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  Laparoskopie?
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   hyldeblomst
schrieb am 05.10.2020 13:45
Ja, hallo und so!
Ich bin ganz neu hier, seit heuer 40 und wir probieren es nun schon ein Weilchen. Also, genauer gesagt, wir haben vor etwa 2 Jahren aufgehört mit Verhütung und seit ca. 1 1/2 Jahren sind wir wirklich dran.
Ich nutze seit 10 Monaten Ovulationstests, Temperaturmessung hab ich schon gemacht, als wir noch verhütet haben (da halt als Verhütungsmethode), hab daher Zyklusblätter aus den vergangenen 7 Jahren in petto. Daher weiß ich auch, dass meine 2. ZH kurz ist, meist so 10, max. 11 Tage. Dazu meinte die Ärtzin im KiWu nur, das wäre noch im Rahmen, ich solle mir keine Sorgen machen.
Nach 6ÜZ mit Ovulationstests hab ich meinen Liebsten eingepackt und wir haben uns in einer KiWu-Klinik vorgestellt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon einen Hormontest (super-paletti, AMH ist auch noch recht hoch) und eine Bakteriologie mit Chlamydien-PCR (alles neg.) gemacht. In der Klinik haben sie dann Spermiogramm gemacht (auch im Normbereich) und bei mir HyCoSy. Da war dann leider der re. EL zu und der li. nur verzögert durchgängig. Das war vor zwei Zyklen, ich hab seither nichts mehr unternommen, war auch ein wenig in einer Art Schockstarre. Ich dachte, wenn die Chlamydien negativ sind, dann müsste doch alles in Ordnung sein? Die Ärztin meinte aber, der Test wäre nur eine Momentaufnahme und würde nichts über frühere Infektionen aussagen. Dabei dachte ich, PCR wäre eben genau dazu da, um Antikörper auch lange danach nachzuweisen??
Ich überlege nun, eine Laparoskopie machen zu lassen. Einerseits, weil ich gelesen habe, dass die HyCoSy sehr störungsanfällig sei und andererseits weil man offenbar bei der Bauchspiegelung vielleicht noch was "freispülen" kann. Hat da jemand eine Ahnung davon?
Ich gehe nächste Woche zu meiner Frauenärztin und bespreche das mit ihr, der KiWu-Klinik vertraue ich da nicht genug, die sind ja eher interessiert, mit einer IVF Geld zu verdienen. Sollte das mein einziger Weg sein, kann ich ja immer noch wieder hingehen.
Was denkt ihr? Hat da jemand Erfahrung mit HyCoSy vs. Laparoskopie? Und weiß zufällig jemand, ob die Laparoskopie in Ö von der Kasse übernommen wird?

Ich habe bislang noch keine Kinder und die psychische Komponente macht mir zunehmend zu schaffen. Ich weiß, dass es früher nicht gepasst hat bei mir, trotzdem fühle ich mich schuldig, weil ich so lange zugewartet habe und nun geht´s offenbar nicht mehr ohne Hilfe. Wie geht ihr damit um, speziell die späteren von euch?

Ich freu mich auf Austausch mit anderen Betroffenen!
LG
Hyldie


  Re: Laparoskopie?
avatar    mietzi*
Status:
schrieb am 05.10.2020 20:34
Hallo,

ich kann dir nur sagen was ich persönlich machen würde. Wäre ich 40 würde ich nicht selber nochmal rumprobieren. Evtl. parallel zur IVF/ICSI. Wenn es wieder nicht klappen sollte habt ihr wertvolle Zeit verloren. Im Kinderwunsch Zentrum können sie euch einfach besser helfen.

Wünsche Dir alles Gute


  Re: Laparoskopie?
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   nichtangemeldet
schrieb am 06.10.2020 08:38
Hallo,
ich habe meine Bauchspiegelung 2016 in Wien beim Dr. Hudelist machen lassen. Den kann ich nur wärmstens empfehlen, er ist Spizialist für solche Sachen.
Bei mir war es eine Kassenleistung, aber wohl auch nur, weil durch meine lange Vorgeschichte das bei der Kasse als notwendig begründet werden konnte.
Am besten einfach nachfragen.


  Re: Laparoskopie?
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   hyldeblomst
schrieb am 06.10.2020 08:57
Vielen Dank!
Hat es was gebracht? Bzw. ich möchte nicht indiskret sein,aber was war die Intetion für deine Bauchspiegelung?
LG
Hyldie


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  Re: Laparoskopie?
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   hope113
schrieb am 06.10.2020 09:21
Zitat
mietzi*
Hallo,

ich kann dir nur sagen was ich persönlich machen würde. Wäre ich 40 würde ich nicht selber nochmal rumprobieren. Evtl. parallel zur IVF/ICSI. Wenn es wieder nicht klappen sollte habt ihr wertvolle Zeit verloren. Im Kinderwunsch Zentrum können sie euch einfach besser helfen.

Wünsche Dir alles Gute

Dem stimme ich zu. Mit 40 geht die Fruchtbarkeit ja eh schon in den Keller, mehr Fehgeburten usw. Und die von dir vorgeschlagenen Maßnahmen was helfen ist ja nicht gesagt.
Ich würde auch nicht lange rummachen und gleich zur IVF/ICSI schreiten und auf den Rat der KiWu hören.
Ist jetzt sicher nicht das, was du hören wolltest, aber meine ehrliche Meinung.
Und ja, natürlich ist das teuer, aber ich würde um nichts in der Welt die tausende von Euro wieder gegen meine Kinder eintauschen wollen zwinker

Alles Gute und baldigen Erfolg wünsche ich euch!


  Re: Laparoskopie?
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   hyldeblomst
schrieb am 06.10.2020 09:59
Liebe Mietzi, liebe Hope,
auch wenn ihr schon recht habt, das war nicht meine Frage. Ich möchte bitte nicht hier auch noch hören, dass ich für eine normale Empfängnis eh schon viel zu alt bin. Denn zum einen weiß ich selber, dass ich diese Möglichkeit berücksichtigen muss - und zum anderen scheitert es bei mir momentan wohl an der Durchgängigkeit. Selbst in der KiWu haben sie gesagt, dass ich mit meinen Hormonwerten durchaus noch Zeit hätte.
Letztendlich gibt es auch die Möglichkeit "kein Kind". Wo ich die Grenze ziehe, weiß ich noch nicht. Ich bitte aber, davon Abstand zu nehmen, mir die Entscheidung vorweg zu nehmen.
Ich weiß oder gehe davon aus, ihr meint es nicht böse. Und vielleicht kann man (frau) das erst verstehen, wenn man selber in der Situation ist. Aber jede Frau muss für sich selber entscheiden.

Trotzdem Danke,
LG
Hyldie


  Re: Laparoskopie?
avatar    mietzi*
Status:
schrieb am 06.10.2020 10:42
Tut mir Leid, dass du dich angegriffen gefühlt hast. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte damit einfach nur sagen, dass ich auf Nummer sicher gehen würde.

Ich wünsche Dir alles gute, egal wie du dich entscheidest.


  Re: Laparoskopie?
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   iola20
Status:
schrieb am 06.10.2020 11:01
Hallo,
Ich hatte mitt 33 eine bauchspiegelung, bei der man festgestellt hat,.dass ein Eileiter mit Flüssigkeit gefüllt ist (also nicht durchgängig) und der andere nur schwer durchgängig. Auch bei mir war der Chlamydientest negativ, aber ich hatte vermutlich einmal eine Chlamydieninfektion. Der Test testet ja nur den aktuellen Stand. Häufig sind die Chlamydieninfektionen nachträglich der Zeit zuzuordnen wo man ein oder 2 Blasenentzündungen/Harnwegsinfekte hatte. Und ich kann mich erinnern, dass ich mit 20 zweimal hintereinander eine Blasenentzündung hatte, das wird es wohl gewesen sein.

Bei mir wurden die Eileiter wieder "durchgängig gemacht" wobei mir gesagt wurde, dass die Chancen nicht sehr gut stehen, dass es auf natürlichem Wege klappt. Und das Risiko einer Eileiterschwangerschaft um vieles höher ist, da die feinen Härchen nicht mehr arbeiten würden, die normalerweise das Ei weitertransportieren.
Wir haben dann noch 6 Monate so probiert und sind dann in die kiwu gewechselt und auf Ivf umgestiegen.

Ich kenne persönlich jetzt niemanden, der mit meiner Diagnose spontan schwanger geworden ist, vor allem nicht wenn ein Eileiter ganz dicht war und der andere auch schon fast. Aber ganz unmöglich dürfte es nicht sein, sonst hätte der Gynäkologe nicht gesagt wir könnten es nach der OP noch 6 Monate versuchen und dann weiterschauen.

Wahrscheinlich wirst du erst nach der Bauchspiegelung inkl. Testen der Eileiter wissen wie es genau bei dir aussieht.

LG iola


  Re: Laparoskopie?
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   milli2020
Status:
schrieb am 06.10.2020 18:36
Ich würde sie nicht machen lassen
Ist ja auch eine OP und selbst wenn sie dann was machen können, heißt es nicht, dass es dann auf einmal klappt. Da müsstest du wieder paar Monate warten und in dem Alter ist jedes Monat warten zu lange.
Wärst du 30 würd ich dir was anderes raten. Ich habe sie mit 31 gemacht, war alles tip top (nach dem die andere Untersuchung gezeigt hatte, einer wäre nicht durchgängig). Schwanger bin ich aber trotzdem nicht geworden obwohl sowohl bei meinem Mann als auch mir alles gut war.
Dann 1. ICSI und hat gleich geklappt.

Also ich würde in die Kiwu und so schnell es geht eine IVF machen lassen


  Re: Laparoskopie?
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   nichtangemeldet
schrieb am 07.10.2020 08:33
Hallo,

ich hatte 3 vorangegangene Eileiterschwangerschaften (linker Eileiter musste entfernt werden) und insgesamt 5 Transfers mit künstlicher Befruchtung- alle negativ.
Die Bauchspiegelung ergab einige Verwachsungen im Bauch (hatte als Kind eine schlimme Blinddarmentzündung), durch Faktor V heterozygot= Blutgerinnungsstörung, durfte ich nie die Pille nehmen, daher mit 19 Jahren der Versuch einer Spirale. Das ging aber gründlich schief, vermutlich hatte ich daher meine Chronische Endometritis, welche dann fast 20 Jahre später bei der Bauchspiegelung entdeckt wurde.
Zur Frage hat es was gebracht- eindeutig JAAA
Der erste Transfer (Kryo) nach der Antibiotikagabe wegen der Entzündung, war erfolgreich. Tochter ist jetzt 3,5 Jahre alt.
Und zu meiner großen Überraschung, bin ich zu meinem 42 Geburtstag natürlich Schwanger geworden, bin jetzt in der 19. SSW und es wird ein Junge.
Eigentlich mag ich nicht in Foren schreiben, daher auch nicht angemeldet, aber dieses Forum hat mir vor ein paar Jahren auch wertvolle Tips geliefert, ohne die ich vielleicht nie der Ursache auf den Grund gekommen wäre. Daher musste ich einfach antworten.


  Re: Laparoskopie?
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   Solani2
Status:
schrieb am 07.10.2020 09:49
Hallo Hyldie,

wieviele Kinder willst du insgesamt? Wenn dir eines reicht, dann würde ich dir von deinem angepeilten Weg nicht abraten. Wenn du Glück hast, ist das in 6 Monaten erledigt (es ist ja momentan scheinbar schwer Termine zu bekommen) und 6 Monate versuchen hättest du noch, bis es echt echt echt kritisch wird. Geld ist ja sicher auch ein Faktor, ihr wäret ja Selbstzahler, oder?
Bei mir hat es übrigens natürlich mit 37 drei ÜZ gebraucht, bis ich intakt schwanger war und mit 39/40 jetzt dann 16 ÜZ (mit einer Fehlgeburt und einer biochemischem Schwangerschaft). Mit 37 hatte ich mehr Glück als ich wohl verdient habe und die Schwangerschaft jetzt ist auch mit der “Übungszeit" völlig im Rahmen. Das muss dir klar sein, darauf solltest du dich einstellen. Da ist wirklich Geduld gefragt. Und Glück.

Viel Glück und Erfolg!
Solani


  Re: Laparoskopie?
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   Gamora83
Status:
schrieb am 07.10.2020 10:49
Hallo Hyldie,

ich würde die Entscheidung mit von deinem Leidensdruck abhängig machen. Du schreibst ja, dass die psychische Komponente dir schon zu schaffen macht. Natürlich gibt es immer noch die Möglichkeit sich für die Kinderlosigkeit zu entscheiden. Ich kann mir auch vorstellen, dass es schwierig für dich ist, dass es lange gedauert hat, bis die Umstände für Nachwuchs passen und dann ist es noch frustrierend, wenn es nicht auf normalem Weg klappt. Ich denke darüber solltest du dir nicht so einen großen Kopf machen, da du ja auch nicht weißt, ob es früher einfach so geklappt hätte.

Zur Laparoskopie: Da können leicht verklebte Eileiter schon freigespült werden und bei stärkeren Verklebungen gibt es wohl auch Spezialisten, die operativ versuchen den Eileiter wieder frei zu bekommen. Leider sind meines Wissens die Erfolgschancen relativ gering, selbst wenn es gelingt. Das Problem sind wohl nach Eröffnung/Freispülung auch wohl eher die Funktion der Flimmerhärchen, dass diese nicht mehr richtig funktionieren.

Ohne Berücksichtigung des Alters könntest du dich direkt beim Spezialisten beraten lassen, wie die Chancen bei dir stehen. Bei einigermaßen guten Chancen, wäre es ein Versuch wert und dass ihr es danach bis zu 6 Monate auf normalem Weg oder mittels IUI probiert.

Mit Altersberücksichtigung würde ICH es wohl nicht probieren und direkt zur IVF übergehen.

Bei mir wurde mit 28 eine Laparoskopie von Bauch und Gebärmutter gemacht und mein linker Eileiter war nur ganz leicht verklebt und wurde durchgespült. Zu einer natürlichen Schwangerschaft kam es leider nie, weder mit meinem Ex-Mann (schlechtes SG) noch mit meinem jetzigen Mann (sehr gutes SG). Von den Ärzten wurde uns eben auch gesagt, dass gegen eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg bei mir nichts spricht. Aber leider steckt man nicht drin.
Ich bin froh, dass mein jetziger Mann und ich relativ zügig den Weg in die Kiwu gegangen sind (da war ich dann aber auch schon 35), gerade weil es trotz guter Voraussetzungen auch öfters ein längerer Weg ist. Und ich sehe es so, dass dort wirklich die Spezialisten sitzen, die sich mit Kiwu auskennen. Ich hab gemerkt, dass meine FÄinnen sich da wirklich wenig auskennen.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine jetzige Klinik nur auf Geld aus ist, würde ich mich vorsorglich in einer weiteren beraten lassen.

Alles Gute
Gamora


  Re: Laparoskopie?
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   hyldeblomst
schrieb am 07.10.2020 14:45
Liebe Milli,
wie ich schon gesagt habe (weiter oben), das war nicht meine Frage. Ob und wenn ja, wann wir eine IVF machen lassen ist eine Frage, mit der ich mich beschäftige, wenn die Sache mit den Eileitern klar ist.
LG
Hyldie

Liebe "Nichtangemeldet", Solani und Gamora,
danke für eure Antworten. Ich denke, die Laparoskopie hätte durchaus einen Sinn, und wenn es nur ist, rauszufinden, dass wir wirklich Hilfe brauchen. Wir sind jetzt im ca. 10. oder 12. ÜZ, so genau lässt sich das nicht sagen. Ich denke, das ist in meinem fortgeschrittenen Alter *hüstel* eine normale Zeit, aber ich will halt wissen, ob die blöde Ultraschalluntersuchung recht hatte oder nicht bzw. wie "arg" es wirklich ausschaut. Angeblich reicht es bei der HyCoSy ja, dass man sich verkrampft, um das Ergebnis zu verfälschen (ich frage mich allerdings, wie man da locker lassen kann. Ich hab es jedenfalls nicht geschafft). Und falls - falls! - wir doch eine IVF machen, kann es ja durchaus hilfreich sein, wenn eventuelle Verwachsungen vorher entfernt wurden. Oder wie bei "Nichtangemeldet" andere Probleme gefunden und behandelt werden können.
Zum Thema "wie viele Kinder": ich hab immer gesagt, eines reicht mir. Mittlerweile könnte ich mir sogar zwei Kinder vorstellen, aber wenn es nur eines wird, dann passt das auch für uns. Nur ein Kind zu haben hat ja auch Vorteile und ich muss es wissen, denn ich bin auch so ein Einzelkind smile

Ich werde mich mal mit meiner Gynäkologin besprechen und dann seh ich eh weiter. Wenn sie die Laparoskopie befürwortet (und die Kasse die Kosten trägt), dann möchte ich das schon machen lassen. Ansonsten können wir uns ja wieder einen Termin auf der KiWu geben lassen (und, da war ich wohl missverständlich: ich habe nicht den Eindruck, dass die da speziell nur auf´s Verkaufen von teuren Behandlungen aus sind, jedenfalls nicht mehr als anderswo. Ich glaube nur, dass man diesen Aspekt auch berücksichtigen muss. Sonst waren sie eigentlich eh ganz nett dort und meinten sogar, wir könnten es durchaus noch ein paar - wenige - Zyklen lang so probieren)

Ich möchte mich für eure Beiträge bedanken, ich denke, ich sehe jetzt ein wenig klarer und kann meine Position auch im Gespräch mit der Ärztin gut argumentieren.
LG
Hyldie


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.20 15:04 von hyldeblomst.


  Re: Laparoskopie?
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   milli2020
Status:
schrieb am 07.10.2020 18:02
Liebe Hyldie

Sorry, ich hatte den Beitrag wo du geschrieben hast, dass du keinen Rat zur IVF möchtest nicht gelesen, wollte dir nur einen Schubs geben, viele (auch ich damals 3.5 Jahre) warten oft (zu) lange.
War nicht böse gemeint und auch nicht, dass du zu alt bist.

Vielleicht hast du überlesen, ich habe geschrieben ich hatte die Eileiterdurchgängigkeitsprüfung und rauskam, 1einer war zu. Ich hatte keine Schmerzmittel während dieser Untersuchung genommen und hatte starke Schmerzen.
Das Ergebnis wurde dann aber mit einer Bauchspiegelung widerlegt, beide waren problemlos durchgängig.
Also ja das gibt es.

Aber es gibt eben auch die Fälle wo alles top ist und man wird trotzdem nicht schwanger. Bei mir (uns) hat man nie die Ursache gefunden. Es hieß immer es stehe einer Schwangerschaft nichts im Wege.
Und ich hab mich lange daran festgeklammert und wollte den Weg zur künstlichen einfach nicht gehen.

Vielleicht als Alternative (je nachdem was dich an einer IVF stört) - ich bin gerade mit IVF-Naturelle schwanger geworden. Da wird dein Ei,das natürlich heranwächst, punktiert, Befruchtung mit IVF oder ICSI und dann eingesetzt.
Das geht auch komplett hormonfrei (außer das Eisprung auslösen) und ist auch kostengünstiger als eine normale IVF.
Einfach so als Input.

Alles Gute auf deinem Weg!


  Re: Laparoskopie?
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   Pecorella
schrieb am 14.10.2020 13:34
Liebe Hyldie,

ein kurzer Erfahrungsbericht meinerseits. Ich hab Endometriose (diagnostiziert vor einigen Jahren bei einer Laparoskopie). Nachdem wir mittlerweile veruschen ein Kind zu bekommen (jetzt etwa seit 20 Zyklen), wurde mir nach 9 erfolglosen Zyklen empfohlen, eine erneute Laparoskopie zu machen um die Eileiterdurchlässigkeit zu prüfen und eventuelle Verwachsungen durch die Endometriose zu entfernen. Da ich einfach nur noch den tiefen Wunsch hatte, schwanger zu werden, habe ich das ohne groß nachzudenken gemacht. Die Eileiterdurchlässigkeitsprüfung war ohne Befund (also beide durchgängig) - schwanger werde ich dennoch nicht. Inzwischen sind wir im KiWu-Zentrum und dort hat mir der Professor erklärt, dass eine Eileiterdurchlässigkeitsprüfung leider nicht unbedingt aussagekräftig ist. Die Flüssigkeit wird durch die Eilleiter "gepresst" und so habe man oft das Ergebnis eines durchlässigen Eileiters, obwohl Verwachsungen vorhanden sind, die durch den Druck sozusagen "umschifft" werden. Das hat mir meine Frauenärztin unabhängig davon auch so erklärt. Im Prinzip bin ich also genaus schlau wie vorher.

Wir sind nun im 2. IVF-Zyklus - der Schritt war für mich anfangs sehr schwer, mittlerweile bin einfach nur froh, endlich eine reelle Chanche zu haben. Aber vermutlich hätte ich die Laparoskopie damals auch mit dem beschriebenen Wissen gemacht, weil ich auch erst alles andere versuchen wollte.

Viel Glück!
Liebe Grüße
Pecorella




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