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  Bekloppte Sorgen...
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   Baby_Saps
schrieb am 20.08.2006 21:43
Hi ihr lieben,

langsam drehe ich echt durch... Ich war nie der typ, der sich besonders für Babys interessiert hat und ich bin immer noch nicht so, dass ich sie süß oder niedlich finde. Und ich mach mir so Sorgen, dass ich unseren kleinen nicht richtig annehmen oder lieben kann, dass ich nichts mit ihm anzufangen weiß, dass er mir zuviel ist und dass ich vielleicht bereue, dass ich ihn bekommen habe. ich bin immer so hart zu mir selbst und setz mich unter druck und denke, dass diese gedanken mich nur bekloppt machen. Aber ich jkann mir einfach nicht vorstellen,. wie es nach der Entbindung wird, ich bin so unsicher und habe manchmal echt Angst, dass ich nicht klar komme oder vor der verantwortung weglaufen will.

Sorry, aber ich weiß echt nicht mehr wohin damit...




  Re: Bekloppte Sorgen...
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   Hope810
schrieb am 20.08.2006 23:00
Hallowinken

sprich doch bitte mal mit deinem Doc oder deiner Hebamme darüber- sicher gibt es geeignete Ansprechpartner für dichJa

Ich denke, die Angst vor der Verantwortung werden viele von uns haben, aber ich bin mir sicher, dass wir alle das schaffen, weil wir unser Kind lieben... wenn du an deinen Gefühlen dem Kind gegenüber zweifelst, dich nicht wohl bei dem Gedanken fühlst für das Kleine zu sorgen oder dich "einfach" überfordert fühlst, solltest du dir Hilfe suchenJa(ich denke, dass das nicht selten vorkommt & die Hebamme/der Doc der erste richtige Ansprechpartner sind)

Alles Gute




  Re: Bekloppte Sorgen...
avatar    blitzbärchen
schrieb am 21.08.2006 06:30
Hallo Sabrina,

ich schließe mich da Hopi an, vertrau Dich doch Deiner Hebi oder Ärztin an, spätestens zur Geburt im Krhs. den Ärzten. Bei meinem Großen hatte ich einen ordentlichen Baby-Blues, Wochenbettdepri., wie auch immer. Ich war froh, das ich mich den Ärzten im Krhs. geöffnet hatte, die konnten so viel besser auf mich eingehen! Und zur Beruhigung: Nach 4-5 Tagen war der ganze Spuk (fast) vorbei!! Deine Sorgen und Gedanken sind nicht bekloppt und vor allem überhaupt nicht unnormal oder ungewöhnlich!! Aber ich bin davon überzeugt, NUR wer im innersten seinen Zwerg liebt macht sich diese Gedanken. Denn wer ein Kind ERNSTHAFT ablehnt, macht sich auch keine Sorgen, ob er es versorgen und lieben wird zwinker -also von daher......

Du wirst das ganz bestimmt packen, nur bitte, bitte hol Dir gleich vorher Hilfe!! knuddel




  Re: Bekloppte Sorgen...
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   Baby_Saps
schrieb am 21.08.2006 07:22
Ok, ich denke auch, dass ihr recht habt. Werde dann mal meine Hebi drauf ansprechen...




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  Re: Bekloppte Sorgen...
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   steph1104
schrieb am 21.08.2006 08:29
Hallo Sabrina,

lass dich mal knuddeln knuddel knuddel knuddel Die Gedanken sind doch völlig normal, gelle? Ich bin noch nicht so weit aber mich quälen Alpträume der gleichen Art. Ich wache dann immer ganz fertig auf. Mein Schatz baut mich dann aber immer auf und nimmt mich dolle in den Arm und mach mir Mut.

Ich glaub kaum, dass jemand diese Ängste nicht bekommt kurz vor der Geburt.

Alles Liebe
Steph




  Re: Bekloppte Sorgen...
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   Flöti
schrieb am 21.08.2006 08:43
Guten Morgen!

Ich hatte auch mal eine ganz schlimme Zeit. Das war so vor ein paar Wochen. Da wollte ich unseren Kleinen nicht mehr, weil ich Angst hatte, dass er unsere (Mein Mann und meine) Beziehung zerstören könnte. Ich war total fertig, weil ich solche Gedanken hatte und wir uns schon immer ein Kind gewünscht hatten. Mein Mann und ich hatten Anfang des Jahres eine ganz schlimme Ehekrise und dann kam noch die Schwangerschaft hinzu.

Ich war schon vorher in psychologischer Betreuung und habe es dort auch direkt angesprochen.

Zum Glück denke ich jetzt nicht mehr so und hoffe, dass diese Gedanken nicht mehr kommen, aber schützen kann sich wohl keiner davor!

Also rede mit Jemanden darüber und stelle Dich Deinen Ängsten und Sorgen!




  Re: Bekloppte Sorgen...
avatar    R+P+P
schrieb am 21.08.2006 13:26
Hallo Sabbrina,
mir ging es genau so. Es gibt ja Leute, die müssen jedes Baby anfassen, auf den Arm nehmen, eititei und weiß nicht was. Dazu habe ich auch nie gehört und hatte dann in der (gewollten) Schwangerschaft auch Angst, ich könnte mein Kind nicht lieben. Leider endete die Geburt in einem KS mit Vollnarkose und ich hatte überhaupt nicht dieses überwältigende Gefühl, als ich Paula das erste Mal sah. Meine Liebe ist erst im Laufe der Zeit gekommen, inzwischen stehe ich manchmal an ihrem Bett und schaue ihr beim schlafen zu. Glaub mir, du wirst so eine Liebe für dein Kind entwickeln, wie du es wahrscheinlich vorher nicht mal geahnt hättest. Und ich bin immer noch nicht der Typ, der jedes Baby knuddeln muss und sage auch heute noch, dass Paula kein süßes Baby war.
Mir geht es jetzt auch wieder so, ich habe ncoh keine "Beziehung" zu unserem Baby, aber ich weiß, dass sich diese entwickeln wird und das es einen fast umhauen wird.
Jemand hat hier im Forum mal folgenden Text gepostet, vielleicht hilft es, um dir zu beschreiben, was mit dir passieren wird.

Die Zeit wird knapp für meine Freundin. Wir sitzen beim Mittagessen, als sie erwähnt, daß sie und ihr Mann darüber nachdenken, eine Familie zu gründen. Was sie meint, ist, ihre biologische Uhr hat zu ticken begonnen und zwingt sie, über Mutterschaft nachzudenken.
Wir machen eine Umfrage, sagt sie halb im Spaß. Denkst du, ich sollte ein Baby bekommen? Es wird dein Leben verändern, sage ich vorsichtig und versuche, meinen Ton neutral zu halten. Ich weiß, sagt sie. Kein langes Ausschlafen mehr an Samstagen, keine spontanen Reisen mehr ….
Aber das ist es nicht, was ich meine. Ich schaue meine Freundin an und überlege, was ich ihr sagen soll.
Ich möchte, daß sie weiß, was sie niemals in Geburtsvorbereitungskursen lernen wird. Ich möchte ihr sagen, daß die physischen Wunden heilen, aber daß das Mutterwerden sie mit einer solchen offenen gefühlsmäßigen Wunde zurückläßt, daß sie für immer verletzbar bleibt.
Ich überlege, sie zu warnen, daß sie nie wieder die Zeitung lesen kann ohne zu sagen: Was, wenn das mein Kind gewesen wäre? Daß jeder Flugzeugabsturz, jedes Feuer sie verfolgen wird. Daß, wenn sie Bilder von hungernden Kindern sieht, sie die Mütter ansieht und überlegt, ob es Schlimmeres geben kann als sein Kind sterben zu sehen.
Ich schaue auf ihre perfekten Fingernägel und ihr schickes Outfit und denke, sie sollte wissen, daß ganz gleich wie kultiviert sie auch ist, Mutter zu werden wird sie umgehend auf den Level einer Bärin reduzieren, die ihr Junges beschützt. Daß ein schwacher Ruf "Mama!!" sie dazu bringt, das Essen anbrennen zu lassen. Daß der Ärger, den sie empfindet, wenn es nur wegen eines fallengelassenen Spielzeugs ist, eine Freude sein wird, die sie niemals zuvor empfunden hat.
Ich habe das Gefühl, ich sollte sie warnen, daß egal, wie viele Jahre sie in ihre Kariere investiert hat, das Mutter-Sein wird sie beruflich zum Entgleisen bringen. Sie kann möglicherweise erfolgreich eine Kinderbetreuung arrangieren, aber eines Tages wird sie auf ein wichtiges Business-Meeting warten, und sie wird an den süßen Duft ihres Babys denken. Sie muß all ihre Disziplin zusammennehmen, um nicht nach Hause zu rennen, nur um sicherzugehen, daß es ihm gut geht.
Ich möchte, daß meine Freundin weiß, daß tägliche Routineentscheidungen nicht mehr länger Routine sind. Daß ein Besuch bei McDonald's und der verständliche Wunsch eines Fünfjährigen lieber auf die Herrentoilette als auf die Damentoilette zu gehen, ein Riesenproblem werden wird. Daß dort, inmitten klappernder Tabletts und schreienden Kindern, Unabhängigkeit und Geschlechtsidentität abgewogen werden will gegen die Sorge, ein Triebtäter möge auf der Toilette lauern. Ich möchte, daß sie weiß, daß egal wie entscheidungsfreudig sie bei der Arbeit sein möge, als Mutter wird sie immer zwei mal überlegen.
Ich sehe meine attraktive Freundin an, ich möchte ihr versichern, daß sie irgendwann die Pfunde der Schwangerschaft wieder los wird, aber sie wird sich niemals mehr wie vorher fühlen. Daß ihr Leben, im Moment so wichtig, weniger wertvoll wird, wenn sie ein Kind hat. Daß sie sofort ihr Leben geben würde, um ihren Nachwuchs zu beschützen, aber auch sich mehr Lebensjahre wünscht, nicht so sehr um ihre eigenen Träume zu verwirklichen, sondern um ihr Kind zu sehen, wie es seine verwirklicht. Ich möchte, daß sie weiß, daß eine Kaiserschnittnarbe oder Schwangerschaftsstreifen zu Ehrenabzeichen werden.
Die Beziehung meiner Freundin zu ihrem Ehemann wird sich verändern, ich weiß, aber nicht so wie sie denkt. Ich wünschte, sie könnte verstehen, wie viel mehr man einen Mann lieben kann, der vorsichtig das Baby pudert oder nie zögert, mit dem Sohn zu spielen. Ich denke, sie sollte wissen, daß sie sich noch mal in ihren Mann verlieben wird, aus Gründen, die ihr jetzt vielleicht völlig unromantisch vorkommen.
Ich wünschte, meine moderne Freundin könnte die Verbundenheit fühlen, die sie mit Frauen aus allen Zeiten verbindet, welche verzweifelt versucht haben, Kriege zu stoppen und gegen Vorurteile und betrunkene Autofahrer gekämpft haben. Ich hoffe, sie versteht, daß ich rationell über die meisten Dinge denke, aber daß ich vorübergehend wahnsinnig werde, wenn ich über die Bedrohung der Zukunft meiner Kinder durch Atomkraft nachdenke.
Ich möchte meiner Freundin die Freude beschreiben, wenn du siehst, wie dein Sohn lernt, einen Baseball zu schlagen. Ich möchte für sie das Bauchlachen eines Babys einfangen, daß zum ersten Mal das sanfte Fell eines Hundes streichelt. Ich möchte sie das Glück fühlen lassen, das so wirklich ist, daß es weh tut.
Der fragende Blick meiner Freundin läßt mich bemerken, daß ich Tränen in den Augen habe. Schließlich sage ich, du wirst es niemals bereuen. Ich beuge mich über den Tisch und drücke meiner Freundin die Hand. Ich bete ein Gebet für sie und mich und all die Frauen, die in die schönste Berufung von allen gestolpert sind.




  Re: Bekloppte Sorgen...
no avatar
   Baby_Saps
schrieb am 21.08.2006 21:34
Sehr großes Dankeschön, ich hoffe einfach, dass alles gut wird.... und es hört sich ja so an, als ob es das wird smile






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