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  Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   Unwissend
schrieb am 26.04.2021 17:37
Hallo,

wir interessieren uns für eine Samenspende aus Dänemark. Hat hier jemand Erfahrungen?

Leider haben wir festgestellt, dass nicht jede KiWu-Praxis mitarbeitet.

Ok.

Aktuell wäre unsere Frage, worauf wir achten müssen bzw. was ihr beim nächsten Mal anders machen würdet?

Unsere "naive" Idee: Bestellung aus Dänemark und Lieferung an die kooperierende KiWu Praxis.

Gibt es etwas, was wir als unverheiratetes Paar beachten müssen oder gibt es irgendwelche Fallstricke?
Gibt es etwas, dass ihr auf jeden Fall machen würde (z.B. Gen-Matching / spezielle Untersuchungen / ...)?


Wie viele Proben sollte man reservieren?

Wir planen die heterologe Insemination.

Herzlichen Dank


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 26.04.2021 23:18
Ihr müsst erstmal zu der Praxis und dann erst könnt ihr das Zeug dahin schicken lassen. Ohne Lagerungsvertrag werden die von fremden Leuten da sicher nichts annehmen oder euch dann behandeln. Dann werdet ihr auch sehen, ob die noch was von euch als unverheiratetes Paar wollen. Ist von Praxis zu Praxis verschieden. In der einen mussten wir gar nichts machen und konnten gleich loslegen, in der anderen mussten wir erst zum Notar.

p.s. ihr könnt beim frauenarzt ggf. ein paar untersuchungen machen lassen und damit geld sparen. aber im endeffekt machen die paar euros den kohl auch nicht mehr fett und ihr hättet bei der kiwu alles aus einer hand. also amh-wert, lh-wert, e2-wert... quasi einmal durchchecken, ob alles im lot ist. spezielle untersuchungen werden erst gemacht, wenns nicht klappt... also gebärmutterspieglung, genetik oder so.

wieviel ihr bestellt, hängt von euren finanzen ab. ich würde drei portionen bestellen, weil die lieferkosten so wahnsinnig teuer geworden sind. bei viel glück klappts ja schneller und ihr habt was fürs geschwisterkind.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.04.21 23:24 von wird schon.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   Unwissend
schrieb am 27.04.2021 10:31
Danke für Deine Antwort.


Gibt's es irgendwo eine Liste notwendiger Test?

Sollen ja mal auch Dinge geprüft werden, die wenig hilfreich sind.


Meinst du Bestellungen oder Lieferung?
Mitten im Prozess zu wechseln fänden wir nicht so schön. Ja, ist immer eine Abwägung.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 27.04.2021 11:04
Eine Liste kenn ich nicht, aber du sicher recherchieren. Ihr könnt denen ruhig sagen, dass ihr die Kosten so schlank wie möglich halten wollt und gerne die sehr üblichen Dinge untersuchen lassen wollt, aber irgendwelche speziellen Dinge erst wollt, wenn es nicht klappt.... und eben auch dazu sagen, dass ihr nicht wisst was üblich ist und was nicht. Das muss man einfach klar kommunizieren und das sind die bei Selbstzahler auch gewöhnt. Es gibt es eh erstmal nen Vorgespräch und ihr könnt dann auch sagen, dass ihr nicht gleich sofort Blut abgenommen bekommen wollt und guckt dann nach dem Termin, ob die im Vorgespräch ausgemachten Untersuchungen üblich sind oder nicht.... aber bei den hohen Kosten fallen so nen paar Hormonwerte echt nicht so dolle ins Gewicht und größere Dinger würden ja vorher besprochen....

Meiner Erfahrung nach sind Kinderwunschkliniken nicht die unsozialen Geldabzocker als die sie so oft hingestellt werden. Bei denen ich war, wars eher so, dass ich immer auf mehr gedrängt habe und die viele Untersuchungen für unnötig hielten.

Sperma bestellt man und lässt dann gleich liefern. Es ist wohl auch möglich zu kaufen und es dort in der Samenbank zu lagern, aber die Lagerkosten dort sind wohl teurer als die in den kiwus...


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  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   rocollix
schrieb am 27.04.2021 17:22
Also, als erst einmal braucht ihr einen Termin für ein Erstgespräch bei der KiWu-Klinik, wie "wird schon" erklärt hat.
Wenn ihr Wert auf eine dänische Samenbank legt, würde ich gleich bei der Terminvereinbarung nachfragen, ob die betreffende KiWu-Klinik überhaupt mit dänischen Samenbanken zusammenarbeitet. Bis zum Erstgespräch dauert es nämlich meistens etwas und wenn sich erst dann herausstellt, dass die Klinik das nicht tut, kann man eine Menge Zeit verschwenden.

Über Untersuchungen, Bestellmenge und Qualität (Motilität) würde ich mir zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keine Gedanken machen. Besprecht das beim Termin mit der KiWu-Klinik, das ist schließlich deren Fachgebiet. Auch das Organisatorische, also Lagervertrag, bis wann die Lieferung aus Dänemark spätestens da sein sollte usw.

Wenn die Behandlung in Deutschland stattfinden soll, müsst ihr darauf achten, euch einen Spender auszusuchen, dessen Samen nach deutschem Recht verwendet werden darf.
In Dänemark gibt es beispielsweise anonyme und offene Spender. In Deutschland sind aber nur offene Spender zugelassen, d. h. das Kind muss mit 18 Jahren die Möglichkeit haben, in Erfahrung zu bringen, wer der Spender war.
Außerdem gibt es je nach Land und Bundesland unterschiedliche Vorschriften, wann der Spender die notwendigen Bluttests (z. B. HIV) absolviert haben muss. Die Samenbanken kennen sich damit natürlich aus. Wenn ihr denen sagt, unsere KiWu-Praxis ist z. B. in Berlin und wir brauchen Halme (Samenproben), die nach den dortigen Gesetzen zulässig sind, dann regeln die das entsprechend.

Außerdem solltet ihr euch Gedanken machen, ob ihr langfristig vielleicht mehrere Kinder möchtet und ob euch dann wichtig ist, dass sie den gleichen Spendervater haben. Dänische Samenbanken bieten oft die Möglichkeit an, dort eine Art Depot zu mieten. In diesem Depot, für das man eine Gebühr zahlen muss, kann man bei der Samenbank gekaufte Halme einlagern, und die habt ihr dann sicher, auch wenn der Spender in, sagen wir mal 3 Jahren, wenn ihr das zweite Kind wollt, vielleicht nicht mehr verfügbar ist. Falls ihr die eingelagerten Samenproben doch nicht brauchen solltet, erstattet euch die Samenbank einen großen Teil des Kaufpreises (75% ?) zurück.

Der Vorteil bei den dänischen Samenbanken ist, dass man den Spender selbst auswählen darf und viel mehr Informationen bekommt als in Deutschland. Ihr solltet euch aber auch der Kehrseite bewusst sein. Die Samenbanken in Dänemark sind wesentlich kommerzieller als die deutschen. Während ein Spender in Deutschland so um die 15 Spenderkinder zeugen darf, sind das in Dänemark deutlich mehr. Genaue Angaben machen die Samenbanken nicht, aber Schätzungen nach sollen es zwischen 25 und 100 sein. Die Samenbanken dort exportieren international, d. h. sie addieren die für die einzelnen Länder zulässigen Quoten.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   rocollix
schrieb am 27.04.2021 18:00
PS: Zu den Untersuchungen.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Kliniken einem da nix Überflüssiges aufdrängen. Im Gegenteil, ich habe mit der Ärztin diskutiert, weil ich gern mehr wollte, als standardmäßig vorgesehen war. Da ich schon etwas älter bin, habe ich nicht die Zeit, ewig rumzuprobieren.

Die Standarduntersuchungen (Blut, Schilddrüse...) werden normalerweise sowieso von der Krankenkasse übernommen. Selbst bezahlen musste ich nur die Hormonbestimmung und die bewegte sich preislich im Bereich um die 50 Euro.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   iorana
Status:
schrieb am 27.04.2021 19:42
Hallo,

Ich hab keine Erfahrung mit den Samenbanken in Dänemark, aber in eurem Fall würde ich folgendes abklären:

Bei Terminabsprache abklären, ob
1. unverheiratete, gleichgeschlechtliche Pärchen behandelt werden.
2. Eine samenbank aus Dänemark ok ist.

Dann im Gespräch folgendes:
3. Ob die Praxis Samen lagert.
(In unserem Praxis können immer nur genau die Proben geschickt werden, die wir für den nächsten Versuch brauchen)
4. Sagen, dass ihr nur die notwendigsten Werte bestimmen wollt. Wenn das der Fall ist.
Ich würde es vom Gespräch abhängig machen.

Uns wurde z.b.als erstes eine genetische Untersuchung "verkauft". War am Ende für die katz, weil sich herausgestellt hat mein Mann ist unfruchtbar... also war das absolut nicht notwendig. Dafür leider seeeehr, seeeh teuer, weil seine Krankenkasse nicht bezahlt hat.
Da waren wir leider viel zu naiv.
Aber die Praxis haben wir auch gewechselt.

Und auch das die Kasse alle Voruntersuchung bezahlt, würde ich nicht so unterschreiben. Bei mir wird alles privat abgerechnet, bis zu dem Punkt wo eine Schwangerschaft festgestellt wird. Anders sieht es glaub ich aus, wenn man die Werte beim normalen frauenarzt bestimmen lässt. Aber ich wollte gerne alles "aus einer Hand".

Viel Erfolg und liebe Grüße, Iorana


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   rocollix
schrieb am 28.04.2021 09:20
Stimmt, ich hätte nicht so allgemein schreiben dürfen, ich kann ja nur für meine eigenen Erfahrungen sprechen.
Es ist sicher nie verkehrt, vorher ganz konkret nachzufragen, welche Kosten man selbst tragen muss.

In meinem Fall hat die Klinik das in einer Übersicht von selbst ausgewiesen. Erstgespräch, Blutuntersuchung und später eine Gebärmutterspiegelung gingen auf die Krankenkasse, Hormonbestimmung (AMH) musste ich selbst zahlen. Ich habe die Kosten für die Hormonbestimmung mit der Preistabelle eines Direktlabors (kann man ergoogeln) verglichen, damit ich einschätzen kann, ob es günstig oder teuer ist. Der Preis war fast identisch.

Ansonsten bin ich auch Selbstzahler, d. h. die eigentlichen Behandlungskosten muss ich alleine tragen.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 28.04.2021 15:53
kann rocolix in allem zustimmen. Nur hatte ich das mit der Anzahl der Spenderkinder anders in Erinnerung. Ist schon etliche Jahre her, dass wir das mal recherchiert hatten, aber hatte in Erinnerung, dass die dänischen Banken nicht viel lockerer waren als die deutschen Banken. "Mehr kommerziell" würde ich das aber nicht nennen.... schon allein aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen kamen die mir sehr viel "menschlicher" vor. Freundinnen waren in einer Berliner Samenbank und da hat man ja absolut kein Mitspracherecht und andere Personen entscheiden, wer der "Vater" deines Kindes wird. Ich fand es sehr viel "würdevoller" mir selbst jemanden auszusuchen bzw. die wichtigsten Basics zu wissen. Das mit der internationalen Ausrichtung hatten wir auch eher positiv gesehen, weil es vom Gefühl her besser passte, wenn alle "Geschwister" plus Spender hier in Deutschland am Ende nicht noch sogar in der selben Stadt wohnen.... wobei ich jetzt nicht überrascht wäre, wenn wir in Berlin mal irgendwann auf Familien mit dem selben Spender stoßen werden...


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   Unwissend
schrieb am 28.04.2021 21:03
Vielen Dank für den spannenden Austausch.

Also wir haben schon die Erfahrung gemacht, dass es Unterschiede gibt. In einem Fall wurde uns eine Dienstleistung für 2.400 € angeboten, die es woanders für 400 € gab.
Auf einer KiWu Messe war mal eine "Betroffene" als Rednerin. Im Netz gab es eine Seite von ihr. Da kam dann heraus, dass sie ihren sehr guten Job aufgegeben hat und nun andere Betroffene für ordentlich Geld coacht.

Natürlich soll ein Arzt / ein Pfleger /... bezahlt werden, doch wenn daraus ein Business Modell wird, finde ich es schwierig. Um so mehr weiß ich ein derartige Forum, Euch und die Organisatoren im Hintergrund zu schätzen! Bussi


Hat jemand hier in Dänemark bestellt und deren "Gen Abgleich" zwischen potentieller Mutter und Spender genutzt? Bringt das was oder ist es ein Marketing "Gag"?


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   rocollix
schrieb am 29.04.2021 10:53
@Unwissend:

Ich nehme mal an, du meinst GeneXmatch von der ESB?

Gemacht habe ich es nicht. Ich hab damals die Beschreibung ausgedruckt und beim Erstgespräch meine Ärztin gefragt, was sie davon hält. Sie schien ganz angetan und meinte, wenn einem die Ausgabe nicht weh tut, wäre es eine interessante Möglichkeit. Notwendig wäre es aber nicht.

Ich habe mich aus zwei Gründen dagegen entschieden:

1. In meiner Familie sind in den letzten drei Generationen keine Erbkrankheiten bekannt. Auch keine unklaren Fehlgeburten oder ähnliche Hinweise, dass da etwas im Argen liegen könnte.

2. Wenn ich auf ganz normalem Wege einen Mann kennenlernen würde und wir dann gemeinsam Kinder bekämen, würde ich den vorher auch nicht erst zum Gentest schleifen. zwinker

Darf ich mal ganz neugierig fragen, was das für eine Dienstleistung war, die euch zu so exorbitant unterschiedlichen Preisen angeboten wurde?


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   rocollix
schrieb am 29.04.2021 11:33
@ wird schon:

Kommerziell war nicht abwertend gemeint. Mir ist einfach aufgefallen, dass deutsche und dänische Samenbanken ganz unterschiedliche Mentalitäten haben. Bei den dänischen bist du Kunde, bei den deutschen Patient.

Ärzte entscheiden über die Behandlung und lassen sich das vom Patienten bestenfalls noch abnicken. Daran erinnern mich die deutschen Samenbanken, die für sich das Recht beanspruchen, selbst einen passenden Spender für die Frauen auszuwählen. Mir ging das genauso gegen den Strich wie dir, deshalb habe ich nach Alternativen gesucht. Auch da hauptsächlich nach äußerlicher Ähnlichkeit ausgewählt wird, die mir persönlich überhaupt nicht wichtig ist. Mein Kind muss nicht blond sein, nur weil ich blond bin.

Bei den dänischen Samenbanken wird viel stärker versucht, auf Kundenwünsche einzugehen (Selbstbestimmung, unkomplizierte Abläufe per Internet, große Auswahl, alle Spenderinfos, die man sich nur wünschen kann - neuerdings sogar Erwachsenenfotos). Sehr angenehm. Dieser Aufwand muss sich natürlich auch irgendwie bezahlt machen, daher die höheren Kinderzahlen pro Spender. Das ist irgendwo verständlich. Was mich daran geärgert hat, ist, dass sehr freundlich und gekonnt versucht wird, die Antwort auf bestimmte "unangenehme" Fragen zu vermeiden.

Zum Beispiel auf die nach der maximalen Anzahl von Kindern, die ein Spender zeugen darf. Vermutlich weil sie sehr hoch ist und die Kunden das kritisch sehen könnten. Auf den Webseiten findet man dazu gar keine konkreten Angaben. In der FAQ steht was von "wird sorgfältig überwacht" und "Länderquoten werden eingehalten" bla bla, aber keine Zahlen. Kann doch nicht so schwer sein, oder?

Als ich konkret danach gefragt habe, kam ich die Antwort, dass die Quote für Deutschland bei 15 Kindern liege. Es wurde also geschickt eine ganz andere Frage beantwortet, als die, die ich eigentlich gestellt hatte. Erst nach hartnäckigem telefonischen Nachbohren meinerseits kam dann irgendwann die Info, dass die einzelnen Länderquoten addiert und intern ca. 25 bis 50 Familien als weltweite Quote angesetzt würden.

Ob das stimmt, kann natürlich keiner prüfen. Bei der Donor Sibling Registry (einer Art Verein in den USA, über den weltweit Spendergeschwister gesucht werden können) sind von US-Samenbanken, die ähnliche Quoten angegeben hatten, mittlerweile einzelne Gruppen mit 100 bis 200 Halbgeschwistern bekannt. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich sicherlich nur ein Bruchteil der Spenderkinder/Familien dort registriert...

Zum Vergleich: Ein befreundetes Paar ist nach Spanien gegangen. Dort ist die maximale Anzahl der Kinder pro Spender gesetzlich auf 6 festgelegt. Das klingt schon ganz anders. Spanien kam aber für mich persönlich nicht in Frage, weil es dort nur anonyme Spender gibt und das möchte ich einem Kind nicht antun.

Egal wie man sich entscheidet, es ist halt kompliziert.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 29.04.2021 23:15
@rocollix: das mit den Erwachsenenbilder bei der ESB interessiert mich. Habe gleich mal geschaut, ob bei unserem es nun noch ein Erwachsenenbild gibt. Ist nicht der Fall, aber habe auch bei den anderen mal gestöbert und keins gefunden. Wären die dann für eingeloggte Kunden sofort sichtbar oder ist das etwas, was es nur auf Nachfrage gibt? Danke schonmal!


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
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   iorana
Status:
schrieb am 29.04.2021 23:32
@rocolix: stimmt, ich glaub erstgespräch war bei uns auch umsonst. 🤔
Aber man am Ende kommt dann leider doch viel zusammen.
Was ich mir z.b. beim nächsten Versuch schenke. Ist der Bluttest. Ich würde einen Schwangerschaftstest machen...

Und bzgl. Spender aussuchen. Wir haben uns füreinander Samenbank entschieden, wo wir nur rahmendaten von dem Spender wissen.
Es wäre für mich ein Graus gewesen zu wissen, wie der Spender aussieht. Und mein Mann war auch nicht so begeistert von der Idee tatsächlich selber jemanden auszusuchen.
Lustig ist, dass wirklich viele finden unsere Tochter käme äußerlich nach ihm. Joa, helle Augen, helle Haare. Ich bin recht dunkel... aber rein vom Charakter hat er ihr schon sooo viel mitgegeben...

Am Ende muss da jeder wissen was einem Lieber ist!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.21 23:40 von iorana.


  Re: Was würdet ihr beim 2x anders machen? | Erfahrungen mit Dänemark
no avatar
   rocollix
schrieb am 30.04.2021 08:35
@ wird schon: Muss dich leider enttäuschen, Erwachsenenbilder gibt es (bislang) nur bei Cryos, bei der ESB nicht. Man kann unangemeldet sehen, für welche Spender solche Fotos vorhanden sind. Der Zugriff ist dann kostenpflichtig. Man muss eine Pauschale zahlen, ich glaube, es sind so ungefähr 200 Euro für 3 Monate Zugriff auf die Erwachsenenbilder aller Spender.

@ iorana: Klar, wenn es einen Partner gibt, geht man da sicher ganz anders ran. Die Bilder waren mir auch gar nicht so wichtig, von "meinem" Spender gab es gar keins bzw. nur ein Kinderbild. Ich fand es gut, relativ viel über die Gesundheit der Familie zu erfahren (man bekommt Daten zu Spender, Eltern und Großeltern). Komischerweise waren für mich auch die Stimmaufnahmen eine große Entscheidungshilfe. Manche fand ich sofort sympathisch, andere überhaupt nicht. Und ich wollte gern jemanden, der durchblicken lässt, dass ihm bewusst ist, was er da tut. Keinen 18-jährigen, der sich so mal schnell den nächsten Urlaub finanziert.

@ Unwissend: Mir ist gerade noch was eingefallen, ich weiß aber nicht, ob das allgemein gilt oder nur bei meiner Klinik so ist. Bei heterologer Insemnination war eine psychologische Beratung verpflichtend, die man auch selbst zahlen muss. Später hat mir dann jemand erzählt, dass man so eine Beratung auch einfach kostenlos bei Pro familia machen und sich von denen bescheinigen lassen kann. Spart auch wieder ein paar Euro, die man vielleicht anderswo brauchen kann.




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