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  HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
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   finsbury
schrieb am 29.12.2006 09:03
Guten Morgen winken

OOOOOHHHHH......Hilfe Könnt ihr mir bitte bitte Helfen? Das Problem ist... ES MÜSSTE SCHNELL GEHEN Ich werd rotIch verneig michsehr treurig
Ich habe seit Anfang der Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot. Bin ja risikoschwanger und hatte zudem auch noch übelst Stress auf der Arbeit mit meiner Chefin.. eben weil ich schwanger wurde..ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen Ohnmacht Lange Rede,kurzer Sinn. Jedenfalls beführwortete sie es damals sehr,daß mein Frauenarzt mir das Beschäftigungsverbot aussprach, denn so musste sie mir ja auch nix mehr zahlen.
Bla bla bla... oh, ich bin so unter Zeitdruck...scheißeArschtritt
Meine Chefin ist´ne ganz gewitzte. Und zieht aus allem ihren Nutzen. ich hingegen bin leider schon immer so´ne "JA"-sagerin und hab alles gemacht was sie verlangte nur damit sie zufrieden mit mir ist...FINSBURY, DAS TUT JETZT GARNIX ZUR SACHE!!! HammerIch bin sehr sauer . Jetzt geht es aber um meinen Resturlaub. Ich habe noch gut 12 Tage für dieses Jahr. Ich hatte diese Frage schonmal hier im Forum gestellt und mir wurde geantwortet, daß mir dieser Resturlaub ausgezahlt werden müsste, bzw. manche Chef´s sind auch so kullant ( wenn sie ihn nicht auszahlen WOLLEN) , daß man den Resturlaub an die Erziehungszeit ( oder war´s der Mutterschutz? Ich hab ne Frage) dranhängen kann.
Mir persönlich wäre es lieber, sie würde mir den ausbezahlen! Jetzt gibt sich meine Chefin aber nicht mit so´ner Lari-Fari Vorderung von mir ab, sondern will ( wenn ich nachher bei Ihr anrufe um ihr zu sagen, daß wir noch eine Relegung für meinen Resturlaub finden müssen) GARANTIERT handfeste Quellen, WO das denn bitteschön steht, daß sie mir den auszuzahlen hat, bzw. ich in irgendeiner Weise Anspruch auf diese 12 Tage hätte. Von Ihr kommen 1000 Prozentig Argumente wie: sind sie doch selber schuld, daß sie ihren Urlaub nicht nehmen konnten in diesem Jahr. Was haben sie sich auch anbuffen lassen. Irgend so´n kack kommt hundertprozentig von Ihr! Mir war es ja durch das Beschäftigungsverbot wirklich nicht möglich meinen Resturlaub zu nehmen. Ich arbeite seit ende August schon nicht mehr bei ihr im Laden.Aber soll ich meine 12 Tage einfach verfallen Lassen? Das ist viel Geld für mich. Ich bin ja alleine ( habe keinen Partner) und habe halt nur mein Halbtagsjobgehalt. 12 Tage urlaub wegfallen zu lassen weil meine Chefin mir blöde Sprüche en den Kopf schmeißt und ich wieder eingeschüchtert bin... das macht mich fertig. Nur eben MUSS ich nachher handfest belegen können, daß SIE dazu verpflichtet ist, mir meinen Urlaub zu vergüten( oder eben irgendwie an den Mutterschutz dran zu hängen). Mit "---bla bla bla... das hab ich in so´nem Forum gelesen..." brauch ich Ihr also gar nicht erst kommen.
Daher wollte ich mich bei Euch informieren. Und dann irgendwo anrufenTelefon. Ist das das Gewerbeaufsichtsamt wo man sowas erfragen kann? Oder steht das im Mutterschutzgesetz? ne, ich glaube da hatte ich schonmal gesucht...au weia... so komm ich da nicht raus...und ....HEUTE MITTAG HABEN DIE ÄMTER ZU und dann ist schon das Jahr rum und ich MUSS ihr doch heute sagen, was mit meinem Resturlaub passiert...sonst hab ich doch keinen Anspruch mehr weil das Jahr um ist...

HÜLFE HilfeKönnte ihr mir bittebitte bitte sagen, wo ich das erfahren kann??
Ich hab so schiss daß das nach hinten los geht.

Ich LIEBE EUCH!


  Oh Gott, ich will echt nicht drängeln, aber bitte bitte könnt Ihr lesen?
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   finsbury
schrieb am 29.12.2006 09:05
  Re: Oh Gott, ich will echt nicht drängeln, aber bitte bitte könnt Ihr lesen?
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   Hope810
schrieb am 29.12.2006 09:13
Guck mal hier:

[72.14.221.104]

[72.14.221.104]

Der Urlaub verfällt definitiv nicht!!!
Alles Gute!


  Re: HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
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   mella79
schrieb am 29.12.2006 09:16
Hallo,

ich habe mal gegoogelt und das gefunden:

Für den Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub und dessen Dauer gelten gem. § 17 MuSchG in Verbindung mit § 1 BUrlG die
Ausfallzeiten wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote als Beschäftigungszeiten. Hat die Frau ihren Urlaub vor
Beginn der Beschäftigungsverbote nicht oder nicht vollständig erhalten, so kann sie nach Ablauf der Fristen den Resturlaub im
laufenden oder im nächsten Urlaubsjahr beanspruchen."

und schau mal hier rein:

[www.arbeitsrecht.de]


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  Re: HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
avatar    Candia
schrieb am 29.12.2006 09:20
Ich kann mich täuschen, aber ich bin mir grad nicht so sicher, ob du Anspruch auf Ausbezahlung hast Ich hab ne Frage Das machen Firmen allgemein nicht so gern, z.B. auch nicht bei langer Krankheit des Arbeitnehmers (hatte gerade so einen Fall in der Verwandschaft). Ich denke eher, dass du dann deinen Urlaub nimmst, wenn du wieder arbeitest bzw. dass du ihn an den MuSchu hängen kannst.
Ist jetzt aber nur eine Vermutung von mir. Verfallen tut er zumindest auf keinen Fall!

Sonderlich hilfreich war das jetzt aber nicht von mir, tut mir leid traurig

LG Tina


  Re: HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
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   Hummelbienchen
schrieb am 29.12.2006 09:45
hallo,
in der von Hope genannten Quelle steht alles drin: [72.14.221.104]

Zitat

[/Der Urlaub ist grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr abzunehmen. Nur wenn dringende betriebliche oder persönliche Gründe des Arbeitnehmers dies rechtfertigen, ist es möglich, den Urlaub auch noch bis zum 31. März des Folgejahres abzunehmen.

Persönliche Gründe, die eine Übertragung auf das Folgejahr rechtfertigen, liegen z. B. vor, wenn der Arbeitnehmer bis zum Ablauf des Kalenderjahres arbeitsunfähig erkrankt war oder ein mutterschutzrechtliches Beschäftigungsverbot bestand und der Urlaub deshalb nicht mehr im laufenden Kalenderjahr abgenommen werden konnte. Arbeitsunfähigkeits- oder Mutterschutzzeiten mindern den Urlaubsanspruch nicht.
Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr abgenommen werden, ist der Anspruch abzugelten. D. h., dass die noch bestehenden Urlaubstage in Entgelt umzurechnen und dieser Betrag an die Mitarbeiterin auszuzahlen ist.

Besonderheiten gelten bei der Inanspruchnahme einer Elternzeit: Nach dem Bundeserziehungsgeldgesetz kann der Arbeitgeber den Erholungsurlaub für jeden vollen Monat, für den die Arbeitnehmerin Elternzeit nimmt, um ein Zwölftel kürzen. Hat die Arbeitnehmerin zu Beginn der Elternzeit Urlaub noch nicht abgenommen, hat der Arbeitgeber den Resturlaub nach der Elternzeit zu gewähren. Hat der Arbeitnehmer vor Beginn der Elternzeit mehr Urlaub erhalten, als ihm zusteht, kann der Arbeitgeber den Urlaub nach Beendigung der Elternzeit um die zuviel gewährten Urlaubstage kürzen (§ 17 BerzGG).

quote]

d.h. also: du hast erst mal keinen Anspruch darauf, den Urlaub ausbezahlt zu bekommen. wenn sich das Arbeitsverhältnis aber so entwickelt, wie ich es bei deiner Chefin vermute, wirst du es dann doch noch ausbezahlt bekommen. aber eben nicht jetzt.

alles Gute, Hummelbienchen



  Danke, versteh ich das jetzt richtig?
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   finsbury
schrieb am 29.12.2006 11:20
Ach was seit ihr spitze!!! Ich verneig mich Jetzt kann ich Ihr zumindest sagen,daß der Urlaub definitiv NICHT verfällt, und auch Quellen dazu nennen! Die schlägt hinten über Zunge rausstrecken

Also das würde quasi heißen, daß ich den Resturlaub an meinen "Mutterschutz" dranhängen kann/bzw.sie das genehmigen MUSS? Enden tut der Mutterschutz bei mir irgendwann im Juni. Da wär ich über den Satz: ".....,der Resturlaub kann bis zum 31.3.des folgenden Kallenderjahres genommen werden..." ja völligst drüber weg.Geht aber trotzdem,oder? Also auch NACH dem 31.3?
Ich wollte nach dem Mutterschutz das eine Jahr Elternzeit machen. Wenn ich den Resturlaub an den Mutterschutz dran hänge, beginnt somit meine Elternzeit 12 Tage später,oder? Oder häng ich den Resturlaub dann vieleicht doch eher hinten an die Elternzeit dran. Zeitlich kommt´s ja irgendwie auf´s selbe rausIch hab ne Frage


  Re: HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
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   Hummelbienchen
schrieb am 29.12.2006 15:31
oh je, das geht jetzt in die Feinheiten.
da würde ich dir dann doch raten, dir Rat bei einem/ einer Fachanwalt/ anwältin für Arbeitsrecht zu holen. dann bist du wirklich auf der sicheren Seite.
aber das hat Zeit bis nach dem Jahreswechsel.
genieße also jetzt erst mal die restliche Zeit des ausklingenden Jahres und "rutsch" gut rüber!
alles Gute , Hummelbienchen winken


  Re: HILFE: brauche dringend/schnelle Hilfe zum Thema Beschäftigungsverbot u.Resturlaub
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   noahline
schrieb am 29.12.2006 15:47
Übrigens hast Du auch Urlaubsanspruch für den Mutterschutz.
Ich habe z.B. ET am 16.2. mein MuSchu geht bis 16.4.
Ich bekomme anteilmäßig noch 10 Tage von 2007 an Urlaub.

Lieber Gruss


  Re: Danke, versteh ich das jetzt richtig?
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   HARMELLI
schrieb am 04.10.2009 14:05
Hallo!
Sooooo also mir geht es grad wie dir nur das ich am Mittwoch nach drei Jahren Erziehungsurlaub!!!!!!!!!! zurück zum Job geh,meine Tochter ist am 07.10.2006 geboren war aber seit mai 06 "krank"geschrieben,da ich in der häuslichen alten und Krankenpflege tätig war/bin!
Nun habe ich das gefühl das mein Chef mich loswerden möchte aber mir nicht kündigen will sondern ICH das wohl erledigen soll frei nach dem mottoIch wars nicht-ich habe solche bauchweh von diesem streß das ich am liebsten kündigen würde,nur sind unsere 3 kinder(16 ,15, & fast 3jahre)alle bei mir versichert da mein mann Beamter ist also privat d.h.wir müssten und dann zu 4.freiwillig oder privat versichern( DAS KOSTET NATÜRLICH)
ich habe noch meine vollen 31 tage Urlaub von 2006 stehen und diverse Überstunden!!!!!
Mich würde interessieren wie es bei finsbury gelaufen ist oder wer das gleiche erlebt hat und da rausgekommen ist?!?!?!?!
Ich wäre SUPER dankbar Ich freu mich sehr für eure HILFEHilfe




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