Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   koona
schrieb am 18.09.2006 20:59
Hallo!

Meine Freundin hat ihren ET am 01.11.2006 - nun bekommt sie Partusisten - sie hat aber Bedenken das Medikament aufgrund der Nebenwirkungen zu nehmen.....!
Sie leidet unter Frühwehen seit dem Wochenende!!!

Wißt Ihr Rat?!
Habt Ihr Erafhrungen damit?!


Gruß,




  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
avatar    Lina+3
Status:
schrieb am 18.09.2006 21:56
Partusisten ist ein Wehenhemmer, den es schon sehr lange gibt, der sehr gut ausgetestet ist und den sie bedenkenlos nehmen kann. Es hat zwar Nebenwirkungen, aber die betreffen die Mutter. Dem Kind macht es überhaupt nichts aus. Die Mutter leidet bei der Gabe oft unter hohem Puls, Händezittern, Atemlosigkeit. Ich habe es bei beiden Schwangerschaft wegen vorzeitiger Wehen per Tropf bekommen und sehr schlecht vertragen. Den Kindern ging es dabei immer hervorragend. ich bekam Betablocker zur Beruhigung des Herzschlages. Die meisten Frauen gewöhnen sich relativ schnell an das Medikament und vertragen es besser. Ich würde es mir wieder geben lassen, wenn es eine FG verhindert - und das tut es.

LG




  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   Rote Liste...
schrieb am 18.09.2006 23:17
Präparate in gleicher Indikations-/WirkstoffgruppeBoehringer Ingelheim
www.medworld.de

Hauptgruppe: 46.5.B.1.1.

--------------------------------------------------------------------------------

Partusisten® Tabletten
Rp


Zus.: 1 Tbl. enth.: Fenoterol-HBr 5 mg.
Weit. Bestandteile: Lactose, Maisstärke, Siliciumdioxid, Stearinpalmitinsäure.


50 Tbl. (N2) 25,59 PZN 1938547
100 Tbl. (N3) 40,22 PZN 1643993

Partusisten® Infusionslösungskonzentrat
Rp


Zus.: 1 Amp. (10 ml) enth.: Fenoterol-HBr 0,5 mg.
Weit. Bestandteile: Wasser, Salzsäure (zur pH-Einstellung).



Anw.: Hemmung vorzeitiger Wehentätigkeit von der 20. Schwangerschaftswoche bis zum Beginn der 37. Schwangerschaftswoche oder bis zur Lungenreife des Feten, solange eine konkrete Gefährdung der Schwangerschaft (z. B. basierend auf dem Zervixbefund) vorliegt und eine Beseitigung der Ursache für die Auslösung vorzeitiger Wehen nicht möglich ist. Inf.-Lsg. zusätzlich: zur Uterusrelaxation z. B. bei äußerer Wendung des Feten aus der Beckenendlage.
Gegenanz.: S 80 a-c, e-h. Vena-cava-Kompressionssyndrom, Hypokaliämie, bekannte Überempfindlichkeit gegen β-Sympathomimetika. Herzerkrank., insbes. tachykarde Arrhythmie, Myokarditis, Mitralvitium u. hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie, Wolff-Parkinson-White-(WPW-)Syndrom, bei frischem Herzinfarkt.
Anw.-beschränk.: S 80 a, c, e. Mittelschwere u. schwere EPH-Gestose, unzureichend eingestellter Diabetes mellitus, Hypertonie, Hypotonie, myotonische Dystrophie od. Vermind. der Blutgerinnung.
Nebenw.: S 80. Sehr selten allerg. (Haut-)Reaktionen. Vereinzelt Herzrhythmusstör., wie ventrikuläre Extrasystolen, EKG-Veränd., insbes. ST-Senkungen u. T-Abflachung. Erregungszustände: Abnahme der Diurese. Passagere Sollwertverstellung des Insulin-Glukose-Gleichgewichts bei Neugeborenen. Selten: Blutdruckdysregulationen, insbes. systolischer Anstieg u. diastolischer Abfall, pektanginöse Beschw. u. myocardiale Ischämien. In Einzelf. Schwäche, Krämpfe u. Schmerzen der Muskulatur, Rhabdomyolyse.
Wechselw.: S 80 a-l. Cave: Lungenödementwicklung durch Anästhetika mit negativ inotroper Wirk. begünstigt.
Tox.: S 80
Hinw.: Verapamilkomb. nicht zu empf., da nicht sinnvoll.
Dos.: Tbl.: 1 Tbl. in Abst. von 3-6 Std. mit etwas Flüssigkeit einnehmen (tgl. 4-8mal 1 Tbl.). Die Intervalle zw. den Einn. sollen 6 Std. nicht überschreiten. Weitere Angaben s. Fachinfo. Infusionslsg.: Nur verdünnt in geeigneter Trägerlösung mit einem Infusionsgerät bzw. Spritzenpumpe verabreichen. Die optimale Dos. liegt im Bereich von 0,5-3,0 μg/min. Weitere Angaben s. Fachinfo.
KP.: 500 (10×50) Tbl.; 5, 25 (5×5) u. 100 Amp.


  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   LeeLee
schrieb am 18.09.2006 23:19
Ich hab auch Purtusistan bekommen. Habe eine Woche an der Tokolyse gehangen. Zuerst denkt man das Herz schlägt bis zum Hals, aber das vergeht. Ich habe auch eine Tablette (ich denke auch es war ein Betablocker) bekommen. Aber man gewöhnt sich dran, und das Herz schlägt dann nicht mehr so schnell. Ist alles auszuhalten.

Dem Baby schadet es laut den Ärzten nicht. Unserem Krümel ging es auch supergut dabei.

Ich denke auch es ist sicher sehr gut erforscht, und wird ja auch immer wieder eingesetzt.




  Werbung
  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   Sternschnuppe*
Status:
schrieb am 19.09.2006 09:20
Hallo Koona,

ich nehme die Tabletten jetzt schon seit 6 Wochen, da ich auch vorzeitige Wehen und dadurch einen verkürzten Gebärmutterhals habe. Und ich bin damit so viel weiter gekommen, ohne Tabletten hätte ich das bestimmt nicht geschafft.

Man gewöhnt sich an die Nebenwirkungen bzw. diese werden mit der Zeit schwächer. Ich hatte angfangs auch bedenken, dass es der Maus schaden könnte, meine Ärztin meinte nur, sie würde mir das Präparat nicht verschreiben, wenn es schädlich wäre.
Vorallem wenn ich die Tabletten nehme, merke ich, wie sich die Gebärmutter entspannt. Meine Maus freut sich darüber sehr und wird dann aktiv. Ohne Tabletten wird die Gebärmutter durch ihre Bewegungen ständig hart und schränkt sie in ihren Bewegungen ein.




  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   b-hörnchen
schrieb am 19.09.2006 09:29
Ich nehme das Mittel jetzt auch schon seit über 4 Wochen. Aber in einer sehr niedrigen Dosierung (3 halbe am Tag). Am Anfang habe ich es schlecht vertragen. Sehr starkes Herzklopfen und Zittern. Aber das hat sich recht schnell gelegt.

Selbst in dieser wirklich niedrigen Dosierung hat es ganz hervorragend gewirkt. Und der Maus hat es scheinbar nicht geschadet.




  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
avatar    silwer
schrieb am 19.09.2006 12:14
Partusisten ist ein altbewärtes Medikament. Es hat keine schädlichen oder Langzeit-Nebenwirkungen. Das einzige was passieren kann ist das deine Freundin sog. vegetative Nebenwirkungen bekommt, d.h. Herzklopfen, Zitten und ähnliches. Das hat aber alles keinen Einfluß auf das Kind und ist auch bei absetzten der Tabletten spätestens nach einigen Stunden vorbei.
Wenn die Nebenwirkungen zu stark sind und deine Freundin das nicht aushält gibt es auch dagegen Tabletten die für´s Kind absolut unbedenklich sind ( zB Tenormin 50, 2xtgl 0,5Tabl. oder Belok Zoc mite 1-2x tägl. 1Tabl.) Bei den meisten Frauen geben sich die Nebenwirkungen aber nach ein paar Tagen wieder.
Deine Freundin sollte sich überlegen was ihr lieber ist, ein Frühchen oder Pillen schlucken!
Es gibt Frauen die Partusisten über Monate intravenös bekommen!


Gruß
Silwer


  Re: Frage für meine Freundin: Wer kennt sich aus mit PARTUSISTEN?!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 19.09.2006 12:17
Partusisten musste ich damals ab der 25.SSW bis zur 35.SSW aufgrund vorzeitiger Wehen, Trichterbildung und Zervixverkürzung auch nehmen, nachdem ich im KH erst ein paar Tage an der Tokolyse war.

Probleme gab es weder bei mir noch beim Kind, ich musste danach nur öfter zur Kontrolle beim FA (das wohl aber eher aufgrund des Befundes). Partustisten ist eines der wenigen Medikamente, die gut getestet wurden und schwangerschaftsverträglich sind. Und mir wäre Herzklopfen und Zittern allemal lieber als ein Kind, das dann zu früh zur Welt kommt und Schädigungen hat.






Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020