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  *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   gelöschter User
schrieb am 31.08.2006 16:26
Hallo ihr lieben Kugelbäuche, winken

bin zwar noch keiner von euch aber hätte für eine Freundin mal eine Frage.

Sie beschäftigt sich gedanklich mit der Frage:

Nackenfaltenmessung: Ja oder Nein ?

Wie nötig ist das? Muß das sein? Würdet ihr das empfehlen? Vor- oder Nachteile? Ich hab ne Frage

Habe da leider nicht die Ahnung von, erhoffe mir von euch aber etwas Entscheidungshilfe. Hilfe

Danke schonmal für eure Antworten und noch schönes Kugeln! grins


Tanner




  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Meta
schrieb am 31.08.2006 16:39
Hallo Tanner,

bei mir hat der Frauenarzt die Nackenfaltmessung zur normalen VU gemacht. War kein großer Akt. Bei mir war es genau so wie jede andere Messung mit Ultraschall auch.

Warum muß Sie sich entscheiden? Sorry, hab ich nicht verstanden. Mein Frauenarzt hat mich nicht gefragt, er hat es einfach gemacht.

Alles Gute
und Daumen das deine nächste ICSI positiv ausgeht!!!




  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Tinkerbell 1
schrieb am 31.08.2006 16:42
Ich werde mal versuchen, Deine Fragen ein wenig zu beantworten:

Wie nötig ist das? Medizinisch vielleicht unnötig.
Muß das sein? Nein
Würdet ihr das empfehlen? Ja
Vor- oder Nachteile? Wenn alles gut ist, weiss man ziemlich sicher, dass das Kind gesund ist und es fällt einem schon mal ein kleiner Stein vom Herzen. Denn der Gedanke an ein behindertes Kind schleicht halt immer irgendwo im Unterbewusstsein herum. Diese Angst ist bei mir eigentlich fast verschwunden. Sollte sich herausstellen, dass etwas nicht in Ordnung ist, kann man weitere Tests machen lassen und entscheiden, ob man sich gewachsen fühlt, ein behindertes Kind aufzuziehen. (Ich kenne Frauen, die sagen ganz klar: Wenn mein Kind behindert sein sollte und ich noch die Möglichkeit habe, es nicht auszutragen, dann werde ich das tun.) Muss halt schon jeder für sich selbst entscheiden!




  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   DasdoppelteLottchen
schrieb am 31.08.2006 16:46
Hallo!

Ich persönlich habe mich dagegen entschieden, da man bei Zwillingen auch die zusätzliche Blutuntersuchung nicht macht und so die Aussagefähigkeit etwas geringer ist. Außerdem bin ich einfach kein Mensch für Wahrscheinlichkeiten...ich will Sicherheit oder gar nichts...
Auf eine auffällige NF macht einen übrigens jeder Gyn aufmerksam.

Man kann da deiner Freundin leider keinen Rat geben, das ist eine sehr individuelle und persönliche Entscheidung. Die Frage ist auch, ob sie irgendwelche Konsequenzen ziehen würde, wenn das Ergebnis nicht so gut ausfällt (von FU bis ggf. Abbruch), wenn nicht, ist sie eigentlich unnötig.

, dass du auch bald hierher gehörst!




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  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Tyldak
schrieb am 31.08.2006 16:57
Hallo Tanner,

Deine Freundin sollte sich überlegen, was ein auffälliges Ergebnis für sie bedeuten würde. Denn die NFM gibt nur eine Wahrscheinlichkeit an, wenn sie unauffällig ist, dann ist das Kind "wahrscheinlich" nicht behindert - ist aber keine Garantie. Die Untersuchung selber ist nicht weiter wild, Ultraschall + Blutentnahme. Aber man bekommt halt kein ganz genaues Ergebnis. Selbst wenn die Nackenfalte auffällig ist, erhöht es nur die Wahrscheinlichkeit für ein behindertes Kind, aber es stellt keine 100%ige Gewißheit dar. Es wird dann zu weiteren Untersuchungen geraten. Ein genaues Ergebnis bringen nur Sachen wie Fruchtwasseruntersuchung oder Plazenta-Gewebeentnahme - diese bringen aber auch ein Risiko für eine Frühgeburt mit.

Liebe Grüße
Tyldak


  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Felis
schrieb am 31.08.2006 17:05
Na dann will ich auch mal:

>>Wie nötig ist das?

Wenn es keine medizinische Indikation gibt, völlig unnötig.

>>Muß das sein?

Nein.

>>Würdet ihr das empfehlen?

Nein.

>>Vor- oder Nachteile?
e
Im besten Fall bekommst du die Nachricht, dass alles ok ist. Im schlechtesten bekommst du eine schwammige Wahrscheinlichkeitsangabe, die extrem leicht verfälscht werden kann und die einem absolut keine Garantie gibt. Dann steht man vor der Entscheidung, ob man das FG-Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung eingeht. Und meistens ist dann eh alles ok und die Aufregung war umsonst.

Mach lieber in der 20.SSW eine Fein-Sonographie, da bekommst du handfeste Informationen über deinen Zwerg und das ohne Risiko.




  Danke....
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   gelöschter User
schrieb am 31.08.2006 17:12
...für die Antworten!! Ihr seid echt klasse!! Ja

Aber eine Frage hätte ich jetzt doch noch - gibt es einen Unterschied zwischen Nackenfaltenmessung und Nackenfaltenuntersuchung? Ich werd rot...sorry für die vielen Fragen.....


winken

Tanner




  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Jinili
schrieb am 31.08.2006 17:25
huhu,

also ich bin gerade von eben solcher zurück.. und ich muss sagen es beruhigt mich schon sehr das alles ok ist... man grübelt ja eh immer etwas viel sonst... muss jeder für sich entscheiden..ich hätte so oder so kein Kind abgetrieben wegen ev. Behinderung.. es diente nur zu meiner Beruhigung....




  Re: *malreinschleich* und eine Frage zur NFM
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   Nessy
schrieb am 31.08.2006 19:03
Da ich persönlich auch kein Kind wegen einer "Behinderung" wie Trisomie 21 abtreiben würde, würde ich die Untersuchung bleiben lassen. Kinder mit Trisomie 21 sind absolut liebenswerte schlaue Geschöpfe und wenn ich bedenke unseren Nachbarsjungen der bald 2 wird gäbe es nicht weil seine mutter sich gegen ihn entschieden hätte.....einfach furchtbar, es ist so ein liebes knuffiges Kerlchen der laufen kann und altersentsprechend gut entwickelt ist, hat nur Probleme beim Sprechen lernen aber das wird schon.
Bei anderen Behinderungen ist das was anderes, manche Kids sind kaum lebensfähig...aber das sieht man bei der Feinsonographie.....wie im Fall einer Bekannten wo das Gehirn des Kindes außerhalb des Kopfes wuchs....sie hat in der 20 SSW abgebrochen, völlig verständlich, das Kleine hätte Null Chance gehabt zu überleben.






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