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  vorzeitige Wechseljahre nach Chemotherapie
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   EineJ
schrieb am 08.03.2021 22:43
Hallo,
ich bin 33 Jahre und jetzt durch die Chemotherapie in die vorzeitigen Wechseljahre gekommen. Dadurch das ich bei unserem ersten Kind sehr schnell schwanger geworden bin und es jetzt nicht geklappt hat, sind wir den Weg in die KiWu gegangen. Meine Werte sind schlecht, FSH um die 40 und AMH 0,6. Im Dezember blieb plötzlich wieder meine Periode aus. Vom 01.02 bis gestern 07.03 habe ich Pergoveris gespritzt und es hat sich nichts getan. Die KiWu hat heute abgebrochen und sich bisher nicht dazu geäußert wie es weiter geht und ob überhaupt. Ich bin dabei einen Termin in einer weiteren Klinik zu bekommen.
Hat jemand Ideen, Erfahrungen oder Tipps was man noch machen könnte?
Wie kann ich meinem Körper aus dem Tief helfen?
Liebe Grüße


  Re: vorzeitige Wechseljahre nach Chemotherapie
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 09.03.2021 10:50
Hallo,

auf jeden Fall ist es wichtig abzuklären, wie ausgeprägt sie sich in dieser hormonellen Situation befinden. Der AMH entspricht jedenfalls erst einmal nicht zwingend einer dauerhaften Wechselljahressituation, dazu ist er noch zu hoch. Der von Ihnen genannte FSH-Wert lässt zumindest für den aktuellen Zyklus nichts Gutes erwarten. Das muss jedoch nicht so bleiben, siehe AMH-Wert.

Leider ist wenig aktiv machbar, um die Hormone zu beeinflussen.. Jedoch kann man die Situation beobachten und bei günstigen Umständen erneut mit einer Stimulation der Eierstöcke beginnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: vorzeitige Wechseljahre nach Chemotherapie
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 09.03.2021 14:40
Hallo J,
ich kann dir nur von einer Freundin berichten, die in einer ähnlichen Situation war. Nach Chemo nicht aussichtslos, aber schwierig. Auch sie sollte warten, bis sich die Werte von allein gebessert hätten. Nach 10 Monaten Kontrolle war für sie klar, dass sie nicht Monate oder Jahre warten wollen würde, weil ihr für bessere Werte und eine Schwangerschaft niemand eine Garantie geben konnte. Deshalb entschied sie sich für eine Eizellspende im Ausland. Vorher ging es ihr sehr schlecht, sie war oft sehr bekümmert und traurig. Ab der Entscheidung für ein Eizellspendekind blühte sie wieder auf. Heute ist sie stolze Mama eines zweijährigen Sohnes aus einer Eizellspende. Sie ist mittlerweile 38 und sie wollen es nächstes Jahr nochmal mit den übrig gebliebenen Kryos versuchen.
LG
Juna




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