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  Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   bruennhild
schrieb am 03.09.2006 12:10
Wer von euch hat Erfahrungen mit medikamentöser Geburtseinleitung?
Was wurde bei euch verwendet: orales Prostaglandin in Tablettenform (z.B. Misoprostol) oder Vaginalgels oder Vaginaltabletten? Wie seid ihr damit klar gekommen? Waren die Wehen beherrschbar oder eher unkoordiniert? wie laange hat es gedauert? Würdet ihr das Prozedere nochmal über euch ergehen lassen?.
Mein Hintergrund: ich haben einen insulinpflichtigen Gestationsdiabetes, deshalb will man eine Terminüberschreitung unbedingt vermeiden, da die Gefahr einer drohenden Plazentainsufizienz zu groß wird. Hinzu kommt noch mein Alter (bin schon 46). Ich überlege mir, ob ich mich nicht lieber gleich für einen Kaiserschnitt enscheiden soll.
Über eure Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
Grüße Bruennhild



P.S. ich habe den Thread zusätzlich ins Elternforum gestellt.




  Re: Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   Bieny
schrieb am 03.09.2006 12:22
Hallo Bruennhild,
bei meiner ersten Schwangerschaft wurde wenige Tage vor dem ET mit Prostaglandin-Vaginalzäpfchen eingeleitet.
Man sagte uns, dass man nicht genau sagen könne, wieviel davon notwendig wären, bis die Wehen losgehen. Ev. braucht man 3-4 Zäpfchen und wenn der Mumu unter Wehen nicht aufgeht, auch noch Wehentropf.
Ich bekam eines abends so um 22 Uhr und nochmal eines morgens um ca. 6 Uhr. Dann ging ich frühstücken in der Annahme, dass es ja sowieso noch länger gehen würde... Aber so um 9.30 Uhr kamen die ersten Wehen. Sie wurden schnell stärker. Die letzten beiden Stunden verbrachte ich in der Wanne...Es folgten Wehe auf Wehe. Ich hatte den Eindruck, es wären überhaupt keine Pausen dazwischen und ich hatte das Gefühl, mehr kann ich nicht "ertragen". Es war dann auch tatsächlich so: innerhalb kurzer Zeit war der Mumu ganz offen und 20 Minuten später war Fabio da. Alles in allem heftig und kurz - aber das war mir lieber so.

Verglichen mit der Geburt von Matteo war der einzige Unterschied, dass die letzten 1,5-2 Stunden keine Pausen zwischen den Wehen war. Die Dauer von der ersten Wehe bis zur Geburt war mit 6 Stunden ähnlich.

Also ich empfand das Einleiten mit Vaginalzäpfchen nicht schlimm und würde es, wenn notwendig, wieder tun. Aber ich hab halt auch gleich drauf angesprochen und irgendwelche Horrorszenarien blieben aus.

Alles Gute für dich




  Re: Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   Anonymer User
schrieb am 03.09.2006 12:40
Hallo.
Die geburt von mein sohn wurde mit tropf eingeleitet von der 1 wehe bis zur das kind dawar sind gerade knapp 7 stunden vergangen. Die wehen waren sehr heftig und sehr sehr schmerzhaft, man sagt die künstlichen wehen sind schlimmer.
Danach kamm mein sohn trotz allem mit saugglocke

Ich hoffe diesmal auf eine geburt ohne hilfe.


Lg
Corinna




  Re: Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   Odi
schrieb am 03.09.2006 15:31
Hallo

Meine erste Geburt war 3 Wochen vor Termin und spontan. Insgesamt von der erste Wehe bis zur Geburt 4 und eine halbe Stunde.

Beim 2. Kind wurde ich über Termin eingeleitet. Morgens um 10 Uhr ein Prostaglandin Vaginalzäpfchen. Normal 6 Stunden warten und ein 2. Zäpfchen, das brauchte es dann nicht. Gegen 4 Uhr nachmittags fingen die Wehen an (ununterbrochen) und am 17.18 Uhr war sie da.

Klar war es intensiv, das war es auch beim ersten! Ich würde es wieder so machen.



Beitrag geändert am : (So, 03.09.06 15:32)



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  Re: Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   bruennhild
schrieb am 04.09.2006 16:18
vielen Dank für eure Berichte
LG Bruennhild




  Re: Erfahrungen mit geburtseinleitung
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   Anonymer User
schrieb am 04.09.2006 16:55
Also meine erste Geburt wurde mit Vaginaltabletten eingeleitet.
Tablette gab es gegen 11 Uhr, gegen 17 Uhr ist mir die Fruchtblase gerissen ( von da an hatte ich Wehen), gegen 20 Uhr in den Kreissaal und um 2.27 Uhr war sie da. Macht insgesamt 9,5 Stunden.

Also naturlich sind die Wehen heftig, da ich von jetzt auf gleich Wehen im ein / zwei Minuten Takt hatte und nicht das langsame steigern der Wehen, aber ich konnte damit gut umgehen und würde es wieder machen bevor ich mich unter das Messer legen würde.






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