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  Kinderwunsch und Ernährung
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   onesmile
schrieb am 26.04.2021 11:50
Hallo zusammen,
Ich bin in der Kinderwunschklinik gerade im 3. Versuch mit Gonal F 75 & Auslösen mit Ovitrelle.
Zwei Kinder haben wir so bereits gezeugt. Ich habe Hashimoto, eine Eizellreifestörung und ein Eileiter ist dicht.
Ich wurde immer im ersten oder zweiten stimulierter Versuch schwanger (mit Mitte 30 damals). Allerdings gab es auch einige frühe Abgänge.
Mittlerweile bin ich 39. Sicher dauert es auch aufgrund des Alters länger (falls es überhaupt noch klappt), aber ich frage mich, ob mein Lebensstil auch zu einer schlechteren Fruchtbarkeit beiträgt. Ich rauche und trinke natürlich gar nicht. Ich esse auch gesund, viel Gemüse täglich, aber mein großes Laster ist die Schokolade. Das kann recht viel werden, jeden Tag. Außerdem wiege ich 7 Kilo mehr als vor der letzten Schwangerschaft. Ich habe ein leichtes Übergewicht (68 kg) und Ich schlafe natürlich viel weniger als vor den Kindern bzw. dem letzten Kind. Eizellen sind immer genug da. Größe, Werte, Eisprung usw. klappt mit Stimulation sehr gut.
Wie ist eure Einschätzung? Kann dieser Lebensstil eine Einnistung verhindern oder eine Befruchtung? Verändert sich vielleicht die Säure der Schleimhaut?
Außerdem esse ich gerne und viel Tofu. Momentan versuche ich vermehrt darauf zu verzichten, da ich gelesen habe, dass es den Östrogenspiegel ansteigen lässt.
Habt ihr davon mal etwas gehört?
Viele Grüße
Onesmile


  Re: Kinderwunsch und Ernährung
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   pyunk
schrieb am 26.04.2021 14:53
Die Ernährungsdocs vom NDR wären sicher der Meinung, dass die Ernährung da Chancen verbessern kann.
Gesunde Fette, viel Gemüse, nicht zuviele einfache Kohlenhydrate, regelmäßige Mahlzeiten ohne Snacking predigen sie immer. Antientzündliche Ernährung.
Es schadet bestimmt nicht, das auszuprobieren.
Leider finde ich persönlich es sehr schwer auf den Trost durch Süßes zu verzichten...


  Re: Kinderwunsch und Ernährung
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   henriette
schrieb am 26.04.2021 15:48
Ich glaube, sofern man sich nun wirklich völlig ungesund, einseitig ernährt, hat die Ernährung nicht wirklich einen entscheidenden Einfluß. Aber: man hat natürlich das GEfühl, wenn man dieses und jenes isst, beziehugnsweise nicht isst, einen gewissen Einfluss auf ein Geschehen auszuüben, was sich ansonsten jedweder Kontrolle zu entziehen scheint. Wenn es einem gut tut, warum nicht. Aber auf Schokolade würde ich auf keinen Fall verzichten: die macht glücklich!


  Re: Kinderwunsch und Ernährung
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 27.04.2021 19:58
An die NDR Ernährungsdocs musste ich auch denken ROFL
Ich bin total für gesunde Ernährung und es wäre vielleicht einen Versuch wert. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass Schokolade eine Schwangerschaft verhindert.
Was allerdings tatsächlich Zucker bewirken kann ist die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das verhindert keine Schwangerschaft, macht aber anfällig für Infektionen aller Art. Auch nicht so gut.

Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Tomaten und Tomatenprodukte die Einnistung verhindern. Also verzichtete ich ewig darauf, sicher ist sicher. Schwanger mit unserem ersten Erdenkind wurde ich dann als ich am Transfertag eine riesige Portion Spaghetti Bolognese verspeist hatte Ich wars nicht
Ebenso hab ich vieles in den ganzen Jahren Kinderwunsch probiert. IMSI, PICSI, Bryophyllum, mit Sex und ohne zum TF-Tag, Globulis, Akupunktur, Massage, bestimmte LM... Am Ende von 12 Jahren Kinderwunsch und an die 20 Behandlungen steht für mich fest: ein passender Embryo muss es sein und eine passende SH ab 6 mm und möglichst dreischichtig. Alle anderen meiner Experimente haben geklappt, oder auch nicht und konnten nicht bestätigt werden. Schwor ich zuvor auf PICSI, entstanden alle unsere Erdenkinder durch einfache ICSI (oder Kryo aus ICSI).

Wir leben im Zeitalter der Selbstoptimierung. Alles muss immer optimal sein, alles andere ist nicht akzeptabel. Ich fürchte, das färbt auch in diesen Bereich ab.

LG
Juna




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