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  Debeka und Pco Kostenerstattung IVF
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   Betty89
schrieb am 31.05.2021 13:22
Hi,

Ich bin bei der debeka (privat) 50 Prozent und 50 Prozent Beihilfe Krankenversichert.
Nun ist es das wir seit 2017 an unseren kinderwunsch basteln.
Mittlerweile sind schon 8 Zyklinen stimuliert worden und der eisprung ausgelöst worden.

Ich habe mir eine nun eine zweite und dritte Meinung eingeholt.
Die Ärzte bestätigen das ich so eigentlich fast keine Chance hätte schwanger zu werden.
Mein pcos sei zu stark ausgeprägt.
Und so die Meinung der Ärzte eine IVF unumgänglich.

Die debeka sagt nun das ich mich weiterhin einer Hormon Behandlungen unterziehen soll und hoffen das es klappt für sie besteht kein Zweifel das eine Horombehandlung ausreicht um unseren kinderwunsch zu erfüllen.

Ich weiß das sie laut Vertrag keine künstliche Befruchtung nur bei organischen Ursachen bezahlt wird.

Nun meine Frage hatte das schon jemand und es wurde dann Kulanz weiße Medikamente oder ein Anteil übernommen?
Die nette Frau von der debeka meinte ich soll Wiederspruch einlegen, und auf Kulanz hoffen.
Wie viel Hoffnung kann ich mir machen?

Danke schon mal


  Re: Debeka und Pco Kostenerstattung IVF
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 31.05.2021 15:59
Hallo liebe Betty,

wie viel Hoffnung Du Dir machen kannst, ist sehr schwer zu sagen. Ich habe schone einen sehr langen Kampf hinter mir mit der debeka.

Generell würde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen und diesem Widerspruch solltest Du möglichst ein oder zwei Gutachten (die Du leider selber zahlen musst) der Ärzte beilegen, die klar belegen, dass nur eine IVF zum Erfolg führen kann. Dann heißt es leider einfach nur hoffen.

Bei mir hat sich die debeka jetzt 6 Jahre quer gestellt - aus anderem Grund - aber mit dem gleichen Ergebnis. Bei mir wurde es immer damit begründet, dass der "Verursacher" mein Mann wäre und sie deshalb keine Kosten übernehmen. Meine Ärztin war nach den ersten Versuchen schon überzeugt, dass da bei mir noch mehr im Argen liegen muss, denn sooo schlimm ist das SG meines Mannes nun auch nicht. Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich trotzdem jede einzelne Rechnung bei der debeka und der Beihilfe eingereicht habe. Die Beihilfe hat nach vorherigem Antrag 25% der Kosten für die ersten drei Behandlungen übernommen, danach nichts mehr - das ist aber auch gesetzlich so geregelt, war also okay. Es ist trotzdem immer einen Versuch wert, alle Belege einzureichen, denn ich hatte wohl öffters unterschiedliche Sachbearbeiter und es kam immer wieder mal vor, dass doch das eine oder andere Medikament oder die Zykluskontrollen, wenn sie auf einer separaten Rechnung waren, übernommen wurden, auch von der debeka. Außerdem brauchte ich ja die Ablehnungsbescheide, um sie dann bei der Steuer als "Besondere Ausgaben" geltend zu machen. Auch die Bestellung von Medikamenten in Frankreich kann die Kosten als Selbstzahler senken.

Erst jetzt nach 6 Jahren (siehe mein Profil) und einer Bauchspiegelung, die doch eine organische Ursache bei mir zu Tage förderte, warum ich nicht schwanger wurde, übernimmt die debeka jetzt die Kosten für max. 3 IVF. In diesen 6 Jahren habe ich regelmäßig nach jedem neuen Befund meinerseits wieder einen Antrag gestellt, er wurde immer wieder mit der gleichen Begründung abgelehnt. Dass es jetzt doch nochmal geklappt hat und sie die Kosten übernehmen, hätte ich nie zu hoffen gewagt. Ich bin letzte Woche fast vom Stuhl gefallen, eigentlich hatte ich den Antrag wieder nur pro forma gestellt.

Deshalb mein Rat: nicht aufgeben, immer wieder nachhaken und manchmal muss man einfach Glück haben. Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst du mir gerne auch eine PN schicken.

Lg und viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg
Snail




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