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  Schwangerschaftsdiabetes
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   Chiara_Wolfsburg
schrieb am 07.07.2006 15:23
Hallo, ich bin das erste Mal hier im Forum. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Bei mir wurden jetzt die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Ich muss jetzt regelmäßig selbst den Zuckerstand bei mir überprüfen. Ich bin in der 31. Woche schwanger und mein Frauenarzt hat mir geraten nichts Süsses mehr zu essen, da ich sonst meinem Baby schaden könnte. Habt ihr eventuell Rezepte für mich? Wer hat schon Erfahrung mit der Diabetes?
Chiara


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   gelöschter User
schrieb am 07.07.2006 15:24
Ich kann dir zwar nicht wirklich weiter helfen, aber lass dir doch von deinem Fa am besten eine Überweisung zu einem Ernährungsberater geben, der kann dir bestimmt am allerbesten weiter helfen.




  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Annette68
schrieb am 07.07.2006 15:27
Hallo Chiara,

Rezepte selbst habe ich keine, aber ich war selber mal in der Situation. Leider habe ich mein Baby damals verloren. Aber mach dich nicht verrückt, das passiert nicht jedem. Schau aber mal im Buchhandel nach, da gibt es jede Menge Lektüre zu diesem Thema.

Mfg, Annette


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Annette68
schrieb am 07.07.2006 15:32
Ist Gestationsdiabetes gefährlich?

Der Schwangerschaftsdiabetes kann für Mutter und Kind gefährlich sein. Mögliche Folgen sind die starke Zunahme der Fruchtwassermenge und ein abnormales Größenwachstum der Kinder (fötale Makrosomie). Bei der Geburt wiegen die Babys meistens mehr als 4000 Gramm. Auf Grund des Gewichtes kann es zu Problemen während der Geburt kommen, die auch das Kind belasten. Häufig wird ein Kaiserschnitt durchgeführt.

Außerdem kann die Ausreifung des ungeborenen Kindes verzögert ablaufen. Besonders wichtig ist hier die langsamere Ausreifung der kindlichen Lungen. Daneben sind Stoffwechselstörungen und Verschiebungen im Salzhaushalt des Kindes zu beobachten.

Die größte Gefahr liegt darin, dass die Entwicklung des Mutterkuchens (Plazenta) gestört ist. Die Folgen sind eine Mangelversorgung oder sogar das Absterben des Kindes. Schwangere mit einem Gestationsdiabetes leiden häufiger an Infektionen, beispielsweise der Harnwege, und sie entwickeln öfters schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck (Präeklampsie). Wird der mütterliche Zuckerstoffwechsels frühzeitig normalisiert, lassen sich die Risiken für Mutter und Kind deutlich verringern.

Nach der Geburt neigen die Neugeborenen von Müttern mit einem Gestationsdiabetes zur Unterzuckerung. Durch regelmäßige Kontrollen innerhalb der ersten 48 Lebensstunden und gegebenenfalls Zufütterung von Traubenzuckerlösung sind Schäden zuverlässig auszuschließen.

Kindliche Fehlbildungen treten nur bei schlecht eingestelltem, insulinpflichtigen Typ-1-Diabetes deutlich gehäuft auf - nicht jedoch beim Gestationsdiabetes.


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  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Luise.
schrieb am 07.07.2006 15:33
  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Chiara_Wolfsburg
schrieb am 07.07.2006 15:38
Ihr seid aber schnell im Antworten. Das freut mich sehr.
Kommt vielleicht jemand aus der Nähe von Wolfsburg?


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Moni-Chris
schrieb am 07.07.2006 15:50
Bei mir war es leider auch der Fall das die Diabetes zu spät entdeckt wurde. Mein kleiner Max hat nun auch Diabetes. Ich finde es schlimm und könnte jedes Mal heulen wenn ich im wieder seine Insulinspritze geben muss. Er heult dann immer so jämmerlich.

Hier ist aber eine schöne Seite mit vielen Info:

[www.gestations-diabetes.de]

Lass den Kopf nicht hängen.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Tammy K.
schrieb am 07.07.2006 15:59
Hi Chiara,

ich komme aus Gifhorn und habe das Gleiche Problem. Ich habe schon mehrfach die Frauenärzte in Gifhorn gewechselt, aber jeder hat mir etwas anderes zu diesem Thema erzählt. traurig Das fand ich nicht so prickelnt. Nun bin ich in Braunscheig in Behandlung. Ich hatte Glück dort beim besten Arzt unserer Region zu landen. Und was soll ich sagen: Er hat es geschafft das alles wieder i.O. ist. smile Nun kann ich beruhigt der Geburt entgegen sehen.
Wenn du die Adresse haben möchtest, sag Bescheid.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   sunshining
schrieb am 07.07.2006 16:33
Hallo,

das ist ja witzig. Ich komme auch aus . (Wo ich auch gerade bin und noch bis sieben bleiben muss.)

Habe auch meinen Arzt gewechselt und bin jetzt super zufrieden. Also den kann ich echt nur empfehlen. Dr. Lutz Müller in Gifhorn. Ein super Arzt. Und echt freundliche Arzthelferinnen. Und dann teilt er sich auch noch die Praxis mit einer Hebamme.

Jetzt zum Thema Diabetes:

Bei mir wurde zwar keine Diabetes diagnostiziert, aber die erste Vorstufe dahin. Ich habe eine Ernährungsberatung machen müssen und es war super. Dir wird genau gesagt wie Du Dich verhalten sollst. Kann ich nur empfehlen. Weißt Du denn wie hoch Dein Wert war?

Meinen Blutzucker muss ich mir auch messen. Habe ein Gerät dafür bekommen. Und am 13. Juli muss ich wieder zum auswerten hin. Bis jetzt war alles i. O. Nur gestern war er etwas hoch.

Also hol Dir so schnell wie möglich einen Termin bei einem Spezialisten. Ich war bei Dr. Politz in Gifhorn. Der hat direkt nebenan eine Ernährungsberatung. Echt praktisch. Da bis Du in super Händen. Und Gifhorn ist ja fast um die Ecke. Die Strecke fahr ich fünf mal die Woche.

LG
sunshining


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 18:24 von sunshining.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Chiara_Wolfsburg
schrieb am 07.07.2006 16:40
Hallo,

bei dem Dr. Müller war meine Schwägerin in Behandlung. Sie war aber überhaupt nicht mit ihm zufrieden. Sie hatte zwei Frühgeburten und jedes Mal hat der Arzt gesagt das alles okay bei ihr ist. Zum Glück sind aber beide Kinder gesund auf die Welt gekommen. Wenn auch etwas klein. Der Junge ist nun 2 Jahre alt, das Mädchen schon 6. Da sie nun mit dem dritten Kind schwanger ist, hat sie den Arzt gewechselt. Sie ist nun in BS bei einen Dr. Penner. Scheint ganz okay zu sein dort.

Das du in WOB arbeitest finde ich ja lustig. Ich habe auch bis vor kurzem über die Zeitarbeit bei einer Tochterfirma von VW gearbeitet. Bin da aber gekündigt worden bzw. lief mein Vertrag aus und schwanger wie ich war habe ich keinen neuen Vertrag bekommen.

Mein Wert lag gestern bei 108. Mein Arzt war überhaupt nicht begeistert darüber. Wie hoch ist denn dein Wert?


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   sunshining
schrieb am 07.07.2006 17:10
War es denn sicher der ? Denn in der gleichen Straße gibt es noch einen . Die werden oft verwechselt.

War der Wert bei 108 nüchtern oder nach dem Essen?

Mein Wert beim FA war bei 156 nach dem Glukosegetränk. Beim Spezialisten dann nüchtern bei 101. Eine Stunde nach dem Glukosegeträng bei 225 und wieder eine Stunde später bei 114. Bedenklich sind nur die 225.

Du darfst nüchtern einen Wert bis 90 haben und nicht nüchtern bis 120. Wenn Du über 30 sogar bis 140.

Also mit Deinen 108 ist das vielleicht grenzwertig. Mehr nicht. Mach Dir da nicht so viele Sorgen.

Die Ernährungsberatung würde ich Dir trotzdem empfehlen. Aber da Du ja selber auch mißt bist Du ja auf der sicheren Seite.

LG
sunshining


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.14 18:25 von sunshining.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   Chiara_Wolfsburg
schrieb am 07.07.2006 17:27
Die 108 waren auf nüchternem Magen. Ich habe für Montag einen Termin bei einem anderen FA, mal schauen was der sagt.

Doch, es war Dr. Lutz Müller bei meiner Schwägerin. Man kommt schlecht bei ihm rein als Neupatient, da er gut besucht wird. Und gerade das ist der Fehler: Er nimmt sich nicht genügend Zeit für die Untersuchungen. Also ich wäre an deiner Stelle bei den FA vorsichtig.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes
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   sunshining
schrieb am 07.07.2006 17:33
Also bei mir hat er sich bis jetzt immer viiiiiel Zeit genommen. Aber trotzdem danke für die Warnung.

Aber auch auf nüchternem Magen sind 108 nicht sooo schlimm. Also eine Diabetes ist es jedenfalls noch lange nicht. Behalt es auf jeden Fall im Auge.




  Sofort zu einem Diabetologen!!!
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   marie30
schrieb am 07.07.2006 20:52
Hallo Chiara,
ich hatte auch einen Schwangerschaftsdiabetis. Am besten begibst Du Dich zu einem Diabetologen, der sich mit SS-Diabetis auskennt.

Nüchtern sollte der Blutzuckerwert nicht über 90 sein und eine Stunde
nach dem Essen nicht über 140.

Süsses ist in geringen Mengen nicht schlimm. Weissmehl (Brot, Nudeln etc. sind mit Vorsicht zu geniessen.
Du solltest lieber Vollkornprodukte zu Dir nehmen - aber auch nicht zu viel. Salat und Gemüse kannst Du uneingeschränkt essen.
Obst auch nur in geringen Mengen. Du kannst aufjedenfall Schokolade essen, denn Fett bremst den Blutzuckerspiegel aus. Aber wie gesagt, in kleinen Mengen. Vollkornprodukte lassen den Blutzucker langsam
ansteigen.

Wenn der Blutzucker nicht im Rahmen bleibt, kann Dein Kind zu groß und zu schwer werden. Außerdem haben viele Babies nach der Geburt extreme Probleme mit Unterzucker, weil sie im mütterlichen Kreislauf immer einen viel zu hohen Blutzucker abbekommen haben. Unterzucker ist für das Gehirn gefährlich.

Ich musste mich leider spritzen, weil ich es über eine Diät nicht hin-
bekommen habe. Das gute am SS-Diabetis - der Fa macht häufiger
Uschalls, wovon Dein Kind und Du nur profitierten. In der Klinik werden auch besondere Vorkehrungen getroffen.

Ich war anfangs auch geschockt, dass ausgerechnet ich so einen Mist haben muss. Aber man lernt damit umzugehen.

Viele Grüsse Marie


  Re: Sofort zu einem Diabetologen!!!
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   Tom Stein
schrieb am 22.04.2007 22:39
Hallo,

bei Diabetesverdacht, gerade in der Schwangerschaft, würde ich sofort zu einem Facharzt gehen, idealerweise zu einer diabetologischen Schwerpunktpraxis. Die findest Du z.B. über die Ärztekammer (www.aekn.de). In Gifhorn und Wolfsburg sind z.B. Niederlassungen der Diabetespraxis Politz & Hinz

Tom




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