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  Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  Toretto
Status:
schrieb am 10.02.2016 13:55
Hallo!

Ich brauch mal dringend eure Erfahrungen/Meinungen und vielleicht mal aufbauende Worte.
Wir haben bereits 1 Sohn (geboren 2010) durch Spontanschwangerschaft und absolut unkomplizierte Schwangerschaft ohne Probleme.
Dann hatten wir den Wunsch nach einem Geschwisterchen - es hat sich 2 Jahre nichts getan, also hat der Arzt uns zu Künstlicher Befruchtung geraten.

Und jetzt geht's los:

Also ich habe bereits 3 natürliche Abgänge durch beginnende Blutungen hinter mir (das waren 3 künstliche Befruchtungen)
1 Abbruch mit Tabletten (Fruchthöhle da, aber zu klein und kein Embryo/Dottersack sichtbar - keine Weiterbildung) (das war eine künstliche Befruchtung)

1 Curretage (Fruchthöhle da, aber zu klein und kein Embryo/Dottersack sichtbar - keine Weiterbildung) (das war eine Spontanschwangerschaft)

Dann hatte ich jetzt im Jänner wieder einen positiven Schwangerschaftstest (Spontanschwangerschaft) und man sah sogar zwei Fruchthöhlen.
Am Montag beim Termin wieder dasselbe: Eine Fruchthöhle hat sich gar nicht weiterentwickelt und die andere ist gewachsen, aber kein Embryo/Dottersack zu sehen, obwohl ich in der Anfang 8. SSW sein müsste - HCG Wert abgenommen bei über 24.000 - heute erneuter Termin - noch immer nichts zu sehen und HCG 2 Tage später nur bei 27.400 - ich konnte mich dann entscheiden zwischen Tablettenabbruch und Curretage - habe ich mich dann für die Tabletten entschieden und musste bereits wieder 3 Mifegyne nehmen und morgen dann Cyprostol, dann wird wohl der Abgang stattfinden. sehr treurig

Nun zu den Fakten:
Meine Schilddrüse passt, wird ständig kontrolliert.
Gebärmutterspiegelung hatte ich auch - auch alles in Ordnung.
Karyotypisierung hatten mein Mann und ich: Befund OK, normaler männlicher und weiblicher Karyotyp
Gerinnung gecheckt: ebenfalls OK
Bei allen Schwangerschaften (auch bei den Spontanschwangerschaften, bekam ich Progesteron)
Bei den künstlichen auch noch Aprednislon...

Ich weiß man kann nie sagen warum so etwas passiert...aber ich bin am verzweifeln...es passiert immer und immer wieder dasselbe und keiner findet etwas, kann das ohne Grund so oft geschehen? Ja, leider anscheinend...aber hat jemand Erfahrungen was ich noch tun kann, woran es liegen könnte?
Seit unserem Sohn 2010 hat sich doch offenbar nichts geändert und jetzt haben wir zig Aborte hinter uns? Bitte helft mir mal...
Ich hab noch nicht darüber nachgedacht, denn noch frag ich mich nach dem WARUM, aber ich denke, wenn wir es wieder versuchen wollten, hätte ich tierische Angst vor einer erneuten Schwangerschaft - ich sehe am Ultraschall immer nur dasselbe Bild Ohnmacht


Danke EUCH!


  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  Ich_bins_kurz
schrieb am 11.02.2016 12:51
Prof. Würfel in München konsultieren?

Gruß Babette


  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  AngstErkanntZuWerden
schrieb am 11.02.2016 20:13
gelöscht (aus Angst, erkannt zu werden zwinker)


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.16 12:46 von AngstErkanntZuWerden.


  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  Hopeforangels
Status:
schrieb am 12.02.2016 21:57
Wir waren nur sehr kurz Kandidaten in der KIWU-Klinik, da es dort den Anschein hatte, sie fahren beabsichtigt jeden Zyklus durch zu frühes Auslösen an die Wand bis wir zu Sebstzahlern werden/wurden, dann nahm ich es selbst in die Hand ......nur als Gedankenanstoß, meine Gerinnung wurde dort auch gecheckt........oberflächlich und das bei meiner Vorgeschichte (ist die günstigere Variante!). Mein richtiger Weg war Reichel-Fentz und ein vernünftiger Endo, alles auf eigene Faust. Heraus kam eine Gerinnungsstörung, die vermutlich eben zu 7 FG und einer Totgeburt geführt haben.....der Test darauf in der KIWU dauerte 2 Tage mit Antwort "alles Bestens", die Endo brauchte fast sechs Wochen, da sie die Gerinnung auf lange Zeit beobachten (Untergang der Thrombos,Fibrinreaktion usw.) also deutlich intensiver. Ergebnis PAI 4G/4G homozygot (Thrombophilie) und Therapie ab ES mit Clexane 40 und ASS 100, von Reichel-Fentz kam die Empfehlung Intralipid und auch Prednisolon aufgrund der Killerzellenerhöhung ( durch die häufigen Aborte) und ebenfalls Clexane+ASS, sowie L-Thyroxin. Was und wie ich alles gemacht habe siehst du auch in meinem Profil......ich hätte mir gewünscht, mal an einen "richtigen Arzt" zu kommen, der mir nicht die Ohren voll jammert von wegen Schicksal.....für mich/uns war dieser Weg der Richtige und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du den Mut hast es noch einmal (nach richtiger und vollständiger Untersuchung)alles zu geben für dein/euer 2. Wunder!!


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  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
avatar  Krabbenmama
schrieb am 12.02.2016 22:37
Ich würde auch eine umfassende immunologische Abklärung empfehlen. Es gibt auch so etwas wie eine immunologisch bedingte sekundäre Infertilität. Da klappt's meist ganz unproblematisch mit dem ersten und beim zweiten geht dann nichts mehr. Das kann z.B. durch ein HLA-Sharing bedingt sein. Prof. Würfel, Reichel-Fentz, Pfeiffer - sollten da alle weiterhelfen können.


  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  Toretto
Status:
schrieb am 13.02.2016 11:04
Vielen Dank für Eure Antworten!
Ihr gebt mir Hoffnung dass da noch etwas anderes sein muss
und dass ich sehr wohl noch ein zweites Kind bekommen kann!

Ich höre immer nur es ist einfach Pech, aber
Ich kann das einfach nicht mehr glauben - unsere Familie
sagt seid froh dass ihr ein gesundes Kind habt und dann habt ihr
eben nur eines - ICH KANN ES NICHT MEHR hören!

Das Problem ist, dass ich aus Österreich bin und ich einfach nicht
weiß wohin ich mich wenden soll traurig
Ich habe den Arzt schon mal gewechselt und hoffte daher auf eine
neue Chance, aber das hat wie man sieht leider nicht geholfen...

Hat jemand Erfahrung wohin ich mich in Österreich wenden kann?

Danke ihr Lieben!


  Re: Verzweifelt - 6. Abort - Bitte helft mir mal Ich hab ne Frage
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  asass
schrieb am 15.03.2016 09:57
Hallo!

Ich weiß genau wie du dich fühlst! Ich habe seit 2012 ebenfalls nur Rückschläge einstecken müssen. Zwillinge verloren, eine MA mit Untersuchung (Tetraploidie - super selten, vielleicht sollten wir mal Lotto spielen?) und trauriger Höhepunkt vor einem Jahr: eine Eileiterschwangerschaft. Zwischendurch immer wieder frühe FG, mal war nach einer Woche wieder Schluss, mal haben wir es bis in die 6. SSW geschafft, aber irgendwie und gott-sei-dank nie weiter.
Wir haben schon ein Kind. Ich höre also so Sachen wie: "Wenigstens hast du schon eins..." Prima, oder? Ich habe mal einer etwas tunnelblickmäßig denkenden Freundin erklärt, dass es doch egal ist, ob man schon ein Kind hat oder nicht. Man überlegt ob das Auto ausreicht. Man überlegt wo das nächste Kind in der Wohnung unterkommen wird. Und man plant vielleicht genauso weitere berufliche Wege nach der Familienplanung. Und vor allem, man macht ganz viel Platz im Herzen für ein weiteres Kind. Schließlich bleibt der Platz leer. Weder im Auto, noch im gedachten Kinderzimmer, noch im Herzen wird diese Lücke gefüllt werden mit dem Gegurksel eines weiteren Kindes... Da bekam sie ganz feuchte Augen. Viele verstehen das wohl schlicht nicht. Und wenn ich mein Kind so ansehe, bin ich für mich froh, es haben zu dürfen, aber dann denke ich immer: du hast keine Geschwister. Du wirst alleine durchs Leben gehen, wenn wir mal nicht mehr sind. Schlimmer noch: wir als Eltern sind selber Einzelkinder, da fällt auch gleich mal ein Schwung Verwandter mehr weg. Keine Cousins, keine Cousinen. Und sowas tut weh. Ich will nicht nur ein weiteres Kind, ich will ja auch "Familie".
Dann hört man so Sachen wie "Ein Kind ist kein Kind". Da fühlt man sich gleich verpflichtet... und egoistisch... Die ganzen Vorurteile die es gibt: Einzelkinder sind verwöhnt... Unser Kind ist etwas schwierig im Umgang, wir sind gerade dabei zu schauen, ob nicht ADS oder Autismus eine Rolle spielt im weiteren Leben. Gegen diesen Weg und dafür einen Rat fürs Leben haben wir auch schon erhalten: ein Geschwisterchen wäre wohl mal charakterbildend!
Also ich habe mir noch mehr anhören dürfen: eine junge Ärztin sprach mal von der Theorie, dass mein Körper so wahnsinnig gerne schwanger werden würde, dass er quasi nicht mehr richtig selektiere und daher auch jene befruchtete Eizellen annehmen würde, die von vorneherein zum scheitern verurteilt wären. Und das, wo zwischen den einzelnen Schwangerschaft durchaus 6-9 Monate liegen. Also, ich habe schon eine Menge durch: von furchtbar niederschmetternd bis unverschämt.
Ich bin dabei übrigens ebenso ratlos wie du. Eine SD-Unterfunktion ist eingestellt und sicherlich nicht der Grund. Dazu kann ich bieten: PAI-1 4G/5G und leicht erhöhte ANA. Wir waren und sind bei Frau Graf in LE, aber auch hier wird gesagt: es gibt schon ein gemeinsames Kind, die Studienlage ist unklar, mein Mann wird daher nicht mit untersucht. (Mal davon abgesehen, dass er eh vor jeder Nadel davon rennt.) Der Vorschlag ist ASS 100 immer, Predni 5mg ab postivien Test, ggf. noch Progesteron oder anderes. Aber sonst ist die Gerinnung OK, Genetik OK, GM-Spiegelung OK, Hormonwerte OK.
Ich kann dir zwar auch keinen Rat geben oder einen schlauen Satz formulieren, der hier die Sonne wieder zum scheinen bringt. Aber ich kann dir versichern, dass du nicht alleine bist und ich verstehe dich und kann nachfühlen wie es dir geht!
winkewinke




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