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  Nackenfaltemessung???
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   Tascha
schrieb am 29.08.2006 07:57
Hallo ihr Lieben,

mir ist aufgefallen, das ganz viele von euch die Nackenfalte messen lassen. Wieso ist das so ?
Mein FA hat gesagt das muss nicht sein, erst wenn er im normalen US eine Auffälligkeit feststellt. Könnt ihr mir bitte eure Beweggründe dazu mitteilen, diese Messung ist ja auch nicht umsonst.
Bin ein wenig verwirrt.

Liebe Grüsse




  Re: Nackenfaltemessung???
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   gelöschter User
schrieb am 29.08.2006 08:08
Ich hab sie auch nicht machen lassen.

Fand es nicht notwendig in meinem Alter.

wäre ich 10 Jahre älter gewesen hätte ich es vielleicht doch machen lassen.




  Re: Nackenfaltemessung???
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   similian
schrieb am 29.08.2006 08:10
hallo Tanja

die NT messung wird gemacht um evt. Behinderungen zu erkennen. Der Test ist nicht so verlässlich, und liegt bei etwa 90%. Mit diesem Testresultat (von einem Computer erstellt) wird Dein persönliches Risiko auf ein Behindertes Kind ermittelt.

Man hat festgestellt, dass bei verdickten Nackenfalten ein erhötes Risiko besteht.

Mein Doc hat es mir empfohlen (bin ja schon 37) und wird das beim nächsten Termin machen. Wir werden ebenfalls den Trippletest machen um ein etwas genauers Resultat zu bekommen.

Je nach dem wie die Risikoquote ausfällt, werden wir auch eine Biopsie oder die FU machen lassen.

Hoffe allerdings auf diese invasiven Tests verzichen zu können.

Alles gute und liebe Grüsse




  Re: Nackenfaltemessung???
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   Ladyluna
schrieb am 29.08.2006 08:51
Also meine FÄ hat mir sogar direkt davon abgeraten.
Sie meinte gerade wenn man noch jünger ist als 35 ist es eigentlich unnötig.
Sie hält es oft für Geldschneiderei der Ärzte und meinte die Messung sei auch recht schwierig.
Wenn man sich nur um ein paar Millimeter vermisst,
kann man schon völlig falsche Vorhersagen machen
und die werdende Mutter total verunsichern.
Wir haben dann auch darauf verzichtet.
Machen lieber den Doppler US in der 22. Woche (zahlt die KK).

LG Ladyluna




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  Re: Nackenfaltemessung???
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   Gundu
schrieb am 29.08.2006 09:03
Hallo Tanja,,
also, ich gehöre zu denen, die sie machen lassen haben.
In meinem Alter (36) ist das statistische Risiko für ein Trisomie Kind ca. 1:170. Das fand ich zu hoch, um mich nicht abzusichern.
Eine invasive Methode (z.B. Fruchtwasseruntersuchung) bedeutet aber ein nicht ganz unerhebliches Risiko einer Fehlgeburt (ca. 0,5 bis 2 %, je nachdem wer es macht). Das wiederum fand ich auch ziemlich hoch.
Folglich haben wir uns für diese Nackentransparenzmessung inkl. Bluttest entschieden. Das Ergebnis war gut; und damit haben wir dann aufgehört. Wäre das Ergebnis nicht okay gewesen, hätten wir wohl oder übel mit Fruchtwasseruntersuchung weitergemacht. Aber auf diese Weise haben wir etwas an Sicherheit gewonnen, ohnen gleich "in den Bauch pieksen" zu müssen.
Allerdings gibt es sehr unterschiedliche Meinungen zu NTM (ungenau usw.) ... das steht z.B. ganz brauchbar bei Wikipedia zusammengefasst.

Wünsche Dir viel Glück und die richtige Entscheidung für Dich !

LG

Gundu




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