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  Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
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   Lenulila
schrieb am 25.02.2021 09:35
Liebe Frauen,

mein 5. DET hat wieder nicht zu einer Einnistung geführt, obwohl ich dieses Mal IVIG-Infusionen bekommen habe. Mein Mann und ich sind langsam verzweifelt. Die Ausgangsbedingungen sind immer gut, von 13 EZ hatten wir 6 Blastos und diese wurden im Labor mal wieder als "bilderbuchmäßig" bezeichnet, aber sie nisten sich nie ein, ganz egal, was wir versuchen (Scratching, Embryoglue, Intralipid, Prednisolon, IVIG - alles schon versucht).

Ich höre immer wieder, dass Prof. Würfel in München der Spezialist schlechthin für Implantationsversagen und habituelle Aborte ist. Wir wohnen leider 400 km von München entfernt, ich würde aber auch dorthin reisen. Kann mir jemand aus seinen Erfahrungen berichten? Kann man sich bei ihm auch nur untersuchen lassen und dann seine Behandlungsempfehlungen hier vor Ort in einem anderen Kinderwunschzentrum umsetzen oder müssten wir dann die gesamte Behandlung dort durchführen lassen? Letzteres wäre ja möglich, wenn wir zu Dr. Reichel-Fentz gingen, aber ich weiß einfach nicht, welcher Arzt besser für meine Situation passt.

Ich bin für jeden Rat und jede Erfahrung dankbar.

Viele Grüße
Lenulila


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.21 09:36 von Lenulila.


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
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   Lirumlarum
schrieb am 25.02.2021 11:27
Prof Würfel ist tatsächlich eine Koryphäe auf seinem Feld.
Natürlich kannst du dich bei ihm untersuchen lassen und seine Behandlungsempfehlungen zuhause/in einer anderen Klinik umsetzen.
Ich mache es genauso, obwohl ich bei München wohne. Die Klinik, in der er arbeitet, finde ich an sich ganz fürchterlich (Orga, Freundlichkeit und co), weswegen ich im Mai einen Termin bei ihm habe, und die Kinderwunschbehandlung in einer anderen Klinik machen werde. Es kann sein, dass du nochmal zur Kontrolle zu ihm kommen sollst, aber das sollte ja kein Problem sein.

Bis du einen Termin hast, kann es aber einige Monate dauern.


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 25.02.2021 19:46
Hallo Lenulila, ich hatte dir meine Erfahrungen ja schon berichtet. Ich wollte aber nochmal eine Lanze brechen dafür, eine Behandlungsempfehlung mehr als 1x umzusetzen, bevor du sie abhakst. Zumindest was die immunologische Seite angeht, könnte dir sonst DER Weg, der euch zum Wunschkind führt, verschlossen bleiben. Insbesondere IVIG und Co. sind keine Zaubertränke, die in Kombination mit TF auf jeden Fall schwanger machen.
Intrslipid habe ich 3x laufen lassen bis zum Absetzen. IVIG 2x bis zum 1. Erfolg 1x zum 2. Erfolg und 4x zum letzten Erfolg.

LG
Juna


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
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   Lenulila
schrieb am 26.02.2021 18:18
Liebe Lirumlarum, vielen Dank für Deine Nachricht! Das klingt wirklich gut! Ich habe gestern in München angerufen und einen Termin im September bekommen. Ich hoffe sehr, dass Prof. Würfel uns wird helfen können.

Liebe Juna, Danke auch für Deine Nachricht und natürlich hast Du Recht. Wir haben noch Kryos und werden noch zwei weitere Transfers unter denselben Bedingungen, also mit IVIG machen. Danach wird es irgendwann finanziell schwierig für uns. Und ich muss gestehen, dass es mir schwerfällt, optimistisch zu bleiben. Da die Blastos wieder als so bilderbuchmäßig beschrieben wurden, glaube ich einfach nicht, dass es an den Embryonen lag, sondern weiterhin der Prozess der Einnistung gestört ist. Daher fällt es mir immer schwerer, mir vorzustellen, dass dieser Prozess beim nächsten Versuch unter den gleichen Bedingungen anders ablaufen wird. Aber ich weiß, dass es manchmal solche Fälle gibt, dass der zigste Transfer plötzlich zur Implantation führt und niemand weiß so recht, was bei diesem Mal anders war. Hoffentlich gehören wir dazu. Vielen Dank, dass Du immer antwortest und Deine Erfahrungen teilst!


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  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 26.02.2021 22:57
Zitat
Lenulila
Liebe Juna, Danke auch für Deine Nachricht und natürlich hast Du Recht. Wir haben noch Kryos und werden noch zwei weitere Transfers unter denselben Bedingungen, also mit IVIG machen. Danach wird es irgendwann finanziell schwierig für uns. Und ich muss gestehen, dass es mir schwerfällt, optimistisch zu bleiben. Da die Blastos wieder als so bilderbuchmäßig beschrieben wurden, glaube ich einfach nicht, dass es an den Embryonen lag, sondern weiterhin der Prozess der Einnistung gestört ist. Daher fällt es mir immer schwerer, mir vorzustellen, dass dieser Prozess beim nächsten Versuch unter den gleichen Bedingungen anders ablaufen wird. Aber ich weiß, dass es manchmal solche Fälle gibt, dass der zigste Transfer plötzlich zur Implantation führt und niemand weiß so recht, was bei diesem Mal anders war. Hoffentlich gehören wir dazu. Vielen Dank, dass Du immer antwortest und Deine Erfahrungen teilst!

Ich weiß traurig
Man geht so euphorisch an den 1. Versuch, hoffnungsvoll noch an den 2., sehnend an den 3.,... irgendwann wird es schwer zu hoffen und gerade in deiner Situation, wenn man so gar keinen richtigen Anhaltspunkt hat, sind die Fragezeichen noch so viel größer.
Meine Situation war ja im Grunde die gegenteilige. Immer schlechte bis sehr schlechte Entwicklung, schleppend, entwicklungsverzögert bis zum Schluss, zu klein, verformt, verfärbt... was ich nicht alles über unsere Embryonen gehört habe.

Ich wünsche dir euer Wunder, dass auch du sagen kannst: ich konnte nicht mehr so recht dran glauben, aber...
Gut, dass ihr noch weitere TFs mit IVIG macht. Es kann sehr vielen Paaren helfen. Dort, wo ich die Infusionen im Rahmen einer kleinen Studie bekam, sprach der OA von 95-98% Baby-Take-Home Rate (nach habituellen Aborten).


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
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   Balios
Status:
schrieb am 02.03.2021 12:49
Wir hatten unzählige Transfere ohne Einnistung trotz Intralipid, Cortison, top Embryonen. Geholfen hat uns die Partnerimmunisierung. Wir waren in Göttingen an der Uniklinik. Vielleicht ist das ja noch eine Option für euch. Ich wünsche euch viel Glück! 🍀


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
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   Lenulila
schrieb am 02.03.2021 18:14
Zitat
Balios
Wir hatten unzählige Transfere ohne Einnistung trotz Intralipid, Cortison, top Embryonen. Geholfen hat uns die Partnerimmunisierung. Wir waren in Göttingen an der Uniklinik. Vielleicht ist das ja noch eine Option für euch. Ich wünsche euch viel Glück! 🍀

Danke, Balios! Darf ich fragen, wer bei Euch die Diagnose für die aktive Immunisierung gestellt hat? Also seid ihr einfach nach Göttingen gegangen und habt direkt dort überprüfen lassen, ob die Partnerimmunisierung bei Euch Sinn machen würde, oder seid Ihr von einer anderen Stelle (zB Dr. Reichel-Fentz) dorthin überweisen worden?
Mein Kinderwunschzentrum hält davon nämlich nichts und meint, die passive Immunisierung durch IVIG setze an genau derselben Stelle an wie die aktive, sei aber effektiver und der aktiven Immunisierung überlegen. Aber ich weiß eben nicht, ob das wirklich stimmt oder ob es nicht doch unterschiedliche Befunde gibt, die entweder für die aktive oder für die passive Immunisierung sprechen.


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
no avatar
   Balios
Status:
schrieb am 05.03.2021 20:22
Ich habe davon im Forum gelesen und auf eigenen Wunsch dahin gegangen. Meine Kinderwunschklinik hatte damit keine Erfahrung. Ruf doch mal in Göttingen an und informiere dich. Ich brauchte nur eine Überweisung vom Frauenarzt. Gekostet hat die Behandlung nichts. Wir mussten allerdings 3x hin. Zum Vorgespräch, da werden dann auch entsprechende Tests gemacht durch Blutabnahme und dann 2x die Immunisierung. Für uns hat es sich definitiv gelohnt!


  Re: Implantationsversagen - Erfahrungen mit Prof. Würfel oder Dr. Reichel-Fentz
no avatar
   Lenulila
schrieb am 09.03.2021 15:15
Vielen Dank für deine Hilfe, Balios!




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