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  Was bedeutet es für meine Töchter?
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   123535123
schrieb am 01.04.2021 19:34
Hallo,

Wie ich schon geschrieben habe, bin ich in den vorzeitigen Wechseljahren. Es trifft nur mich momentan aus der ganzen Familie. Weshalb ich keine Vergleiche habe.

Ich selbst habe das Glück 2 Töchter zu haben. Was heißt es für die beiden? Müssen die zwei sich in der Pubertät testen lassen? Sie sind noch klein. 3 und 2 Jahre alt. Sie sind so lebensfroh und wenn ich die zwei ansehen, bin ich den Tränen nahe. Ich wünsche den beiden nicht meinen Weg um Mutter zu werden. Ich möchte dass die zwei nicht wegen den Wechseljahren leiden müssen.

Ich hätte so gerne auch noch ein Kind bekommen...

Kann in der Pubertät schon festgestellt werden, ob meine Mädchen die vorzeitigen Wechseljahre geerbt haben? Wie gesagt in meiner Familie bin ich die einzige.


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   Zwutschgi07
schrieb am 01.04.2021 19:46
Also meine Mutter hatte PCO - ich hatte PCO mit ganz wenig Zyklen pro Jahr (2 - 3).

Meine Tochter hats nicht.

Alles Liebe.


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   pmami
schrieb am 02.04.2021 08:41
Die Ursachen für POF sind unglaublich vielfältig. Ja, es gibt auch eine familiäre Veranlagung, aber das bedeutet nicht, dass Deine Töchter auch POF bekommen werden. Meine Oma ist noch mit vierzig spontan schwanger geworden, meine Mutter noch mit Ende dreißig. Ich scheine es also nicht von meiner mütterlichen Linie geerbt zu haben.

Wenn Du Deine Töchter in der Pubertät testen lassen würdest und mal angenommen, es ließe sich feststellen, dass sie POF bekommen werden, was würdest Du denn dann machen? POF ist nicht heilbar (soweit ich weiß). Das Einzige, was Deine Töchter machen könnten, wäre social freezing und das würde man vermutlich eh erst ab frühestens 18 Jahren in Erwägung ziehen. Du brauchst Dir darüber also jetzt nicht den Kopf zerbrechen.

Sowohl für Dich als auch für Deine Töchter (mal angenommen, diese hätten tatsächlich POF vor einer spontanen SS) bliebe immer der Weg der Eizellspende.

Viele Grüße pmami


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 08:41 von pmami.


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   123535123
schrieb am 02.04.2021 13:22
Hallo.

Ich könnte wohl nicht viel machen. Aber meine Kinder wüssten dann, dass sie nicht ewig Karriere machen sollten, zum Beispiel. Sie wären nicht vor den Kopf gestoßen.

Lässt es sich denn in früheren Jahren bestimmen, ob sie betroffen wären?


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  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   Merle_77
schrieb am 02.04.2021 22:27
Also darüber, ob deine Töchter in ca. 30 Jahren ein Fruchtbarkeitsproblem haben könnten, würde ich mir aktuell keine Sorgen machen. Aus meiner Sicht sollte das Thema Fruchtbarkeit und biologische Uhr sowieso bei jungen Menschen thematisiert werden, spätestens zur Volljährigkeit. Es ist nie verkehrt, rechtzeitig darüber aufzuklären, dass viele Menschen nicht gleich auf Anhieb schwanger werden. Auch wenn deine Töchter nicht verfrüht in die Wechseljahre kommen, könnten sie ja trotzdem ein anderes Fruchtbarkeitsproblem haben. Aber wegen keiner dieser Varianten musst du heute Tränen vergießen. Deine Mädchen haben ihre ganze Zukunft noch vor sich. Und jede Menge Chancen, sich (soweit erforderlich) rechtzeitig Hilfe zu suchen und selbst Kinder zu kriegen (wenn sie das wollen).
Vielleicht schmerzt dich tief in deinem Herzen vor allem dein eigener nicht vollständig erfüllter Wunsch?

Alles Gute!


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   123535123
schrieb am 03.04.2021 09:47
Nein, schmerz weil ich für meine Kinder nur das beste wünsche und nicht möchte, dass sie leiden.

Es ist ja nicht nur, dass es keine Kinder mehr gibt. Es ist auch die Gesundheit die fehlt. Die Hormone die ich nun einnehmen muss. Die Gefahr Krebs zu entwickeln.

Ich bin zierlich und klein. Dick werden ist auch nicht so toll. Ich bin dafür eigentlich nicht veranlagt. Knochenschwund. Blutgerinsel.

Es ist schon schlimm.


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   pyunk
schrieb am 03.04.2021 15:24
Mein Beitrag war ein bisschen bissig. Habe ich wieder gelöscht.
Möglichst viele Jahre vor den Wechseljahren sind wünschenswert.
Aber früher oder später müssen wir da doch alle durch.
Ich wünschte auch, das Thema würde nicht so ein Schattendasein führen.
Ich kann verstehen, wenn man davor Angst hat.
Auf deinen letzten Beitrag hat aber eine Frau geantwortet, die noch früher in die Wechseljahre gekommen war, dass dies nicht Abbau und Verfall bedeuten muss.
Lies doch diesen Beitrag noch einige Male durch und lass dich etwas ermutigen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 15:37 von pyunk.


  Re: Was bedeutet es für meine Töchter?
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   Leilalucille
schrieb am 01.05.2021 07:51
Hallo,

Kann sein, dass es in den Genen liegt, aber wie schon erwähnt sind die Gründe vielfältig. Ich selbst bin 37 Jahre alt und werde wohl kein Kind mehr bekommen können. In einer Kinderwunschklinik, bei der wir vor einem Jahr waren, nach nachdem wir es ca. 1 Jahr probiert hatten, misste man meinen AMH wert erstmalig und da stand her schon bei 0.3. Aussage der Mediziner war, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt und wir es wahrscheinlich nur durch IVF/ICSI schaffen würden. Nach langem überlegen haben wir uns gegen einen künstlichen Weg entschieden wohl wissend, dass unser ‚Traum‘ wohl nicht wahr werden würde. Diese Woche habe ich ihn nochmal bestimmen lassen, um zu sehen wie schnell er sich verändert. Steht jetzt bei 0.1 ich werde gerade mal 38 in einigen Monaten. Laut Statistik müsste ich in ca 3-5 Jahren wohl in die Wechseljahre kommen. Warum ich das alles schreibe? Weil ich angefangen habe mit dem Thema offen umzugehen und seitdem merke, dass es bei mir sehr wohl in der Familie liegen könnte. Meine Oma mütterlicherseits hatte wohl bereits mit Ende 30 keinen Zyklus mehr, meine Mutter hatte so viele Probleme, dass sie sich mit Mitte 40 die Gebärmutter entfernen ließ (sie hatte da allerdings schon 2 Kinder) und meine Cousine mütterlicherseits kam auch nur mit IVF/ICSI zum Kind. Ich wünschte mir mittlerweile ich hätte all diese Dinge früher gewusst. Andererseits hatte ich mit Ende 20/ Anfang 30 leider nicht den richtigen Mann an meiner Seite. Und so freue ich mich heute mit einem tollen Menschen verheiratet zu sein, der auch schon zwei erwachsene kinder hat und widme mich dem Leben mit ihm und ihnen. Was ich allerdings wirklich hoffe ist, dass spätestens ab 30 bei Frauen besser aufgeklärt wird und der AMH test am besten zum Standard wird. Ja, er ist bedingt aussagekräftig, aber kann wenigstens einen Anhaltspunkt liefern. Meiner war sicher schon Anfang 30 im Keller, leider suggeriert man uns Frauen immernoch, dass man mithilfe der Medizin Sorgenlast ein Kind bis in die 40iger Jahre bekommen kann und so leicht und sorgenfrei ist es bei den wenigsten leider...das beste, was du tun kannst ist deine Mädels aufzuklären, wenn sie alt genug sind und v.a. Nicht zu schweigen, was dir ‚passiert‘ ist. Sei dankbar, dass du das Glück hattest sie beide bekommen zu dürfen.




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