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  Info: Jod
avatar  Chichi
Status:
schrieb am 05.11.2004 19:00
Viele Regionen Deutschlands zählen noch immer zu den endemischen Jodmangelgebieten, das heißt auch bei normaler Stoffwechsellage ist die Jodversorgung der Schilddrüse nicht ausreichend. Während einer Schwangerschaft steigt der Jodbedarf stark an. Ab dem 4. SS-Monat beträgt er 260 µg/Tag. Ursachen des Mehrbedarfs in der Schwangerschaft sind zum einen eine vermehrte renale Jodausscheidung (Ausscheidung der Nieren) der Schwangeren sowie eine Entnahme von Jodid aus dem mütterlichen Kreislauf durch den Fetus, der bereits ab der 12.SSW eigene Schilddrüsenhormone synthetisiert.
Die Deckung des täglichen Jodbedarfes von etwa 260 µg alleine durch Nahrungsmittel ist in Deutschland kaum zu gewährleisten. Deshalb ist die tägliche Einnahme von 200 µg Jodid in Tablettenform eine generelle Empfehlung für Schwangere und stillende Frauen. Eine weitere Steigerung der Jodzufuhr lässt sich durch den regelmäßigen Verzehr von Seefisch sowie durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz erzielen.




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