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  PCO und Eileiterverschluss
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   Joi123
schrieb am 11.01.2021 20:50
Hallo zusammen,

normalerweise bin ich nur ein stiller Leser, doch nach meiner Diagnose muss mich einfach austauschen.

Mein Mann (33) und ich (28) versuchen bereits seit ca. 2 Jahren unseren Kinderwunsch zu erfüllen. Erfolglos!
Nun sind wir mittlerweile in Behandlung in einem Kinderwunschzentrum. Dort bekam ich die Diagnose PCO und im gleichen Zuge wurde mir Metformin verschrieben.
Zusätzlich stand eine OP zum Entfernen einer Zyste am Eierstock an, dadurch sollte gleich die Durchgängigkeit der Eileiter geprüft werden. Und hier die Diagnose, die ich immer schon erahnt hatte, Eileiterverschluss.

Somit bleibt uns nur die künstliche Befruchtung.....
Leider kann ich mich im Kreis der Familie und Freunde hierzu nicht öffnen, da ich den Druck hierzu einfach nicht ertragen könnte. In unserem Bekanntenkreis behaupte ich eher das ich noch keine Kinder möchte, einfach aus Selbstschutz. Dem Einzigen den ich mich Öffnen kann ist mein Mann, doch es fehlt einfach die Perspektive einer Frau, wenn Ihr versteht was ich meine.

Ehrlich gesagt habe ich Angst vor der Künstlichen Befruchtung. Ein Beratungsgespräch dazu haben wir erst noch aber die Ängste plagen mich jetzt schon furchtbar.
Was wenn es wieder nicht klappt??
Sollte es klappen ist das Kind gesund??
Panik vor einen Mehrlingsschwangerschaft, hier geht es aber um meine Angst um eine potentielle Risikoschwangerschaft.
Das Kinderwunschzentrum ist fast 80 km entfernt, somit weiß ich nicht wie Ich die Behandlung mit meiner Arbeit unter einen Hut bekommen soll, da ich nicht möchte das es jemand weiß.

War oder ist jemand von euch vielleicht auch in so einer Situation?
Würde mich freuen wenn Ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könnt.

Liebe Grüße und bleibt gesundBlume


  Re: PCO und Eileiterverschluss
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 12.01.2021 08:35
Hallo Joi,
hier bist du in guter Gesellschaft, in diesem Ordner sind die meisten Frauen auf IVF oder ICSI angewiesen.

Ich selbst habe viele Behandlungen gehabt, unsere Familienplanung haben wir inzwischen erfolgreich abgeschlossen.

Was ist, wenn es wieder nicht klappt?
Ja, damit muss man rechnen! Ich kenne doch einige Frauen hier aus dem Forum und auch persönlich, die tatsächlich bei der 1. Behandlung schwanger wurden und dann problemlos ihr Kind bekamen. In deinem Fall ist es sogar recht wahrscheinlich, dass es mit IVF/ ICSI gut klappt wenn der Eileiterverschluss tatsächlich das Grundproblem war. Dennoch ist es nicht der Durchschnitt, der in der 1. Behandlung schwanger wird.

Ob das Kind gesund ist, wenn du durch IVF/ICSI schwanger wirst, kann dir niemand sagen. Die gute Nachricht ist aber, dass IVF/ICSI nicht zu Fehlbildungen, Syndromen oder sonstigen Erkrankungen beiträgt. Dass euer Kind gesund zur Welt kommt ist also genau so wahrscheinlich wie bei einer natürlich entstandenen Schwangerschaft.

Wenn du eine Mehrlingsschwangerschaft aufgrund der Risiken vermeiden möchtest, ostdas sehr gut und überhaupt kein Problem. Sehr verantwortungsvolle Ärzte raten in den ersten Behandlungen ohnehin zum SET (Single-Embryo-Transfer) und frieren die übrigen Embryonen ein, un sie für spätere Chancen aufzubewahren, vielleicht ja sogar schon für ein Geschwisterchen.

80 km ist eine weite Strecke. Gibt es kein näheres Zentrum? Als was und wann/ wie arbeitest du denn? Wie sind deine Möglichkeiten Urlaub zu nehmen?

Du bist nicht die einzige oder erste mit diesen Sorgen und du bist nicht die einzige, die es schaffen wird.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.21 08:36 von Juna30.




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