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  1. und einzige IVF - Blastokultur?
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   onesmile
schrieb am 19.09.2021 19:44
Hallo zusammen,
nach vielem hin und her haben wir uns entschieden doch eine IVF zu probieren. Die Genehmigungen der KK und vom Land Niedersachsen sind fix durch. Im Oktober werde ich 40. Daher wird es vermutlich der einzige Versuch bleiben. Morgen ist die Entnahme und ich bin ziemlich überfordert mit den ganzen Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Daher wäre ich für eure Meinungen bzgl. unserer Entscheidungen sehr dankbar.
Aufgrund einer großen Zyste, die schon länger da war habe Ich Decapeptyl zur Downregulation bekommen und bin 14 Tage später mit 300 Gonal F gestartet.
Es sind nun 5 Follikel ab 20mm (davon vermutlich 1-2 Zysten aus dem letzten Zyklus) und 5 Follikel zwischen 14-19mm, Stand Freitag. Entnahme ist morgen früh.
Mein AMH schwankt zwischen 0,9 und 1,1.
Ist die Anzahl der Follikel ok?
Wir haben nun folgende Abmachung getroffen, die ich aber morgen hoffentlich noch ändern könnte.
Bei nur 1-2 befruchteten Eizellen wird alles an Tag 3 eingesetzt.
Bei 3 befruchteten Eizellen Transfer von einer, 2 werden eingefroren.
Sollten es vier befruchtete schaffen, gehen alle in die Blasto Kultur.
Sollten es 5 schaffen, gehen 3 in die Blastokultur und zwei werden tiefgefroren.
Ich hätte die Entscheidung gerne erst nach der Punktion getroffen, denn ich hätte es auch abhängig von der Qualität gemacht.
Wie findet ihr unseren Plan für eine erste oder sehr wahrscheinlich einzige IVF (wir haben bereits zwei Kinder durch Stimu und GvnP).

Liebe Grüße
Onesmile


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.21 19:47 von onesmile.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 19.09.2021 22:54
Hallo Onesmile,
da liegt ein großer Druck auf dir und der Behandlung, wenn nur eine einzige vorgesehen ist.
Nach der Punktion kann man zur Qualität noch gar nichts sagen. Auch Pu+1 kann man eigentlich nur sagen, ob eine regelrechte, nicht regelrechte oder keine Befruchtung stattgefunden hat. Erst ab Pu+2 kann man anhand der Teilungsgeschwindigkeit und Fragmentation von Qualitätsunterschieden sprechen und da möchte ich direkt mal eine Lanze für die nicht doppel-A-plus-mit-Sternchen Embryonen brechen. Meine Kinder waren alle nicht so der Hit. Zu langsam, zu klein, zum Teil gräulich verfärbt und von der Qualität mal gar nicht angefangen. Das sagt im Einzelfall aber nichts über das Einnistungspotenzial aus.

Bei 5 Follikeln und nur einer einzigen IVF hätte ich andere Pläne als du.
1. ICSI statt IVF (vielleicht könnte man die Mehrkosten selbst tragen?)
2. keine Blastokultur (Blastokultur ist eine Selektionsmethode, die du bei so wenigen EZ nicht brauchst)
3. Früher TF an Tag 2
4. Wenn 5 befruchtet: Frischversuch SET, 2x Kryo DET.

So hättest du aus nur 1 Behandlung die meisten Chancen herausgeholt.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
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   -Bellissima-
schrieb am 20.09.2021 08:17
Ich kann Juna nur zustimmen.
Ich hätte auch gesagt, dass IVF viel zu riskant ist, bei der Ausgangslage.

Ich persönlich bin ja immer für Blastokultur, weil ich einfach nur damit Erfahrungen habe, und weiß, dass man bei früheren Entwicklungsstadien eine schlechtere Auftaurate und somit auch wieder Verluste hat, aber das hängt, wie du sinnvollerweise ja auch schreibst, von der Anzahl der EZ und der Befruchtung nach Entnahme ab.

Was die Qualität angeht, wurde ich bisher auch nie mit den Top Blastos, die wir hatten schwanger, sondern immer mit denen, die etwas langsamer waren. Wir hatten aber bei jedem Versuch auch noch Assistet Hatching dazu. Wäre vielleicht auch noch eine Option, falls ihr doch Blastos anstrebt!?

Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg bei eurem Versuch! Wirklich keine leichte Situation für euch, wenn man sich aufgrund unserer Natur noch zusätzlich zur eh schon schwierigen Lage Druck machen muss!

Daumen sind für euch gedrückt 🍀✊🏼


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 20.09.2021 14:43
@Belissima
Soweit ich weiß hängt die Auftaurate nicht vom Embryostadium ab, sondern von der Wahl der Konservierungsmethode. Vitrifikation ist bei frühen Embryonen ebenso schonend wie bei Blastozysten. Das Problem bei Blastozysten ist eben, dass man nie weiß, ob Embryonen, die es künstlich nicht bis zur Blasto geschafft haben, es in der Gebärmutter nicht doch gepackt hätten.


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  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
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   -Bellissima-
schrieb am 20.09.2021 20:23
@Juna
Das wusste ich nicht. Ich hatte das immer so aus dem Erfahrungsaustausch hier im Forum so geschlussfolgert… Aber wieder etwas gelernt 😉


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
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   onesmile
schrieb am 20.09.2021 21:07
Liebe Juna, liebe Bellissima,
vielen Dank für eure Ideen. Ich habe heute tatsächlich noch mal den Fall von vier befruchteten EZ geändert in Transfer und Kyro und keine Blastokultur.
Von 10 Follikeln wurden 7 Eizellen gefunden. Mit zwei Zysten aus vorherigen Zyklen hatte ich eh gerechnet. Da einige am Freitag nur 14 oder 15 mm groß waren bleibt abzuwarten wieviele reife EZ dabei entstanden sind und wie hoch die Befruchtungsrate ausfällt. Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht nur vier reife EZ gefunden werden. Wenn weniger als 5 gefunden werden, macht die Klinik automatisch eine ICSI auf Klinikkosten.
Die ICSI Kosten hätte die KK nicht übernommen, da das Spermiogramm meines Mannes unauffällig ist und ich bereits mehrfach mit GvnP schwanger geworden bin. Daher habe ich Hoffnung. Morgen Mittag werden wir es erfahren.
Ganz schön aufregend alles. Dank dieses Forums habe ich zuvor schon viel gelernt. Es hilft doch sehr den Austausch zu verfolgen und umso größer ist die Freude, wenn es wieder einige in die Kugelzeit geschafft haben.
Vielen Dank nochmal für eure Anregungen. Ich werde berichten, was morgen rauskommt.
Viele Grüße
Onesmile


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.21 21:10 von onesmile.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    mariposa83
schrieb am 21.09.2021 00:53
Liebe onesmile,

ich habe auch gerade meine erste ICSI und musste mir darüber Gedanken machen, zumal ich auch nicht weiß wie viele Versuche wir machen können weil wir 100% Selbstzahler sind. Besonders die Artikel zur Blastozystenkultur hier im Forum haben mich extrem verunsichert ob das wirklich eine gute Idee ist, und ich habe das mit meiner Ärztin nochmal intensiv diskutiert. Aber sie sagt die riesen Meilensteine in den letzten Jahrzehnten waren bei der künstlichen Befruchtung nur 2 Dinge: Vitrifikation und Blastokultur. Sie hat mir in der IVF Register Auswertung von 2016 gezeigt, dass die SS-Rate damals in D schon im Schnitt 10% höher lag als bei Tag 3 Transfer. Ich meinte aber die Reduzierung der Embryonen ist ja größer 10%, die Rate aber nur 10% höher. Aber das Zentrum hat extrem gut SS-Raten und auch die Fehlgeburtenrate geht nach Blastokultur runter, das muss man ja eigentlich auch noch mit einrechnen. Stimmt, dass du in Summe sicherlich ohne Blastokultur die selben wenn nicht bessere Chancen hast auf eine Schwangerschaft. Aber wenn man bspw. noch 5 Kryos macht sind das ja auch nochmal Kosten einer kompletten ICSI. Daher denke ich mittlerweile doch dass man sich vielleicht ein paar Enttäuschungen spart mit der Blastokultur.

Bei mir waren es 13 Eizellen, davon 10 reif, aber nur 6 befruchtet. Die sind alle in die Blastokultur gegangen und ich habe eine frühe Blastozyste und eine Morula an Tag 5 zurück bekommen. Ich denke wenn man schon etwas älter ist sind einfach oft viele Eizellen nicht in Ordnung. Und bei uns war das Sperma top da von einem Spender, also die Befruchtungsrate etc würde ich jetzt nur auf meine Eizellen zurückführen...

Dass Blastos bessere Auftauraten haben habe ich auch so verstanden ehrlich gesagt, aber vielleicht ist das ein Missverständnis weil es eigentlich darum geht bei Blastos besser planen zu können, weil sich so viele PNs nicht weiterentwickeln.

Ich kann sehr die (schon etwas ältere) Broschüre vom Kiwu-Zentrum Darnstadt empfehlen, da sind ganz viele Statistiken drin. Aber da sieht man beispielsweise auch wie sich die Ergebnisse der Blastokultur durch die Änderungen des Mediums hin zum Universalmedium und reduziertem Sauerstoffgehalt verbessert haben, das ist natürlich auch von Klinik zu Klinik alles unterschiedlich aber dort hat man 35 Jahre Erfahrung und ich fand diese Statistiken schon sehr beeindruckend. SS-Raten zwischen 40 und 75% wenn mind. eine frühe Blasto im DET-Set ist haben schon auch eine Aussagekraft meiner Meinung nach (S. 26 der u.g. Broschüre)... Aber klar hätten es die "guten" auch in der Gebärmutter geschafft, aber wieviele Transfere hätte man vielleicht benötigt um die 20-30% "guten" zu erwischen. Ich weiß es nicht, das ist echt schwierig weil man nicht viel darüber findet.

https://www.kinderwunschzentrum-da.de/images/stories/Broschueren/kleine_broschuere.pdf

Würde vielleicht an deiner Stelle auch auf die Blastokultu verzichten, wollte aber trotzdem mal meine Überlegungen dazu loswerden, die ich so die letzten Wochen hatte....

Liebe Grüße,
mariposa


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 21.09.2021 15:35
@Mariposa
Ich teile deine Überlegungen bezüglich der Blastozysten, wir hatten immer den Wunsch der Blastozystenkultur, vor allem weil ich bis zu 44 EZ hatte und daraus natürlich unrealistisch ist, 22 Transfere zu planen und am Ende auch nur maximal 1-3 Blastotransfere möglich waren.
Dennoch gelten deine Überlegungen für die Frage: Wie kann ich die Chancen jeder einzelnen Behandlung möglichst hoch steigern. Hier war aber die Frage: wie kann ich für nur eine einzige IVF möglich hohe Chancen erzielen. Und da ist die Antwort definitiv nicht die Blastokultur.

Onesmile, wie sieht es aus? Vielleicht ist auch EmbryoGlue noch eine Option? Die meisten Kliniken bieten es an und das Preis-Leistungsverhältnis ist ok. Die Wirkung ist umstritten, schaden tut es aber definitiv nicht.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
no avatar
   onesmile
schrieb am 21.09.2021 16:52
Hallo Mariposa, hallo Juna,
vielen Dank für eure Nachrichten.
Leider stehe ich gar nicht mehr vor der Wahl. Es waren tatsächlich alle sieben EZ reif. Das ist gut, aber es haben sich nur vier befruchten lassen und davon wurden zwei fehlbefruchtet. D.h. Ich habe zwei befruchtete EZ, heute an Punktion+1. Der Transfer soll am Donnerstag an Transfer+3 stattfinden.
Auf meine Frage, ob es überhaupt zu einem Transfer kommt, antwortete die Dame aus dem Labor, dass sie davon ausgeht, dass alles gut geht und der Transfer stattfinden kann. Wir lassen uns überraschen. Ich habe hier im Forum häufig gelesen, dass sich dann doch nochmal eine verabschiedet hat. Eigentlich möchte ich kein DET. Meine Hoffnung waren wenigstens drei. So hätte ich zwei einfrieren lassen können und aus der Kyro lieber ein DET gemacht. Zwillinge möchten wir auf keinen Fall, da wir zwei Kinder haben und ich zwei Kaiserschnitte hatte. Aber nur eine EZ einsetzen und eine einfrieren ist mir zu teuer. Das kostet 670€.
Naja wir werden sehen, was am Donnerstag dabei rauskommt.
Ich werde hier auf jedenfall weiter berichten.
Viele Grüße und Mariposa viel Erfolg für dich!! Ich habe gelesen, dass du heute BT hast. Eine Morula und eine Blasto ist ja hervorragend. Das klingt sehr vielversprechend. Hast du schon ein Ergebnis erhalten?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.21 16:54 von onesmile.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 21.09.2021 17:27
Zitat
onesmile
Hallo Mariposa, hallo Juna,
vielen Dank für eure Nachrichten.
Leider stehe ich gar nicht mehr vor der Wahl. Es waren tatsächlich alle sieben EZ reif. Das ist gut, aber es haben sich nur vier befruchten lassen und davon wurden zwei fehlbefruchtet. D.h. Ich habe zwei befruchtete EZ, heute an Punktion+1. Der Transfer soll am Donnerstag an Transfer+3 stattfinden.
Auf meine Frage, ob es überhaupt zu einem Transfer kommt, antwortete die Dame aus dem Labor, dass sie davon ausgeht, dass alles gut geht und der Transfer stattfinden kann. Wir lassen uns überraschen. Ich habe hier im Forum häufig gelesen, dass sich dann doch nochmal eine verabschiedet hat. Eigentlich möchte ich kein DET. Meine Hoffnung waren wenigstens drei. So hätte ich zwei einfrieren lassen können und aus der Kyro lieber ein DET gemacht. Zwillinge möchten wir auf keinen Fall, da wir zwei Kinder haben und ich zwei Kaiserschnitte hatte. Aber nur eine EZ einsetzen und eine einfrieren ist mir zu teuer. Das kostet 670€.
Naja wir werden sehen, was am Donnerstag dabei rauskommt.
Ich werde hier auf jedenfall weiter berichten.
Viele Grüße und Mariposa viel Erfolg für dich!! Ich habe gelesen, dass du heute BT hast. Eine Morula und eine Blasto ist ja hervorragend. Das klingt sehr vielversprechend. Hast du schon ein Ergebnis erhalten?

Das klingt tatsächlich wie bei mir vor knapp 2 Jahren. 2 Kinder zu Hause, 2 Blastos (5. Versuch fürs Geschwisterchen), Zwillinge.

@Mariposa



  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
no avatar
   onesmile
schrieb am 21.09.2021 17:43
Juna sag nicht sowas Ohnmacht
Allerdings bist du glaub ich noch jünger und hattest zwei Blastos. Bei uns wird es ein Tag 3 Transfer und mit fast 40 hoffe ich, dass die Gefahr für eine Zwillingsschwangerschaft nicht so hoch ist. Laut Klinik liegt es bei 20%, aber als Durchschnittswert über alle Altersklassen hinweg. Wären zwei Blastos bei uns rausgekommen hätten wir keinen DET gemacht, sondern Kryokonserviert. So hatten wir es mit der Ärztin abgesprochen.
Vielleicht muss ich mir Donnerstag auch schon gar nicht mehr so große Gedanken darüber machen, weil es sich von allein erledigt.
Ich frage mich, ob ich morgen nochmal nach dem Stand fragen kann und wenn alles gut aussieht mir vielleicht doch nur eine einsetzen lasse und die andere weiter kultivieren lasse, aber ich glaube ich kann das nicht mehr trennen. Und das wären so hohe Kosten: 250 für die Blastokultur+670 für das Einfrieren.
Sollten beide sehr gut aussehen könnte man doch theoretisch am Donnerstag nochmal neu entscheiden, ob vielleicht doch beide in die Blastokultur gehen? Oder kann man das spontan nicht mehr ändern?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.21 17:45 von onesmile.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 21.09.2021 18:41
Zitat
onesmile
Juna sag nicht sowas Ohnmacht
Allerdings bist du glaub ich noch jünger und hattest zwei Blastos. Bei uns wird es ein Tag 3 Transfer und mit fast 40 hoffe ich, dass die Gefahr für eine Zwillingsschwangerschaft nicht so hoch ist. Laut Klinik liegt es bei 20%, aber als Durchschnittswert über alle Altersklassen hinweg. Wären zwei Blastos bei uns rausgekommen hätten wir keinen DET gemacht, sondern Kryokonserviert. So hatten wir es mit der Ärztin abgesprochen.
Vielleicht muss ich mir Donnerstag auch schon gar nicht mehr so große Gedanken darüber machen, weil es sich von allein erledigt.
Ich frage mich, ob ich morgen nochmal nach dem Stand fragen kann und wenn alles gut aussieht mir vielleicht doch nur eine einsetzen lasse und die andere weiter kultivieren lasse, aber ich glaube ich kann das nicht mehr trennen. Und das wären so hohe Kosten: 250 für die Blastokultur+670 für das Einfrieren.
Sollten beide sehr gut aussehen könnte man doch theoretisch am Donnerstag nochmal neu entscheiden, ob vielleicht doch beide in die Blastokultur gehen? Oder kann man das spontan nicht mehr ändern?
Das kommt auf die Klinik an, ergibt m M n aber auch keinen Sinn. Am Ende ist dann keine übrig, weil sie in der Gebärmutter bessere Chancen gehabt hätten. Wenn das der einzige Versuch ist und bleibt, würde ich entweder doch beide transferieren (früh) oder die knapp 1000€ für Kryo mit Kusshand nehmen.

Bei Blastos ist übrigens das Risiko für eineiige Zwillinge erhöht 😉

Ja, ich war mit 34 etwas jünger beim letzten Versuch, durch PCO seit früher Jugend aber schon immer schlechte Oma-Quali. Nicht umsonst haben wir 13 Behandlungen bis zum Großen gebracht und mehr Abbrüche als Negativs gehabt.


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    mariposa83
schrieb am 21.09.2021 21:29
Danke euch. Mein Kiwu verrät das Ergebnis erst nach dem 2. BT am Donnerstag. Habe aber heute früh einen schneeweißen Pipitest gehabt sehr treurig

Friert deine Klinik denn PU+3 Embryonen überhaupt ein? Bei uns entweder PN oder Blastos, dazwischen frieren sie nicht ein.
Daher würde ich dann auch gerade wegen des Alters wahrscheinlich eher beide nehmen, rein statistisch bleibt ja von Tag 3 auf Tag 5 nur die Hälfte, aber natürlich ist es ein Lotteriespiel, wenn du es komplett ausschließen willst musst du SET machen. Aber einen einfrieren und dann wacht er nicht mehr auf wäre auch enttäuschend traurig

Achso und Juna, klar bin ich da bei dir mit der kumulativen SS-Rate aus einem Versuch, hatte ja auch geschrieben dass ich es in onesmiles Fall wahrscheinlich nicht machen würde. Schade dass dir die Entscheidung abgenommen wurde onesmile, drücke die Daumen für Tag 3!!


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
no avatar
   onesmile
schrieb am 23.09.2021 14:49
Hallo zusammen,
Ich habe heute an PU+3 einen 6 und einen 8 Zeller zurückbekommen. Einfrieren hätte ich nichts mehr können, da beide in so einem Schlauch drin waren. Das hätte man nicht mehr trennen können. Es fühlt sich gerade eigenartig an. Die Ärzte waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Bzgl. Qualität lese ich hier häufig etwas und habe nachgefragt. Die Ärztin sagt, dazu kann man nichts sagen, weil sich das innerhalb von zwei Stunden schon wieder ändern kann. Das einzige, was entscheidend sei, ist die Anzahl der Teilung und ein 6 und ein 8 Zeller seien sehr gut. Und der 6-Zeller hätte sich heute theoretisch auch noch mal zum 8-Zeller teilen können. Nun warte ich mal ab, was passiert.
@Mariposa: meine Daumen sind weiterhin ganz doll gedrückt. Heute war der nächste Bluttest, richtig? Meine Klinik wartet bis TF+14. Manche nisten sich ja vielleicht erst etwas später ein.
Viele Grüße
Onesmile


  Re: 1. und einzige IVF - Blastokultur?
avatar    mariposa83
schrieb am 24.09.2021 01:43
Hi onesmile,

schön, die Daumen sind gedrückt!!!
Mein zweiter Bluttest musste nicht mehr gemacht werden, weil der vom Dienstag schon kein HCG hatte - also wie vermutet.
Immerhin hatte es mich schon am Dienstag umgehauen und heute war es nicht mehr so schlimm.

Viele Grüße
mariposa




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