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  IVF wegen Fehlgeburten?
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   Menama
schrieb am 03.12.2014 11:42
Hallo,
nun gab es doch kein Wunder für mich. Ich bin froh, letzte Woche schon getrauert zu haben und mich irgendwie drauf einzustellen. Nun fing meine Ärztin, als ich sie fragte, was ich denn machen könne, wieder an, mir zu erklären, dass ich ja sowieso eher IVF-Kandidatn wäre. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, immerhin hat es nach der Endometriose-Entfernung in drei von zwei Zyklen geklappt. Beide waren auch mit Gonal 50. Aber immerhin. Sie meinte, man könne dann halt die Embryonen besser abschätzen. Wirklich? Ich meine, sieht man einer (im besten Fall) Blasto an, dass die nur einen schönen Dottersack produzieren wird und sonst nichts? Bisher war die Klinik bei uns (Selbstzahler) nicht so drauf, dass sie unbedingt Geld machen wollten, deshalb möchte ich das erstmal ausschließen. Hat jemand Erfahrungen mit IVF und Fehlgeburten?
Gruß,
Mena


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 03.12.2014 13:08
Hi

IVF bringt Dir bei Fehlgeburten nur etwas wenn Du eine Präimplantationsdiagnostik machen lässt. Rein optisch sieht man den Embryonen nicht an ob sie genetisch in Ordnung sind oder nicht.

Bei gehäuften Fehlgeburten kommt in Deutschland aktuell nur die PKD in Frage, und die screent mit der üblichen FISH-Technik auch nur auf die 6-8 gängigsten Trisomien (die allerdings wohl ca. 80% ausmachen). Die geht allerdings aus technischen Gründen wohl nur zusammen mit ICSI.

Vielleicht gibt es noch andere Gründe warum Deine Ärztin Dir zur IVF rät?

VG, Luzie


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
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   Menama
schrieb am 03.12.2014 17:54
Hallo Luzie,
sie meint, dass es bei uns zu lange nicht geklappt hat. Aber da es jetzt doch offensichtlich funktioniert, verstehe ich es eben nicht. Sie beharrte darauf, dass es bei der Vorgeschichte mehr Sinn mache und die Endometriose käme ja auch bald wieder. Kann ja sein, aber führt die zu frühen MAs? Sie erscheint da so prinzipiell "Das ist eben so" und es stimmt ja auch, dass es in der Medizin Dinge gibt, die offensichtlich zusammenhängen, ohne dass jemand erklären kann warum. Aber um das in dem Fall zu glauben, hätte ich doch gerne ein paar mehr Erfahrungen. Deshalb hier die Frage.
Gruß,
M


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 03.12.2014 21:19
Hm,

da hab ich Dich wohl anfangs falsch verstanden.

Leider ist es wohl so, dass, auch wenn es einmal mit dem schwanger werden geklappt hat, es nicht wieder schnell klappen mus, sprich die Chance auf eine erneute Schwangerschaft ist dann nicht plötzlich besser. Ich hatte nach der 2. MA meinen KiWu-Doc auch gefragt, ob er die 5% Chance auf eine natürliche SS, die er uns davor genannt hatte, nicht revidieren will. Durch Folge-SS steigt die Wahrscheinlichkeit leider nicht.

Zu Endo kenne ich mich leider nicht aus, vielleicht fragst Du dazu auch mal im KiWu-Forum. Ich hab dazu nur in Erinnerung, dass durch die Hormongaben die Endo wieder angeheizt werden kann.

Letztendlich würde ich nach Bauchgefühl entscheiden, wenn Du noch nicht Mitte/Ende 30 bist (selbst wenn), kannst Du Dir ja mit ner IVF noch ein paar Zyklen Zeit lassen.

VG, Luzie


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  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
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   Menama
schrieb am 04.12.2014 09:01
Zitat
Luzie***

Leider ist es wohl so, dass, auch wenn es einmal mit dem schwanger werden geklappt hat, es nicht wieder schnell klappen mus, sprich die Chance auf eine erneute Schwangerschaft ist dann nicht plötzlich besser. Ich hatte nach der 2. MA meinen KiWu-Doc auch gefragt, ob er die 5% Chance auf eine natürliche SS, die er uns davor genannt hatte, nicht revidieren will. Durch Folge-SS steigt die Wahrscheinlichkeit leider nicht.

VG, Luzie

Das leuchtet mir nicht ganz ein. Klar, wenn es ein ganz spontanes Wunder war, muss sich das nicht wiederholen, im Gegenteil, es ist eher unwahrscheinlicher. Aber wenn man an bestimmten Schrauben (eben z.B. Endo, Hormone) gedreht hat, sollte die Wahrscheinlichkeit doch steigen, oder? Ich meine, wenn die Wahrscheinlichkeit immer gleich bliebe, wären KiWu-Kliniken doch sinnlos? (Ist aber echt eine Diskussion fürs andere Forum, ich wollte ja nur wissen, ob jemand Erfahrungen gemacht hat, dass ivf auch nach Fehlgeburten als Therapie vorgeschlagen wurde - und Erfolg hatte)


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
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   G a b i
schrieb am 04.12.2014 10:41
Also, ich würde das mal so deuten: Jetzt ist die Endo weg, deshalb solltest du so bald wie möglich wieder schwanger werden. Du siehst, dass du es so schon schnell wurdest, also klappt es auch wieder. Die Ärztin sieht, wie lange du vorher nicht schwanger wurdest und geht wahrscheinlich davon aus, dass es jetzt wieder schwieriger wird, weil ja die Endo auch wieder mehr wird. Also will sie nicht das Risiko eingehen, dass es wieder lange nicht klappt, die Endo zurückkommt und wieder ne OP nötig wäre. Also lieber IVF, weil da nach ihrer Ansicht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft größer ist. So würde ich es jedenfalls deuten! Ich glaube nicht, dass es Fehlgeburten verhindern kann!! Aber eine schnellere Schwangerschaft begünstigen?
Da musst du jetzt wohl eher für dich entscheiden: Größere Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, dafür aber Hormone etc. oder weiter so probieren und das Risiko einer erneuten OP eingehen. Was ist schlimmer für Psyche und Körper? Klingt ein wenig wie Pest oder Cholera.... Ich glaube, ich würde es nochmal so 2 Zyklen probieren und dann neu entscheiden. Denn auch mit ner IVF würde es ja wohl nicht morgen losgehen... Hmmm.... schwierig!

Bei uns könnte vermutlich ne IVF/ICSI das Risiko von Fehlgeburten einschränken. Mein Mann hat eine erhöhte Anzahl von DNA-geschädigten Spermien (DNA-Fragmentierung). Je länger die Spermien "draußen" sind, umso mehr werden geschädigt (sie sind einfach nicht stabil genug, daher bricht die DNA). Bei einier IVF/ICSI erfolgt die Befruchtung schneller, nicht erst ggf. nach Tagen, wie bei der natürlichen Empfängnis. Damit sind dann nicht noch mehr Spermien kaputt wie auf natürlichem Wege, also auch mehr Embryonen in Ordnung, weniger Fehlgeburten. Von anderen Fällen (außer mit PKD/PID), wo künstliche Befruchtung Vorteile bringt, hab ich noch nicht gehört...
Wir wollen diesen Weg aber übrigens auch nicht zwinker

Ich wünsche dir, dass ihr den für euch richtigen Weg findet!


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
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   Menama
schrieb am 16.12.2014 21:23
Hallo,
verspätet danke für Deine Antwort, Gabi. In der letzten Woche wollte ich mich (wenn überhaupt) nur mit den Problemen anderer beschäftigen und meine mal beiseite lassen.
Heute habe ich mich fast mit meiner Ärztin gestritten, weil sie bei der Nachuntersuchung wieder mit IVF und "anders klappt es bei Ihnen ja nicht" anfing, aber mir weiterhin die Antwort auf die Frage, ob irgendetwas in den letzten vier Zyklen anders gelaufen wäre wenn ich IVF gemacht hätte, schuldig blieb. Ich werde noch mal im anderen Forum fragen, aber grundsätzlich wird es wohl keine IVF für mich geben, solange die Angst, dass es wieder so endet, so groß ist.
Fruß,
Mena


  Re: IVF wegen Fehlgeburten?
no avatar
   G a b i
schrieb am 19.12.2014 19:43
Hallo!

Inzwischen wurde mir auch ggf. zu einer IVF geraten - weil der Arzt meint, vielleicht seien es immer nur Eileiterschwangerschaften bei mir gewesen. Mein Bauchraum ist auf der einen Seite (wo auch immer die SSen entstanden sind) recht verklebt - ob durch das Platzen des Gelbkörpers (Fakt) oder ob der Gelbkörper wegen der Verklebungen platzt, keine Ahnung..... Aber logisch finde ich es in dem Fall schon, um einfach das Risiko von einer Eileiterschwangerschaft zu minimieren....
Nur mal als weitere Info smile




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