass sich mein Job festigt (mein Vertrag läuft Ende Mai aus, danach könnte es eventuell eine Festanstellung werden). Er setzt sich wirklich sehr ein für mich, dass ich auch ja den Job bekomme und natürlich auch, dass er dann wirklich kündigen kann und die Firma mit dem ruhigen Gewissen verlassen kann, dass es mit mir gut weitergeht.... Wenn ich jetzt schwanger werde, versaue ich mir vielleicht den sicheren (guten!) Job und meinem Kollegen die langersehnte Kündigung (er hat gesundheitliche Gründe, ist auch nicht mehr der Jüngste und will einfach mit seinem Ersparten noch ein bisschen die Welt sehen).

Ich stehe natürlich jetzt in einem totalen Konflikt, werde ich (vorerst!!!) nicht schwanger habe ich höchstwahrscheinlich einen sehr sicheren Job, der mir auch Spaß macht und mein Arbeitskollege kann seine Planung auch verwirklichen, werde ich schwanger, riskiere ich damit die Festanstellung und mein Arbeitskollege ist stinksauer, weil ich ihm seine komplette Planung versaue obwohl er sich immer sehr stark für mich eingesetzt hat...

Bisher hab ich von meiner Planung schwanger zu werden noch nichts erzählt...

Bin da etwas im Zwiespalt momentan da wir doch sehr gerne ein Kind hätten....
Naja, kommt Zeit kommt Rat... vielleicht kennt eine von euch ja eine ähnliche Situation und kann mir einen Tip geben, oder erzählen wie's bei ihr war.


Liebe Grüße,
Matimea


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
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   Anonymer User
schrieb am 16.01.2007 20:11
Ob du ss wirst oder nicht, ist allein eure Entscheidung. Dein Kollege kann kündigen, wann er will.
ich finde es nach wie vor "überheblich" (sorry), wenn junge Leute das kinderkriegen derart planen.
Was, wenns nciht gleich klappt? Wenn ihr unbedingt ein Kind wollt, dann bekommt es ganz unabhängig von diesen blöden wenn dann Überlegungen.


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
avatar    Pixy
schrieb am 16.01.2007 20:27
Da kann ich nur sagen, man muss im Leben Prioritäten setzen ... Was ist Dir wichtiger Job oder Kind? Seinen Lebensweg nach anderen auszurichten finde ich keine gute Entscheidung. Es ist doch Dein Leben und nicht nicht dass Deines Kollegen. Er kann doch - wie miez schon sagte - kündigen wann er will.

Und noch was: Ein Kind passt nie ... so gesehen finden sich wohl bei den meisten tausend Argumente dagegen warum und wieso es jetzt nicht sein soll.

Es lässt sich halt nicht alles im Leben absolut und exakt planen und ich finde das ist auch gut so!


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
avatar    PodaDi
schrieb am 16.01.2007 21:35
Also ich denke, du bis 23 Jahre alt, du hast noch super viel Zeit... Entspanne dich und genieße deine Anerkennung im Job, der dir ja wirklich Spaß macht, wie du sagst.

Und wenn dein Kollege kündigt und du ne feste Stelle bekommst (unbefristeter Arbeitsvertrag) dann lass dir das nicht entgehen! Du weisst selbst, dass das heutzutage goldwert ist.

Und mit einem unbefristeten Vertrag ist es nämlich viel entspannter, schwanger zu werden smile

Dann hast du einen Anspruch auf Rückkehr und musst dich nicht mit dem Dasein als Arbeitslose plagen.

Für mich war das klar, erst unbefristeter Vertrag - dann schwanger! So bleibt frau selbständig und unabhängig smile

Lieben Gruß, Di


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  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
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   Xziang
schrieb am 16.01.2007 22:54
Hallo,

so ähnlich erging es mir auch. Ich bin jetzt auch 23 und hätte nach meinem Diplom in der Firma beginnen können, in der ich schon fürs Diplom gearbeitet habe und wir wollten auch Eltern werden.

Frei nach dem Motto "ein Kind kommt entweder immer richtig oder immer falsch" haben wir uns für das immer richtig entschieden und ich meine Karriere hinten dran gestellt.

Das hat natürlich Vorteile und Nachteile. Ich bin nun ziemlich abhängig von meinem Partner, da wir nur ein Einkommen haben werden, in der nächsten Zeit. Andererseits war es ein großes Bedürfnis Familie zu gründen und das einfach zu ignorieren find ich persönlich nicht gut. Ich hätte mich damit unfreiwillig auf die Wartebank geschoben.

Du wirst das wohl selbst entscheiden müssen, was Du derzeit lieber leben willst. Machbar ist aber sicher beides.

Viele Grüße
Rita


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
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   KT
schrieb am 17.01.2007 00:18
Hi,

also irgendwie versteh ich Dein Problem nicht so ganz, in rund 4 Monaten weißt Du ob du unbefristet angestellt wirst oder nicht und bis dahin könntet Ihr doch locker noch warten, oder? Wie verhütet Ihr denn momentan? Falls mit Pille müßtest Du die ja erst absetzen und schauen ob Du einen regelmäßigen Zyklus hast, etc.
Wenn Du dann sogar im Mai schon ss werden würdest mußt Du es ja nicht gleich überall erzählen, sonder wartest bis Du den Vertrag in der Tasche hast, wird ja wohl auch gegen Ende Mai sein. Dann kannst Du immernoch die Schwangerschaft verkünden und was Dein Kollege macht ist ehrlich gesagt sein Problem, jeder muß sein Leben selber leben.
Aber wieso willst Du auf den Job verzichten nur weil Ihr ein Kind plant? Ihr wißt nicht, ob und wann es klappen wird mit der SS, wir haben jetzt auch fast 5 Jahre gebraucht und als unser KiWu aufkam hatten weder mein Mann noch ich damit gerechnet, dass es so lange dauern wird. Ich wünsche Dir wirklich, dass es schnell klappt, aber falls nicht sitzt Du ggf. ohne Job und ohne Kind da und bist vielleicht nurnoch frustriert.
Außerdem geht es ja niemand etwas an ob und wann Du nicht mehr verhütest und Dir ein Baby wünscht, die Fragen sind nicht umsonst unzulässig bei Einstellungsgesprächen gestellt zu werden.
Ich an Eurer Stelle würde jetzt noch 3 Monate verhüten und versuchen die Festanstellung zu bekommen, denn es scheint eine tolle Chance für Dich zu sein und sich wegen 3 Monaten sowas entgehen zu lassen wäre bei der heutigen Situation auf dem Arbeitsmarkt schon seltsam.

Viele Grüße,
KT


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
avatar    xanthippe
schrieb am 17.01.2007 09:08
Hallo,
warte doch einfach noch bis Du den festen Vertrag unterschrieben hast und fangt dann an mit der Kinderplanung. (Oder ab März/April... falls Du sofort schwanger wirst ist es ja sowieso empfehlenswert es erst ab der 10.-12. Woche zu erzählen und dann kannst Du den Vertrag noch schnell unterschreiben bevor Du es erzählst). ...mit 23 hast Du doch noch alle Zeit der Welt...
Meine FAmilienplanung würde ich übrigens NIE nach meinem Kollegen ausrichten und würde meine Pläne auch NIE mit meinem Kollegen absprechen. Das geht ihn einfach nichts an. Egal wie gut man vielleicht zusammen arbeitet und egal wie freundschafltich das Verhältnis vielleicht auch ist.
Wir haben unseren konkreten Kinderwunsch im Sept. 05 festgelegt. Habe aber dann noch weiter die Pille genommen bis Januar aus beruflichen Gründen. Im Januar 06 bin ich sofort schwanger geworden und hatte dann leider in der 8. Woche eine Ausschabung bei fehlentwickelter Schwangerschaft (es waren keine embryonalen Strukturen im US nachweisbar und der HCG war viel zu tief)
Seither haben wir bis jetzt warten müssen, bis wir wieder schwanger geworden sind, weil sich noch HOrmonstörungen herausgestellt haben. DAs zeigt, dass man das eh alles immer nicht so planen kann, wie man gerne würde.

Also: alles gute und hört auf Eure innere Stimme bei der Entscheidung und nicht auf "irgendwelche" Kollegen

LG, Andrea

(...gerade mal 5+0, und in der Hoffnung, dass es diesmal was wird...)


  Re: Tja, das wars dann erst mal mit der Planung...
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   steffi0482
schrieb am 17.01.2007 12:53
Zitat
miez36
ich finde es nach wie vor "überheblich" (sorry), wenn junge Leute das kinderkriegen derart planen.
quote]

Sorry aber ich finde ihre Überlegung sehr vernüftig auch an ihren Job zu denken. Denn sind wir mal ehrlich es ist nicht gerade leicht einen neuen Job zu finden und gerade nicht wenn man ein Kind hat. Das ist heute leider so und das sie sich beruflich absichern möchte finde ich mehr als lobenswert. Meine Meinung.

Matimea wie du dich letztendlich entscheidest ist deine Sache und da wird dir auch niemand einen Vorwurf machen.





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