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  Phyto-L
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   Nadine#
schrieb am 08.01.2023 10:42
Oft gibt es bei homöopathischen Mitteln eine Erstverschlimmerung. War bei mir auch so, hatte auch Unterleibschmerzen die ich sonst nicht hab. Nehme es seit 3 Wochen. Hab keine Endometriose. Nehme es für starke Schmerzen während des Eisprungs und wirklich starke Brustschmerzen immer direkt nach dem Eisprung bis zum Beginn der Regel. Die Brustschmerzen sind aktuell deutlich besser. Dafür bin ich sehr dankbar. Hoffe es hilft mir auch noch gegen den anderen Schmerz.


  Re: Phyto-L
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 08.01.2023 20:09
Liebe Nadine,

gibt es dazu noch ein Frage von Ihrer Seite oder was war der Grund für Ihren Beitrag??

Bitte fragen Sie aber nicht nach wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln belegen.
Phyto-L enthält neben der Mariendistel auch Mönchpfeffer. Letzterer ist nachgewiesenermaßen bei Regelbeschwerden oder auch prämenstruellen Beschwerden (PMS) oft hilfreich. Eher weniger gegen mittzyklische Schmerzen wir bei Ihnen.

Allerdings ist dies nicht bei "D5" in Phyto-L der Fall. hier ist der Wirkstoff (Mönchspfeffer) auf 1 zu 100.000 verdünnt, also 5x hintereinander 1:10 verdünnt. Rein rechnerisch enthält also Phyto-L keinen Mönchpfeffer mehr oder nur einige wenige Moleküle. Von einer Wirkung ist daher nicht auszugehen.

Wer Mönchspfeffer (auch Agnus castus oder Keuschlamm genannt) bei Zyklusbeschwerden nehmen möchte, sollte diesen Wirkstoff in höherer Dosierung nehmen und vorzugsweise als Tropfen oder Tabletten mit einer festdefinierten Menge des Inhaltsstoffs. Meist werden 20 bis 40 mg pro Tag empfohlen.

Fassen wir zusammen: Homöopathie sollte man keinesfalls mit Naturheilkunde verwechseln. Homoöpathie wirkt nämlich nicht oder maximal über den Placeboeffekt, während Naturheilkunde andere pharmakologischen Maßnahmen ersetzen oder ergänzen kann.

Viele Grüße

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Phyto-L
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   henriette
schrieb am 09.01.2023 15:32
Bei Homöopathika soll es angeblich drei verschiedene Arten von "Wirkung" geben: keinerlei Verbesserung oder Verschlechterung: es war das "falsche" Mittel, Verschlechterung: das richtige Mittel, denn schliesslich handelt es sich um die berühmte "Erstverschlimmerung". Verbesserung: Hurra, Homöopathie wirkt! Und wiedereinmal haben wir ein Problem mit Kausalität und Korrelation. Oder will ernsthaft jemand glauben, dass sie schwanger geworden ist, weil sie vorher einen Storch gesehen hat?
Wenn es einem gut tut, völlig überteuerte Zuckerkügelchen zu sich zu nehmen, dann bitte, kein Problem, solange sie nicht zur Behandlung von wirklichen Krankheiten eingesetzt werden und auf bewährte Behandlungsmethoden deshalb verzichtet wird.
Und ja, die Pflanzenmedizin ist da was ganz anderes, mit Wirkungen, Risiken und Nebenwirkungen.




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