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  schilddrüsenstörung und missed abortion?
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   tamudi
schrieb am 20.03.2009 21:06
Hallo miteinander,

bei mir wurde am vor 4 Tagen eine missed abortion in der 10 ssw. festgestellt. Die AS war vor 3 Tagen. Ich beschäftige mich seitdem damit, einen Zusammenhang mit der Fehlgeburt und meinen Schildrüsenwerten zu finden. Im Mutterpass stand bei Besonderheiten, dass der TSh-Wert bei 4,2 und der ft4-Wert bei knapp 10 liegt. Komischerweise hat der FA dazu nur gemeint, es wäre etwas an der Grenze und ich soll Jod nehmen.
Ich habe jetzt im Netz einiges darüber gelesen, dass der TSh-Wert wohl zu hoch ist und evtl. eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, welche unter Umständen ein erhöhtes FG-Risiko erzeugt.
Was meint ihr dazu? Könnten die Werte auf eine SD-Unterfunktion hinweisen und könnte das in Zusammenhang mit der FG stehen?
Danke für eure Antworten


  Re: schilddrüsenstörung und missed abortion?
avatar    wunschkind_08
schrieb am 22.03.2009 23:09
Hallo!

Tut mir sehr leid, was dir passiert ist... streichel
Ich bin ja leider schon ziemlich erfahren, was FG angeht...
Bevor mein TSH von 4,9 entdeckt wurde, hatte ich schon 3 teilweise sehr frühe FG.
Dann wurde alles gut eingestellt, und prompt wurde ich schwanger.
Leider hatte ich dann auch eine MA bei 10+0. Die Schilddrüsenwerte waren sehr gut...
Es gibt ja so viele Ursachen - bei mir wurde allerdings keine gefunden. traurig
Lass die Schilddrüse aber auf jeden Fall untersuchen und einstellen!!!
KÖNNTE ja daran gelegen haben.

Alles Gute für dich!
wunschkind


  Re: schilddrüsenstörung und missed abortion?
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   tamudi
schrieb am 25.03.2009 19:02
Hallo,
danke für deine Antwort . Was du durchmachen mußtest, ist schlimm und tut mir unheimlich leid... streichel
Du hast natürlich Recht: es muss nicht an der Schilddrüse gelegen haben, aber für die Zukunft möchte ich zumindest diesen Risikofaktor ausschließen... was dann passiert, kann man nicht beeinflussen.
Ich wünsche dir auch alles Gute und Zuversicht!


  Re: schilddrüsenstörung und missed abortion?
avatar    knuffelchen234
Status:
schrieb am 27.03.2009 22:14
Bei mir hat man nach der ersten FG eher durch Zufall herausgefunden, dass ich eine starke Schilddrüsenunterfunktion habe (TSH bei über 30). Dummerweise bin ich gleich wieder schwanger geworden, noch bevor ich eingestellt werden konnte...Ob meine FGs daran liegen oder nicht, lässt sich nicht mehr nachvollziehen - aber es hilft mir, wenn ich es mir einrede...Denn dann wüsste ich, dass es mir nicht noch einmal passieren würde...

Lass deine Schilddrüse ruhig noch mal vom Spezialisten überprüfen. Aber deine Werte sind wirklich "nur"grenzwertig...


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  Re: schilddrüsenstörung und missed abortion?
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   MondenkindTM
schrieb am 30.03.2009 21:42
Hallo,

ich hatte vor einem dreiviertel Jahr ebenfalls einen ungewollten Abort in der vermutlich 12. SSW. Jedoch konnte oder wollte keiner feststellen, woran es gelegen hat. Meine FA hatte mal einen Hormontest wegen Ausbleiben der Regel von ca. 9 Monaten gemacht, aber kam auch da nicht auf den Gedanken, mal nach den SD-Werten zu schauen. Vor ca. 2 Monaten stellte ich eine Beule am Hals fest. Der Radiologe und der Stationsarzt aus dem Krankenhaus stellten eine Hyperthyreose Typ Basedow fest, was schwindelerregende Hormon- und Antikörperwerte und eigentlich eine totale resection der SD zur Folge hat und z.B. ein Ruhepuls von ca. 110 normal ist. Unter diesen Umständen sollte ich nicht schwanger werden. Nun bin ich es aber und ich drück mir alle Daumen, daß es gut geht, da ich immer noch Medikamente zum einstellen - evtl. sogar die ganze Schwangerschaft - nehmen muß. Die OP wurde erst einmal abgesetzt. Ich werde dann engmaschig untersucht werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Hoffentlich wird eine OP in der Schwangerschaft nicht notwendig.

Ich geh davon aus, daß bei Dir das ein ähnlicher Fall mit gleicher Ursache (SD) sein könnte, aber erstens bin ich ja nicht Arzt und zweitens Ferndiagnosen sind eh schwierig.

LASS DEINE SD UNBEDINGT UNTERSUCHEN, wenn Du zumindest eine Ursache des Aborts ausschließen willst. Für eine Szintigraphie solltest Du aber unbedingt NICHT schwanger sein, da dort mit radioaktiven Kontrastmitteln mit sehr kurzer Halbwertzeit (z.B. Technetium-99m) diagnostiziert wird. Aber selbst die kleinste Strahlung kann ein Embryo gefährden und zu Missbildungen führen.




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