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  Nabelschnutblut
avatar    Katrini
schrieb am 04.01.2007 11:22
Habt ihr euch schon Gedanken gemacht was mit dem Nabelschnurblut von euren Kindern geschehen soll. Es wird ja überall Werbung gemacht es aufzubewahren für den Fall der Fälle. Gestern war ich im Krankenhaus bei so einem Infoabend für Werdende Eltern und da sprach das der Doc auch an.
Bis jetzt kann man aus diesen Stammzellen wohl nur Herzklappen züchten aber die medizin und Forschung geht ja immer weiter...
Ich bin mir unschlüssig, denn eigenlich sind mir die 1500 Euro pro Kind zu schade aber andererseits würde ich mich schrecklich ärgern kein Nabelschnurblut gespendet zu haben und nachher kann man damit die schlimmsten Krankheiten heilen Ich hab ne Frage
Dann gibts ja noch die Jose Carreras Stiftung - da kostet die Spenderei und Aufbewahrung nichts, diese Stammzellen sind aber wie beim Blutspenden für die Allgemeinheit gedacht...
Wie seht ihr das? Habt ihr euch schon Gedanken gemacht und zu welchen Entschluss seit ihr gekommen?


  Re: Nabelschnutblut
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   Anonymer User
schrieb am 04.01.2007 11:30
Ich habe gestern das Infopaket von VITA34 bekommen. Die meinen, beim Kind selbst könne man damit Lymphome und solide Tumore heilen und bei familienmitgliedern Leukämie und genetisch bedingte Erkrankungen. Zukunftig sollen Blutgefäße und Herzklappen möglich sein, gegen Parkinson und Querschnittslähmung, Wiederherstellung von Muskeln und Knochen, Diabetis und Regeneration der Leber.
Aber ab wann zukünftig ist?
Also momentan bin ich auf dem Standpunkt, es nciht zu machen, allerhöchstens, um es zu spenden.


  Re: Nabelschnutblut
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   anna-ida
schrieb am 04.01.2007 11:33
Hatte mir bei der ersten Tochter darüber Gedanken gemacht. Habe auch mit dem Doc darüber geredet aber da sind die Meinungen ja sehr unterschiedlich. Meine Klinik hat es nicht gemacht aber wenn dann würde ich es spenden, weil ich glaube daß wenn meine Kinder mal Probleme haben würden es frisch sicher auch besser ist.


  Re: Nabelschnutblut
avatar    Rabies
schrieb am 04.01.2007 11:41
Generell gehen die Meinungen in puncto Nabelschnurblut sehr auseinander. Ich kenne Ärzte, die machen das gar nicht oder machen es nur, wenn die werdenden Eltern die Utensilien selbst mitbringen. In dieser Hinsicht ist man sicherlich auf gute Information aus mehreren Quellen angewiesen.


  Werbung
  Re: Nabelschnutblut
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   LeeLee
schrieb am 04.01.2007 11:54
Bei uns in der Klinik konnte man nicht spenden. Das kann man nur in ganz wenigen Kliniken überhaupt tun.

Wir haben auch nicht fürs eigene Kind eingelagert. Ich sehe keinen Sinn darin. Wenn sowieso schon eine Krankheit "drinsteckt" kann ich sie nicht mit dem selben Blut behandeln. Es würde ja nur ein zweites Mal ausbrechen.


  Re: Nabelschnutblut
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   gelöschter User
schrieb am 04.01.2007 12:14
Hallo!
Ich seh das Ganze etwas skeptisch, weil in der Sache wirklich viel mit den Ängsten und Sorgen der zukünftigen Eltern gespielt wird. Bei uns in der Klinik gibt es zwar die Möglichkeit, aber die Ärzte raten wegen Unsicherheit ab. Es kostet ein Schweinegeld für einen eher zweifelhaften Nutzen (das Blut kann ja nur bei ganz wenigen Krankheiten genutzt werden). Außerdem weiß man nicht, was mit der Firma in 20 Jahren ist - ob die da nicht schon längst pleite sind etc.
Ich mach's nicht und leg das Geld lieber an (z.B. für Ausbildung des Kindes).
Lieben Gruß!
Wackelwaninchen


  Re: Nabelschnutblut
avatar    Rabies
schrieb am 04.01.2007 12:49
Der Focus hat zu diesem Thema gerade interessante Berichte. Bitte aber mit der nötigen Skepsis behandeln:

[www.focus.de]

[www.focus.de]


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.07 12:52 von Rabies.


  Re: Nabelschnutblut
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   pummel
schrieb am 04.01.2007 13:39
Hallo,
ich habe es bei keinem Kind einlagern lassen, sicher WENN man es nachher gebrauchen KÖNNTE ärgert man sich. Aber die Wahrscheinlichkeit erscheint mir arg gering.
Wenn dann würde ich es spenden (das finde ich sinnig!), aber meine Klinik macht das nicht.
Liebe Grüße
pummel


  Re: Nabelschnutblut
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   DasdoppelteLottchen
schrieb am 04.01.2007 13:57
Wir werden das Nabelschnurblut spenden. Das erscheint mir momentan die sinnvollste Variante. Schau doch mal hier: [www.knochenmarkspende.de]

Gedanken sollte man sich auch machen, was mit der Plazenta passieren soll. Die kann man nämlich auch spenden. Daraus kann man dann z.B. Medikamente für Transplantationspatienten machen.


  Re: Nabelschnutblut
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   Dineh
schrieb am 04.01.2007 15:56
Wir werden spenden.
Ich habe eine Organspendeausweis , habe jahrelang Blut gespendet., da erscheint es mir sinnig auch hier zu spenden.
Auch wenn es meinem Kind nicht direkt zugute kommt....vielleicht hilft es meinem Kind irgendwann mal dass jemand so gedacht hat wie ich.
Und wenn nicht....tut ja keinem weh......

LG




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